Men Bruder ist das schwarze Schaf der Familie

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Faulheit Familie Celle

Ich halte meinen Bruder aus verschiedenen Gründen für einen totalen Volltrottel, aus dem nie etwas werden wird. Meine Eltern sehen das ähnlich und haben ihn aufgegeben, zumindest mein Vater. Meine Eltern überlegen schon, ob sie ihn nicht rausschmeißen, weil er ständig schlechte Stimmung zu Hause macht, Streit sucht und so reizbar ist wie ein Pickel am Arsch. Aber wir alle wissen, dass mein Bruder auf sich alleine gestellt total vergammeln würde und das wollen meine Eltern nun auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025626 vom 24.01.2009 um 22:04:11 Uhr in Celle (7 Kommentare).

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Falsche Literaturangaben in der Semesterarbeit

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Betrug Faulheit Studentenleben Chemnitz

Ich beichte, dass ich für jede Fach- oder Semesterarbeit falsche Literaturangaben mache. Internetquellen versuche ich möglichst vollständig auszulassen, obwohl ich sie fast ausschließlich verwende (vor allem Artikel aus einer bekannten, freien Enzyklopädie). Stattdessen gebe ich Verweise zu Fachliteratur an, die ich nicht einmal gelesen oder gar ausgeliehen habe. Dadurch versuche ich einen besseren Gesamteindruck beim Professor zu erreichen. Wie würde denn sonst meine 'wissenschaftliche Arbeit' aussehen, wenn jeder zweiter Vermerk sich auf die besagte Enzyklopädie bezieht?

Beichthaus.com Beichte #00025603 vom 19.01.2009 um 23:50:21 Uhr in Chemnitz (18 Kommentare).

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“Beichte

Guten Morgen liebe Studenten!

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Faulheit Trägheit Studentenleben Unterellen

1. Als ich heute aufgestanden bin und den TV anmachte, lief gerade 'Hallo Deutschland'. Die Moderatorin sagte "Wussten Sie, dass die Altersgruppe in Deutschland, die am meisten schläft, die der 16-29-Jährigen ist? In diesem Sinne: Guten Morgen, liebe Studenten." Tja, da konnte ich nur sagen "Ertappt." Das führt mich zu:

2. Ich konnte heute deshalb so lange schlafen, da wir derzeit nicht arbeiten können - sonst wäre ich auch schon um 6 aufgestanden. Der Boden ist, jetzt, wo der brutale Frost der letzten Wochen weg ist, leider erst zu knappen 10 cm aufgetaut, was das Arbeiten zurzeit unmöglich macht. Wieso ist ein aufgetauter Boden wichtig? Ich arbeite neben dem Studium als archäologische Hilfskraft auf einer Grabung. Meine Beichte diesbezüglich: Es tut mir immer sehr leid für die Menschen, deren letzte Ruhe wir mit den Grabungen stören. Es ist immer sehr eigenartig, Skelette aus dem Mittelalter aus der Erde zu holen. Was mich nur tröstet, ist die Tatsache, dass wir die Skelette mit Pietät aus der Erde holen, an den Pfarrer weiterleiten und dieser die Knochen dann auf dem neuen Friedhof wieder bestattet. Die Bagger, die bald kommen (auf dem Gelände wird bald neu gebaut) gehen da nämlich deutlich grober vor und was an Knochen dabei zu Tage kommt, wird nicht gesammelt, sondern geht einfach im Abraum verloren. Es ist dennoch immer eigenartig und man gewöhnt sich wohl nie wirklich dran. Übrigens, bevor ein paar Experten kommentieren: Einen Friedhof gräbt man nicht mit Presslufthammer oder Spitzhacke aus. Bei gefrorenem Boden kann definitiv nicht gegraben werden. Glaubt uns, wir würden auch lieber arbeiten. Wenn man pro Stunde bezahlt wird, dann möchte man gerne die Stunden auch zusammenbekommen - jeder freie Tag ist für uns Verdienstausfall. Wir sind also nicht einfach "faule Studenten." Die mag es geben, aber viele Studenten arbeiten auch viel und gerne.

Beichthaus.com Beichte #00025587 vom 16.01.2009 um 15:45:50 Uhr in Unterellen (22 Kommentare).

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Mein Mitbewohner ist ein faules Schwein!

