Ich will springen!

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Manie Selbstverletzung Gesundheit Köln

Immer wenn ich (w/20) in einem Treppenhaus bin und ich auf einer Treppenstufe in einer oberen Etage stehe, sehe ich nach unten und habe den Drang zu springen. Ich bin nicht depressiv oder habe den Wunsch, mein Leben zu beenden, doch sobald ich oben auf einer Treppe stehe, will ich springen. Bereits zwei Mal bin ich gesprungen, war nur aus der ersten Etage, doch ich landete mit mehreren Knochenbrüchen im Krankenhaus. Dass ich gefallen bin, hat mir niemand geglaubt und ich weiß nicht, woher dieser kranke Drang kommt. Gestern wollte ich es wieder tun, doch dann kamen Nachbarn und ich ging schnell in meine Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00040831 vom 30.12.2017 um 15:53:13 Uhr in Köln (9 Kommentare).

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Firmen-Weihnachtsfeier mit Singen in der Kirche

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Boshaftigkeit Zorn Arbeit Hannover

Ich (m/28) habe mir etwas zu Schulden kommen lassen. Vor wenigen Wochen verkündete mein Vorgesetzter feierlich, dass unser Betrieb einen Auftritt in einer Kirche haben wird. Wir sollten dort singen und Weihnachtsstimmung verbreiten. Zuerst dachte ich, es wäre nur ein schlechter Scherz gewesen, aber bald musste ich feststellen, dass die Ansprache ernst gemeint war. Ich fand die Idee ziemlich affig und verstand auch nicht, warum es eine Pflichtveranstaltung war. Einen Tag später tauchten plötzlich zwei Männer im Büro auf, die mit uns im Pausenraum proben sollten. Ich fühlte mich wie in einer Grundschule, die Männer waren extrem herrisch und beschwerten sich über jeden falschen Ton. Wie erwartet hatten die wenigsten Kollegen Talent, nur eine Kollegin und ein Kollege konnten tatsächlich gut singen. Die beiden bekamen Solos. Jeden Tag probten wir etwa eine Stunde lang. Ich wollte mich nicht krankschreiben lassen, da ich bald Urlaub habe und musste daher die Tortur über mich ergehen lassen.

Vorgestern hatten wir unseren Auftritt in der Kirche, ich hatte nicht erwartet, dass tatsächlich jemand kommen würde, um sich den schiefen Gesang anzuhören. Ich stand in der vorletzten Reihe, welche für die Kollegen vorgesehen war, die absolut nicht singen konnten. Als das erste Lied anfing, gingen mir die unzähligen Beschwerden und Schimpftiraden der beiden Männer durch den Kopf, die uns auf den Auftritt vorbereiten sollten. Nicht nur die Beschwerden, auch die verschwendete Zeit und die verlogene Weihnachtsstimmung. Mir brannte die Sicherung durch und ich wollte mich rächen

Die perfekte Gelegenheit war das Solo meiner Kollegin, als sie anfing zu singen, lief ich in die erste Reihe und sang mit. Sichtlich irritiert sahen mich die Zuschauer an, zufrieden über die Aktion ging ich einen Schritt weiter. Ich rannte durch die Sitzreihen und imitierte verschiedene Tierarten. Der Affe und der Esel waren mir besonders gut geglückt. Einige Zuschauer hielten mich für einen armen Irren und flüchteten zum Eingang, die restlichen Besucher vergraulte ich, indem ich einen Stuhl hochhob und damit herumrannte, nebenbei brüllte ich noch. Ich habe riesigen Ärger bekommen, letztendlich habe ich den Besuchern den Abend verdorben und mich lächerlich gemacht. Ernstgenommen werde ich verständlicherweise nicht mehr und ich schäme mich. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040746 vom 09.12.2017 um 17:12:23 Uhr in Hannover (22 Kommentare).

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Kaninchen zu Weihnachten

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Hass Mord Gewalt Tiere Weihnachten Bremen

Als ich noch ein kleines Kind war, hatten wir zu Hause drei Hasen als Haustiere, Rampi, Rumpi und Rompi. Ich habe diese Tiere abgöttisch geliebt! Drei Jahre zur Weihnachtszeit ist immer einer mehr verschwunden. Als Kind habe ich mir nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, meine Eltern hatten mir erzählt, dass sie entweder weggelaufen sind oder es beim Tierarzt einen Unfall gab. Zur Trauerbewältigung habe ich damals einen GameBoy oder einen SNES oder viele Spiele für die Konsolen bekommen. Jahre später (in der Pubertät) kam mir die Erleuchtung: Ich habe zu Weihnachten meine drei Hasen gegessen (sie waren lecker, aber... MEINE HASEN!). Ich habe dann aus Rache meinen Eltern gegenüber das Auto zerkratzt und mit Lippenstift "Du Schuft!" auf das Auto geschrieben. Als meine Mutter mich fragte, ob ich wüsste, wer das war sagte ich nur: "Weiß ich nicht, vielleicht gab es ja einen Unfall auf der Arbeit bei Papa!" Ich habe dafür die Schläge meines Lebens bekommen von meinen Eltern, beim Arzt hieß es dann nur ich sei in der Schule gestürzt. Taschengeld habe ich keines mehr bekommen und wurde mit 18 Jahren vor die Tür gesetzt.

Heute habe ich selbst eine wunderbare Familie, wir haben Haustiere (Hunde und Katzen) und mein Mann und ich lieben uns und unsere Kinder sehr. Letztes Jahr kamen die "stolzen Großeltern" zu Besuch und wollten unseren Kindern Hasen-Kuscheltiere schenken. Die Geschenke kamen nie an, ich habe meinen Eltern Hausverbot erteilt und selbst Kuscheltiere gekauft. Unseren Kindern haben wir die Wahrheit erzählt, verbieten ihnen aber nicht den Kontakt zu den Großeltern. Also wenn unsere Kinder dorthin möchten, dürfen sie natürlich. Aber ich will meine Eltern nie wiedersehen.

