Das Loch im Lehrerpult

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Ignoranz Unreinlichkeit Ekel Schule Berlin

Früher in der Schule hat ein Mitschüler seinen Wurstbelag auf seiner Stulle nicht leiden können, tauschen wollte keiner, geschenkt haben auch nicht, also Mülleimer oder nach hause nehmen. Einer hatte dann die Idee die Schnitte in ein durchgehendes Loch im massiven Sekretärs des Lehrers zu schieben. Dort haben wir vier Leute immer schon unnötiges Papier zu Bällchen verarbeitet, den Abfall von gespitzen Bleistiften und leere Federhalterpatronen gelegentlich reingestopft.

Die Lehrer, die am Pult saßen bekamen nichts mit und am nächsten Tag wanderten viel mehr Schnitten, Schokoriegel, Colatropfen rein, in der Hoffnung, dass es ihnen diesmal auffiel und wie sie sich wohl anstellten den oder die Schuldigen festzustellen. Sie bekamen wieder nichts mit, ob die gedacht haben, dass der Geruch von den immer deftiger werdenden Frühstückspausen herrührten, weiß ich nicht, aber gesagt hat keiner was, wahrscheinlich weil es den meisten die nur ein paar Stunden in der Woche an dem Pult unterrichten egal war, aber das Spiel trieben wir trotzdem weiter. Nach ein paar Monaten fiel es jemanden dann doch auf, dass es arg stank und es wurde gefragt, und schließlich fand sie die Stelle mit wütendem Blick wollten sie wissen wer die Verantwortlichen waren, wir grinsten und wiesen die Beschuldigungen ab. Dann forderte man uns auf, egal wer die Schuldigen sind, die betreffende Lehrerin nicht an diesem Part weiter unterrichten würde, bis der Müll entfernt werden würde. Es gab keine Freiwilligen. Danach richtete sie das Wort an zwei zu Recht Verdächtigte, doch die verschränkten die Arme und guckten woandershin. Das Ende vom Lied war, dass der Hausmeister dann fluchend alles auflesen musste, war wirklich kein schöner Anblick, ich meine nicht seine Arbeitsweise, sondern was er darunter vorkratzte, eine Masse mit merkwürdigen Farben, die bedeckt von anderem Müll war. "Wer macht denn so eine Sauerei?", schrie ich unbeabsichtigt. Das Loch im Sekretär wurde danach mit einem langem Pfropfen regelrecht versiegelt.

Wenn die betreffende Lehrerin und der Hausmeister es lesen: wir warn's doch gewesen!

Beichthaus.com Beichte #00027966 vom 07.07.2010 um 15:09:25 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Boxershorts in Flammen

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Dummheit Hochmut Waghalsigkeit Selbstverletzung

Als ich jünger war kam ich auf die selten dumme Idee, meine Boxershorts in kurzen Abständen anzukokeln. Also immer mit dem Feuerzeug kurz dran und wieder weg. Mir war halt sehr langweilig. Auf einmal fing sie wirklich an zu brennen und mit ihr brannte ich mir einen Großteil meiner Schamhaare und nahezu mein Ding weg. Ich hatte die Boxershorts nämlich bei dieser Aktion an. Löschen war unmöglich, also habe ich sie so schnell es ging ausgezogen und auf dem Teppichboden ausgetrampelt. Der Teppichboden war danach auch ruiniert.

Beichthaus.com Beichte #00027965 vom 07.07.2010 um 09:20:17 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Der Tablett-Nicht-Wegräumer

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Faulheit Ignoranz Restaurant

Ich möchte beichten, dass ich bei allen FastFood-Ketten, die ich besuche, jedes Mal die Tabletts absichtlich auf den Tischen stehen lasse. Manche werden jetzt sagen: "wie asozial" - aber ich dagegen finde, dass das im Endeffekt Arbeitsplätze schafft. Wenn mich irgendwelche Heuchler dann schief von der Seite anglotzen, erkläre ich denen meine Intention halt kurz. Diskutiert hat noch niemand mit mir. Ich möchte mich hiermit bei allen Mitarbeitern entschuldigen und hoffe sie haben Verständnis. Das ist nichts persönliches. Aber die Dinger schimpfen sich schließlich Restaurant - schlimm genug, dass man sich zum Bestellen an die Theke begeben muss.

