Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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Abtreibungspille

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Mord Eitelkeit Schwangerschaft Emkendorf

Ich (26) habe vor einem halben Jahr mit der Abtreibungspille abgetrieben, gegen den Willen von meinem Verlobten. Es hat mich selbst irgendwie erschreckt, aber ich habe nicht eine Träne deswegen vergossen, obwohl ich eigentlich ein extrem sensibler und emotionaler Mensch bin. Der Grund war eigentlich purer Egoismus: ich will noch was erleben in meinem Leben und auf keinen Fall auf Kosten des Staates leben müssen. Und ja, meine Figur möchte ich auch noch nicht verlieren, da ich mir nebenbei was als Gelegenheitsmodel verdiene (klingt oberflächlich, aber ich muss es mir eingestehen). Ich denke, dass ich trotz meines Alters noch immer nicht reif genug für ein Kind bin und jedes Kind das Recht hat, gewollt und gewünscht zu sein. In ein paar Jahren möchte ich aber dennoch Kinder und hoffe, dass ich diese Entscheidung niemals bereuen werde. Außerdem beichte ich, dass ich das Ganze gar nicht richtig als Abtreibung ansehe, da ich ja nur ein paar Pillen genommen habe und das potentielle Kind zu dem Zeitpunkt lediglich ein Zellhaufen war. Ich finde das nicht schlimmer, als die Pille danach zu nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00028126 vom 06.09.2010 um 23:52:09 Uhr in Emkendorf (65 Kommentare).

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“Beichte

Gemüsezwiebeln statt Blumenzwiebeln

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Faulheit Betrug Shopping Arbeit Berlin

Vor einiger Zeit arbeitete ich in einem recht bekannten Bio-Supermarkt an der Kasse. Es waren meine ersten Tage dort und damit waren meine Rechte an der Kasse sehr eingeschränkt. Jedes mal wenn ich einen Fehler machte, musste gleich die Schichtleitung kommen, sich neu einloggen, das falsch Gebongte stornieren, sich wieder abmelden und ich mich wieder neu anmelden. Dieser Vorgang konnte manchmal an die 5 Minuten dauern. Da der Laden auch recht gut besucht war verursachte das sowohl bei den Kunden als auch bei mir erheblichen Stress.
Für Obst und Gemüse hatten wir eine Liste mit Nummern, die jedoch sehr schlecht sortiert waren, somit musste ich auch noch oft die anderen Kassierer nach der Nummer fragen. Eines Tages gab es Blumenzwiebeln zu kaufen, diese Nummer war noch nicht in unserer Liste erfasst. Anstatt das 100ste mal zu fragen und einen Fehler zu riskieren, gab ich einfach die Nummer der normalen Gemüsezwiebeln ein, wog sie ab und kassierte weiter. Die Blumenzwiebeln kosteten dadurch nur 19 Cent. Später am Tag schaute ich im Laden nach, was diese denn kosten sollten. Der Preis betrug 7,99 Euro.
Die junge Dame hat an diesem Tag wohl ein richtiges Schnäppchen gemacht!

Beichthaus.com Beichte #00028109 vom 01.09.2010 um 16:59:22 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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Konkurrenzlos teuer

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Betrug Morallosigkeit Falschheit Shopping Arbeit

Ich (m/21) arbeite, um mein Studium und vielleicht die ein oder andere Annehmlichkeit zu bezahlen, als Aushilfe in einem sehr bekannten Elektronikgeschäft. Der Konzern veranstaltet des Öfteren Rabattaktionen, bei denen ein bestimmter Prozentsatz (entsprechend einer gewissen Steuer) "eingespart" werden kann (zumindest wird das dem Kunden suggeriert).

Letztens war es wieder soweit und alle Filialen wurden angewiesen, ab einem bestimmten Einkaufswert den Rabatt zu gewähren, also wurden ein Kollege und ich angewiesen, in unseren Abteilungen die Preise entweder um ein paar € zu senken, sodass sie unter dem Rabattwert sind, oder, wenn sie viel mehr kosten, so zu erhöhen, dass der Kunde trotz dem Rabatt genau so viel/noch mehr zahlen muss als ohne. Wir haben uns vorgenommen, bei einigen Produkten einfach die Preisanpassung zu "vergessen", da wir dem Kunden, der durch aggressive Werbung, die praktisch aussagt "Du MUSST jetzt bei uns einkaufen, schnell! Die Aktion gilt nur wenige Tage und kommt nie wieder!!!", in die Filialen gelockt wird, wenigstens etwas gönnen wollten. Also haben wir Preise für einige Netbooks, teure Kaffeemaschinen und so weiter leicht über der "Rabattgrenze" gelassen, damit es darauf eben noch welchen gibt. Natürlich gingen diese Produkte weg wie nichts und unser Chef war ziemlich sauer, weil der Umsatz, vor allem aus der Computerabteilung, nur leicht höher war als sonst (er hatte sich ganz schön was versprochen von der Aktion, normalerweise strömen die Kunden wie blöd in die Geschäfte und kaufen alles was sie evtl. brauchen könnten weil es ja "billiger" ist). Es kam wie es kommen musste er hat gemerkt, dass wir einige Produkte "vergessen" haben und wir wurden gleich verwarnt, noch mal so ein Fehler und wir fliegen.

Meine Beichte ist, dass ich diesen verdammten Konzern bei der Kundenverarschung unterstützt habe und dadurch geholfen habe, vielen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich schäme mich für mein fehlendes Rückgrat, denn wenn ich noch einmal darüber nachdenke, hätte ich alle Preise so lassen sollen. Schließlich wird der Kunde mit falschen Versprechungen gelockt, ich bereue wirklich, das unterstützt zu haben. Andererseits wäre ich meinem Chef übel in den Rücken gefallen, an die Rabatte ist jede Filiale gebunden und er hätte Verluste gemacht. Eine ziemliche Zwickmühle, was hätte ich denn tun sollen?

Beichthaus.com Beichte #00028060 vom 14.08.2010 um 14:00:24 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Mein selbstmordgefährdeter Kumpel

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Selbstverletzung Morallosigkeit Engherzigkeit Ignoranz Viersen

Ein Kumpel von mir befindet sich seit Jahren in psychologischer Behandlung. Er hatte einmal versucht, sich das Leben zu nehmen und kam ins Krankenhaus. Der Arzt, der dort Dienst hatte war sichtlich genervt, und schimpfte mit ihm, dass er es demnächst gefälligst richtig machen sollte, da er so schon genug Unfall-Patienten habe, die im Gegensatz zu ihm leben wollen und wirklich Hilfe benötigen, und er seine Zeit nicht mit solchen Leuten verschwenden möchte, die immer wieder kommen und dem Gesundheitssystem unnötig Geld kosten. Das hat wohl gesessen, seitdem hat er es nicht mehr versucht.
Meine Beichte ist, dass ich total der Meinung des Arztes bin. Entweder ganz oder gar nicht. Ich helfe gerne Leuten, wenn sie Probleme haben, aber wenn ich merke, dass es überhaupt nicht fruchtet und meine Bemühungen umsonst sind, denke ich, dass es für einige echt besser wäre, wenn sie sich umbringen würden, dann ziehen sie wenigstens nicht noch andere mit runter. Ich finde, man sollte Ärzte nicht mehr bestrafen, wenn sie jemanden sterben lassen, wenn er es will. Gibt schon genug (kaputte) Leute auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028013 vom 26.07.2010 um 14:32:14 Uhr in Viersen (33 Kommentare).

Gebeichtet von Crashguard303
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