Beichthaus.com Beichte #00040699 vom 28.11.2017 um 11:29:30 Uhr in Bremen (30 Kommentare).

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Google-Bewertung für den Chef

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Zwietracht Chef Internet Düsseldorf

Es ist bekannt, dass man Google-Bewertungen abgeben kann. Dank dieser netten Funktion und meiner eigenen Dummheit habe ich mir große Probleme aufgehalst. Es fing damit an, dass wir einen neuen Chef bekamen, der wirklich unfreundlich und gemein war. Passte ihm etwas nicht, wurde er direkt ausfallend. Einmal hatte ich eine Frage zu einem Auftrag, sofort beschimpfte er mich vor den anderen Kollegen und meinte danach: "Gut, es ist heiß draußen, da drückt die Hitze wohl auf das Gehirn", das ist nur eines von vielen Erlebnissen. Ich wurde immer wütender, denn er demütigte ständig Kollegen, die ihm nichts getan hatten. Als sich jemand beschwerte, bekam derjenige eine Abmahnung, weswegen ich lieber den Mund hielt.

Doch irgendwann ist das Maß voll und ich wollte meinem Ärger Luft machen, ich fand den Betrieb bei den Google-Bewertungen und tippte einen kleinen Text ab, ich beschrieb das Verhalten meines Vorgesetzten, nannte seine Abteilung und kürzte seinem Namen mit 'Herr P.' ab. Ich beleidigte ihn nicht, sondern erklärte, dass sich viele Menschen bloßgestellt und gemobbt fühlen. Es passierte wochenlang nichts und mein Chef wurde sogar freundlicher, weshalb ich meine Bewertung auch wieder löschte. Bei der gestrigen Versammlung erklärte der Stellvertreter unseres Chefs nur die jährlichen Aufgaben, Regeln und Anweisungen, nichts besonderes, doch dann erzählte er, dass der Abteilungsleiter anonym im Internet beleidigt wurde und er Anzeige erstattet hätte, in zwei Wochen würde die Polizei wissen, wer dahinter steckt und dem Chef davon berichten. Mein Puls schoss innerhalb von einer Sekunde in die Höhe und ich hatte das Gefühl, dass sich der Raum drehen würde. Ich kann es noch immer nicht fassen, denn ich habe ihn nie beleidigt, aber das ist wohl jetzt egal, denn in zwei Wochen bin ich geliefert. Ich beichte, dass ich unglaublich dumm bin und ich es bereue, nicht mit meinem Chef über sein Verhalten gesprochen zu haben, um eine Lösung zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00040670 vom 22.11.2017 um 17:08:23 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

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Spirituelle Geborgenheit bei meiner Schwägerin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Maßlosigkeit Fremdgehen Bünde

Ich bin 48 Jahre alt, seit 25 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine Schwägerin (45) ist sehr spirituell und wohnt ungefähr 30 km von uns entfernt. Eigentlich bin ich nicht spirituell angehaucht, ließ mich aber vor ungefähr 10 Jahren zwecks einer Knöchelverletzung mal von ihr behandeln (Hand auflegen). Auch wenn ich es mir nicht erklären kann, ging die Heilung damals extrem schnell. Wir kamen immer wieder mal über Spirit zum Sprechen, bis sie mir eines Tages anbot, mein Gesicht in ihre Hände zu legen. Ich war verwundert und lehnte ab. Trotzdem ließ es mir keine Ruhe: "Du wirst dadurch Dimensionen kennenlernen, die du nie für möglich gehalten hast", hatte sie gesagt. Okay, ein paar Wochen später fuhr ich heimlich zu ihr. Es war eine Art Ritual. Ich kniete mich vor sie, sie formte ihre Hände zum Kelch und ich legte mein Gesicht hinein. Was dann kam, ist unbeschreiblich. Ein Gefühl von Geborgenheit, Wärme, Zufriedenheit... Jegliches Zeit- und Raumgefühl war ausgeschaltet.

Ich fuhr an diesem Abend glücklich nach Hause, erzählte meiner Frau allerdings nichts davon, da auch sie mit der Spiritualität ihrer Schwester nichts anfangen kann. In den kommenden Wochen war ich immer wieder dort und ja, ich tauchte in andere Sphären ein. Seit dieser Zeit bin ich wöchentlich einmal bei ihr, um mein Gesicht in ihre Hände legen zu dürfen. Meine Frau weiß bis heute davon nichts, da sie mit ihrer Schwester nicht sehr gut kann. Im Grunde hätte ich mir gewünscht, dass sie es mir gleich tut. Doch das würde sie nie tun. Doch nun hat meine Schwägerin Gefühle für mich entwickelt. Vor drei Wochen ist es nun passiert, das sie mich bei der Verabschiedung plötzlich zwischen den Beinen berührt hat. Es durchzuckte mich wie ein Stromschlag. Mein Atem ging schneller, ich konnte mich ihr nicht entziehen und sie begann ihr Spiel, das mit meinem Höhepunkt in der Hose endete. Auch wenn ich haderte, so ging ich die Woche drauf wieder hin und wieder dasselbe Spiel. Und nun hat sie den Kontakt zu mir plötzlich abgebrochen und ich zergehe fast vor Lust und Sehnsucht. Ja, ich bin ihr völlig verfallen.

Beichthaus.com Beichte #00040648 vom 16.11.2017 um 11:04:41 Uhr in Bünde (15 Kommentare).

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