Warum treffe ich immer die schlechten Frauen?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (m/31) muss meine Blindheit, Dummheit oder aber einfach Ignoranz im Bezug auf unpassende Frauen beichten. Meine erste langjährige Beziehung war mit einer Frau, die laut eigener und ärztlicher Diagnose Depressionen hatte (Hypochonder war sie auch. Wirklich.). Sie interessierte sich weder ehrlich für meine Person noch für meine Hobbys. Es ging sogar so weit, dass sie zwischen "Ihrer" und "meiner" Musik unterschieden hatte. Auch sonst war ich nur zu Hausarbeiten gut genug und Sex hat sie unter der Woche immer dann eingefordert, wenn ich schon schlafen musste. Sie wiederum hat sehr oft krankgefeiert. Danach hatte ich eine, die kaum länger als 18 Monate einen Job halten konnte. Zum Ende unserer Beziehung stellte sich raus, dass sie etwas mit einem ihrer Arbeitskollegen angefangen hat, der in deren Gewerbe noch einmal freiberuflich unterwegs ist. Auch sie war stinkfaul. In vier Jahren nicht einmal das Katzenklo gemacht, die meiste Zeit war ich der Koch. Ausnahmen beim Kochen kann ich an beiden Händen abzählen. Auch sonst war sie stinkend faul, nicht sonderlich an mir interessiert, zumindest nicht als Person. Wenn, dann glaube ich eher als Nanny. Mit der war der Sex dann eher selten und wenn nur im Dunkeln. Ihr mögt vielleicht drüber lachen, aber das gibt es wirklich.

Es hat ein paar Monate gedauert, aber ich habe mich wieder gut in die Damenwelt einbringen können. Mit meiner jetzigen Freundin passt es noch am Besten. Allerdings ist sie eher ein Karrieremensch. Ich zwar auch, aber so ganz passt es irgendwie nicht mehr und ich verstehe nicht, woran es liegt. Hat es mal, aber das war wohl die anfängliche Verliebtheit. Ich beichte, dass ich Arbeitskollegen, Freunde und Leute im Freundeskreis besser einschätzen kann als mich selbst und potenzielle Partnerinnen. Das macht mich allmählich ziemlich mürbe. Klar, dass man sich in Menschen mal täuscht. Aber ständig im selben Bereich?

Beichthaus.com Beichte #00039078 vom 17.12.2016 um 10:18:29 Uhr (12 Kommentare).

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Opa liegt im Sterben

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Verzweiflung Ignoranz Tod Familie

Mein Opa ist vor einem Monat gestorben. Ich (w/28) muss beichten, dass ich nie wirklich eine gute Enkelin war. Ich war sehr selten zu Besuch und viel mit mir und meiner Depression und meinem Studium beschäftigt. Ich habe es immer gehasst, auf Geburtstagsfeiern zu gehen, die gemeinsamen Jugendherbergswochenenden, wo ich mal nicht Pokemon spielen oder im Internet surfen konnte. Dann, vor etwa fünf Jahren, habe ich versucht, an unserem Verhältnis zu arbeiten. Ich kam öfters zu Besuch und habe versucht, mit ihm und meiner Stiefoma eine wirkliche Beziehung aufzubauen. Das war eher von einem mittelprächtigen Erfolg gekrönt, da es auch mit seiner Gesundheit stetig bergab ging und natürlich die Stiefenkelkinder viel öfter da waren und ihm Gesellschaft leisteten, als meine Schwester und ich. Ihnen hat er Schnitzen beigebracht und generell haben sie mehr Zeit mit ihm verbracht, als ich in meiner Kindheit. Das ist meine eigene Schuld, das weiß ich. Ich habe dann versucht, über seine Frau einen engeren Kontakt zu ihm aufzubauen. Sie war eigentlich ganz in Ordnung. Sie hat versucht, mir Kochen, Nähen, Häkeln und Stricken beizubringen. Von all den Sachen habe ich nur behalten, wie man eine gescheite Reispfanne macht und wie man einen Knopf annäht. Das war es.

Dann haben vor vier Jahren seine Nieren schlappgemacht und ich habe das erste Mal die Nachricht von meinem Vater bekommen "Der Opa liegt im Sterben." Mir wurde heiß und kalt. Ich habe sofort meine sieben Sachen gepackt, den Job links liegen lassen und bin schnell ins Krankenhaus gefahren, wo er wirklich erstaunt war, mich zu sehen. Das hat mir schon einen Schock verpasst, weil ich eigentlich dachte, dass er weiß, dass er mir viel bedeutet. Naja, das Ganze wiederholte sich... Ich bekam zwei Mal pro Jahr die Meldung, dass Opa im Sterben lag, und stumpfte immer mehr ab. Ich besuchte ihn vier Mal im Krankenhaus, mal zu seinem Geburtstag und das war es.

Dann zogen sie um in eine behindertengerechte Wohnung. Mein Freund half beim Umzug, ich musste arbeiten und wollte deswegen nicht extra Urlaub einreichen. Vor zwei Monaten hatte er Geburtstag und ich habe vergessen, ihm zu gratulieren, obwohl mich meine Mutter immer wieder daran erinnert hat. Gratuliert habe ich fünf Tage später und zurück kam nur ein kurzes Danke für die Glückwünsche, mehr nicht. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht. Dann, zwei Wochen später, die Nachricht meines Vaters: "Ja, Opa liegt im Sterben, wir glauben nicht, dass er morgen noch schafft." Ich wollte wieder alles stehen und liegen lassen und sofort nach Hause fahren, aber meine Eltern waren dagegen und waren der Ansicht, dass das den Kindern überlassen bleiben sollte. Also blieb ich, obwohl es nur eine 4-Stundenfahrt für mich gewesen wäre. Und er starb.

Am nächsten Tag war ich kaum einsatzfähig. Ich machte mir wegen jedem Mist Vorwürfe. Warum hatte ich ihm nicht zum Geburtstag gratuliert? Warum war ich als Kind nicht öfters da? Warum war ich trotz Arbeit nicht öfters zu Besuch? Heute war schließlich die Beerdigung. Ich bin am Grab komplett zusammengebrochen und mein Vater musste mich wegzerren. Die Frau meines Opas hat mir und meiner Schwester dann Vorwürfe gemacht, warum wir die beiden nicht in ihrer neuen Wohnung besucht haben. Meine Schwester hat leichten Autismus, ihr geht es am Allerwertesten vorbei. Mir hat das aber zusätzlich zu meinen Selbstvorwürfen stark zugesetzt, weil ich mir so etwas immer zu Herzen nehme.

Jetzt sitze ich hier, nach der Beerdigung, eine halbe Flasche Wodka intus, mit Selbstvorwürfen und versuche mich dazu aufzuraffen, zu meinem verbliebenen Opa und seiner neuen Frau ein halbwegs vernünftiges Verhältnis aufzubauen, wobei ich beide nicht wirklich leiden kann, immer mit dem Hintergedanken, dass es mir leidtun wird, wenn mein Opa tot ist. Zusammengefasst meine Beichte: Ich bin der schlimmste Enkel, den man haben kann. Ich bin unfähig Gefühle zu zeigen, außer es ist zu spät. Es tat gut, das niederzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00039075 vom 16.12.2016 um 20:59:12 Uhr (13 Kommentare).

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Das grausame Weihnachtsfest mit der Familie meiner Freundin

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Zorn Gesellschaft Familie Weihnachten Trunksucht Heilbronn

Das grausame Weihnachtsfest mit der Familie meiner Freundin
Der Vorfall ist schon wieder fast ein Jahr her. Es war letzte Weihnachten, ich habe das Fest zusammen mit meiner damaligen Freundin bei ihrer Familie verbracht. Im Nachhinein ein schlimmer Fehler. Alles war übertrieben kitschig und klischeehaft. Der Vater trug einen ekelerregenden Weihnachtspullunder mit Krawatte, das ganze Haus war festlich dekoriert, zum Essen gab es Gans gefüllt mit Ente gefüllt mit etwas Undefinierbarem.

Mehrere Stunden lang musste ich ein falsches Lächeln aufsetzen, was zeitweise wahrscheinlich schon psychomäßig aussah. Der Gipfel war jedoch die Bescherung. Während des Singens sämtlicher Weihnachtslieder, die die Menschheit kennt (inklusive aller Strophen!) musste ich mich fast übergeben. Als wir diesen Part endlich durch hatten, dachte ich, ich sehe nicht mehr richtig, als ich im Augenwinkel das Vorhaben der kleinen Schwester meiner Freundin wahrnahm. Die Rotzgöhre richtete allen Ernstens einen Notenständer vor sich hin und legte Notenblätter und Blockflöte bereit.

