Der Wellensittich meines Cousins

11

anhören

Dummheit Falschheit Lügen Tiere Zürich

Vor einigen Jahren hatte ich die Wellensittiche meines Cousins in Pflege. Er war absolut vernarrt in die Tiere und hatte einem sogar ein paar Wörter beigebracht. Als er die Tiere bei mir ablieferte hat er mich extra darauf hingewiesen, dass sie auch mal ein bisschen Freiraum brauchen und er sie deshalb aus dem Käfig lässt, natürlich nur, wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind. Ich muss wohl nicht extra darauf hinweisen, dass er mir circa 100 mal gesagt hat, ich soll dabei bloß vorsichtig sein.
Tja, wie das Schicksal es so wollte habe ich da wohl nicht so ganz aufgepasst, ich hatte die Tiere fliegen lassen, den Käfig danach aber nicht richtig verschlossen, so dass eines der Tiere entwischen konnte und wie sollte es auch anders sein natürlich der begabtere. Da stand ich also nun, wollte mir meinen Fehler nicht eingestehen und habe den Vogel deshalb einfach ersetzt, der Doppelgänger sah ihm auch wirklich total ähnlich, nur gesprochen hat er leider nicht und mit dem anderen Vogel hat er sich auch nicht so super verstanden. Ich habe ihm das nicht gebeichtet, er wunderte sich dann aber darüber, dass die Vögel sich so komisch verhalten und sein Liebling nicht mehr spricht. Er ist nie dahinter gekommen, was wirklich passiert war.

Beichthaus.com Beichte #00028054 vom 11.08.2010 um 17:33:49 Uhr in Zürich (11 Kommentare).

Gebeichtet von Skremser
In WhatsApp teilen

Morgendliche Bauarbeiten

72

anhören

Boshaftigkeit Rache Hochmut Vandalismus WG

Ich (m/22) wohne in einer recht großen Stadt mit Freunden in WGs und wir hatten letztens Semesterferien. Unsere WGs liegen aber an einer Verkehrsader, die zur Zeit erneuert wird. Nach unseren nächtlichen Kneipen- und Discobesuchen, sind wir immer sehr spät heim und konnten nur so lange schlafen bis wir von diesen dämlichen Bauarbeiten um etwa 7.00 Uhr gestört wurden. Da haben wir uns am Abend einen Plan überlegt und diesen dann am nächsten morgen verwirklicht. Leicht abseits von der Baustelle steht nämlich ein Dixiklo für die Arbeiter. Nachdem wir wieder pünktlich durch den Baulärm geweckt wurden, sind wir mit reißfestem Klebeband bewaffnet hinter eine Hecke und gewartet bis einer dieser Bauarbeiter mal das Dixiklo verwendete. Er sperrte ab und das war unsere Chance. Während er sein Geschäft verrichtete, konnten wir ungestört das Klebeband um das Dixiklo wickeln. Der Baulärm überdeckte unsere Geräusche und uns kam entgegen, dass das Klo wie gesagt sehr abseits stand. Das Klebeband war angebracht und wir hievten zu sechst das Dixiklo so, dass es beinahe auf dem Kopf stand (etwa 60 Gradwinkel). Wir sahen schon Flüssigkeit heraus strömen und hörten den Arbeiter wild fluchend, doch der Baulärm übertönte seine Hilfeschreie. Schließlich ließen wir das Klo seitlich liegen und flüchteten, doch leider konnten wir das Ende nicht sehen, denn es war unmöglich von den WGs das Klo zu sehen und ein Risiko wollten wir auch keins eingehen, wenn wir uns wieder hinter der Hecke versteckt hätten.

