Schönen guten Tag, die Fahrausweise bitte!

4

anhören

Falschheit Bahn & Co. Kassel

Ich pendle jeden Tag mit dem Zug zur Uni. In letzter Zeit sind mir häufiger Personen aufgefallen, die damit angeben schwarz zu fahren und sich zu dem nicht gerade respektvoll verhalten (rumschreien, laute Musik hören etc.). Letzte Woche hat es mir endgültig gereicht. Ich bin zu besagten Personen gegangen, habe mein freundlichstes Lächeln aufgesetzt und mit fröhlicher Stimme verkündet: "Schönen Guten Tag, einmal die Fahrscheine, bitte." Als mich lange Gesichter anstarrten, die gerade versuchten sich eine Ausrede zu überlegen, empfand ich Schadenfreude. Als Sie an der nächsten Station aus dem Zug rannten, mussten meine Kommilitonen und ich in schrilles Gelächter ausbrechen. Ich beichte, mich am Unglück und der Dummheit anderer erfreut zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039879 vom 12.06.2017 um 14:24:08 Uhr in Kassel (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Du stinkst nach Scheiße!

8

Feigheit Ungerechtigkeit Gewalt Arbeit Berlin

Als ich (m/24) mit fünfzehn Jahren ein Praktikum in einem Büro machen musste, hatte ich viel zu oft Langeweile. Ein Mitschüler hatte dort zwar auch sein Praktikum gemacht, aber den konnte ich nicht leiden, also musste ich mich mit anderen Dingen beschäftigen. Da […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00039878 vom 12.06.2017 um 12:20:50 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Frauen in Boxershorts

16

Begehrlichkeit Sex Liebe Wien

Ich (m/35) gestehe, dass es nichts anregenderes für mich gibt, als eine Frau in den Boxershorts ihres Freundes. Wenn ich einen ONS habe und die Frau nach dem Geschlechtsakt wie selbstverständlich zum Schlafen in meine Unterwäsche schlüpft, könnt ihr euch sicher […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00039877 vom 11.06.2017 um 21:21:31 Uhr in 1180 Wien (Taubenhofstraße) (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Studenten-WG: Meine furchtbare Vermieterin

14

anhören

Zwietracht WG Studentenleben Wien

Ich (m/24) studiere die Jurisprudenz und tue dies in Wien, wobei ich gleichzeitig auch Europarecht an der Fernuniversität Prag studiere - ich bin also zeitlich sehr in Anspruch genommen; dies nur als Erklärung für das Nachfolgende. Kurz vor Studiumsbeginn hielt ich nach einer günstigen Wohnung in der Innenstadt Ausschau; es fiel mir auch sogleich ein ansprechendes Inserat im Annoncenteil einer grösseren Wiener Zeitung ins Auge. Dort angepriesen wurde eine angebliche Studenten-WG zu einem günstigen Mietzins, dies in einer vornehmen Wohngegend. Da mir das typische Studentenleben in schmutzigen Kiffer-WGs zuwider ist, machte ich mich sogleich auf zum Besichtigungstermin. Es stellte sich heraus, dass die Vermieterin eine ältere, korpulente Dame war, welche auch in der Wohnung lebte. Zu vermieten war lediglich ein kleines Zimmer, in der übrigen Wohnung herrschte die Vermieterin. Bei ihr lebte bereits als Mieter ein irischer Austauschstudent, der, wie er mir bereits beim Besichtigungstermin mitteilte, über die offensichtlich herrische Vermieterin nicht glücklich war, er allerdings aus unerfindlichen Gründen keine andere Wahl als diese Wohnung hatte.

Auf mich machte die Vermieterin allerdings einen guten und vertrauenswürdigen Eindruck, weshalb ich mich aufgrund des nahenden Semesters zur Miete des Zimmers entschloss. Nett erschien mir vor allem, dass das tägliche Frühstück, sonntags jeweils ein Gabelfrühstück, im Mietpreis inbegriffen war. Die ersten Wochen verliefen problemlos, was auch daran lag, dass ich mich vornehmlich in den Räumlichkeiten der Universität bzw. Bibliothek und des Abends gelegentlich auch in Trinkwirtschaften aufhielt. Mit der Zeit merkte ich aber, dass mein irischer Mitbewohner zunehmend ein Abhängigkeitsverhältnis zur Vermieterin entwickelt hat, was sich dahin gehend äußerte, dass sie ihm immerzu sinnlos scheinende Dinge befahl, die er trotz Sprachschwierigkeiten auch auszuführen suchte. So verlangte sie beispielsweise, dass er ihr das Nähzeug oder verschiedene Kochutensilien bringe, die sie problemlos selbst hätte holen können. Bei Abwesenheit des Iren richteten sich solche Bitten auch an mich, die ich ihr auch aus gutem Willen erfüllte.

Allerdings merkte ich, dass sie während meiner Abwesenheit mein Zimmer durchsuchte; teilweise fehlten sogar Dinge wie meine Kontaktlinsen oder Stifte. Als ich sie eines Tages darauf ansprach, reagierte sie höchst ungehalten und drohte mir sogar mit der Kündigung der Wohnung, wovon ich aufgrund der Wohnungsknappheit in der Stadt große Angst hatte. Die Atmosphäre in der Wohnung wurde mit zunehmender Zeit immer unangenehmer, ich hielt mich deshalb auch möglichst selten zu Hause auf.

