Komasaufen mit Folgen

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Gesundheit Last Night

Ich (m/15) bin eines morgens (bzw. es war noch nachts) auf der Intensivstation aufgewacht. Den Abend davor hatte ich kaum mehr in Erinnerung, ich wusste nur noch, dass ich bei einem bekannten Fastfood-Laden ein paar mal gekotzt hatte, umgefallen bin und dann abgeholt wurde. Im Krankenhaus wurde mir erzählt, dass ich in Lebensgefahr war.
Am Vormittag wurde ich dann von meiner Mutter abgeholt, meine Haare waren völlig verklebt von Kotze.
Für mich empfinde ich kein Mitleid, allerdings für meine Freunde und meine Mutter. Meine Freunde, weil sie in der Nacht der Polizei Auskunft über mich geben mussten und dabei leicht Ärger hätten bekommen können (immerhin hatten sie noch 2 Flaschen Vodka im Rucksack und waren auch nicht älter als ich) und für meine Mutter tut es mir Leid, weil sie wegen mir weinen musste.
Ich habe es anfangs kaum bereut, allerdings seitdem nie wieder hochprozentigen Alkohol getrunken und auch nicht mehr als ein paar Bier. Mittlerweile bereue ich es sehr.
Mein Leben hat sich nach dieser Nacht auch stark verändert. Ich habe mit dem Computerspielen aufgehört und unternehme jetzt viel mehr in meinem Leben, da ich gemerkt habe, wie leicht ich es fast verloren hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027356 vom 29.12.2009 um 17:02:05 Uhr (35 Kommentare).

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Schokobons

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Schule

Als ich (w/28) in der 5. Klasse war, wollten wir unserem Lehrer einen Streich spielen. Warum weiß ich gar nicht mehr, denn eigentlich war er super nett. Ich und zwei Freundinnen kauften uns eine Tüte Schokobons und legten diese in die Sonne. Währen die Schokobons so dahinschmolzen sind wir an einen Fluss gegangen und haben kleine runde Steinchen gesammelt, die ungefähr die Größe von Schokobons hatten. Diese haben wir dann braun angemalt und die weichen Schokobons gegen die braun gefärbten Steinchen ausgetauscht. Die Schokolade die geschmolzen noch im Papierchen klebte blieb an den Steinchen hängen, so dass sie anfangs auch nach Schokolade geschmeckt haben. Lediglich 3 von uns gekennzeichnete Schokobons blieben original mit Schokoladenfüllung, falls der Lehrer Lunte riecht und uns vorkosten lassen will. Am nächsten Tag haben wir unserem Lehrer ein Schokobon angeboten. Leider hat er uns nicht vorkosten lassen und stattdessen selbst ein Originalbon erwischt. Somit ist unser Plan nicht aufgegangen, aber alle (männlichen) Mitschüler wollten - gierig wie sie waren - ein Bon abhaben und haben reihenweise auf Steine gebissen. Damals fanden wir das super lustig, aber im Nachhinein bin ich sehr froh, dass keiner zu fest draufgebissen hat, denn das kann schon sehr weh tun. Aber kreativ finde ich es immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00027336 vom 22.12.2009 um 15:50:38 Uhr (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

120 in der 70er-Zone

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Trunksucht Waghalsigkeit Auto & Co. Bautzen

Ich (m/26) möchte heute Beichte ablegen. Ich wurde zwar bestraft, habe aber an dem Tag nichts daraus gelernt. Drei Freunde und ich wollten Party machen. Da ich zu dem Zeitpunkt (vor 7 Jahren) der Einzige war, der einen Führerschein besaß, wurde ich mehr oder weniger freiwillig zum Fahrer auserkoren. Wir sind also losgefahren um in einer 10 km entfernten Dorfdisco zu feiern. Dort angekommen, wurde mir zwei große Bier ausgegeben, die ich auch dankend angenommen habe. Die beiden Biere waren alle und da auf der Party nicht viel los war, wurde entschieden das wir in eine richtige Disco fahren.
Ich also schon 2 Bier intus, sind wir los und auch dort angekommen. Dort gab es dann auch wieder Bier. Und nicht nur eins, oder zwei, NEIN....es wurden mehr. Dazu noch Tequila und leichte Frauen. Irgendwann nach 4 Stunden mit viel Alkohol sind wir wieder los.


Die ersten Kilometer waren o.k. und ich bin mit normalen Tempo gefahren. Dann kam ein Ortseingang, vor dem eine 70er-Zone und eine Verkehrsinsel ist. Ich hatte so gute 120 km/h drauf und vor mir waren 2 Schleicher, die meinten in der 70er-Zone schon 50 fahren zu müssen. Also habe ich, da kein Gegenverkehr, zum Überholen angesetzt und beide Autos in der 70er-Zone und auf der flachen Seite der Verkehrsinsel überholt. Mein Beifahrer meinte dann plötzlich "Scheisse, das waren die Bullen. FUUUUUCK!"

Wir also in der Ortschaft, die ich gut kenne, da ich dort gewohnt habe, versucht vor der Polizei zu flüchten. Zum Glück war um die Zeit kaum noch einer Unterwegs. So das wir, oder besser ich, keinen außer meine Freunde im Auto gefährdet habe. Irgendwann, die Polizei immer noch hinter uns, hab ich aufgegeben, mein Auto am Straßenrand abgestellt und bin ausgestiegen. Der Fahrer des Polizeiautos kam auch gleich angerannt und brüllte "Hände aufs Dach und Beine auseinander", was ich auch brav getan habe. Dann hat es 2 mal klick gemacht und ich hatte diesen modischen Polizeischmuck am Handgelenk. Dann wurden meine Daten und alles aufgenommen und ich musste pusten. Anscheinend war der Adrenalinschub so groß das 1 Promille verbrannt wurde. Ich hatte 0.7 Promille Alkohol in der Atemluft. Nach diesem Ergebnis wurde ein 2er Streifenwagen gerufen, da der erste Hunde hinten drin hatte (die armen Tiere bei der Verfolgung). Bis jedoch der 2te Wagen da war, durfte ich zur Strafe 30 Minuten in der Kälte stehen.

Der angeforderte Wagen war da und ich wurde ins 20km entfernte Polizeirevier gefahren, immer noch die Hände auf dem Rücken gefesselt. Dort angekommen nochmal in ein spezial Gerät gepustet, welchen den vorher ermittelten Wert bestätigte. Anschließend wurde ich aus dem Gewahrsam entlassen und durfte mich kümmern wie ich nach Hause komme. Meine Freunde konnten und durften nicht fahren, also mussten sie jemanden organisieren der es kann. Nach 1er Stunde in der Kälte kam dann einer mit einem Fahrer an. Ich habe gesagt, "weg...ich fahre" (ich war leicht angepisst) und habe mich hinters Steuer gesetzt. Wir sind zu einem von den 3en gefahren und haben uns aus Frust (alle waren so geschockt wie ich) noch mehr Bier gegönnt. Irgendwann um 7 bin ich dann wach geworden und nach Hause gegangen.

Dort habe ich dann früh, kleinlaut meiner Mutter alles gebeichtet, die mir erstmal gehörig die Meinung gegeigt hat. Mein Vater weiß das bis heute nicht. Ich habe es zwar nach der Aktion nicht verdient, Vergebung zu bekommen. Aber vielleicht habt ihr ein bisschen Mitgefühl.

Beichthaus.com Beichte #00027330 vom 18.12.2009 um 23:03:29 Uhr in Bautzen (28 Kommentare).

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Fremdgehen in Australien

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Fremdgehen Dummheit Waghalsigkeit Urlaub Australien

Es gibt Dinge, die man einfach niemals mehr vergessen wird, so wie dieses. Ich beichte hiermit, dass ich ein Idiot bin und meine Freundin einmal betrogen habe und zusätzlich Angst vor meiner Freundin habe, warum es zu diesen Dingen kam.

Letztes Jahr, mit 18 Jahren, machte ich mit meinem Vater und seiner Freundin einen Urlaub in Australien. Meine Freundin konnte nicht mit, denn das Geld fehlte. Nachdem ich ihr die treue geschworen habe, betonte sie, dass ich es bereuen würde, wenn ich mein versprechen nicht halte. Na klar halte ich es, dachte ich, denn ich würde niemals einer so tollen Frau fremd gehen, denn nötig habe ich es nicht, sie hat eine super Figur und ist einfach süß.