Dann wurde es richtig pervers. Während die ganze Familie mit einem Dauergrinsen auf das Kind schaute, quietschte dieses "Oh du Fröhliche" auf einem Instrument, das nichtmal ein richtiges Instrument ist und verfehlte dabei jeden zweiten Ton. Ich bekam Schweißausbrüche, begann zu zittern und mein Gesichtsausdruck wurde wirr. Vielleicht sprach zum Teil der Alkohol aus mir, als ich aufsprang und das Kind laut anschrie: "Aaaahhhhhhh! Ich ertrage das nicht länger!" Es musste einfach raus. Und dann: Stille. Alle sahen mich mit großen Augen an. Ich ging hinaus vor die Tür, wartete kurz, rief noch: "Fröhliche Weihnachten ihr Arschgeigen!" und nahm das nächste Taxi zu mir nach Hause, wo ich mich so volllaufen ließ, dass ich drei Tage weg war.

Das Letzte was ich von meiner jetzt Ex-Freundin gehört, bzw. gelesen habe, war eine Nachricht auf meinem Smartphone mit den Zeilen "Du kranke Sau, ich will dich nie wiedersehen!". Das fand ich dann auch okay. Zusammengefasst bin ich ein mieser, aggressiver, alkoholmissbrauchender Heuchler, der einer Familie vermutlich Weihnachten ruiniert hat. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039069 vom 15.12.2016 um 22:36:00 Uhr in Heilbronn (Dammstraße) (31 Kommentare).

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Sex? Nur im Dunklen!

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Eitelkeit Verzweiflung Lügen Partnerschaft

Es gibt da eine Sache, die mich ziemlich belastet. Ich war als Kind sehr dünn. Mit 14 habe ich wegen starker Regelschmerzen die Pille verschrieben bekommen. Die Regelschmerzen waren weg, leider habe ich durch die Pille sehr viel Appetit bekommen, weswegen ich zugenommen habe. Dadurch habe ich Dehnungsstreifen bekommen. Ich wurde zwar nicht übergewichtig, aber meine Haut hat den Wachstumsschub sowohl in die Vertikale als auch in die Horizontale nicht so gut mitgemacht. Ich habe dadurch, dass ich auf zuckerhaltige Getränke verzichtet habe, wieder etwas abgenommen. Aktuell bin ich (22) ziemlich schlank. Die Dehnungsstreifen sind aber noch da und aus welchen Gründen auch immer habe ich seit ein paar Jahren Cellulitis, obwohl ich mich nicht ungesund ernähre.

Ich habe einen Freund, vor dem ich mich sehr dafür schäme. Wir haben nicht wenig oder langweiligen Sex, aber es findet fast nur im Halbdunkeln statt. Wir sind schon fast zwei Jahre zusammen und mich macht es fertig, diese Problemzonen immer verstecken zu müssen. Was Schwimmbad angeht, täusche ich eine Chlorallergie vor. Wir haben manchmal auch draußen Sex, aber nur weil ich dabei ein Kleid anlassen kann. Ich denke, dass er der Mann sein könnte, den ich heirate. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch geheim halten kann. Das Ganze macht mich ziemlich fertig, wo man doch überall diese retuschierten Körper ohne Dehnungsstreifen und Orangenhaut sieht. Er sagt mir oft, dass ich gut aussehe und ich tue auch viel dafür, aber ich fühle mich wie eine Lügnerin, wenn er das zu mir sagt.

Beichthaus.com Beichte #00039063 vom 14.12.2016 um 17:56:33 Uhr (16 Kommentare).

