Ich bin hässlich und jeder weiß es!

26

anhören

Verzweiflung Falschheit Familie

Ich (w) bin hässlich. Das ist kein verdrehtes Selbstbild oder ein Minderwertigkeitskomplex, sondern leider die schlichte und traurige Wahrheit. Neulich war ich auf der Hochzeit meiner Großcousine, auf der auch ein professioneller Fotograf dabei war. Sie hat mir später viele Fotos geschickt, mit Aufnahmen von den Gästen - worunter natürlich auch ich zu sehen war. Wenn man in den Spiegel sieht, ist es noch etwas anderes, als wenn man sich selbst auf solchen Aufnahmen sieht, aber da ist es mir noch einmal richtig und vor allem auch schmerzhaft bewusst geworden. Ich war echt angeekelt. Der Fotograf war super, es handelt sich um an sich sehr schön gemachte Bilder, keine unvorteilhaften Winkel oder Ähnliches. Leider merke ich es selbst am Verhalten anderer Menschen, dass sie mich sehen, wie ich mich selbst sehe. Wenn die Kollegen und Freunde meiner Eltern die Familienfotos auf dem Schreibtisch oder Kaminsims ansehen, weiß ich, dass sie lügen, wenn sie sagen, was für eine hübsche Tochter meine Eltern doch hätten. Das bilde ich mir nicht ein, sondern man erkennt das am Tonfall und an der Körpersprache, an der Mimik. Meine Menschenkenntnis ist durch meinen Job gut.

Klar sagt keiner zu seinen Freunden, dass ihr Nachwuchs einfach wie ein unterdurchschnittlich herkömmlicher Mensch aussieht. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, egal ob allein oder mit Freunden, werde ich nie von Männern angesprochen, so bezüglich kennenlernen oder flirten. An mangelndem Selbstbewusstsein oder Auftreten liegt es nicht, ich weiß, was ich kann, was meine Stärken (und auch Schwächen) sind und wie man sich richtig kleidet. Es ist scheinbar Zeit, es sich selbst endgültig einzugestehen. Es gibt immer Wichtigeres als Aussehen im Leben, aber es wurmt mich mehr als es sollte, zumal das Gesicht beziehungsweise die Knochenstruktur nichts ist, das man groß kaschieren oder einfach ändern kann. Eine OP kommt für mich nicht infrage.

Beichthaus.com Beichte #00039735 vom 14.05.2017 um 15:16:57 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Affäre vor meiner Ehe

15

anhören

Lügen Falschheit Partnerschaft Leun

Ich bin jetzt seit acht Jahren mit einer Frau zusammen und seit vier Jahren sind wir verheiratet. Wir sind glücklich und haben vor Kurzem unsere kleine Tochter begrüßen dürfen. Es gibt aber eine Sache, die mir schon von Anfang an auf der Seele brennt. Dazu muss ich kurz ausholen: Wir hatten bei uns damals nur eine kleine Rock-Disco und dort sind quasi alle jungen Erwachsenen im Umkreis von 30 Kilometern hingegangen, denn es gab nur diese Disco. Ich habe dort knapp einen Monat, bevor ich meine Frau kennengelernt habe, eine echt hübsche Frau kennengelernt. Sie konnte Tanzen, Flirten und wusste sich einfach zu bewegen. Wir tanzten viel, flirteten heftig und landeten dann im Bett. Wir hatten dann eine Art körperliche Affäre, die im Grunde nur auf schmutzigem Sex basierte - bis ich diese tolle Frau kennenlernte, die ich jetzt die Meine nennen darf.

Ich habe meiner Affäre das erklärt und so beendeten wir das auch. Etwa vier Monate später war ich bei der Familie meiner Frau eingeladen zum Grillen. Dort lernte ich dann auch die große Schwester meiner Frau kennen. Mir ist das Herz fast in die Hose gerutscht, als ich sah, dass die Schwester niemand Geringeres war als die Frau, mit der ich es den letzten Monat wirklich überall getrieben hatte. Auto, im Feld hinter der Disco, sogar heimlich mitten in der Disco. Sie war augenscheinlich genauso überrascht wie ich und keiner von uns hat es meiner Frau erzählt. Wir haben die Sache besprochen und uns darauf geeinigt, es lieber geheim zu halten. Aber ist das die richtige Entscheidung?

Beichthaus.com Beichte #00039728 vom 12.05.2017 um 23:20:26 Uhr in Leun (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Groper

31

anhören

Fetisch Emmendingen

Ich gebe zu, dass ich ein Groper bin. Für alle, die nicht wissen, was das ist: ich fasse gerne fremde Menschen an. Das klappt am Besten auf stark besuchten Events, bevorzugt wenn dichtes Gedränge herrscht und die Beleuchtung schlecht ist. Laute Musik und Alkoholausschank dazu - perfekt! Ich lasse mich dann von der Menschenmenge mitschieben, strecke schnell mal eine Hand aus und greife genüsslich zu. Ich grope grundsätzlich nur bei Mädchen und Frauen jeden Alters, nicht bei Männern.

Am liebsten berühre ich nackte, verschwitzte Haut und achte darauf, an die Stellen zu kommen, die nicht unbedingt leicht erreichbar sind. In besonderen Situationen und wenn ich das Glück habe, dass eine hübsche Frau direkt vor mir läuft, drücke ich mich von hinten ganz fest an sie ran, um meine Hosenbeule leicht an ihrem Hintern zu schubbeln. Leute anfassen erregt mich einfach.