Als eines Tages der Ire und ich beide zu Hause waren, hörte man, wie die Vermieterin wütend mit jemandem telefonierte, es ging um ein mietrechtliches Problem (sie besaß noch weitere Liegenschaften). Auf einmal rief die Vermieterin den Iren und mich zu sich und befahl uns, ihr sofort aus ihren unordentlichen Akten ein Dokument zu suchen und zu bringen. Der Ire machte sich sogleich auf die Suche, während ich mich zunächst weigerte. Sie wurde sofort ungehalten und drohte mir erneut mit dem Rauswurf, falls ich ihr das Dokument nicht schnellstens holen ginge. Ich machte mich darauf sofort auf die Suche, dabei kam mir aber der wie von Sinnen umherrennende Ire in die Quere und wir krachten mit den Köpfen zusammen. Er suchte das Dokument in den Aktenbergen sofort weiter, schrie aber dabei minutenlange wie am Spieß. Die Vermieterin war außer sich, fragte mich, ob ich dem Wahnsinn anheimgefallen wäre und beschuldigte mich, mit dem Iren zu kämpfen, statt das Dokument zu suchen. Ich war völlig benommen und nahm mir aufgrund dieses Erlebnisses vor, auf den nächstmöglichen Termin zu kündigen, schlimmer als hier konnte es ja nirgendwo werden.

Nachdem ich der Vermieterin die Kündigung zukommen haben lasse, zeigte ich sie anonym an, da sie schwarz eine Eritreerin als Putzfrau beschäftigte. Ich holte mir auch einen guten Anwalt und zeigte sie wegen Diebstahls meiner Gegenstände an, wobei ich auf zivilem Wege auch Schadenersatz dafür verlangte, wobei ich für die Stifte und Kontaktlinsen absurd überhöhte Beträge forderte, welche mir auch gutgesprochen wurden. Ich weiß, dass ich mich dabei im Graubereich des Rechts bewegt habe, dies war jedoch meine Rache für meine Erlebnisse in der Wohnung. Später erfuhr ich, dass auch der Ire ausgezogen ist und die Vermieterin ihre Wohnung verkauft hatte und nun weggezogen ist. Ob dies mit meiner Klage zusammenhing wusste ich nicht, es wäre mir aber ehrlich gesagt auch egal.

Beichthaus.com Beichte #00039874 vom 09.06.2017 um 21:29:22 Uhr in Wien (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Meine Gespräche mit Stars und Kindheitshelden

16

anhören

Peinlichkeit Zwang

Ich (w/21) beichte, dass ich oft Gespräche mit imaginären Personen führe. Und nein, ich habe keine Halluzinationen. Ich habe zu jeder Zeit meines Lebens gewusst, dass da niemand ist und ich einfach mit mir selbst rede. Ich rede dabei nicht so, wie ich mit einem normalen Menschen reden würde. Das Gespräch passiert nur in meinem Kopf. Das alles hat in meiner Kindheit angefangen. Ich habe mir einfach vorgestellt, mit meinen Kindheitshelden oder Figuren aus Trickfilmserien Gespräche führen zu können. Und das hat mir einfach so viel Spaß gemacht, dass ich damit nie aufgehört habe. Heute rede ich natürlich nicht mehr mit Trickfilmfiguren. Ich stelle mir meist Gespräche und Situationen vor, die wahrscheinlich so niemals passieren werden. Beispiel: Über was ich mit Jauch sprechen würde, wenn ich mal bei "Wer wird Millionär" sitzen würde. Auch das wird nie passieren, da ich viel zu scheu für die Kamera bin und mein Unwissen nicht vor der ganzen Nation präsentieren möchte.

Der Witz an der Sache ist, dass ich eigentlich ein sehr ruhiger Mensch bin und nur dann rede, wenn ich wirklich was zum Gespräch beizutragen habe. Ansonsten bin ich eher vom Typ stiller Zuhörer. Ich muss immer doll aufpassen, dass man mir das nicht im Gesicht anmerkt. Das Gespräch spiegelt sich manchmal in meinem Gesicht wider (in Form von Stirnrunzeln oder plötzlichem Lächeln oder dergleichen). Wie gesagt: ich wusste und weiß zu jeder Zeit meines Lebens, dass dort eigentlich niemand ist und ich höre auch keine Stimmen im Kopf oder so. Es ist einfach eine Art Hobby für mich, um mir Gespräche oder Situationen vorzustellen und wie ich dabei handeln/reagieren würde. Ich habe mal gehört, dass jeder so ein paar Selbstgespräche führt. Aber ich bin mir bewusst, dass ich da weit drüber bin. Mir ist das alles so peinlich, dass ich das noch nie jemanden erzählt habe und ich werde es wahrscheinlich auch mit ins Grab nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00039871 vom 11.06.2017 um 12:13:46 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht