Die Affäre vor meiner Ehe

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Lügen Falschheit Partnerschaft Leun

Ich bin jetzt seit acht Jahren mit einer Frau zusammen und seit vier Jahren sind wir verheiratet. Wir sind glücklich und haben vor Kurzem unsere kleine Tochter begrüßen dürfen. Es gibt aber eine Sache, die mir schon von Anfang an auf der Seele brennt. Dazu muss ich kurz ausholen: Wir hatten bei uns damals nur eine kleine Rock-Disco und dort sind quasi alle jungen Erwachsenen im Umkreis von 30 Kilometern hingegangen, denn es gab nur diese Disco. Ich habe dort knapp einen Monat, bevor ich meine Frau kennengelernt habe, eine echt hübsche Frau kennengelernt. Sie konnte Tanzen, Flirten und wusste sich einfach zu bewegen. Wir tanzten viel, flirteten heftig und landeten dann im Bett. Wir hatten dann eine Art körperliche Affäre, die im Grunde nur auf schmutzigem Sex basierte - bis ich diese tolle Frau kennenlernte, die ich jetzt die Meine nennen darf.

Ich habe meiner Affäre das erklärt und so beendeten wir das auch. Etwa vier Monate später war ich bei der Familie meiner Frau eingeladen zum Grillen. Dort lernte ich dann auch die große Schwester meiner Frau kennen. Mir ist das Herz fast in die Hose gerutscht, als ich sah, dass die Schwester niemand Geringeres war als die Frau, mit der ich es den letzten Monat wirklich überall getrieben hatte. Auto, im Feld hinter der Disco, sogar heimlich mitten in der Disco. Sie war augenscheinlich genauso überrascht wie ich und keiner von uns hat es meiner Frau erzählt. Wir haben die Sache besprochen und uns darauf geeinigt, es lieber geheim zu halten. Aber ist das die richtige Entscheidung?

Beichthaus.com Beichte #00039728 vom 12.05.2017 um 23:20:26 Uhr in Leun (15 Kommentare).

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Der Groper

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Fetisch Emmendingen

Ich gebe zu, dass ich ein Groper bin. Für alle, die nicht wissen, was das ist: ich fasse gerne fremde Menschen an. Das klappt am Besten auf stark besuchten Events, bevorzugt wenn dichtes Gedränge herrscht und die Beleuchtung schlecht ist. Laute Musik und Alkoholausschank […]
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Beichthaus.com Beichte #00039726 vom 11.05.2017 um 17:39:41 Uhr in Emmendingen (31 Kommentare).

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Kein Mitgefühl für den Verlust

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Engherzigkeit Ignoranz Unfall Hamburg

Ein guter Kumpel meines kleinen Bruders (Mitte 20) ist vor Kurzem bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Den guten Kumpel kannte ich (w) nicht persönlich, aber er soll wohl sehr beliebt und in seinem Umfeld wohl etwas bekannter gewesen sein (öffentlichkeitsbedingt). Er war etwa im selben Alter wie mein jüngerer Bruder. Einerseits tut es mir leid, dass der junge Mann so ums Leben gekommen ist, dass mein kleiner Bruder und die restlichen Freunde einen guten Kumpel verloren haben. In kleinen Teilen fühle ich auch mit der Familie, in die plötzliche eine Lücke gerissen wurde.

Andererseits ist die eigentliche Beichte, dass es mir langsam auf den Wecker geht, dass um den Tod des jungen Mannes soviel Tamtam gemacht wird: Täglich postet mein kleiner Bruder auf Facebook irgendwelche selbstgemachten Bilder mit dem Konterfei seines Kumpels, dazu irgendwelche Kalenderzitate. Eines ist kitschiger als das andere. Oder er teilt Links von Leuten, die ebenfalls solche kitschigen Bilder erstellt haben. Oder Artikel von Online-Magazinen, die vom Unfall berichten. Das geht so weit, dass mein Bruder inzwischen das Foto vom üblich prall dekorierten Unfallort zum Profilfoto gemacht hat. Inzwischen habe ich das Profil meines Bruders deswegen nicht mehr abonniert.

Jetzt beschwerte sich mein Bruder via Facebook, dass die Leute achtlos am Unfallort vorbeigehen und -fahren, als sei alles wie immer. Und genau darin liegt der Knackpunkt. So tragisch das auch alles auf der einen Seite ist - mich interessiert der Tod des jungen Mannes auf der anderen Seite überhaupt nicht, denn es sterben jeden Tag Leute. Auch solche, deren Leichen lange unentdeckt in ihren Wohnungen liegen, weil sie keiner vermisste. Um diese Leute, finde ich, sollte mal so getrauert werden. Dennoch: Die vielen schmalzigen Bilder helfen vielleicht bei der Trauer, machen den Mann aber auch nicht mehr lebendig.

Gleichzeitig hege ich also eine große Gleichgültigkeit gegenüber dem Verstorbenen und fühle mich von jedem Bild aus dieser Kategorie von Mal zu Mal genervter. Eigentlich sollte ich Mitgefühl mit meinem Bruder und seiner Trauer haben, welche mir allerdings fehlt. Das bereue ich.

Beichthaus.com Beichte #00039720 vom 09.05.2017 um 16:30:25 Uhr in 20249 Hamburg (Kellinghusenstraße) (7 Kommentare).

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Die Frau mit dem Badezimmer im Dachgeschoss

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Neugier Masturbation Intim Gießen

Ich habe früher sehr oft eine fremde Frau mit einem Fernglas bespannt. Das kam so: Als ich (m) am Anfang meiner Pubertät war, bin ich oft nachts Angeln gegangen. Für meine Eltern war es okay, dass ich abends oder nachts weg blieb, da ich mich immer an alle Absprachen […]
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Beichthaus.com Beichte #00039716 vom 08.05.2017 um 08:48:33 Uhr in Gießen (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein leckerer Eierlikör-Becher

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Ekel Arbeit Ernährung Bad Wildbad

Ich arbeite in einem Restaurant, welches viel Tourismusverkehr hat - hauptsächlich aber auch viele Wandersleute, die bei uns einkehren. In der Winterzeit ist da eher weniger los und Eiskarten gibt es eigentlich auch nur im Sommer. Letztens kamen zwei gut gelaunte Wanderer zur Tür rein, sie bestellten, glaube ich, Glühwein. So weit, so gut. Einer der beiden Herren fragte mich nach der Eiskarte und ich brachte sie ihm. Er wollte einen Eierlikörbecher. Ich habe die drei Kugeln Vanillieeis in den Becher gemacht, eine schöne, große Haube Sahne aus unserem Sahneautomaten drauf gegeben, mit einer guten Portion Eierlikör bedeckt und es ihm so serviert.

Als ich zurück in die Küche kam, hing noch ein wenig Sahne am Hahn. Da nahm ich meinen Finger, streifte diese ab und leckte mit vollen Genuss diese Sahne vom Finger. Dann passierte es: Mir rollte es von diesem scheußlichen und faulen Geschmack schier die Fußnägel hoch. Ich fragte eine Kollegin, wann wir das letzte Eis verkauft haben. Sie sagte am Montag, inzwischen war wieder Sonntag. Ich lief raus und sah, wie dieser Herr voller Genuss die Sahne samt Eierlikör verputzt hat. Der Becher war restlos leer und ein dickes Trinlgeld gab es auch noch. Es tut mir so leid. Ich will nicht wissen, wie der im Nachhinein die Schüssel gesprengt hat.

Beichthaus.com Beichte #00039715 vom 08.05.2017 um 00:57:53 Uhr in 75323 Bad Wildbad (7 Kommentare).

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