Studieren statt arbeiten: Papa zahlt

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Neid Hass Studentenleben Gummersbach

Ich (m/26) führe eigentlich ein glückliches Leben. Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, habe eine Ausbildung abgeschlossen und befinde mich in den Entzügen meines Studiums und komme soweit auch eigentlich klar, auch wenn es finanziell öfters mal mehr als knapp ist. Ich gehe nebenbei arbeiten und teile mir meine Vorlesungen so ein, dass ich jeden Tag entweder arbeite oder in der Uni bin.

Allerdings regen mich einige Kommilitonen, besonders eine, richtig auf. Ich mag sie eigentlich echt gerne, aber das sie einfach keinen Plan vom Leben hat und am liebsten nur studieren will anstatt zu arbeiten, bringt mich echt auf die Palme. Sie bekommt alles bezahlt: Miete, Geigenunterricht, wenn ihr Auto mal wieder kaputt ist.. einfach alles. Zusätzlich bekommt sie noch jeden Monat einen dicken Batzen extra überwiesen. Einmal habe ich durch Zufall ihren Kontostand gesehen, als sie diesen gerade über ihr Smartphone abrief. Sie hat mehr auf dem Konto, als ich jemals hatte! Und ich gehe seit ich 18 bin für jeden Cent, den ich besitze arbeiten! Sie hat bisher nicht eine einzige Sekunde in ihrem Leben arbeitend verbracht. Ebenfalls ist sie noch wirklich sehr unerfahren im Leben, sodass ihr anstrengendster Tag in ihrem Leben darin bestand, mit ihrem Hund in eine Großstadt zu fahren. Weil sie den Hund dabei ständig festhalten musste. Wow. Als sie das erzählt, wäre mir fast der Sack geplatzt vor Wut.

Generell regen mich diese faulen Studenten einfach nur auf. Ich würde am liebsten gestern meinen Bachelor schreiben und einfach nur Geld verdienen. Aber ich habe den Eindruck, dass viele sich extra Zeit lassen, damit sie eben solange wie möglich nicht arbeiten gehen müssen. Ist ja auch einfach, wenn Papa alles zahlt. Ich wünsche ihr ja wirklich nichts Schlechtes. Aber trotzdem würde es mich tierisch freuen, wenn sie finanziell einfach mal richtig auf den Arsch fallen würde, damit sie mal sieht, dass das Leben kein Ponyhof ist und Papa nicht immer da ist um den Geldhahn aufzudrehen.

Beichthaus.com Beichte #00041724 vom 22.01.2019 um 14:57:07 Uhr in Gummersbach (20 Kommentare).

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Meine Arbeit ist die Hölle!

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Zorn Aggression Hass Kollegen Arbeit Köln

Jeden Tag muss ich (m/26) in diese Hölle, acht Stunden lang bin ich von unfreundlichen, unlustigen und hirnverbrannten Menschen umgeben, ich halte es da kaum noch aus und komme morgens nur aus dem Bett, weil ich weiß, dass das Wochenende naht. Seit vier Jahren kämpfe ich gegen den Drang an, meine Kollegen zu verprügeln und diesen Drecksladen endgültig zu verlassen. Während ich versuche, bei den lautstarken Gesprächen meiner Kollegen zu arbeiten, werde ich immer aggressiver. Heute kicherten gleich drei Kollegen über den Spruch "Das Leben ist kein Ponyhof, aber geritten wird trotzdem!" Der Spruch war schon beim ersten Mal nicht lustig, nachdem er aber acht Mal, ich habe mitgezählt, wiederholt wurde, wollte ich schon wortlos meinen Arbeitsplatz verlassen. Auch der Kollege, der gerne das Geräusch von Blähungen nachmacht und sich darüber amüsiert, kotzt mich an. Der Chef schnauzt mich regelmäßig an, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Ich hasse diese Menschen abgrundtief und kann erst in zwei Jahren kündigen, dieser Betrieb gleicht einer Sonderschule.

