Heiße Mädels aus der Region

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Habgier Betrug Lügen Telefon Arbeit Bremen

Vielleicht kennt jemand noch diese 0190 Werbespots die vor über zehn Jahren dauerhaft im TV gelaufen sind. Ich hatte damals beruflich ein bisschen meinen Anteil daran die Männer abzuzocken die dort anrufen. Mit zwanzig habe ich nämlich bei einer 0190 Dating-Line gearbeitet. Den Männern wurde dabei erzählt, dass heiße Mädels aus ihrer Region einen Telefonflirt und vielleicht mehr mit ihnen suchen. Ich war dann sozusagen das heiße Mädel aus der Region, nur das diese Region irgendwie ganz Deutschland umfasst hat und ich immer einen anderen Heimatort hatte. Von der Zentrale wurde mir vorher mitgeteilt welchen Ort ich angeben soll.

Der Rest war dann sehr einfach, man hat die Typen in Kategorien eingeordnet und es ging darum sie lange an der Leitung zu halten. Viele davon waren einfach extrem naiv, andere kamen so rüber, als ob sie seit Jahren keine Frau mehr gesehen haben. Einer hat mich auch mal vier Stunden über sein gesamtes Leben vollgequatscht. Ich habe das damals fünf Jahre gemacht und es wurde richtig gut bezahlt. Allerdings bin ich dann schwanger geworden. Die Firma hat dann gesagt, dass ich unbedingt vermeiden muss, dass man Kindergeschrei im Hintergrund hört. Ich wäre dann ja kein heißes Mädel aus der Region mehr, sondern eine Mutti mit dickem Hintern, die jemanden sucht der ihren Balg durchfüttert. Ich habe dann gekündigt. Meine Beichte ist also das ich paarungswillige Männer am Telefon verarscht habe. Einige sind bei einem einzigen Anruf um 200 Euro ärmer geworden, dafür hätten sie auch gleich zu einer Gewerblichen fahren können. Was mir auch Leid tut ist das ich einen so gut bezahlten Beruf gekündigt habe weil ich in meiner Schwangerschaft ein bisschen empfindlich war was solche Sprüche angeht.

Beichthaus.com Beichte #00030092 vom 14.07.2012 um 22:24:42 Uhr in Bremen (25 Kommentare).

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Nyan Cat

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Boshaftigkeit Dummheit Kollegen Arbeit

Nyan Cat
Ich (m/28) arbeite in einem mittelgroßen IT-Unternehmen als Administrator. Letzten Monat hatten wir einen etwa 15-jährigen Schülerpraktikanten. Als er am ersten Arbeitstag zu mir kam und fragte, was er machen soll, dachte ich mir, ich nehme ihn mal etwas auf den Arm. Ich führte ihn zu einem freien PC, öffnete Youtube und sagte ihm er sollte sich hier mal kurz ein Video angucken und öffnete dieses 10-Stunden-Nyan-Cat-Video. Doch anstatt zu lachen oder verwundert zu sein, stimmte er begeistert zu und klickte auf Play. Jetzt war ich verwundert, denn ich wusste nicht, ob er mich jetzt im Gegenzug hochnehmen wollte oder echt zu blöd war zu checken, was los war. Ich machte mich jedenfalls an die Arbeit und nahm mir vor, in einer Viertelstunde wieder hinzugehen und ihm eine neue Beschäftigung zu geben. Daraus wurde leider nichts, da ich den Morgen echt viel zu tun hatte und den armen Jungen total vergessen habe. Kurz nach dem Mittag fiel er mir wieder ein. Ich dachte, er hätte schon längst aufgehört, sei nach Hause gegangen, spielt mit seinem Smartphone oder hat eine neue Beschäftigung. Als ich jedoch den Raum betrat, sah ich, dass nichts davon zu traf. Dieser Typ hat sich doch tatsächlich von morgens acht Uhr bis Mittags um halb eins dieses verdammte Video angeguckt und klebte förmlich vorm Bildschirm, seine Augen schon zu Vierecken umgestaltet. Als Belohnung ließ ich ihn dann schon früher Feierabend machen, ich denke das hat er sich verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030086 vom 12.07.2012 um 13:01:33 Uhr (37 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Kartoffelecken

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Diebstahl Waghalsigkeit Völlerei Arbeit Restaurant

Ich habe früher bei einem Pizza Service gearbeitet, da gab es immer mal wieder Aktionen, bei denen man Kartoffelecken bestellen konnte. Diese waren das einzige Produkt, dass nicht abgezählt war. Immer wenn ich diese ausliefern sollte habe ich vorher irgendwo angehalten, wo mich niemand sehen konnte und ein paar Kartoffelecken aus dem Karton geholt und gegessen. Nach ein paar Tagen hatte ich ein paar gute Verstecke gefunden. Ich habe mir genau überlegt, wie viele man wohl rausnehmen könnte, ohne das es jemand merkt. Ist niemandem aufgefallen und es wurde zu dem besten Teil meiner Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00030076 vom 05.07.2012 um 01:38:03 Uhr (19 Kommentare).

