Der Tampon-Detektiv der Personaltoilette

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Neugier Fetisch Ekel Kollegen Arbeit München

Ich arbeite überwiegend mit Frauen zusammen. Auf den Stationen gibt es je eine Personaltoilette, dankenswerter Weise Unisex. Wenn nette Studentinnen, Praktikantinnen oder Schülerinnen auf Station sind, versuche ich aufzupassen, wann sie die Toilette aufsuchen, und […]
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Beichthaus.com Beichte #00033769 vom 15.08.2014 um 23:13:33 Uhr in München (Scheidplatz) (30 Kommentare).

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Teleskop-Astschere fürs Schlafzimmer

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Aggression Zorn Waghalsigkeit Fremdgehen Partnerschaft

Teleskop-Astschere fürs Schlafzimmer
Vor zwei Wochen waren eine Teleskop-Heckenschere und eine Teleskop-Astschere mit enormer Hebelwirkung im Angebot. Ich (w/31) habe beide gekauft, obwohl wir gar keinen Garten haben. Alleiniger Grund war am Tag des Kaufs die Fremdgeherei meines Mannes. Ich hatte so eine unvorstellbare Wut auf ihn. Man kann sich sicher vorstellen, was man mit einer Astschere noch so alles abknipsen kann. Umgesetzt habe ich mein Vorhaben aber nicht, will ich auch eigentlich gar nicht. Aber mein Mann hat schon ohne Worte verstanden, wofür diese zwei Riesenscheren in unserer Schlafzimmerecke stehen. Das wirkt jetzt hoffentlich präventiv.

Beichthaus.com Beichte #00033768 vom 15.08.2014 um 20:25:44 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Abstrakte Kunst auf der Toilette

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Ekel Hass Arbeit

Ich muss beichten, dass ich mich extrem darüber aufrege, wenn ich mal wieder im Geschäft mein Geschäft mache und so ein Depp vor mir nicht in der Lage war, die gängigen Hygieneutensilien - allen voran die Klobürste - richtig zu benutzen. Wenn es eine weitere Kabine […]
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Beichthaus.com Beichte #00033767 vom 15.08.2014 um 16:39:24 Uhr (11 Kommentare).

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Mein verlorener Sohn

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Ignoranz Familie

Ich (m/60) hatte zu meinem Sohn, der mittlerweile 40 ist, eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Wir haben zusammen schöne Urlaube gemacht und ich habe trotz meines Status als Alleinerziehender (Mutter früh verstorben) immer versucht, ihm alles zu ermöglichen, was er wollte und was in meiner Macht stand. Vielleicht war das manchmal nicht genug, aber es war damals alles, was ich ihm geben konnte. Es gab keine Schläge, kein Anschreien, ich habe wirklich alles für ihn getan. Als er 19 war, ist er nach mehrfachem Anlauf wieder durch die Abiturprüfung gefallen. Wir hatten, auch wegen anderer Dinge, damals ziemlich viel Streit. Es geht hierbei nicht um Vorwürfe wegen schulischer Leistungen, sondern um ganz andere Dinge. Irgendwann ist das Ganze auf einer emotionalen Ebene so eskaliert, dass er den Kontakt zu mir vollständig abgebrochen hat. Lange Zeit konnte ich das nicht verstehen, war deshalb in Behandlung und habe alles versucht, um wieder Kontakt aufzunehmen - doch alles blieb erfolglos. Er ist dann auch aus der Heimatstadt weggezogen und das Letzte, das ich von ihm hörte, war, dass er zur Bundeswehr gegangen ist. Ich hatte einen guten Freund, der in der Verwaltung dort gearbeitet hat. Ab und zu, wenn es mich arg gebeutelt hat, habe ich den Freund angerufen und gefragt, was er jetzt für einen Dienstgrad hat, wo er wohnt, wie der Familienstand ist - so kleine Dinge eben und so etwas hat mich dann wieder über das nächste Jahr gebracht.

