Grenzdebile Bewerber

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Boshaftigkeit Dummheit Morallosigkeit Arbeit Berlin

Ich (m/32) habe vor einigen Jahren mit zwei Kollegen bei der Arbeit eine ziemlich fiese Sache durchgezogen. Wir waren damals zusammen für die Personaleinstellung in einem mittelständischen Unternehmen zuständig. Die Bewerber haben nach ihrem Bewerbungsgespräch einen Intelligenztest gemacht. Bei einigen war schon nach dem Bewerbungsgespräch klar, dass wir sie nicht einstellen werden. Bei denen haben wir die Tests ein wenig manipuliert. Wir haben den Bewerbern dann hinterher gesagt, dass sie aufgrund der schlechten Ergebnisse des IQ-Testes für den Beruf ungeeignet sind. Meist lag der IQ so bei 80, also grenzdebil. Für uns war das damals in der Anonymität einer Großstadt saukomisch. Ich weiß heute aber, dass es sich um eine sehr unreife Aktion gehandelt hat. Besonders wenn jemand schon länger auf Jobsuche ist, kann er sowas sicher nicht gebrauchen. Einige der Bewerber waren auch ganz schön geschockt, damals fand ich das lustig, heute tut es mir einfach nur noch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029982 vom 05.05.2012 um 18:39:24 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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Meine erfolgreiche Präsentation

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite neben dem Studium als Freelancer bei einer Consulting Firma, für die ich in eher unregelmäßigen Abständen vor versammelter Belegschaft neue Konzepte, Ideen und Änderungsvorschläge für die Webpräsenz des Unternehmens vorstelle. An dem besagten Tag, kurz vor Beginn der Besprechung, trudelte ich fünf Minuten vor dem Besprechungstermin ein, legte meine Garderobe ab, als ein dumpfes und kränkliches Rumoren in meinem Darmtrakt etwas Unvermeidliches ankündigte und mich in Bedrängnis brachte. Hastig, kommentarlos und scheuklappenartig steuerte ich an den bereits Eingetroffenen vorbei, bog um die Ecke und verschwand zum WC. Eine Anmerkung: Die Toilette ähnelt, aufgrund von geringer Größe und kleiner Mitarbeiteranzahl im Unternehmen eher der eines privaten Haushaltes. Nur um zu illustrieren, dass es sich um keine Legebatterie mit Trennwänden handelt.


In Bruchteilen einer Sekunde riss ich meine Hose runter und beförderte bestimmt ein Kilo halbweiche Fäkalladung zum Glück direkt und zielgenau in die Büchse. Nach ein paar Minuten Sitzung wollte ich die Reinigung einleiten, als ich bemerkte, dass es an der Toilette an etwas Wesentlichem mangelte: Toilettenpapier. Ich konnte die Überreste meiner Hausgeburt schlecht in der Ritze verweilen lassen, zumal ich bei der Besprechung im Anschluss Standfestigkeit beweisen musste, also entschloss ich mich für die Notfallvariante. Ich erhob mich in leicht gebückter Haltung und noch immer heruntergelassener Hose von meinem Thron und bewegte mich mit steifem und schleifendem Schrittes Richtung Waschbecken. Ich muss in etwa ausgesehen haben wie Forrest Gump bei seinen ersten Gehversuchen mit Beinschienen. Da stand ich nun vor dem Spiegel und polierte mir bei fließendem Wasser mit meinen bloßen Händen den Mariannengraben (bin Rechtshänder). Sodann reinigte ich mir mit Flüssigseife meine Klogriffel, um den unangenehmen Geruch auf meinen Händen zu beseitigen. Zu meinem Leid musste ich feststellen, dass aus dem Seifenspender nur Wasser kam. Das Chaos war perfekt. An diesem Punkt gab es keinen Notfallplan mehr. Und kein Handtuch. Ich hatte keine Zeit zu verlieren, trocknete meine stinkenden Griffel mit meinem Hosensack (Hände rein und reiben, ähnlich wie beim Taschen-Billard), trat aus dem WC aus, bog um die Ecke und schon stand vor versammelter Mannschaft. Nachdem ich Darmflora bedingt den Begrüßungsprozess bei meiner Ankunft überspringen musste, folgten nun nachholend eine Reihe von Handschlägen. Auch den Geschäftsführern musste ich meine rechte Fäkalpratze hinhalten, mit der ich mir Sekunden zuvor meine Ritze gereinigt habe, ohne sie danach mit Seife zu desinfizieren. Aus dem Augenwinkel des Begrüßungsrituals beobachtete ich die Sekretärin, die wohl den von mir hinterlassenen Verwesungsgeruch in der Toilette war nahm und deswegen mit vorgehaltener Hand und mit Duftspray bewaffnet im WC verschwand.


