Urkundenfälschung

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Betrug Falschheit Geiz Studentenleben Berlin

Ich habe gerade die Beichte einer Grafikdesignerin gelesen, die ab und zu Atteste fälscht. Wenn sie etwas zu beichten hat, habe ich das auch. Ich als Grafikdesigner mache mir ab und zu auch selbst Dokumente, ist halt eben der gerechte Ausgleich zu einen unvollkommenen System -
man nimmt sich nur das, was einem ohnehin schon zusteht. Wenn, wie bei ihr, die Berufsschule nunmal am längeren Hebel sitzt und unmenschliche und affige Regelungen aufstellt, finde ich, sollten die, die die Kreativität haben, diese zu umgehen belohnt werden! Wenn ein Professor mir aus Dickköpfigkeit einen Schein nicht geben wollte, habe ich ihn mir einfach selbst gemacht und in meine Akte gemogelt. Mein Abschluss hätte ich so oder so geschafft, aber wieso soll ich wegen einem ätzenden Menschen und seinem sinnlosen Kurs ein Semester länger studieren? Die Daseinsberechtigung für sein unterrichtetes Fach ist nicht vorhanden, daher hat er Komplexe, die er immer an unschuldigen Studenten auslässt. Solange ich damit niemandem Schade, und nur Kosmetikfehler korrigiere, die irgendjemand aus Machtgeilheit aufgestellt hat, ist das doch im legitimen Rahmen!


Ich habe mir auch mal auf einem leeren Eve*tim-Ticket-Rohling eine Karte gefälscht, weil ich den Eintrittspreis zu teuer fand, aber ich denke schon, dass dies falsch war! Habe aber Kollegen, die es regelmäßig übertreiben: Habe da schon Behindertenparkausweise, Taxischeine, Spesenabrechnungen, DB-Fahrtausweise, Eintrittskarten, diverse Dienstausweise (u.a. Kriminalpolizei, Forstverwaltung, Ordnungsamt, etc.) gesehen. Manches davon geht zu weit, aber ist auch kaum ein Unterschied ob die sich mit einer goldenen Karnevals-FBI-Dienstmarke als Polizist/Ordnungnsamt-Mitarbeiter ausgeben oder mit einem echten Ausweis, die meisten Menschen merken/kennen den Unterschied ohnehin nicht und würden gleichermaßen auf Beides reinfallen. Betrügen wollen sie damit NICHT!, lediglich die Proletenkinder, besoffenen Schläger, gröhlenden Nachbarn und nächtlichen Randalierer, die keinen Respekt vor nichts und niemandem haben, in ihre Schranken verweisen oder ab und zu einen aus Jux und Dollerei filzen, um denen Angst einzujagen!
Die hören immer sofort auf rumzuschreien und sind ganz lieb und nett und erteilte Platzverweise nehmen sie zu 90% auch Recht ernst. Angefangen hat das Ganze nachdem ein Freund von einem 16 jährigen nach einem Fußballspiel ins Koma getreten wurde.


Ich möchte beichten, dass ich es lustig und harmlos finde, den großmäuligen Tunichtguts dieser
Welt mit einem einfachen, einlaminierten Druckerzeugnis Angst und Schrecken einzujagen, auch
wenn ich denke, dass es nicht richtig ist, und Konsequenzen haben könnte. Allerdings finde ich Preise für Veranstaltungen und die Beförderungsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr auch einfach überzogen und wenn ich es schaffe, sie zu umgehen, finde ich es eigentlich nicht allzu tragisch, solange es den Rahmen nicht sprengt!

Beichthaus.com Beichte #00027954 vom 04.07.2010 um 17:20:50 Uhr in Berlin (Crossmountain) (23 Kommentare).

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Der Gummibär Einbrecher

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Habgier Diebstahl Vandalismus Schule München

Als ich noch vor vielen Jahren in der Grundschule war, bin ich immer am Wochenende oder in den Ferien durch ein kleines offenes Klofenster in das Schulhaus eingestiegen. Wir hatten immer unseren Spaß: haben Klopapier rumgeschmissen, Pflanzen umgestellt oder Türklinken mit Ketchup vollgeschmiert! Am Tag vor den Jahreszeugnissen sind wir einmal in unser Klassenzimmer und haben die Schublade aufgebrochen und vier große Dosen Gummibärchen rausgenommen und mitgenommen bzw. gegessen! Was aber jetzt das Schlimme war: Am Tag vorher hat unsere Lehrerin uns schon gesagt, dass es für alle Gummibärchen gibt. Ein Junge aus meiner Klasse machte den Scherz, dass morgen keine mehr da seien, weil er alle allein essen würde! Nun war natürlich klar, dass die Lehrerin am nächsten Morgen ihn verdächtigte. Zum Glück konnte sie ihm seine nicht begangene Tat nicht nachweisen, worüber ich sehr froh bin. Als Entschädigung sind wir in den Sommerferien wieder eingestiegen, aber haben dieses Mal eine Dose Gummibärchen in das Fach der Lehrerin gelegt. Sie hat davon allerdings nie etwas erzählt!

Beichthaus.com Beichte #00027952 vom 03.07.2010 um 21:19:56 Uhr in München (13 Kommentare).

