Verrat an meinem besten Freund

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Gewalt Morallosigkeit Dummheit Verrat Schule Berlin

Es ist jetzt ungefähr 8 Jahre her. Damals fuhr meine Klasse zur Klassenfahrt nach Berlin und wir wohnten in einer Jugendherberge. Drei meiner Freunde, darunter auch mein bester Freund, ich und ein seltsamer Junge wurden zusammen in ein Zimmer gesteckt, weil der Junge keine Freunde hatte und uns zugeteilt wurde.
Wir taten so als würden wir uns mit ihm anfreunden und warteten bis er schlief. Einer meiner Freunde zog am Schlafsack-Reißverschluss des Jungen während ich die ganze Sache mit der Videokamera meines besten Freundes filmte.
Das rechte Bein des Jungen wurde freigelegt und mein Freund hielt ein Feuerzeug an das Bein. Dann sprühte er mit einem Deospray dagegen, wodurch es eine gewaltige Stichflamme gab. Eigentlich wollte er nur auf unkonventionelle Art das Bein des Jungen enthaaren, aber die Aktion führte zu Verbrennungen 2. Grades.
Wir drohten dem Jungen nichts zu sagen und es dauerte auch zwei Wochen bis seine Mutter merkte, dass er sein Bein mit Mullbinden umwickelt hatte. Eine Anzeige bei der Polizei folgte. Nach und nach kamen immer mehr Details heraus und schlussendlich sollte geklärt werden, wer die Tat auf Video aufgenommen hatte. Da es sich um die Kamera meines Freundes handelte, wurde er als erstes verdächtigt. Ich war der Einzige von uns, der zum Tatzeitpunkt nicht betrunken war, womit sich die Anderen an fast nichts mehr erinnern konnten. Mein bester Freund bekam eine Strafe von 100 Sozialstunden und glaubt bis heute, dass er die Tat gefilmt hat und sich nur nicht mehr erinnern kann. Es tut mir schrecklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028703 vom 08.03.2011 um 11:19:35 Uhr in 10623 Berlin (Joachimstaler Straße 1-3) (33 Kommentare).

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Die Katzenquälerfamilie

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Hass Ignoranz Gewalt Tiere Kinder Bad Vilbel

Als ich (w) ungefähr 10 war, schaffte meine Familie eine Perserkatze an, kurz darauf eine zweite, und am Ende hatten wir fünf Katzen. Meine Eltern und ich als Kind hatte von Katzenerziehung ungefähr so viel Ahnung wie die Kuh vom Klavierspielen. Und irgendwann wurden die Katzen vernachlässigt. Meine Eltern arbeiteten ganztags, und waren sie daheim stritten sie nur noch. Meine Schwester und ich gingen auf die höhere Schule und waren bis zum Nachmittag weg. Demzufolge wurden die Katzen erst um halb drei gefüttert ,und die Katzenklos (wir hatten nur zwei Stück für fünf Katzen) waren auch randvoll. Die Katzen fingen also an, sich in allen möglichen Ecken zu erleichtern, pinkelten meiner Schwester und mir über die Lederschuhe, und wenn sie in ein Zimmer wollten, dessen Tür zu war, kackten sie davor. Sie klauten Essen, schliefen auf den Tischen, zerkratzten die Sofas und büxten permanent nach draussen aus. Irgendwann ließen wir sie einfach laufen, sie kamen ja zurück, wenn sie rein wollten. Aber natürlich dauerte es nicht lange, bis sie Flöhe mitbrachten. Die ganze Bude war verfloht, und man konnte niemanden mehr mit heimnehmen. Meine Mutter soff, mein Vater sah es nicht ein, sein Geld zu opfern, und meine Schwester und ich sahen es auch nicht ein, unser weniges Taschengeld in Flohpuder oder ähnliches zu investieren. Es reichte ja so schon kaum. Die Viecher hatten zudem alle chronischen Durchfall vom Billigfutter, haarten die Bude voll und sahen nur in absoluten Notfällen mal eine Tierarztpraxis.

Was ich nun beichte: ja, ich war eine Tierquälerin. Ich habe es von meinen Eltern so abgeguckt und es ihnen nachgemacht, weil ich dachte, das gehört so. Erwischte ich eine Katze, die unter die Eckbank kackte, jagte ich sie mit Radau aus der schützenden Ecke hinaus, um sie sodann mit der Nase in ihre Exkremente zu stecken und sie ordentlich zu verhauen. Schlief eine Katze auf dem Tisch, wurde sie mit einem derben Händeklatschen aufgemischt und kratzte eine von außen am Fenster und ich hatte keine Lust, sie reinzulassen, wurde sie ignoriert oder verjagt. Ich hasste die Viecher nachher regelrecht wegen der Flöhe und dem Gestank. Sobald eine in mein Zimmer wollte und an der Tür kratzte, riss ich die Tür mit einem Schrei auf, so dass das Tier erschrocken davon lief, und als eine auf mein Bett sprang, pinkelte und danach eilig flüchtete, erreichte ich sie noch, um ihr gehörig in den Hintern zu treten. Wetzte eine ihre Krallen am Sofa, gab es ebenfalls einen Tritt.
Heute tut es mir Leid, dass ich nicht anonym den Tierschutz angerufen habe oder mich mal mit der Katzenpsychologie beschäftigt habe, um herauszufinden, warum die Katzen sich so verhielten. Ich habe jetzt, Jahre später, keine Katze und möchte auch eigentlich keine haben, aber mein Pferd liebe ich über alles und lese ihm jeden Wunsch von den Augen ab.

