Böse Blicke im Supermarkt

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Zorn Mutter Kinder Berlin

An das junge Paar, das mir böse Blicke zuwarf, als ich mein schreiendes Kind aus dem Lidl trug. Ich hoffe, ihr bekommt niemals Kinder! Und wenn doch, dann sollen sie euch in den Wahnsinn treiben. Sorry für meinen Hass, aber gerade junge Menschen wissen nicht, was es heißt, Kinder zu haben. Das regt mich auf!

Beichthaus.com Beichte #00039730 vom 13.05.2017 um 22:52:44 Uhr in 13507 Berlin (Karolinenstraße 1) (15 Kommentare).

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U-Bahn fahren in Berlin

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Hass Zorn Gesellschaft Bahn & Co. Berlin

Ich (m/20) studiere seit 2 Wochen auf einer Hochschule in Berlin. Die Entfernung zu meiner Wohnung ist leider so groß, dass ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, nämlich mit der U-Bahn. Da ich bisher nur mit den Öffentlichen gefahren bin, wenn ich abends etwas trinken wollte, ist dieses neue morgendliche Ritual etwas Neues für mich. Bisher konnte ich immer laufen oder mit dem Auto fahren - auf Dauer wäre letzteres aber zu teuer. Schon am ersten Tag war ich genervt von allem, was sich in der U-Bahn abspielt. Die Leute reden nicht miteinander, die Sitze sind wie ein Schachbrett abwechselnd belegt und frei, wenn man Augenkontakt mit jemandem findet, guckt dieser meist beschämt auf den Boden. Herrgott, ich beiße doch nicht! Wenn sich Leute einfach unterhalten würden, wäre eine viel lockere Stimmung vorhanden und die Fahrzeit nicht als Bestrafung anzusehen.


Zu der Uhrzeit fahren die Assis zum Glück noch nicht mit, die dann noch regelmäßig auf dem Handy laut Musik spielen lassen oder ihre Opfer-Sprüche durch die Waggons brüllen. Auch nicht schlecht sind die Rentner, die meinen, sie hätten sowieso ein Anrecht auf ihren Platz. Versteht mich nicht falsch - ich stehe auf! Aber dann hätte ich gern ein Dankeschön, und das hatte ich bisher nicht bekommen, kein einziges Mal. Im Gegenteil, man wird dann doof angeguckt, wenn man den Eingang leicht blockiert, weil es der letzte freie Platz zum Stehen ist. Ach, der Eingang: Als ich mehrmals eine kaputte Tür von innen geöffnet habe, weil draußen Leute verwirrt vor standen, für die sich die Tür nicht öffnete, hörte ich auch kein einziges Mal eine Form der Bedankung. Ich habe schon jetzt die Hoffnung aufgegeben, in den Öffentlichen Spaß zu haben. Ich koche jeden Tag fast vor Wut, wenn ich wieder bestimmte Situationen sehe. Augen zu und durch. Ich werde mit dem Auto fahren, sobald ich einen Nebenjob finde. Außerdem furze ich immer, wenn ich kann, in die Waggons, manchmal ist das auch echt gut vernehmbar. So möchte ich ein wenig zurückstinken und mich für die Ignoranz bedanken, die dort verbreitet wird. Am liebsten lasse ich meine Körpergase in Richtung Gesicht entweichen, geht besonders gut auf dem Weg zur Tür oder beim Aufstehen.


Mir tut es Leid, dass ich fast allen Menschen das gleiche Verhalten zuschreibe, obwohl sie davon eventuell so genervt sein könnten wie ich. Manchmal sieht man auch echt nette Leute. Andererseits tut es mir auch Leid, dass ich den herumtobenden Vorschulkindern nicht allen ins Gesicht pupsen konnte, den Furz habe ich nämlich erst neben der Aufsichtsperson am Eingang rausgelassen.

Beichthaus.com Beichte #00030337 vom 13.10.2012 um 10:18:36 Uhr in 13507 Berlin (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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