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“Folge

Die letzten drei Seiten der Bibel

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Betrug Faulheit Waghalsigkeit Glückstadt

Die letzten drei Seiten der Bibel
Ich muss beichten, dass ich mich während meiner schulischen Ausbildung zur Grafik-Designerin zur ziemlichen guten Attest-Fälscherin hochgearbeitet habe! Immer wenn ich keine Lust hatte zur Schule zu gehen hab ich mir selber ein Attest gebastelt, dass von Zeit zu Zeit professioneller wurde. Als Vorlage hatte ich verschiedene Atteste von Zahnärzten, Hausärzten und Frauenärzten. Ich scannte diese ein und baute sie mit einem bekannten Grafikprogramm nach, sodass ich am Ende eine beträchtliche Menge an vorgefertigten Exemplaren hatte. Da die Atteste vom Hausarzt aus extrem dünnen Papier bestanden, und dieses in keinen Handel zu finden war, nahm ich meine Bibel aus Konfirmationszeiten und riss die letzten drei unbedruckten Seiten heraus. Das Papier hatte nämlich genau das benötigte Gewicht. Ich fixierte die Seiten mit Tesa auf handelsüblichen Druckerpapier und druckte das Attest passgenau darauf aus! Keinem fiel je etwas auf!

Beichthaus.com Beichte #00027949 vom 01.07.2010 um 13:02:07 Uhr in Glückstadt (45 Kommentare).

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Süße Vorstandssitzung

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Süße Vorstandssitzung
Ich war in einem großen Unternehmen als Sekretärin tätig. Oft hatte ich es mit Menschen zu tun, die ich gar nicht mochte. Es waren jene, die meinten, sie wären wer weiß wie wichtig und ließen regelmäßig den Chef heraushängen. Das waren auch die, die mich und alle anderen normalen Mitarbeiter behandelt haben, wie Menschen zweiter Klasse. Das Problem war, das ich trotzdem freundlich bleiben musste, bestand diese Liga zumeist aus der "oberen Etage", also Vorstandsmitglieder und dergleichen. Einmal habe ich mitbekommen, wie einer dieser tollen Menschen zu jemandem sagte: "Ja weißt du, wenn da jetzt mal eben 1000 Familienväter auf der Straße stehen (arbeitslos werden) dann ist das ein Thema für meine Sekretärin, aber doch nicht für mich." Ich habe gedacht, ich fange gleich an zu hyperventilieren. So ein ... . Viel konnte ich gegen dieses Ekel ja nun wirklich nicht tun. Als einmal wieder eine Besprechung anstand und ich den Tisch decken musste, habe ich sämtliche Wasser- und Colaflaschen geschüttelt wie ein Teufel und wieder schön auf ihren Platz gestellt. Als dann etwas später, nachdem die Besprechung angefangen hatte und ich von meinem Chef angerufen wurde, weil ich ganz viele Tücher bringen sollte, hätte ich mich schlapp lachen können. Das größte Ferkel von allen hat wirklich volle Granate Cola auf seinen ach so teuren Anzug bekommen und hat geklebt wie ein Bonbon.

Beichthaus.com Beichte #00027945 vom 30.06.2010 um 13:52:00 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Die ausgebrochene Schafherde

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Dummheit Waghalsigkeit Vandalismus Tiere Ulm

Vor vielen Jahren an einem schönen Sommertag spielte mein bester Kumpel und ich mal wieder auf der großen Wiese, die in der Nähe unserer Häuser lag. Es gab einen großen Fluss, einen kleinen Tümpel und ab und zu Schafherden auf der Wiese.
Wir waren schon immer viel an Tieren interessiert, so kamen wir an einem Tag auf die Idee mal ein Schaf zu bereiten und mit ihm ein bisschen rumzutraben. In dem mit Elektrozaun umschlossenen Gebiet befanden sich circa 300-400 Schafe.
Vor dem Elektrozaun stand ein kleines Gerät, es war das Gerät um die Stromstärke zu regulieren.
Nach rechts drehen die Voltzahl erhöht sich nach links, sie verringert sich. Da ich mir dachte wir wollen uns ja keinen Schock oder ähnlich holen drehte ich den Stromregulierer einfach mal solang nach links bis es nicht mehr weiter ging, wir sprangen über den Zaun und mein Kumpel sprang auf ein Schaf und dann passierte das Unglück.
Das Schaf erschreckte sich sehr stark und rannte Richtung Zaun und überrannte ihn einfach, nun kam der Dominoeffekt zum Einsatz, die komplette Viehherde bewegte sich zusammen mit dem ausgebrochenen Schaf, das wir heute als Charlie betiteln, in die Freiheit.
Was wir dann taten?
Wir rannten um unser Leben und das so schnell wie uns unsere Füße tragen konnten. Am nächsten Tag hat mir mein Opa erzählt das die Schafherde ausgebrochen sei und mehrere Schafe in dem Fluss nebenan ertranken, es tut mir heute noch Leid lieber Schafhirte und den Schafen ebenfalls.

Beichthaus.com Beichte #00027943 vom 30.06.2010 um 13:45:19 Uhr in Ulm (23 Kommentare).

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