Beichthaus.com Beichte #00028657 vom 21.02.2011 um 13:47:31 Uhr in Bad Vilbel (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Karnevalszeug

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Dummheit Ignoranz Peinlichkeit Berlin

Ich (w/24) habe heute frei und gegen 15 Uhr sollte ein Klempner kommen, der den Kaltwasserzähler überprüft. Ich bin also erst spät aufgestanden, gegen circa 12 Uhr. Gegen 13 Uhr klingelte es und mein Paket mit meinem Karnevalszeug kam an. Unter anderem war da auch filmechtes Kunstblut dabei. Aus Spaß schmierte ich mein Waschbecken und die Fliesen im Bad damit voll um davon ein Schockfoto zu machen. Es sah täuschend echt aus. Dann machte ich mir meine Haare noch ganz wild und klatschte mir blasses Puder ins Gesicht und etwas von dem Blut.
Es sah wirklich aus, als hätte ich eine offene Wunde an der Schläfe. Ich war stolz auf mein Werk und ging erst mal eine rauchen. Es hat geschellt. Der Klempner schaute mich schon komisch an, als er meine Wohnung betrat. Ich hatte auch gerade ein Hümmelchen (kleines Messer) in der Hand, weil ich gerade am Tomaten schnippeln war. (DAS war echt Zufall!)
Er fragte mich, ob er denn dann mal kurz ins Bad dürfte. Da fiel mir erst mal ein, wie ich überhaupt aussah und in welchem Zustand mein Bad war. Er kam nach 5 Sekunden wieder raus, stammelte "Das war es!" und verließ sehr schnell meine Wohnung.
Gut, dass er nur vom Vermieter bestellt wurde und ich ihn somit nicht bezahlen musste. Der Arme hätte dann wohl glatt auf seine Bezahlung verzichtet. Ich beichte, dass ich so einen Quatsch gemacht hab, obwohl ich eigentlich wusste, dass jemand kommt. Aber dennoch so doof war, das ganze zu vergessen und nicht zu beseitigen und somit einen Mann in einen Schock versetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028629 vom 11.02.2011 um 15:49:17 Uhr in Berlin (28 Kommentare).

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Der Spanner im Schwimmbad

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Rache Boshaftigkeit Gewalt Ungerechtigkeit Weißenstadt

Der Spanner im Schwimmbad
Ich (m/29), meine Frau, meine Schwägerin und ihr Mann waren alle vor etwa einem Jahr im Schwimmbad. Wir sprangen dann eine zeitlang alle vom Startblock mit einem Kopfsprung ins Wasser. Mir fiel auf, dass immer wenn meine Frau oder ihre Schwester ins Wasser sprangen so ein Typ Marke "ich hatte noch nie eine Freundin und bin deshalb ein Spanner" ins Wasser tauchte. Da er eine Taucherbrille hatte, sah er auch alles was unter Wasser passierte. Anscheinend wartete er darauf, dass den beiden beim Tauchen der Bikini verrutscht. Dazu muss man sagen meine Frau und ihre Schwester haben ordentlich Holz vor der Hütte und sehen gut aus. Ich sagte zu meinem Schwager: "Komm den nehmen wir uns vor!" Mein Schwager eher ängstlich und zurückhaltend, wollte das aber nicht. Also schwamm ich alleine zu dem Voyeur. Als meine Frau auf dem Startblock stand, sagte ich zu dem Typen: "Wenn Du noch einmal tauchst und die beiden beobachtest, tauchst du nicht mehr auf!" Er wurde ganz rot und verschwand. Wir waren dann noch 2 Stunden im Schwimmbad, der Typ war nicht mehr zu sehen.