Beichthaus.com Beichte #00040481 vom 17.10.2017 um 16:14:20 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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Schwangere Klischee-Frauen

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Hass Zorn Aggression Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) habe einen richtigen Hass auf manche Frauen. Es gibt dieses Klischee leider wirklich. Man lebt vom Amt und hat daher Zeit abzufeiern ohne Ende, man muss ja nicht so früh aufstehen wie Normalverdiener(innen). Bei den Partys bietet man sich dann einem x-beliebigen Kerl, den man kaum kennt, bei dem man aber schon weiß, dass man nie mit ihm zusammenleben will, an und landet ohne Verhütung mit ihm in der Kiste. Idealerweise erzählt man dem Armen noch, dass man die Pille nimmt. Abtreiben kann man nicht, das bringt man nicht übers Herz. Noch ehe das Kind sich das erste Mal im Mutterleib spürbar bewegt, weiß man schon, was man vom Amt als Schwangere und Mutter bekommt, wie viel der Vater zahlen muss, wie man ihn notfalls dazu zwingen kann und was man tun muss, um alle Rechte am Kind, z. B. Sorgerecht, allein zu erhalten.

Und wehe, der werdende Vater, mit dem man noch Kontakt hat (einer muss ja die Colakästen in den zweiten Stock schleppen), kauft sich mal ein Spiel für seinen PC - anstatt mal zu fragen, ob ich irgendwas brauche. Und das trotz Mehrbedarf vom Amt und später der Erstausstattung. Und ist das Kind da, wird trotz Unterhalt und Alleinerziehenden-Mehrbedarf ewig rumgejammert, wie teuer doch alles ist, wie schwer man es doch als Alleinerziehende hat und wie wenig der Staat für alleinerziehende Mütter tut. Und später wird dann sogar über die Eltern der Freunde des Kindes gelästert, weil sie einem das Kind nie abnehmen oder es doch mal über Nacht einladen könnten, weil schließlich ist man ja Alleinerziehende und mal ganz froh, wenn man seine Ruhe hat. Besonders böse sind die stolzen Großeltern, wenn sie nicht immer auf Abruf bereitstehen. Tja, das Leben ist kein Ponyhof, und erst seinen Spaß haben und dann von aller Welt Mitleid und Verständnis nicht nur erwarten, sondern verlangen, finde ich unmöglich!

Beichthaus.com Beichte #00038832 vom 17.10.2016 um 20:08:47 Uhr (26 Kommentare).

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Ein harter Job mit den Gewürzgurken

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Prostitution Habgier Ekel Schamlosigkeit Studentenleben

Ich (w/22) studiere aktuell Kunstgeschichte an einer Universität in Sachsen. Das Geld reicht hinten und vorne nicht - trotz BAföG und kleineren Nebenjobs. Oft kann ich nur gerade so die Miete bezahlen und meine Eltern können, oder eher wollen, mir nicht helfen, was […]
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Beichthaus.com Beichte #00033138 vom 25.04.2014 um 21:46:11 Uhr (30 Kommentare).

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Das Leben ist kein Ponyhof

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Hass Faulheit Trägheit Zorn Familie

Ich kann die gute Laune meines Vaters am Morgen einfach nicht ertragen. Wenn ich schon höre, wie er pfeifend um sechs Uhr durchs Haus geht, bekomme ich einen Brechreiz. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, war ich morgens immer extrem unfreundlich, da ich es einfach nicht ertragen habe, dass er sich auf seine Arbeit freut und jede Minute seines Lebens genießt, während ich mich jeden Tag zu einer Arbeit schleifen muss, die ich ums Verrecken nicht ausstehen kann. Diese habe ich ironischerweise nur dank des "Vitamin B" meines Vaters bekommen, da ich ein fauler pessimistischer Versager bin, der nichts in seinem Leben auf die Reihe bekommt. Ohne meine Eltern würde ich wohl schon lange auf der Straße sitzen, da ich mich einfach zu nichts motivieren kann und keine Ziele im Leben habe. Dass meine Eltern mich bei allem unterstützen und alles für mich tun würden, macht mich nur noch wütender. Was soll das? Ich bin eine einzige Enttäuschung. Andererseits haben Sie zumindest eine Teilschuld, dass ich so geworden bin. Wie soll man auch selbstständig werden, wenn einem die Eltern alle unangenehmen Aufgaben abnehmen und einen nicht auf das wirkliche Leben vorbereiten?! Diese Kuschelerziehung heutzutage ist doch Bullshit - das Leben ist kein Ponyhof. Um zurück auf meine Beichte zu kommen: Es tut mir leid, dass ich immer so unfreundlich bin. Ihr meint es ja nur gut.

Beichthaus.com Beichte #00032860 vom 12.03.2014 um 14:28:39 Uhr (10 Kommentare).

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