Grundsätzlich ist mir dieser kleine Ausrutscher egal. Ich habe jedoch daraus gelernt, mich stets vor dem Stuhlgang zu versichern, ob genug Reinigungsutensilien (mindestens ein Handtuch, das im Notfall ja auch als Arschpapier durchgeht) zur Verfügung stehen. Ich bitte jedoch um Vergebung dieser Tat zumindest für diejenigen der begrüßten Leute, die sich während und nach der Besprechung mit Finger-Food mit ihren durch mich übertragenen Scheißfingern die Wanze vollgeschlagen haben und auch jenen Anwesenden, die sich nach Dienstschluss am Weg heim mit den Händen regelmäßig die Fingerkuppen befeuchten, um für mehr Griff beim Umblättern der Zeitung zu sorgen.

Beichthaus.com Beichte #00029980 vom 05.05.2012 um 12:45:44 Uhr in Wien (Margaretengürtel) (28 Kommentare).

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Urlaub für alle!

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Faulheit Ignoranz Arbeit Zivi & Bund Schortens

Als ich bei der Bundeswehr war, wurde ich im Geschäftszimmer eingesetzt. Es war nie der Posten, den ich haben wollte, aber ich habe ihn leider bekommen, nachdem ich 6 Wochen aufgrund einer Operation nicht am Zugdienst teilnehmen konnte.
Ich wurde in eine andere Kompanie versetzt, da dort mangels Personal niemand mehr im Geschäftszimmer saß. Ich waltete also meines Amtes und begann mit der Aufarbeitung aller Unterlagen. Mein Vorgänger war eine richtig faule Sau (circa drei Jahre keine Altablage, ein Jahr keine normale Ablage usw.) und als ich dann zu allem Überfluss in einer Schublade knapp 400 nicht eingearbeitete Urlaubsscheine auffand, habe ich aus reiner Faulheit knapp die Hälfte in den Schredder gehauen. So hieß es also: Mehr Urlaub für alle! Einzig dem Typen, der mir die Arbeit hinterlassen hat, habe ich jeden einzelnen Tag von seinem Jahresurlaub abgezogen. Ich weiß zwar, dass es falsch war und das ich mich auch einfach etwas hätte anstrengen können, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach zu faul dazu. Ich bitte trotzdem um Absolution, da es ja doch irgendwie einem guten Zweck gedient hat.

Beichthaus.com Beichte #00029976 vom 04.05.2012 um 13:19:51 Uhr in 26419 Schortens (Upjeversche Straße) (19 Kommentare).

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Mein cholerischer Chef

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Rache Boshaftigkeit Trunksucht Arbeit Chef Mainz

Mein cholerischer Chef
Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer kleinen Firma gearbeitet mit einem cholerischen Chef. Die Firma wurde von ihm und seiner Ehefrau geführt und es gab fünf Angestellte. Wegen jeder, wirklich jeder, Kleinigkeit wurden die Angestellten von ihm angeschrien und mit Kündigung gedroht. Seine Ehefrau, die uns ständig beobachtete, war auch entsetzlich. Eine Diktatur, die seines gleichen sucht. Wir durften uns nicht privat unterhalten, bei Toilettengängen wurde von ihr auf die Uhr geschaut, ob es nicht zu lange dauert. Ich konnte kaum glauben, was für ein strenges Arbeitsklima dort herrschte und ich habe bereits nach sechs Monaten dort gekündigt.

Es war bekannt, dass der Chef gerne mal einen zu viel trank und trotzdem mit seinem Auto fuhr. Außerdem wussten alle in der Firma, dass er jeden Freitag nach Feierabend seine Stammkneipe aufsuchte und gegen circa 21.00 Uhr, wenn er so hackedicht war, sich in sein Auto setzte und nach Hause fuhr. Und genau das habe ich in einem anonymen Brief der Polizei mitgeteilt: Name und Adresse der Kneipe, sein Kfz-Kennzeichen, Wochentag und Uhrzeit. Am folgenden Montag, nachdem ich den Brief abgeschickt hatte, kam er erst gegen Mittag in die Firma und zwar ohne Auto. Überraschenderweise war er ziemlich kleinlaut. Er verzog sich in sein Büro und wir haben den Rest des Tages kaum etwas von ihm gesehen. Ich habe noch vier Wochen dort gearbeitet und dann eine andere Stelle angetreten. In den vier Wochen habe ich ihn kein einziges mal mehr mit seinem Wagen kommen sehen. Bis zu diesem Tag kamen er und seine Ehefrau immer in getrennten Wagen, da sie halbtags arbeitete und mittags nach Hause fuhr. Nachdem ich ihn anonym angezeigt habe, wurde er morgens von seiner Frau zur Arbeit gefahren und abends nahm er den Bus. Ich gestehe, dass ich meinen Arbeitgeber, der mir Lohn und Brot gab, denunziert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029962 vom 26.04.2012 um 11:47:14 Uhr in Mainz (25 Kommentare).

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Das Klo der Chefs

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Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Das Klo der Chefs
Ich muss beichten, dass ich immer in der Chefetage kacken gehe, weil mir die Werkstattklos zu eklig und vor allen zu stark frequentiert sind.

Beichthaus.com Beichte #00029959 vom 24.04.2012 um 21:31:13 Uhr (24 Kommentare).

Gebeichtet von Butta
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