Xavier

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Aggression Hass Zorn Berlin

Ich bekomme jedes Mal Aggressionen, wenn mal wieder ein Unwetter die Welt terrorisiert. Der Grund? Diese grauenvollen Namen! Ich könnte jedes Mal kotzen, kaum öffnet man eine Zeitung oder eine Internetseite, wird man mit diesen widerwärtigen Namen konfrontiert. Welcher […]
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Beichthaus.com Beichte #00040421 vom 06.10.2017 um 19:31:57 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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Wie Hipster-Klamotten meine Familie zerstörten

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Zorn Zwietracht Maßlosigkeit Familie Mutter Bremen

Ich (w/36) und mein Mann (38) haben einen Sohn, der sich mit seinen vierzehn Jahren gerade in der Pubertät befindet. Wir leben seit zwölf Jahren in Deutschland, ursprünglich kommen wir aus Südkorea, wir besuchen dort jedes Jahr unsere Verwandten. Als wir wieder einmal dort waren, sprachen uns meine Großeltern auf den Kleidungsstil meines Sohnes an. Besonders die knallengen Hosen wären negativ aufgefallen. Anfangs war es mir gar nicht bewusst gewesen, doch seit wir wieder in Deutschland waren, bemerkte auch ich, dass sich mein Sohn fürchterlich anzog. Ich schämte mich, dass ich ihn in diesem Aufzug in die Schule geschickt habe, aber wie hätte ich es auch merken sollen? Morgens war ich schon auf der Arbeit.

Ich redete mit meinem Mann darüber, der mich allerdings nicht ernst nahm und grinsend erklärte, dass unser Kind nur hip sein möchte, was ganz normal in dem Alter wäre. Ich nickte nur säuerlich, denn das Thema ließ mir keine Ruhe. Am nächsten Tag holte ich meinen Sohn von der Schule ab und bemerkte, dass die anderen Kinder recht ordentlich gekleidet waren. Anders als mein Sohn, der in zerissenen Jeans und klobigen Schuhen ins Auto stieg. Ich konnte es nicht fassen und sprach ihn darauf an, er sah mich nur genervt an und meinte, dass es mich nichts angehen würde und er sich anzog, wie er will. Aber nicht mit mir, dachte ich. Sein respektloser Ton gefiel mir überhaupt nicht, weshalb ich ihm kein Taschengeld auszahlte. Ohne Taschengeld hätte er keine Chance, sich diese schrecklichen Klamotten zu kaufen. Mein Mann war da anderer Meinung und zahlte ihm weiterhin Taschengeld. Nachdem wir uns gestritten hatten, gab ich vor, die Tatsachen akzeptiert zu haben und es kehrte Ruhe ein - vorerst!

Als mein Mann für eine Woche auf Geschäftsreise war, meldete ich mich auf der Arbeit krank, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich kaufte meinem Sohn anständige Klamotten und während er in der Schule war, steckte ich seine coolen Klamotten in einen großen Müllsack, den ich anschließend in einen Container der Altkleidersammlung warf. Kaum war der Kleine zu Hause, ging es auch schon los, ich musste mir die übelsten Vorwürfe anhören, dabei war es nur zu seinem Besten. Nach einer Woche war auch mein Mann zurück, der mich perplex zur Rede stellte, mein Sohn war natürlich auch wieder dabei. Beide verstanden nicht, dass ich es nicht böse gemeint hatte. Seitdem hängt der Haussegen schief, am Esstisch werden mir verständnislose Blicke zugeworfen und jeden Tag, wenn mein Sohn aus der Schule kommt, schimpft er, dass er Dank mir wie ein Trottel aussehen würde. Vorgestern hat es mir gereicht, ich schrie ihn an, was ihm denn einfallen würde, so mit mir zu reden, ich bin seine Mutter und er hat mich mit Respekt zu behandeln.

In meiner Wut kassierte ich seine Konsolen, sein Handy und den Laptop ein, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Jugendliche wollen testen, wie weit sie gehen können, ich wollte mir einfach nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen. Nun sitze ich allein im Wohnzimmer, mein Mann und mein Sohn sind bei einem Freund der Familie untergekommen und ich bin fassungslos, frustriert und wütend. Mein Mann ist mir eiskalt in den Rücken gefallen! Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber als mein Ehemann und Vater unseres Kindes hätte er zu mir halten sollen, statt sich von dem Kleinen manipulieren zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040385 vom 29.09.2017 um 13:51:06 Uhr in Bremen (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Schwager ist 35 und zu blöd zum Leben!

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Hass Aggression Geld Zorn Familie Berlin

Ich (w/33) beichte, dass ich mein Riesenbaby von einem Schwager abgrundtief hasse. Der Kerl ist von der Natur eigentlich ziemlich reich beschenkt worden: Er sieht gut aus, ist (theoretisch) intelligent und könnte so vieles daraus machen. Mit theoretisch intelligent […]
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Beichthaus.com Beichte #00040382 vom 29.09.2017 um 08:20:38 Uhr in Berlin (12 Kommentare).

