Schau mir in die Augen!

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Peinlichkeit Verzweiflung Feigheit Manie

Keine Ahnung wieso, oder wann das angefangen hat, aber ich kann Leuten nicht mehr in die Augen schauen. Tue ich das, beschleicht mich ein Gefühl von starkem Unbehagen, ich werde nervös und ich spüre, wie mir Schweißtropfen den Körper entlanglaufen. Ich habe seit Langem ein Problem mit Akne, auch wenn die jetzt, nach knapp einem Jahr Behandlung stark zurückgegangen ist, aber ich fürchte, dass das eine geistige Nachwirkung davon ist, mich für mein Aussehen zu schämen. Vor ein paar Tagen hatte ich ein Auswahlgespräch in einer Uni und musste mich dazu zwingen, meinem Gegenüber ins Gesicht zu sehen, habe mich aber selbst dabei ertappt, wie ich immer wieder nach unten auswich. Ich möchte mich bei jedem entschuldigen, den ich damit beleidigt habe. Ich kann da selbst nichts für.

Beichthaus.com Beichte #00036405 vom 20.08.2015 um 11:28:14 Uhr (7 Kommentare).

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Vergewaltigung des Abteilungsleiters

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich spüre das Verlangen, meinen Abteilungsleiter zu vergewaltigen. Dank seiner trockenen Vorträge über Kunstgeschichte, die mich total anturnen.

Beichthaus.com Beichte #00000006 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (7 Kommentare).

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Die dunklen Zeiten des Wirtschaftswunders

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Selbstverletzung Verrat

Im Alter von 14 Jahren fehlte es mir noch ziemlich an Verstand. Die ganze Welt drehte sich eigentlich nur um mich selbst. Für die Sorgen der Eltern und Geschwister mangelte es bei mir noch reichlich an Verständnis. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe bis zum heutigen Tag immer noch nicht verkraftet, was 1966 geschah. Vor allem weil ich mir einen großen Teil an Schuld zuschreibe. Wir waren damals acht Geschwister und ich war das vierte Kind. Zwei Schwestern im Alter von 20 und 18 Jahren und einen Bruder, der bald seinen 16. Geburtstag feiern konnte. Die anderen vier Geschwister waren zwischen 12 und 5 Jahre alt. Obwohl heute vom großen Wirtschaftswunder gesprochen wird, ging es meiner Meinung nach an uns vorbei. Wir konnten uns nur das Nötigste leisten und meine Eltern arbeiteten von morgens bis abends, um uns durchzubringen. Erwähnen muss ich noch, dass damals die Volljährigkeit erst mit dem 21sten Geburtstag in Kraft trat. Meine beiden Schwestern mussten schon ab dem Schulabschluss ins Berufsleben treten. Von dem Gehalt durften sie 10 Prozent als Taschengeld behalten was ungefähr 30 DM waren, der Rest ging in den Familientopf. Natürlich waren beide mit diesem Deal unzufrieden und es gab ständig Streit zwischen meinem Vater und den Schwestern. Heute, da wir selbst Familie haben, können wir sein Handeln besser verstehen. Meine 18-jährige Schwester jedoch konnte sich nicht damit abfinden. Sie erzählte ihrer Arbeitskollegin, wie die familiären Verhältnisse sind. Diese gab ihr den Ratschlag zum Jugendamt zu gehen und zu erklären, dass sie unter diesen Umständen nicht weiterhin in dieser Familie leben wolle.

Meine Schwester erzählte mir davon und auch, dass sie schon am nächsten Tag einen Termin bei dem zuständigen Jugendamt hätte. Natürlich durfte ich das nicht verraten, dies musste ich ihr Versprechen. Und was habe ich getan? Nachdem sie beim Jugendamt war, ging ich zu meinem Vater und erzählte ihm alles. Er ist fast ausgeflippt und stellte meine Schwester zur Rede. Dies war an einem Freitag im November 1966. Aber nicht nur das. Er war so wütend und aufgebracht, dass er sogar handgreiflich wurde. Er verlangte von ihr, zum Jugendamt zu gehen, und alles zurückzunehmen. Sie versprach am Montag bei dem Jugendamt vorzusprechen, um alles zu widerrufen. Somit war erst einmal Frieden im Hause - übers Wochenende. Am Montagabend um 19:30 Uhr war meine Schwester immer noch nicht zu Hause. Mein Vater war schon wieder auf 180, als es an der Tür klingelte. Es war der Pfarrer, der uns mitteilen musste, dass sich meine Schwester vor einen fahrenden Zug geworfen hatte. An dem Tag, als mein Bruder Geburtstag hatte, wurde sie zu Grabe getragen. Bis heute gebe ich mir die Schuld daran, weil ich sie verraten habe.

Beichthaus.com Beichte #00026230 vom 09.05.2009 um 09:33:17 Uhr (28 Kommentare).

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Ich stopfe dich!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Heute Nacht (natürlich im obligatorischen Suff) habe ich ein Mädel kennengelernt. Habe mich mal wieder von meiner besten Seite gezeigt und ich denke, sie hat sich ganz schlimm in mich verliebt. Ich tue natürlich auch so und werde sie schamlos ausnutzen und sie vielleicht ein paar Mal stopfen. Ich habe bereits jetzt ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00006875 vom 25.03.2006 um 21:48:59 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Affäre mit einer verheirateten Frau

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich habe seit einem halben Jahr eine Affäre mit einer verheirateten Frau, die obendrein noch zwei kleine Kinder hat. Wenn ich an die beiden Racker denke, kriege ich den Anflug eines schlechten Gewissens und möchte es beenden. Dann denke ich aber wieder daran, wie geil die Dame mit ihren perfekt geformten orangengrossen Tit*** sowie der rasierten Mu**** ist, und wie versaut der S** doch mit ihr ist. Dann rufe ich sie wieder an, denn ihr idiotischer Ehemann mag sie offensichtlich nicht zu befriedigen. Und DAS ist inakzeptabel und darum tut es mir im Grunde genommen auch überhaupt nicht leid.

Beichthaus.com Beichte #00017562 vom 21.09.2006 um 00:27:23 Uhr (9 Kommentare).

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