Nach einigen Jahren ging das nicht mehr, weil die Akte gesperrt war und der Geheimhaltung unterlag. Ich habe daraufhin einen Privatdetektiv beauftragt, dieser konnte mir aber leider auch keine Informationen liefern. Sogar an einen bekannten Fernsehsender habe ich mich gewendet, der regelmäßig Familien wiedervereint. Es sollte eine Folge gedreht werden, da mein Sohn aber auch für diesen Sender nicht auffindbar war, wurde das Ganze gecancelt. Jetzt, nach 21 Jahren, hat sich ein Zufall ergeben, wie es ihn wahrscheinlich nur einmal im Leben gibt. Seit mehreren Jahren betreibe ich mit einem guten Freund eine Firma, die alles rund um das Haus macht. Wir haben Kräfte zum Putzen, die den Garten machen, sich um Elektronik oder Sanitärprobleme kümmern. Vor einiger Zeit haben wir einen neuen Auftrag für ein Haus in der Nähe von Frankfurt bekommen. Vor einigen Wochen rief ein Angestellter der dort gerade beschäftigt war an, er hätte durch Wasser einen Schaden am Boden verursacht. Ich fuhr sofort hin, um mir das Ganze anzuschauen, da die Hausbesitzer, ein Ehepaar nicht erreichbar waren. Vor Ort erwartete mich ein gut eingerichtetes Haus. Alles vom Feinsten mit einem riesigen Garten. Als ich drin war, habe ich auf Fotos, die dort hingen, meinen Sohn wiedererkannt. Der Name der Hausbesitzer ist mittlerweile ein ganz anderer, als der meines Sohnes früher.

Ich war einfach nur unglaublich froh, ihn wiedergefunden zu haben, hatte aber Angst, dass er, sollte er es merken, sofort den Auftrag kündigt, um mich dieses kleinen Fensters zu berauben. Einmal habe ich ihn auch gesehen, wie er von einem Fahrer der Bundeswehr abgeholt worden ist. Es freut mich, dass er offensichtlich den richtigen Weg für sich gefunden hat. Es tut mir leid, dass ich mich nicht an seinen Wunsch halte, sondern immer wieder mit diesen kleinen Aktionen unbemerkt in sein Leben trete.

Beichthaus.com Beichte #00033766 vom 15.08.2014 um 13:02:19 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Babysitter mit kleinem Gehalt

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Neid Habgier Geld Studentenleben Garmisch-Partenkirchen

Ich beichte, dass ich als BAföG-Student früher für 5,00 Euro die Stunde gebabysittet habe. Zwei Kinder, meistens zwei Mal in der Woche für 4-6 Stunden, manchmal auch länger. Das waren richtig reiche Leute mit einem so unfassbar riesigen Haus. Es hat mir immer Spaß gemacht, dort zu sein. Ich kam super mit den Kindern klar und hatte beschlossen, dass ich später auch mal so ein geiles Haus will, so bescheuert das jetzt klingt. Als die Kinder an irgendeinem Abend schliefen, bin ich allerdings mal ins hauseigene Büro gegangen. Die Eltern haben am Wochenende von zu Hause aus gearbeitet. Ich habe mir die Akten angeschaut. Da sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich gesehen habe, dass der Vater 7.600 Euro netto hat und die Mutter 2.400 Euro. Und mich speisten sie mit nur 5 Euro die Stunde ab? Das fand ich schon irgendwie fies. Ab diesem Tag hatte ich keine Hemmungen mehr mit zu Abend zu essen. Ich hatte mich sonst nie getraut, diese ganzen arschteuren Lebensmittel aus dem Lafayette in Berlin zu verputzen und den teuren Wein zu trinken. Sie hatten mir mal angeboten, dass ich mir ruhig ein Glas genehmigen darf, wenn es länger dauerte - ich wohnte ja gleich nebenan. Das hätte ich alles eigentlich nicht machen dürfen und am besten wäre gewesen, wenn ich nie gewusst hätte, was die monatlich so verdienen. Vor allem, was die auf den Konten haben - das habe ich bei der Aktenschnüffelei auch gesehen und bin fast übergekippt. Das war nicht in Ordnung von mir.

Beichthaus.com Beichte #00033765 vom 15.08.2014 um 10:55:27 Uhr in Garmisch-Partenkirchen (13 Kommentare).

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