Beichthaus.com Beichte #00027962 vom 07.07.2010 um 01:23:53 Uhr (34 Kommentare).

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Die Figur der Porzellanmanufaktur Meissen

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Waghalsigkeit Vandalismus Kinder

Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Sammlerin wertvollen Porzellans, in erster Linie Meissner Porzellan, sie sammelte nicht nur Speise- und Kaffeeservice, sondern auch Skulpturen und kleine Figuren von großem Wert. Eines Tages erhielt sie von ihrem Ehemann eine mittelgroße Figur der Porzellanmanufaktur Meissen, deren Kaufpreis damals 2.000 DM betrug, er hatte lange dafür gespart. Ich war damals ein 9 Jahre altes Mädchen, lebhaft und zu allem Unsinn aufgelegt.
So kam natürlich auch diese Figur in meinen verhängnisvollen Wirkungskreis.
Sie stand als Dekoration auf einem kleinen Tisch, an dem meine Großmutter und ich oft zusammen saßen. Als meine Großmutter den Raum verließ, nahm ich die Figur in meine Hände und was geschah? Sie fiel auf den Tisch und ein Blättchen des Blumenstraußes, den der kleine Junge in seinen Händen hielt, brach ab.
Ich ließ das abgebrochene Blättchen auf dem Tisch liegen und verschwand unbemerkt und wartete voller Angst, was geschehen würde. Ich hatte Glück, ein Handwerker war an diesem Tag in der Wohnung, und meine Großmutter war der festen Überzeugung, er hätte seine Werkzeuge auf dem Tisch abgelegt und so die Figur beschädigt. Sie nahm es als Schicksal, klebte das Blättchen an die Figur an und erfuhr nie, wer der Übeltäter war.

Beichthaus.com Beichte #00027961 vom 06.07.2010 um 20:30:03 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Freund muss dünn sein

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Eitelkeit Engherzigkeit Völlerei Partnerschaft

Ich (w/27) beichte, dass es mich sowas von angewidert hat, dass mein Freund in den 6 Monaten, die er arbeitslos zu Hause hing, ganze 10 kg zugenommen hat und damit bei 1,85m 90kg wog. Ich war so genervt und sauer, habe aber anfangs noch lieb versucht ihm alle möglichen Diatbücher zu kaufen und habe ihn im Fitness Center angemeldet. Als das aber hinten und vorne nichts gebracht hat, ging auch mir irgendwann die Geduld aus und ich habe ihm offen ins Gesicht gesagt wie sehr mich diese 10 kg Speck anwidern und dass ich nicht mehr für ihn kochen möchte und ich wahrscheinlich kotzen muss, wenn er das nächste mal vor versammeltem Besuch meint seine Hose aufzumachen nur weil er so aus dem Leim gegangen ist, dass an seiner Jeans bald sämtliche Nahte platzen.
Nach weiteren vier Monaten auf ihn einreden, ist er jetzt endlich wieder auf seinen früheren 80kg, bzw. inzwischen sind es 77 kg, aber irgendwie bin ich nicht wirklich glücklich damit, weil ich finde dass er ein bisschen vorsorgen soll, falls er wieder zunimmt, damit er dann nicht gleich wieder so eine Wampe kriegt.
Da er aber eh kaum noch Appetit hat, darf ich mich sowieso bald auf 75 kg oder wenn ich Glück habe, sogar 70 kg freuen.
Ich weiß das klingt hart, aber ich liebe meinen Mann und das Übergewicht schadet seiner Gesundheit, seinem psychischen Wohlbefinden und unserem Sexleben und hat er erst mal die 70 erreicht, werden alle glücklich damit sein und mein Freund wird es mir früher oder später noch danken, dass ich gar nicht erst seine Esssucht unterstützt habe, sondern früh genug Grenzen gezogen habe - seiner Gesundheit zu liebe.

Beichthaus.com Beichte #00027956 vom 05.07.2010 um 20:20:30 Uhr (85 Kommentare).

Gebeichtet von 0021061986
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