Doch das Beste kommt jetzt. Wir gehen in die Umkleidekabine, meine Frau will gerade ihr Oberteil ausziehen, als ich ein Loch in der Wand bemerke und ich meinte ich könnte ein Auge in dem Loch erkennen. Ich sagte meiner Frau sie solle mal kurz warten und das Deo rüberreichen. Ich duckte mich kurz um zu sehen ob da wirklich jemand steht oder das nur so aussieht und tatsächlich behaarte, dicke Beine, in der anderen Kabine, also schon wieder so ein Spanner dachte ich mir.
Ich nahm das Deo was mir meine Frau rüberreichte und sprühte volle Kanne ins Loch rein. Ich hörte nur von der anderen Seite: "Du Wichser ich komm rüber und steche dich ab!" Nein, das war zu viel für mich. Meine Frau begriff gar nicht was los ist. Ich ging nun raus aus der Kabine, griff unter die Tür der anderen Kabine und öffnete diese - die haben so nette Schiebeschlösser. Und wer steht da, der Spanner von vorhin nackt, mit einem Ständer und rieb sich sein Auge. Jetzt sah ich rot, ich wollte ihn erst zusammenschlagen, dann kam mir aber ein Geistesblitz. Der Typ hatte einen Rucksack dabei und die Badehose lag auf der Bank. Also waren wohl seine Klamotten im Rucksack. Ich sagte zum ihm so jetzt siehst du mal was mit Spannern passiert.

Ich nahm ihm seinen Rucksack und seine Hose weg, er konnte gar nicht reagieren. Bei uns sind noch solche Schränke wo man 2 Euro reinstecken muss, um den Schlüssel zu entfernen. Ich packte seine Sachen in den Schrank und schloss diesen dann ab und behielt den Schlüssel. Ich sagte zu ihm: "So, Du bleibst jetzt die nächsten 10 Minuten hier drin, dann bringe ich Dir den Schlüssel, das soll Dir eine Lehre sein!" Wir gingen dann in eine andere Kabine ohne Loch in der Wand und zogen uns um. Danach gingen wir nach Hause. Den Schlüssel habe ich ihm nicht gegeben. Ich möchte nun beichten, dass ich ihm wenigstens die Nummer von dem Schrank hätte sagen sollen, da er nicht wusste in welchem Schrank seine Sachen waren. Ich frage mich echt wie er an seine Sachen gekommen ist. Aber wenn ein Spanner das liest, so was kann euch auch passieren!

Beichthaus.com Beichte #00028600 vom 04.02.2011 um 10:52:54 Uhr in Weißenstadt (46 Kommentare).

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Die Perserkatze

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Gewalt Hass Boshaftigkeit Lügen Tiere

Ich trage meine Geschichte schon 15 Jahre mit mir herum. Ich kann sie niemandem erzählen und doch geht sie mir nicht aus dem Kopf. Mein Mann und ich haben uns die erste gemeinsame Wohnung eingerichtet, aber etwas fehlte einfach. Wir haben uns entschlossen eine kleine Katze in die Wohnung zu holen. Ich wollte unbedingt eine schöne Perserkatze. Also wurde die Zeitung durchsucht und wir haben wirklich eine süße Perser gefunden und gekauft. Wir waren total begeistert. Sie war so süß. Nur leider haben wir zwei Bekannte, die eine Katzenallergie haben. Sie besuchten uns immer weniger und später gar nicht mehr. Ich war so hin- und hergerissen. Ich liebte die Katze, aber da sie mir meinen Besuch nahm, sah ich immer mehr das Schlechte in ihr. Ich sah die Haare die überall rumlagen, ich sah die Kratzer, die sie in der Wohnung verursachte. Ich entschloss, die Katze muss weg.

Aber wie? Ich konnte doch nicht einfach sagen, ich will sie nicht mehr, dass hätte mein Mann nie verstanden. Ich versuchte sie zu vergiften. Aber das klappte nicht. Das Einzige was passiert war, dass die Katze schrie wie ein Habicht. Dieser Schrei ging durch und durch, ich war total fertig und habe geweint. Dann kam mein Mann nach Hause und wir fuhren zum Tierarzt. Dieser sagte die Katze wurde vergiftet. Ich habe es auf den Nachbarn geschoben, denn der war bekannt dafür das er Rattengift im Garten aufstellte. Die Tierärztin sagte, ich solle die Katze in ihrer Behandlung lassen. Ich rief täglich dort an und die Katze war auf dem Weg der Besserung. Aber ich wollte sie ja doch nicht, und so fragte ich die Tierärztin ob sie die Katze nicht vermitteln könnte, da ich angst habe, dass sie zu Hause wieder vom Nachbarn vergiftet wird.

Die Tierärztin war mit der Sache einverstanden und schickte uns noch die Rechnung. Das alles wusste mein Mann allerdings nicht, ich sagte ihm das die Tierärztin angerufen hat, dass die Katze gestorben sei. Er brauchte über eine Woche bis er über den Schmerz hinwegkam. Ich war auch voll fertig, zum einen fehlte mir die Katze, zum anderen weil ich meinen Mann so unglücklich gemacht habe. Das Schlimme ist das ich Katzen ja immer noch mag und meine Kinder auch eine Katze möchten und ich auch denke, wir schön wäre es gewesen wenn sie mit der Katze groß geworden wären.

Beichthaus.com Beichte #00028585 vom 02.02.2011 um 10:41:57 Uhr (83 Kommentare).

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