Hinweis beim Arbeitsamt

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Rache Verrat Geld Molbergen-Peheim

Ich (m) hatte eine sehr gute Freundin. Sie hat mich permanent belogen, sie hat mir eine Zeit lang verschwiegen, dass sie einen Freund hat. Später fand ich über ihren Freund heraus, dass sie drogenabhängig ist, seitdem sie zwölf war und im Methadonprogramm steckt. Sie hat mir dann erzählt, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in (Nerven)Kliniken und zeitweise obdachlos war. Sie meinte, sie habe mir das nicht gesagt, weil sie deswegen schon viele Freunde verloren hätte und mich nicht auch verlieren wollte. Ich hatte da allerdings nur extremes Mitleid mit ihr und sonst nichts. Da ich jetzt allerdings wusste, dass sie Drogen nimmt und trinkt, hatte sie keinen Grund mehr, sich vor mir zurückzuhalten und hat sich teilweise den ganzen Tag hemmungslos volllaufen lassen. Sobald sie etwas getrunken hatte, wollte sie von mir, dass ich mit ihr schlafe, was ich ablehnte, weil ich ihren Zustand nicht ausnutzen wollte und weil sie einen Freund hat. Sie meinte dann auch mehrfach, sie habe sich in mich verliebt. Sie hat sich dann noch öfters Geld von mir geliehen, was, bis auf einmal, angeblich für Essen war. Sie hat dann irgendwann angefangen, mich permanent nach Geld zu fragen und wollte ansonsten keinen Kontakt mehr zu mir. Als ich dann etwas von meinem Geld zurück haben wollte, wurde auf meine Anrufe nicht mehr reagiert. Ich war da natürlich ziemlich sauer, besonders, als man mir sagte, ich würde nichts von meinem Geld wiederbekommen. Aus Rache habe ich einen Hinweis beim Arbeitsamt gemacht, da die beiden offiziell getrennt wohnen, in ihrer Wohnung allerdings nur einige Kartons sind und sie bei ihm wohnt und dort auch ihre Post erhält. Des weiteren werde ich die Polizei benachrichtigen, da beide permanent im Besitz von Drogen sind, die sie nicht haben dürfen. Ich möchte beichten, dass ich den beiden damit wahrscheinlich einen riesigen Schaden gemacht habe, da sie schließlich nicht zusammen wohnen dürfen und sie wahrscheinlich aus dem Methadonprogramm fliegen. Außerdem weiß ich, dass sie wegen einigen Diebstählen sowieso mit einem Bein im Gefängnis steht und im schlimmsten Fall im Knast landet, oder aber zumindest zu ihren Eltern zurück muss.

Beichthaus.com Beichte #00030338 vom 14.10.2012 um 15:04:57 Uhr in Molbergen-Peheim (14 Kommentare).

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U-Bahn fahren in Berlin

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Hass Zorn Gesellschaft Bahn & Co. Berlin

Ich (m/20) studiere seit 2 Wochen auf einer Hochschule in Berlin. Die Entfernung zu meiner Wohnung ist leider so groß, dass ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, nämlich mit der U-Bahn. Da ich bisher nur mit den Öffentlichen gefahren bin, wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00030337 vom 13.10.2012 um 10:18:36 Uhr in 13507 Berlin (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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Späte Familienplanung

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Dummheit Feigheit Schwangerschaft Familie Ex

Es ist schon mehr als zehn Jahre her, dass mich meine erste Ehefrau verlassen hat. Wir waren schon mehrere Jahre verheiratet und hatten eine Zukunftsplanung mit Kindern und familiärer sowie sozialer Zukunft. Wir beide stammten aus armen Verhältnissen und waren ein bisschen stolz auf unsere beruflichen Möglichkeiten, die wir uns hart und gegenseitig unterstützend erarbeitet haben. Wir hatten daraufhin alles getan, um die Familienplanung umzusetzen. Dann kam dieser Terror über diese Welt und in der nachfolgenden Wirtschaftskrise verlor ich meine Anstellung. Daraufhin habe ich meiner Frau versucht, klar zu machen, dass der Kindeswunsch etwas warten müsse, weil ich Kinder aufgrund unserer eigenen, leidvollen Erfahrung soziale Sicherheit bieten möchte. Wir waren damals Ende zwanzig - Anfang Dreißig. Sie stimmte erst mal zu, aber nach ein paar Monaten machte sie vollkommen offen mit anderen Männern rum. Es war für mich unerträglich. Eines Morgens, nachdem sie die Nacht woanders verbrachte, sagte sie mir, dass sie jemanden kennengelernt habe. Das war dann das Aus! Die Scheidung verlief juristisch einfach aber ich war innerlich tief verletzt und habe jeglichen Kontakt gemieden. Sie wollte aus der Beziehung eine Freundschaft machen, aber ich habe mich verweigert. Der gemeinsame Freundeskreis löste sich auf und bis auf eine Ausnahme hatten wir - auch über andere Personen - keine Bezugsquellen mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war, und nun habe ich eine kleine Familie. Vor einiger Zeit aber rief mich die besagte Ausnahme an. Diese teilte mir während des Gespräches mit, dass meine Ex-Frau nun wieder in Trennung lebt, ein Kind hat und ziemlich abgebrannt sei. Da kamen doch alte Erinnerungen hoch. Ein paar Tage später rief ich meine Ex an und fragte nach ihrem Befinden. Sie war anfangs sehr wütend und wollte wissen, woher ich das alles wisse. Ich beruhigte sie damit, dass das Leben doch weiter ginge und der nächste Traumprinz schon geboren sei. Eigentlich wurde es dann ein nettes Gespräch. Aber dann erzählte sie mir, dass ihr Kind herzkrank sei und bis zum Auswachsen noch viele Operationen erleiden müsse. Der Kindesvater kümmere sich nicht um das Kind, da dieser von drei unterschiedlichen Frauen vier Kinder habe. Es war übrigens der Neue/Alte, welchen ich oben genannt habe.

