Ich will ins Proll-TV-Raster passen

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Selbstsucht Medien Köln

Ich habe vor zwei Jahren bei einer Serie eines deutschen Senders mit drei Buchstaben, in der Makler an verschiedenen Orten ihren Kunden Häuser und Wohnungen zum mieten, kaufen und drin wohnen zeigen, quasi mitgemacht. Indem ich einen dieser Makler beauftragt habe, mir bei der Wohnungssuche zu helfen. Es war auch ein Kamerateam dabei und ich habe eine Erklärung unterschrieben und alles. Mir hat die erste Wohnung gleich perfekt getaugt und ich habe sie hocherfreut genommen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich nie auf der Mattscheibe erschienen bin, denn seitdem habe ich keine Folge verpasst und niemals mich gesehen. Ich beichte, dass ich im Nachhinein lieber eine Wohnung genommen hätte, die mir weniger gut gefällt, nur um ins Raster zu passen und einmal im Fernsehen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00041565 vom 23.09.2018 um 09:15:24 Uhr in Köln (7 Kommentare).

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Wenn ich meine Medikamente nicht bezahlen kann

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Habgier Gesundheit

ich (w/25) habe die Nase von meiner Erkrankung voll. Seit meinem 14. Lebensjahr leide ich an einer Autoimmunerkrankung die neine Organe immer mehr beschädigen. Um all das zu stoppen, benötige ich Mycophenolat (was bekannt durch Organspenden bekannt sind aber auch für Andere Krankheiten angewendet wird) und Quensyl (bekannt als Malarianittel und vieles mehr). Ich habe diese beiden immer von meinem Hausarzt verschrieben bekommen. Bis gestern. Da ich nun weggezogen bin (80 km) und mein neuer Hausarzt diese nicht verschreibt, weil das es teuer für sein Praxisbudget ist, war ich gezwungen wieder in die Heimatstadt zu meinem alten Hausarzt hinzugehen. Er kennt meine Familie sogar so gut, dass wir sogar zusammen verreist sind (meine und seine Familie). Er verschrieb es mir nicht, da es zu teuer sei. Auf meine Frage, warum er es all die Jahre dann tat schaute er nur blöd. Er sagte mir doch tatsächlich, dass ich dafür in die Klinik gehen muss wo ich in Behandlung wäre. Da sie sich da in der Heimatstadt befindet und ich gerade da war ging ich halt hin. Dieser war aber im Urlaub und ihne ihn darf ich kein Rezept erhalten laut en doofen Sekretärinnen. Nichtmal von seinem Ersatz.

Also ging ich zurück zum alten Hausarzt und der verschrieb mir das aber als Privatrezept. Ich stand auf und ging, denn ich habe nicht alle zwei Wochen die circa 500 Euro für mein Mycophenolat und zusätzlich das Geld für mein Quensyl. Ich bin in der Pflege tätig und bekomme 1.400 Euro Netto, also bleibt mir nach der Miete kaum was und dann soll ich dies auch noch zahlen?

Also es tut mir leid wenn ich das als Frechheit sehe und ich quasi gezwungen bin keine Medikamente mehr einzunehmen, weil ich sie nir nicht leisten kann. Die Krankenkasse meinte zu mir, dass ich dann mehr arbeiten müsse. Ich verstehe nicht, dass ich Jahrelang es verschrieben bekommen hatte und es plötzlich nichtmehr haben kann. Somit beichte ich mich VIELLEICHT öffentlich an unser Behandlungssystem zu zweifeln und zu beschweren.

Beichthaus.com Beichte #00041542 vom 11.09.2018 um 00:44:58 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.

Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.

Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.

Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.

Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).

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Angestellte sind Versager

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Hochmut Faulheit Bamberg

Ich (m/31) muss beichten, dass ich keinen Respekt vor Leuten habe, die nur Angestellte oder noch niedriger - arbeitslos sind. Ich stamme aus einer Akademiker-Familie, in der es schon immer üblich war, seinen Teil beruflich voran zu bringen und was eigenes aufzubauen. Nein, ich bin nicht von meinen Eltern gesponsert worden, wie viele andere junge Leute heutzutage - auch diese Zielgruppe finde ich übrigens abscheulich. Ich habe mir alles selbst zusammen gespart und erarbeitet, damit ich einen gescheiten Studienabschluss erreiche. Darauf bin ich stolz und meine Familie und nahen Verwandten und Freunde ebenfalls. Ich habe mittlerweile ein eigenes kleinen Unternehmen gegründet und bin niemanden Rechenschaft schuldig. Dies kann jeder, wenn man nur den Ehrgeiz und Willen besitzt. Leider sind viele Menschen in der heutigen Zeit zu verwöhnt und gucken entrüstet, wenn sie selbst ganz klein anfangen müssen. Denn jeder muss ganz unten erstmal anfangen, um höher zu kommen. Aber ich kann niemals Menschen akzeptieren, die sich um nichts kümmern, aber große Sprüche haben. Man muss sich nun mal anstrengen und ständig in Bewegung bleiben. Wer dies nicht tut, ist ein Versager.

Beichthaus.com Beichte #00041533 vom 04.09.2018 um 09:11:18 Uhr in Bamberg (33 Kommentare).

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“Beichte

Volkssport Kokeln: Mülltonnen ankokeln

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Vandalismus Manie Kinder Olten

Ich (m/26) beichte, dass ein guter Freund und ich als Jugendliche (ca. 12-14 Jahre alt) total gerne gekokelt haben. Besonders beliebt waren die öffentlichen Mülleimer aus diesen Stahlgittern. Einer dieser Mülleimer in einer Unterführung hatte es uns besonders angetan. Regelmäßig gingen wir in den Supermarkt um Nagellackentferner, Spiritus, Deo, Grillanzünder und Feuerzeuge zu kaufen. Nachts schlichen wir uns raus um auf unsere Mülleimertour zu gehen. Anfangs steckten wir ab und zu 1-2 dieser Mülleimer in Brand. Es wurde aber immer mehr. Mit besagtem Mülleimer in der Unterführung machten wir immer Experimente. Einmal haben wir sogar rein geschissen und den Mülleimer dann angezündet. Die ganze Straße hat danach gestunken. Später legten wir immer häufiger leere und volle Deos rein bevor wir die Mülltonnen anzündeten und erfreuten uns aus sicherer Entfernung an dem lauten Knall. Ab und zu rückte auch die Feuerwehr an. Wir fanden das damals saumäßig lustig. Eines Tages als wir wieder auf Tour waren sahen wir 4 große schwarze überfüllte Plastiktonnen direkt nebeneinander stehen. Diese haben wir natürlich sofort in Brand gesteckt. Alle vier sind komplett niedergebrannt. Nach diesem Tag haben wir nur noch die Stahlmülleimer angezündet bis wir auf die blöde Idee kamen vor einem Gartenhaus in einem trockenen Laubhaufen Feuer zu legen. Das ganze Gartenhaus ist dabei Niedergebrannt. Wochenlang hatten wir Angst davor erwischt zu werden. Nach dieser Aktion haben wir nie wieder Feuer gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00041530 vom 02.09.2018 um 23:30:01 Uhr in Olten (11 Kommentare).

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