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Zeugnis frisieren

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Betrug Falschheit Arbeit

Mein Bruder besucht zur Zeit die neunte Klasse einer Mittelschule, früher hätte man dazu Hauptschule gesagt. Nichtsdestotrotz hat er aufgrund seiner durchschnittlichen Noten keine Chance die 10. Klasse zu machen, und möchte auch eine Ausbildung abschließen. Ich habe ihm als älterer Bruder natürlich bei den Bewerbungen geholfen. Wir haben etwa ein Dutzend Bewerbungen verschickt, und nur Absagen bekommen. Schade eigentlich, dabei ist sein Wunschberuf, ohne jetzt abwertend klingen zu wollen wirklich kein Beruf, wo "gute" Noten zwingend erforderlich sind. Wie viele handwerkliche Berufe ist die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker hier in Bayern eine der beliebtesten Stellen. Genau diese möchte er ausführen. Nach den zahlreichen Absagen schlug mir mein Bruder vor, einfach das Zeugnis ein bisschen zu frisieren und die Vierer in Deutsch, Wirtschaft und Mathe in Zweier umzuschreiben. Kein Problem, dies kann jeder Laie in jedem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm in einem Zeit-Pensum von weniger als 2 Minuten ganz einfach selbst machen. Naja, ich möchte nicht gut reden, was wir da gemacht haben und auch nicht um Absolution bitten, jedenfalls hat dieses getunte Zeugnis eingeschlagen wie eine Bombe und schon die zweite Bewerbung danach hat zum Erfolg geführt. Er hat seine Ausbildung! Sowohl er als auch ich und ebenso meine Eltern sind heilfroh. Außer mir und meinem Bruder und euch lieben Leuten kennt niemand das Geheimnis. Und mit der Lüge leben alle besser.

Beichthaus.com Beichte #00030069 vom 27.06.2012 um 18:51:12 Uhr (68 Kommentare).

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“Beichte

Sternstunden im Leben eines Stinkwagenfahrers

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Zwietracht Ungerechtigkeit Arbeit Scheeßel

Ich habe vor einigen Jahren im Sommer auf Festivals Toiletten sauber gemacht. Ich bin also der Typ gewesen, der immer mit dem Stinkwagen kommt und dann seinen Schlauch in die Soße reinhält. Dafür habe ich netto 50 Euro die Stunde bekommen und dementsprechend ganz gut an so einem Wochenende verdient. Die meisten Besucher haben sich zwar die Nase zugehalten, waren aber wohl recht dankbar wenn endlich die Toiletten sauber gemacht worden sind. Ein paar Mal habe ich sogar Schmiergeld bekommen wenn ich irgendwo zuerst hingefahren bin. Einmal wurde ich jedoch wirklich übel von ein paar besoffenen Typen vollgequatscht. Von wegen Hauptschule abgebrochen, jetzt musst Du Toiletten sauber machen, wir studieren lieber.

Leider nicht nur kurz sondern während ich mehrere Toiletten sauber gemacht habe, eine Dose ist auch geflogen. Wie das Schicksal es so wollte habe ich einen Tag später gesehen wie einer der Typen auf eine Toilette gegangen ist, ich habe nicht lange gezögert und eines der Vorhängeschlösser aus meinem Stinkwagen davor gehängt. Einer meiner Kollegen hat mich dann eine halbe Stunde später angerufen das da jemand schlimm am randalieren ist weil ich ihn wohl eingesperrt habe. War dann sehr lustig für uns ihn zu befreien, zumal sich schon eine gigantische Menschenmenge draußen versammelt hatte. Ja, Sternstunden im Leben eines Stinkwagenfahrers. Zu beichten gibt es eigentlich nur das ich gehofft habe der Typ würde länger auf der Toilette festsitzen.

Beichthaus.com Beichte #00030068 vom 27.06.2012 um 17:29:20 Uhr in Scheeßel (30 Kommentare).

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