In Australien war es herrlich, ich genoss die Ruhe am Strand und hielt mich von Discos fern, denn wenn ich besoffen bin, sehe ich das mit der treue wieder ganz anders, dass weiß/wusste ich. Am letzten Tag, Nachmittags, lernte ich eine sehr sehr hübsche junge Dame kennen, mit der ich mich freundlich unterhielt. Sie sagte mir, dass sie einen superschönen Platz kennt, an dem sich niemand aufhält und wir uns in "ruhe" unterhalten können. Ich willigte ein. Wir gingen ein ganz schön weites Stück, kletterten über einen Zaun und waren dann an einer Art Fluss gelandet. Von überall hörte man Vögel und Grillen, es war echt toll. In diesem Moment war ich einfach ausgeglichen und ich fühlte mich Pudelwohl. Sie nutze meine gute Laune aus und begann mich zu küssen. Ich konnte einfach nicht widerstehen, die Atmosphäre war wirklich toll und sie war einfach umwerfend hübsch. Ich konnte mich nicht mehr beherrschen, verlor die Fassung und mein Verstand rutschte ein Stockwerk tiefer, als sie ihr Bikinioberteil auszog. Sie zerrte mich in den Fluss und sagte mir nur noch, dass sie mir einen besonderen Abschied schenken wollte.

Mir ging es aber plötzlich nicht mehr so gut, dass lag aber nicht daran, dass ich gerade dabei war Fremdzugehen, sondern an irgend etwas anderem, dass ich nicht definieren konnte. Hätte ich gewusst, dass ich mich in Lebensgefahr befand, wer weiß. Als wir fleißig dabei waren, wurde meine innere Unruhe trotz des wirklich tollen Gefühls immer stärker. Und dann knallte es mir, wie schuppen vor die Augen. AUSTRALIEN? FLUSS? ZAUN? ACH DU...! Sofort brach ich den Akt ab und fragte sie, ob sie noch ganz klar in der Birne wäre und das sie als Einheimische doch wissen müsse, dass man in keinen Fluss geht der abgesperrt ist. Sie sagte aber, dass ich mir keine sorgen machen müsse, doch die machte ich mir und das zu recht, während ich das schreibe, glaube ich das die Alte ein wenig wahnsinnig war.

Als ich das Wasser hinter ihr nämlich daraufhin genau beobachtete, sah ich schon etwas grünes auf uns zu schwimmen und nein nicht nur EIN grünes sondern mehrere, die in allen möglichen Richtungen schwammen. Ich packte sie am Arm und schwamm um mein Leben. Endlich aus dem Wasser verlor ich keine Zeit weiter zu rennen immer weiter, bis zum Zaun, dort drüber und sie kam mir zum Glück nach, denn in der Angst wäre ich nicht nochmal zurückgelaufen. Mit einem kleinen Schock gings wieder ab nach Hause, wo meine Freundin auf mich wartete. Und jetzt kommt der Grund, warum ich angst vor ihr hab. Das erste was sie zu mir lachend sagte war, "und ein paar Krokodile gesehen?" Ich werde dir nie wieder fremd gehen, Schatz!

Beichthaus.com Beichte #00027323 vom 16.12.2009 um 21:56:28 Uhr in Australien (46 Kommentare).

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Die nervige Baustelle

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Auto & Co. Berlin

Die nervige Baustelle
In meiner Straße befindet sich nun schon seit mehreren Wochen eine lärmende und unheimlich nervige Baustelle. Die ohnehin schon angespannte Parkplatzsituation wird durch die Baustelle noch weiter verschärft. Lediglich drei Parkplätze sind noch verfügbar. Ich sehe aber gar nicht ein kilometerweit weg zu parken oder täglich einen Parkschein zu ziehen. Daher nehme ich stets, wenn ich meinen Parkplatz verlasse, eines von diesen Baustellendingern (die mit der Leuchte drauf) und stelle sie auf meinen Parkplatz. So bleibt mein schöner Parkplatz den ganzen Tag für mich besetzt und keiner kommt auf die Idee dieses da völlig sinnlos stehende Ding zu entfernen. Ich freue mich jeden Tag drüber und finde es herrlich!

Beichthaus.com Beichte #00027295 vom 08.12.2009 um 23:52:34 Uhr in Berlin (24 Kommentare).

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