Beichthaus.com Beichte #00039726 vom 11.05.2017 um 17:39:41 Uhr in Emmendingen (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kein Mitgefühl für den Verlust

7

anhören

Engherzigkeit Ignoranz Unfall Hamburg

Ein guter Kumpel meines kleinen Bruders (Mitte 20) ist vor Kurzem bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Den guten Kumpel kannte ich (w) nicht persönlich, aber er soll wohl sehr beliebt und in seinem Umfeld wohl etwas bekannter gewesen sein (öffentlichkeitsbedingt). Er war etwa im selben Alter wie mein jüngerer Bruder. Einerseits tut es mir leid, dass der junge Mann so ums Leben gekommen ist, dass mein kleiner Bruder und die restlichen Freunde einen guten Kumpel verloren haben. In kleinen Teilen fühle ich auch mit der Familie, in die plötzliche eine Lücke gerissen wurde.

Andererseits ist die eigentliche Beichte, dass es mir langsam auf den Wecker geht, dass um den Tod des jungen Mannes soviel Tamtam gemacht wird: Täglich postet mein kleiner Bruder auf Facebook irgendwelche selbstgemachten Bilder mit dem Konterfei seines Kumpels, dazu irgendwelche Kalenderzitate. Eines ist kitschiger als das andere. Oder er teilt Links von Leuten, die ebenfalls solche kitschigen Bilder erstellt haben. Oder Artikel von Online-Magazinen, die vom Unfall berichten. Das geht so weit, dass mein Bruder inzwischen das Foto vom üblich prall dekorierten Unfallort zum Profilfoto gemacht hat. Inzwischen habe ich das Profil meines Bruders deswegen nicht mehr abonniert.

Jetzt beschwerte sich mein Bruder via Facebook, dass die Leute achtlos am Unfallort vorbeigehen und -fahren, als sei alles wie immer. Und genau darin liegt der Knackpunkt. So tragisch das auch alles auf der einen Seite ist - mich interessiert der Tod des jungen Mannes auf der anderen Seite überhaupt nicht, denn es sterben jeden Tag Leute. Auch solche, deren Leichen lange unentdeckt in ihren Wohnungen liegen, weil sie keiner vermisste. Um diese Leute, finde ich, sollte mal so getrauert werden. Dennoch: Die vielen schmalzigen Bilder helfen vielleicht bei der Trauer, machen den Mann aber auch nicht mehr lebendig.

Gleichzeitig hege ich also eine große Gleichgültigkeit gegenüber dem Verstorbenen und fühle mich von jedem Bild aus dieser Kategorie von Mal zu Mal genervter. Eigentlich sollte ich Mitgefühl mit meinem Bruder und seiner Trauer haben, welche mir allerdings fehlt. Das bereue ich.

Beichthaus.com Beichte #00039720 vom 09.05.2017 um 16:30:25 Uhr in 20249 Hamburg (Kellinghusenstraße) (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Frau mit dem Badezimmer im Dachgeschoss

31

anhören

Neugier Masturbation Intim Gießen

Ich habe früher sehr oft eine fremde Frau mit einem Fernglas bespannt. Das kam so: Als ich (m) am Anfang meiner Pubertät war, bin ich oft nachts Angeln gegangen. Für meine Eltern war es okay, dass ich abends oder nachts weg blieb, da ich mich immer an alle Absprachen hielt. Eines Abends nahm ich einen anderen Weg zum See und sah von einem Feldweg aus ein Haus, in welchem gerade das Licht in einem schrägen Dachfenster anging. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber ich wollte wissen, was sich hinter dem Fenster verbirgt. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, einen Blick zu erhaschen und das war ein sehr großer Baum, der aber leider auch relativ weit weg von dem Haus stand. Ich kletterte bis ganz nach oben und hatte den direkten Blick in ein Badezimmer, in dem eine Frau (etwa 35 Jahre) gerade auf Toilette ging. Die Toilette stand aber so, dass man nicht viel erkennen konnte.

Meine Neugier war trotzdem riesig und so ging ich am nächsten Tag wieder zum "Nachtangeln", kam aber nicht am See an. Stattdessen kletterte ich wieder auf den Baum und dieses Mal hatte ich Vaters gutes Fernglas dabei. Mit dem Fernglas hatte ich einen perfekten Blick und so wartete ich. Aber es geschah nichts. Das Ganze wiederholte sich wenige Abende und als ich fast die Lust verloren hatte, wurde ich fürstlich für mein Warten belohnt. Die Frau kam ins Badezimmer, zog sich komplett aus und musterte sich eine Weile im Spiegel. Dann stieg sie in die Dusche, seifte sich ein und duschte ausgiebig. Pubertär und testosterongesteuert wurde ich so geil, dass ich mir oben auf dem Baum einen runterholte. Damit war klar, dass ich mehr sehen wollte und ich kletterte immer wieder auf den Baum, anstatt Angeln zu gehen.

Mit der Zeit konnte ich die Frau in vielen intimen Situationen beobachten, die nicht für andere Augen bestimmt waren und jedes Mal befriedigte ich mich dazu selbst. Unter anderem konnte ich beobachten, wie sich die Frau auf den Badewannenrand setzte, unten rum rasierte und anschließend mit mehreren Fingern und viel Gleitgel selbst befriedigte. Manchmal benutzte die Frau auch einen Dildo, der mit einem Saugnapf an der Duschwand festgemacht wurde. Für meine pubertären Augen war dies das Größte der Gefühle. Irgendwann war das Badezimmer länger nicht beleuchtet und ich bin zu dem Haus gelaufen und habe die Wohnung offensichtlich leerstehend vorgefunden. Damit hatte dieses Abenteuer ein Ende. Ich beichte, dass ich eine fremde Frau in ihren intimsten Momenten mit einem Fernglas angeglotzt habe und mich dabei selbst befriedigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00039716 vom 08.05.2017 um 08:48:33 Uhr in Gießen (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000