Ich beendete das Gespräch mit meinen besten Wünschen für die Zukunft und ging schlafen. Es ist klar, dass wir niemals wieder Kontakt haben werden. Meine Beichte: Ich empfand eine tiefe Genugtuung, was ihr widerfahren ist. Und dieses bereue ich nicht! Aber ich hätte schon in jungen Jahren die Familie höher stellen müssen als den Beruf. Dieses mache ich nun und bin glücklich mit meiner Frau und unserem Sohn. Ich bereue, dass ich mit dazu beigetragen habe, eine wirklich glückliche Ehe zu zerstören, weil ich meine Kinder nicht in Armut sehen wollte aus eigener Erfahrung und damit Angst. Mir tut das Kind leid, welches nun die schlechtesten Startmöglichkeiten hat. Krank, kein Vater und in schweren sozialen Verhältnissen. Das hätte vermieden werden können, wenn ich früher klüger gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00030335 vom 12.10.2012 um 13:29:42 Uhr (28 Kommentare).

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Der Gouverneur von Texas

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Morallosigkeit Mord Tiere Soest

Ich habe ein Terrarium mit zwei Wasserschildkröten, die wirklich alles fressen was kreucht, fleucht und sich irgendwie bewegt. Außerdem sammle ich Schnirkelschnecken im Wald. Die tue ich in ein kleines Terrarium mit Erde, Laub, altem Gemüse und so etwas. Manchmal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030333 vom 11.10.2012 um 18:37:51 Uhr in Soest (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Wunsch nach einem glücklichen Leben

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesellschaft

Ich (m/19) habe ein Problem mit mir selbst. Bedeutet, dass ich mein größter Gegner bin und mein bisheriges Leben als Gesamtes eher hasse und auf keine meiner bisherigen Errungenschaften stolz bin. Es scheint, als ob nur die schlechten Erinnerungen in meinem Gedächtnis bleiben. Und jetzt zu meiner Beichte: Ich habe Angst vor den Reaktionen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich fast jeden Tag über Suizid nachdenke. Allerdings hasse ich mich selbst für diese Gedanken noch mehr, da ich weiß, dass Suizid es nicht besser macht, sondern nur beendet. Mein Selbstmordversuch im Herbst/Winter letzten Jahres scheiterte, weil mich Passanten stark unterkühlt mitten in der Nacht leicht bekleidet in den Bergen gefunden haben. Ich wurde dann von denen schleunigst in ein Krankenhaus gebracht, in welchem ich am selben Tag, gegen Mittag, schon wieder raus durfte. Ich schäme mich für das, was ich damals gemacht habe.

Ich klammere mich noch an die Hoffnung, eines Tages einen guten Freund zu finden, mit dem ich mich aussprechen kann. Dem ich vollkommen vertrauen kann. Eine Frau zu finden und Kinder zu bekommen. Einfach ein glückliches Leben zu führen und dann irgendwann im hohen Alter eines natürlichen Todes zu sterben. Dennoch plagen mich diese Gedanken fast täglich, wie ich mir mit einem Seil einen ordentlichen Knoten flechte und dann von der Brücke baumele. Ich fahre täglich mit einem öffentlichen Bus zur Schule. Dort passiert das zu 100 Prozent immer, wenn wieder einmal der ganze Bus voll ist, die Leute stehen, neben mir der einzige noch freie Sitzplatz ist und niemand sich setzt. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass sich mal eine Person neben mich setzt. Und wenn es nur die reine Faulheit ist zu stehen, aber niemand erfüllt mir diesen Wunsch. Seit einem Jahr lenke ich mich mit allen möglichen Dingen ab, nur um diesen Gedanken zu entrinnen. Erst habe ich mich dem Alkohol ergeben. Bis ich dann merkte, dass, falls ich noch in den Genuss eines erfüllten Lebens kommen dürfte, das nur meinen Körper zerstört und somit hinderlich ist. So treibe ich jetzt täglich Sport, immer, bis ich keine Gewichte mehr heben kann uns keinen Schritt mehr laufen kann. Es hilft zwar im Moment nicht sonderlich, hier alles nieder zu schreiben, aber ich hoffe, jemand kann mir einen Tipp geben, wie es weiter gehen kann, mir Mut machen. Danke, dass ihr meine Sorgen bis zum Schluss gelesen habt.

Beichthaus.com Beichte #00030332 vom 11.10.2012 um 17:49:39 Uhr (53 Kommentare).

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