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Faulheit Trägheit Zorn WG Wien

Seit ca. einem halben Jahr wohne ich in einer WG mit zwei Mitbewohnern. Einer der beiden ist leider im Alter von 18 Jahren mal auf irgendwelchen Drogen hängengeblieben. Jetzt ist es so, dass ich mich doch für einen sehr umgänglichen Menschen halte, aber wenn ich meinen Mitbewohner sehe, geht es mit mir durch. Dass das Geschirr nicht immer sofort abgewaschen wird, ist ja ganz normal für eine WG, aber der Kerl bringt es fertig, gar kein Geschirr zu benutzen, sondern seine Zwiebeln direkt auf dem Tisch zu schneiden, von dem ich später essen will. Und dann den Tisch abwischen? Nix ist. Da könnte ich ihm schon eine reinballern. Und dann steht er immer wieder vor dem Ofen und überlegt sich wie er seine scheiß Pizza da jetzt rausbekommt. Fährt mit der Hand rein, schreit Aua wirft sie von einer Hand in die andere und dann auf den Tisch.

Okay, das finde ich sogar witzig, weil ich ihm ja sagen könnte, dass er einen Teller benutzen soll, aber der Spaß ist es mir wert. Die andere Sache ist das Putzen. Zu Beginn habe ich immer noch, wenn ich es zu dreckig fand (und meine Schmerzgrenze ist hoch) einen Staubsauger oder einen Wischmop ausgeliehen (selber haben wir keinen - wozu auch?) und sauber gemacht.

Jetzt war ich über die Weihnachtstage bei meiner Familie und er war zwei Wochen alleine hier. Die Bude sieht aus als hätte er eine Beachparty veranstaltet, so viel Dreck liegt hier am Boden. Mir geht das so auf den Sack. Aber rausschmeißen kann ich ihn auch nicht, weil ich denke, dass er nirgends eine neue Wohnung finden würde. Erstens bringt er es nicht auf die Reihe und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen geben würde, der mit ihm zusammenleben will. Ich hab ihn vorher nicht gekannt. Ich habe einfach keinen Bock ihm wegen allem nachzulaufen und ihm zu sagen, was er tun soll. Ich will ihn nicht erziehen. Also lasse ich jetzt einfach immer alle meine Teller, Töpfe und Pfannen stehen, drehe die Stereoanlage und den Fernseher auf und lasse mich einfach am Arsch lecken.

Ich bin einfach zu faul, ihm zu sagen was mich ankotzt, weil er so ein unglaublicher Depp ist, der eh nichts blickt. Wenn das alles nicht irgendeine Reaktion bewirken sollte muss ich wohl einfach wieder mal mit ihm reden oder mit seiner Zahnbürste den Boden und das Bad schrubben.

Beichthaus.com Beichte #00025577 vom 13.01.2009 um 10:37:53 Uhr in Wien (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wischen für die Putzfrau

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Unreinlichkeit Faulheit

Ich putze häufig mein Klo nicht nach dem Stuhlgang - nur mein eigenes natürlich. Mir ist das irgendwie egal und ich finde es nicht eklig. Aber ich schäme mich dafür und gelobe Besserung. Außerdem bin ich, wenn es um mein Bad geht, unreinlich. Die Putzfrau macht es ein mal pro Woche sauber, wenn sie mal drei Wochen nicht kommt, tue ich mich schwer, es selbst zu reinigen. Dabei ist es wieder wie bei der Toilette: wenn ich es dann mal sauber mache, finde ich es super und es nervt auch nicht, aber ich bin einfach zu faul, es anzufangen. Ich bin, was die Küche, andere oder meinen Körper angeht, sehr reinlich. - Okay, ich bohre in der Nase, aber das tue ich, weil ich das Gefühl so abartig finde, wenn da etwas drin ist. Ich will sie einfach frei haben. - Aber im Bad hört es auf. Meistens wisch ich, bevor die Putzfrau kommt, nochmal alles sauber, ich will nicht, dass sie weiß, dass ich so bin. Ich schäme mich dafür und will es besser machen. Bald ziehe ich in ein neues Haus, da muss es klappen.

Beichthaus.com Beichte #00025561 vom 11.01.2009 um 12:26:03 Uhr (11 Kommentare).

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