Platonische Gefühle zu meiner Kollegin

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Fremdgehen Begehrlichkeit Kollegen Luzern

Seit Ende August habe ich eine neue Kollegin. Wir haben uns seit Anfang an super verstanden, wollten nichts voneinander. Sie ist eh vergeben. Nun kam es so, dass wir am Samstag auf Sonntag nach eine rote Linie überschritten haben: Anstatt wie immer zu reden und etwas zu kuscheln, hatten wir Heavy-Petting. Sie fand es gut (sie kam aber nicht, wohl aus Gewissenbissen?). Sie hat kein schlechtes Gewissen, sagt, für sie war das kein Betrügen. Wenn es penerativ gewesen wäre, würde sie das anders sehen, meinte sie.

Wir beschlossen, es als Fehler abzutun, es zu vergessen und niemandem zu sagen und gewisse Vorkehrungen zu treffen (beim Kuscheln gewisse Zonen, die sie angemacht haben, ohne dass ich das ahnen konnte, zu meiden). Sie sagte, es sei nun halt passiert. Wir sind uns nach wie vor sehr nah - sie will ihren Freund, mit dem es kriselt, trotzden nicht verlassen, mit ihm zusammenzuziehen und auch mal ein Kind mit ihm haben. Sie meinte aber auch, er verlasse sie eh bald und nun sei die Spannung weg und wir brauchten es, um rauszufinden, dass "da nichts ist", also wir nur platonische Gefühle haben... Unsere Beziehung konnte man auch schon vorher nicht beschreiben. Wir haben einfach das Gefühl, uns ewig zu kennen.

Beichthaus.com Beichte #00040402 vom 02.10.2017 um 19:46:39 Uhr in Luzern (8 Kommentare).

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Kollege Pseudo-Veganer

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Zwietracht Kollegen Aachen

Eigentlich hatte ich (m/26) heute gute Laune, bis sich ein Kollege der Marke Teilzeit-Pseudo-Veganer im Pausenraum zu meinen Kollegen und mir gesellte. Kaum hatte er sich hingesetzt, fing er auch schon an, seine Weisheiten mit uns zu teilen, als wäre er Guru Krishna aus dem fernen Indien. Als ich in mein mit Käse belegtes Brötchen biss, sah er mich an, als hätte ich gerade verkündet, Geiseln in meinem Keller gefangen zu halten.

Nachdem ich fragte, was denn los wäre, erklärte er mir, wie viele Lebewesen leiden mussten, damit ich blödes Arschloch ein belegtes Brötchen essen konnte. Nicht nur das, das Brötchen war sicherlich nicht glutenfrei, was wiederum bedeute, dass mir meine Gesundheit egal wäre. Zum krönenden Abschluss bot er mir etwas von seinem glutenfreien Vollkornbrot an, das mit einer undefinierbaren, grün-roten Paste bestrichen wurde, welche wie die Kotze des kleinen Leons aus dem Spieleparadies aussah.

Dankend lehnte ich ab, doch dieser Heilige hörte wohl nicht oft die Worte "Nein, vielen Dank" und konnte überhaupt nicht verstehen, warum ich sein schmackhaftes Angebot abgelehnt hatte. Es folgte eine erneute altkluge Rede über Kompromisse und deren Vorteile im sozialen Alltag. Ich stellte fest, dass der Kerl sich gern reden hörte und ignorierte den Drang, sein glutenfreies Heilmittel gegen den Tod in sein Gesicht zu klatschen. Stattdessen spielte ich den offenkundig Interessierten und schlug ihm vor, ein Buch zu schreiben, um sein Wissen mit der Welt zu teilen und diese wie Messias höchstpersönlich zu erretten.

Das hatte sein Ego gestreichelt und obwohl meine Kollegen über den Sarkasmus grinsten, merkte er gar nicht, dass mein Kommentar nicht ernstzunehmen war. Der Gernegroß erklärte im Anschluss, dass er Kinderarbeit verabscheuen würde, dazu hielt er einen endlosen Monolog, irgendwann zwischen "Mein Herz blutet" und "Diese Monster, die die hilflosen Menschen in den armen Ländern ausbeuten" unterbrach ich ihn mit der Frage "Und wo wurde dein T-Shirt hergestellt?". Er lief rot an, dann stand er wütend auf, schaute mich bitterböse an und nannte mich intolerant. Seitdem redet er kein Wort mit mir, was kein großer Verlust für mich ist.