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TV-Sender neu einstellen

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Zorn Habgier Nachbarn

Ich (m/23) wohne zurzeit alleine in einer kleinen Wohnung und studiere Informatik. So gesehen bin ich schon ein Nerd. Da gestern die ganzen TV-Sender von Unitymedia in Hessen umsortiert worden sind, war ich für meinen alten Nachbarn quasi erste Wahl, was das Neueinrichten des Fernsehers anging. Zur Neueinrichtung gehörte der Sendersuchlauf und das Sortieren, wobei Letzteres die meiste Zeit in Anspruch nahm. Zuerst sprach mich meine direkte Nachbarin an. Eine 80-jährige Frau, allein, völlig isoliert und ohne soziale Kontakte. Für sie ist der Fernseher daher alles. Mir tut sie schon leid, vor allem weil ich sie öfter mit meiner lauten Musik belästigt habe. Deshalb nahm ich mir für sie ohne Murren zwei Stunden Zeit. Sie war wirklich dankbar zu mir und wollte mir 100 Euro für die Arbeit geben. Das nahm ich natürlich nicht an, ich bin doch kein Arsch.

Leider verbreitete sich im Laufe des Tages die Nachricht, dass ich meiner direkten Nachbarin half, sodass jeder alte Knacker von mir Hilfe wollte. Es haben ungelogen 11 Leute bei mir angefragt! Ja, ich habe auch jedem geholfen, aber nicht umsonst. Bei den meisten konnte ich entweder 50 Euro raushandeln oder das dreimalige Aussetzen des sonntäglichen Treppenhausputzens. Irgendwie fühle ich mich schlecht, die technische Unbedarftheit meiner Nachbarn ausgenutzt zu haben und mir eine goldene Nase verdient zu haben. Die 250 Euro und das anderthalb Jahre kein Treppenhausputzen mindern aber mein schlechtes Gewissen. Vor allem ist das Sortieren der Sender die ekligste Arbeit. Scheinbar ist es ein Unterschied, ob MDR Sachsen-Anhalt vor oder nach MDR Thüringen in der Liste steht. Mir doch egal!

Beichthaus.com Beichte #00040373 vom 27.09.2017 um 15:50:44 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Nein, ich will wirklich keine Kinder!

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Lügen Falschheit Vorurteile Zorn Gesellschaft

Ich (w/23) habe keine Lust, Kinder zu bekommen. Klar, jetzt regnet es gleich Kommentare, von wegen das würde sich noch ändern, ich sei noch zu jung um so etwas zu entscheiden, bla bla. Fakt ist, dass mich der Gedanke, schwanger zu sein, würgen lässt und die Vorstellung, dieses Ding durch meine Vagina zu pressen, verursacht beinahe körperliche Schmerzen. Dazu sei vielleicht gesagt, dass ich auch bei normalem Geschlechtsverkehr schnell mal Schmerzen habe. Wenn das Thema Kinder zur Sprache kommt und ich sage, dass ich keine möchte, werde ich nicht ernst genommen. Dann wird abgewunken und gesagt "Jaja, in deinem Alter...", "Das war bei mir auch immer so, aber dann...". Interessiert mich nicht. Ich bin nicht du. Nur weil andere Leute ihre Träume für vollgeschissene Windeln aufgeben, heißt das nicht, dass ich genau so bin. Überall machen sie auf perfekte Familie, dabei hat mir der eine oder andere Kollege und Familienvater schon erzählt, dass es zu Hause ganz anders aussieht. Da ist nicht mehr viel von Liebe und Leidenschaft übrig, da wird einiges nur durch Verantwortungsbewusstsein und der Angst vorm Sorgerechtsstreit und den Alimenten zusammengehalten.

Jedenfalls bin ich vor einiger Zeit dazu übergegangen, den Leuten zu erzählen, dass ich immunologisch steril bin. So wird nicht einfach abgewunken und belehrt, ich werde ernst genommen. Sogar bemitleidet. Ich tue dann so, als ob mir das nichts ausmacht, weil das schon festgestellt wurde, bevor ich über einen Kinderwunsch nachdenken konnte und für mich das einfach Tatsache sei. Das habe ich auch den Eltern meines neuen Freundes erzählt. Wir sind zwar erst seit einigen Wochen zusammen und haben vor etwa einem halben Jahr begonnen uns zu treffen, aber die sind deswegen ganz aus dem Häuschen. Mein Freund ist zehn Jahr älter und hat schon ein Kind mit einer anderen, deswegen stört ihn meine angebliche Sterilität nicht. Er bemitleidet mich nur ein wenig, weil seine Eltern mich deswegen nicht so recht akzeptieren wollen. Das Einzige, das mir leidtut ist, dass ich ihn diesbezüglich auch belogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00040321 vom 16.09.2017 um 21:07:20 Uhr (28 Kommentare).

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