Beichthaus.com Beichte #00028053 vom 11.08.2010 um 17:14:24 Uhr (72 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Lasik-Therapie

33

anhören

Hochmut Stolz Gesundheit Duisburg

Ich weiß auch nicht, ob ich so langsam bescheuert werde oder größenwahnsinnig. Ich bin Augenarzt mit einer Gemeinschaftspraxis. Seit dem eine junge (eigentlich nicht so attraktive) Kollegin in der Kaffeepause mal gesagt hat, dass wir durch unsere Lasik-Therapie (Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Laseranwendung) "Blinde zum Sehnen bringen", habe ich bei jeder, wirklich jeder Behandlung immer den biblischen Satz auf den Lippen: "Wahrlich ich sage Dir: Steh auf, Du kannst sehen! Du warst blind und ich habe Dich geheilt! Gehe hin und verkünde von diesem Wunder". Gott sei Dank habe ich Ihn noch nicht laut zu einem Patienten gesagt, aber das wird mir sicher in den nächsten Wochen passieren. Dieser Job ist eine (gutbezahlte) Knochenmühle und macht mich so langsam wahnsinnig. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00028052 vom 11.08.2010 um 08:08:53 Uhr in Duisburg (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Geschmack des Bieres

27

anhören

Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Hamburg

Ich habe einmal in der S-Bahn auf dem Weg zum Kiez, eine leere Bierflasche vollgepisst, da ich mich nicht mehr halten konnte. Meine Freunde und ich kamen mit einem Penner ins Gespräch, dem ich dann vor dem Aussteigen mein Bier anbot. Er war gut angetrunken und merkte den Uringeruch nicht, daraufhin kostete er und wunderte sich über den "komischen" Geschmack des Bieres.

Beichthaus.com Beichte #00028051 vom 10.08.2010 um 22:27:25 Uhr in Hamburg (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Frau mit dem Fahrrad

24

anhören

Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit Frankfurt

Vor ungefähr zwei Jahren feierte ich (m/20) mit vielen Freunden in einem Park den Geburtstag von einem Kollegen. Es herrschte gute Stimmung, der Alkohol floss natürlich auch und wir feierten alle ausgelassen. Irgendwann saßen wir dann alle (circa 20-25 Leute) um einen Brunnen rum und erzählten uns Geschichten und plauderten ausgelassen. Man muss sich das so vorstellen, dass in der Mitte ein mittelgroßes Wasserbecken ist und dort waren Marmorskulpturen und andere Kunstwerke eingelassen. Drumherum waren Bänke auf denen wir uns niedergelassen hatten. Da dieser Park in der nähe vom Main liegt, waren wir natürlich nicht die einzigen Leute dort. Mitten in der harmonischen Stimmung, kam ein Paar auf dem Fahrrad angeradelt. Nichts besonderes eigentlich, bis die Frau urplötzlich die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und mitten in das Wasserbecken fuhr und damit nicht genug, sie knallte volle Kanne mit dem Gesicht auf eine Marmorplatte. Gemeinerweise lachten wir uns ausnahmslos alle kaputt, die Situation war einfach zu komisch.
Wir lachten so laut, dass der ganze Park auf uns aufmerksam wurde und alle Leute lachten die arme Frau mit uns aus.
Sie tat mir schon Leid, sie angelte so schnell es geht ihren Drahtesel aus dem Becken und fing an sofort loszustrampeln, um der peinlichen Situation schnellsmöglichst zu entkommen. Ihr Begleiter hatte natürlich angehalten und fing an uns anzuprechen, dass es doch nicht in Ordnung sei, die Frau dermaßen auszulachen. Irgendwo hatte er ja auch recht, aber es sah einfach urkomisch aus und soweit man das beurteilen konnte, hatte sie sich auch nicht ernsthaft verletzt.
Mitten in der Moralpredigt, ihr werdet es kaum glauben, fiel die Frau im Hintergrund erneut vom Fahrrad und diesmal war das Gelächter noch lauter. Der Mann gab es auf und eilte seiner Frau herbei und weg waren sie.

Ich beichte, dass ich die arme Frau schamlos ausgelacht habe und hoffe, dass es ihr gut geht. Im Nachhinein tat sie uns allen Leid, aber naja, passiert ist passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028050 vom 10.08.2010 um 18:29:01 Uhr in Frankfurt (Museumspark) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!