Beichthaus.com Beichte #00040371 vom 27.09.2017 um 01:24:54 Uhr in Aachen (13 Kommentare).

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Pichelsteiner Eintopf

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Peinlichkeit Ekel Kollegen München

Neulich habe ich fatalerweise mittags in der Kantine Pichelsteiner Eintopf gegessen. Der Kamerad rumorte schon den ganzen Nachmittag im Bauch und ich bekam Blähungen. Als ich nach Feierabend auf mein Rad stieg und heimgefahren bin, wollte ich endlich Dampf ablassen, was im Büro ja nicht ging. Ich fuhr also langsam dahin, hob meinen Hintern aus dem Sattel und ließ in aller Ruhe einen fahren. Leider war er ziemlich geräuschvoll, aber zum Glück ohne Land. Als ich nun temporär erleichtert war, hörte ich nur eine weibliche Stimme ein lautes: "Igitt! Das ist ja ekelhaft!" rufen. Ich drehte mich um und sah die süße Maus vom Empfang hinter mir fahren. Oh Gott, ist mir das peinlich gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00040364 vom 26.09.2017 um 09:13:19 Uhr in München (11 Kommentare).

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Flucht aus der Sauna

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Begehrlichkeit Masturbation Feigheit Kollegen Freiburg

Vor circa einem Monat habe ich (m/29) eine neue Arbeitskollegin bekommen, die mein Alter hat. Sie hat eine sehr direkte, offene, lustige Art. Ich habe mich in sie verknallt. Es ihr zu sagen, traue ich mich aber nicht. Neulich waren wir auf einer Schulung in einem Hotel und sie erkundigte sich nach der Sauna. Da bin ich in jeder freien Zeit reingegangen, um sie vielleicht zu sehen. Es hat geklappt. Ich habe sie beim Duschen beobachtet und mich dabei berührt. Dann schämte ich mich plötzlich sehr und als sie die Sauna betrat, bin ich rausgegangen. Jetzt meint sie, ich wäre vor ihr geflüchtet und wundert sich, weil ich ihr kaum noch in die Augen sehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040362 vom 25.09.2017 um 00:56:57 Uhr in Freiburg (10 Kommentare).

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Fehlgeschlagene Empörung

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Neugier Zwietracht Kollegen Schwerin

Ich (w) habe mich in meiner neuen Firma ziemlich unbeliebt gemacht. Nach einem Umzug fing ich vor acht Wochen an, dort zu arbeiten. Mein neuer PC war noch nicht eingerichtet, also musste ich am Rechner eines anderen Kollegen arbeiten, der gerade im Urlaub war. Hier hatte ich auch Zugriff auf seine Cloud, wo auch aktuelle private Fotos hochgeladen wurden. Also habe ich mehr oder weniger seinen Urlaub mit anschauen können. Relativ schnell kamen dann die Ersten Fotos vom FKK-Strand zusammen mit seiner Frau. In der Pause habe ich das dann meinen neuen Kollegen unter gestellter Empörung berichtet und gelte seitdem als prüde und verklemmt. Selbst der Chef reagierte sehr gelangweilt auf die Fotos und hat mich darum gebeten, sowas direkt mit dem Kollegen abzuklären. Nachdem ich es ein paar Tage später nochmal angesprochen habe, reagieren alle sehr genervt. Als mein Kollege aus dem Urlaub zurück kam, bin ich leider auch noch rot angelaufen und das Gelächter im Büro war dann wirklich sehr groß. Seitdem hängt auch ein Penthouse Kalender im Büro und der Chef teilte mit, dass die Weihnachtsfeier dieses Jahr in einer Saunalandschaft stattfinden wird.

Beichthaus.com Beichte #00040300 vom 12.09.2017 um 13:04:42 Uhr in Schwerin (18 Kommentare).

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