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Hilfe, ich bin in einen verheirateten Mann verliebt!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Selbstsucht

Ich (w/22) hatte am Wochenende das erste Mal Sex mit jemand anderem als meinem Ex-Freund. Ich habe ihn im Frühling dieses Jahres kennengelernt. Er ist 15 Jahre älter und hat bereits eine Frau und zwei Kinder. Wir lernten uns im Training kennen und kamen uns irgendwie näher. Ich habe mich in diesen Monaten wirklich in ihn verliebt, leider, denn eine Zukunft hat das Ganze sicher nicht. Wir haben oft geschrieben und letztes Wochenende, nach der Weihnachtsfeier waren, ist es passiert. Schon seit Wochen schreiben wir sehr anzügliche Nachrichten, ich teilte ihm bereitwillig mit, wann ich Unterwäsche einkaufte und er meinte, ich soll ihm Bilder davon schicken, damit wenigstens einer was davon hätte. Immerhin war ich Single und er wusste, dass ich nichts mit anderen Kerlen hatte. Ich bin in sexueller Hinsicht ein sehr introvertierter Typ.

Bilder bekam er aber nur von der Unterwäsche, nicht von mir. Dafür neckte ich ihn, indem ich ihn wissen ließ, was ich darunter trug. Manchmal trug ich gar nichts, das machte ihn sichtlich nervös. Ich liebte es, diese Macht über einen "gestandenen Mann" zu haben. Immerhin schaffte ich das ohne Nacktfotos oder Nippelblitzer. Meistens saß er nach dem Training neben mir und strich mir über den Rücken, um festzustellen, ob ich nun etwas drunter trug oder nicht. Wenn wir uns voneinander verabschiedeten, drückte er mich oft ganz an sich heran. Ich liebte das.

Nun ja, die Weihnachtsfeier kam, wir tranken und lachten und irgendwann stand ich auf, weil ich auf die Toilette musste. In diesem Lokal muss man durch eine Art Stiegenhaus in den ersten Stock. Als ich wieder nach unten ging, kam er mir entgegen. Ich dachte, er musste auch mal, aber er breitete die Arme aus, kam auf mich zu und drückte mich rückwärts den Gang entlang, bis er mich an die Wand drückte und mich küsste. Ich erwiderte seine Küsse. Seine Frau war mir ehrlich gesagt egal. Hätte ich nicht verweigert, hätten wir es wahrscheinlich irgendwo in diesem Lokal getrieben. Aber ich war unsicher, immerhin hatte ich lange keinen Sex mehr gehabt und ich kann mir tausend schönere Plätze vorstellen, als in einem Stiegenhaus. Am nächsten Tag schrieben wir wieder und er meinte, er halte es nicht mehr aus, er wollte mich. Unbedingt. Und ich Dummkopf meinte, er solle abends zu mir kommen. Kaum hatte ich die Nachricht weggeschickt, hatte ich Angst vor dem, was kommen würde. Ich hatte eine gefühlte Ewigkeit keinen Sex mehr...

Naja, dafür war es nun auch zu spät, ich räumte also ein wenig auf, bezog das Bett frisch, machte mich hübsch und öffnete ihm in Dessous. Ich sah ihm an, dass er keine Sekunde länger warten konnte. Er packte mich, bugsierte mich ins Schlafzimmer und warf mich aufs Bett. Ich fühlte eine Mischung aus Geilheit und Angst. Ich wollte nicht wie ein Brett da liegen und es über mich ergehen lassen, aber ich wusste auch nicht, was ich zu tun hatte. Ihm war das aber egal, denn er nahm sich, was er wollte, aber auf eine unglaublich gefühlvolle Art und Weise. Ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass er etwas tun würde, was ich nicht wollte. Er sorgte auch dafür, dass ich dabei Spaß hatte. Es machte ihn geil, wenn ich es geil fand. Es war unbeschreiblich. Danach waren wir beide so fertig, dass wir aneinandergekuschelt eindösten.

Ich weiß nicht, was er seiner Frau erzählt hat, aber ich weiß, dass ich das wieder will. Ich will vor allem ihn, ich bin richtig verliebt. Am liebsten wäre es, er würde seine Frau verlassen und mit mir zusammen sein, aber ich weiß, dass das auf lange Sicht keine Zukunft hat. Er wird seine Frau nicht verlassen und selbst wenn, sind da immer noch 15 Jahre Altersunterschied. Auf der einen Seite habe ich ein irrsinnig schlechtes Gewissen seiner Frau gegenüber, auf der anderen Seite habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut, als ich eine Nachricht von ihm bekam, in der stand, dass wir diese Nacht unbedingt wiederholen müssen. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00039059 vom 13.12.2016 um 21:24:22 Uhr (20 Kommentare).

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