Rockstar

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Peinlichkeit Dummheit Feigheit Nachbarn Musik Mönchengladbach

Rockstar
Ich bin ein nachtaktiver Mensch, das liegt auch daran, dass ich in Wechselschicht arbeite und so oft Nachts die besten Stimmungen habe und kreativ bin. Ich spiele seit zwei Jahren E-Gitarre und habe mir extra, um in der Nacht spielen zu können, einen teuren, riesengroßen Gitarrenverstärker mit Kopfhöreranschluss geholt. Oft habe ich dann einen wahnsinnigen Spielrausch und spiele eine Stunde vor mir hin und vergesse die Welt dabei, weil man sich halt so gut dabei fühlt.
Vor einem halben Jahr war ich wieder so weit und rockte in der tiefsten Nacht in meiner Wohnung mit den Kopfhörern ab. Der Sound war zwar irgendwie anders als sonst, aber ich war so in meinem Element, dass mich das nicht störte. Ich wunderte mich erst, als durch meine halb offenen Jalousien Blaulicht schienen. Ich war neugierig und legte meine Kopfhörer ab und erschrak mich sofort über den Krach. Ich hatte beim Spielen den Kopfhörer aus der Buchse gezogen und so schaltete mein Verstärker automatisch auf Boxenbetrieb um, und der Amp war fast voll aufgedreht und hatte Konzertlautstärke. Ich hörte also die ganze Zeit während des Spieles nicht den Sound der nun toten Kopfhörer sondern den Sound der Boxen und diese waren so laut, dass ich den Unterschied nicht bemerkte.

Mir war das so peinlich, dass ich mich nicht traute der Polizei die Tür zu öffnen. Die verschwanden aber auch von alleine, nachdem sie merkten, dass ich aufgehört hatte. Ich weiß nicht wie lange ich meine Nachbarn mit meinem anfängerhaften, lauten und unsauberen Gitarrenspiel belästigt habe. Ich habe mich bei keinem meiner Nachbarn entschuldigt und seitdem tue ich mich mit dem Gitarrenspiel schwer.

Beichthaus.com Beichte #00028261 vom 02.11.2010 um 20:06:05 Uhr in Mönchengladbach (Pescher Straße) (29 Kommentare).

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Lady Bitch Ray

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Rache Diebstahl Boshaftigkeit Shopping Ex

Als ich (m/29) vorgestern im allseits bekannten Drogeriemarkt MÜLLER oben in der - und Spieleabteilung war (wollte mir eigentlich nur schnell ein neues PS3 kaufen) und an nichts Böses dachte, erblickte ich auf einmal meine Ex-Freundin. Ich bin nicht besonders gut auf diese Person anzusprechen, da sie mich, bevor sie Schluss gemacht hat, nochmal richtig ausgenutzt hat, indem ich ihr beim stressigen Umzug in ihre gewünschte Studentenstadt noch helfen durfte. Es dauerte dann allerdings keine zwei Wochen, als sie dann dort in der Mensa einen anderen Typen kennenlernte und mit diesem dann auch gleich durchbrannte. Egal, das könnte ich jetzt noch ausführlicher beschreiben aber im Grunde ist alles gesagt.


Zurück zur CD-Abteilung im Müller. Jedenfalls hab ich sie beobachtet, wie sie so rumstöberte. Da ich schon lange Rachegedanken mit mir herumtrug, aber seit ihrem Umzug kein herankommen mehr an sie war, empfand ich dies als die perfekte, von Gott gesandte Gelegenheit. Kurzerhand beschloss ich, explizit eine CD von "Lady Bitch Ray" (das Wort Bitch fand ich passend) aufzusuchen, diese zu nehmen und mich in einem unbeobachteten Augenblick an meine Ex von hinten heranzuschleichen. Sie trug an diesem Tag eine Winterjacke mit Fell-Kapuze. Als ich dann direkt hinter ihr stand (sie war gerade damit beschäftigt, die Rückseite einer CD zu lesen), ließ ich die CD ganz sachte in ihre Kapuze gleiten. Dies hat sehr gut geklappt, denn sie hat davon rein gar nichts mitbekommen. Danach wandte ich mich wieder zügig von ihr ab, zog meine Baseballmütze tief ins Gesicht und ging in die gegenüberliegende Ecke, damit sie mich nicht entdeckt. Mit einem Auge tat ich so, als würde ich mich für DVDs interessieren, mit dem anderen Auge beobachtete ich sie stets. Als sie dann - ohne etwas zu kaufen - wieder die Abteilung verlassen wollte, kam das, was kommen musste: es piepste ganz laut und alle Kunden waren am Gaffen, was da ist und wer schon wieder was mitgehen lässt. Prompt waren zwei Mitarbeiter in Alarmbereitschaft und kamen zur "Diebin" geeilt, um sie am Weitergehen aufzuhalten. Sie beteuerte natürlich, nichts geklaut zu haben und dass die Diebstahlschranken wohl auf ein anderes Metallteil anspringen würden. Daher musste sie noch zwei mal durch die Schranke durch, um einen Fehlalarm auszuschließen. Jedes Mal piepste es aber und der halbe Müller war schon am Gaffen. Ihr war es sichtlich unangenehm, da sie ziemlich rot im Gesicht wurde. Als sie dann etwas hysterisch und ausfallend wurde, musste sie den zwei Mitarbeitern in ein Zimmer mit der Aufschrift "Privat" folgen, um das Problem zu klären. Ich hatte wirklich Pippi vor Schadenfreude in der Hose. Hinter einem Verkaufsregal stehend beobachtete ich durch die Lücken von Shampoo & Haargel die Tür, wie es denn nun weiterging. Als sich nach einer dreiviertel Stunde immer noch nichts tat, bin ich aber dann einfach gegangen. Ob die Polizei kam und sie durch einen ggf. befindlichen Hintereingang in das Privat-Zimmer gelangte und meine Ex dann unauffällig fernab der Kundschaft zur Polizeiwache abtransportierte, oder ob sie noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen ist, kann ich hiermit leider nicht sagen. Gefunden wurde die CD mit Sicherheit - egal ob vom Personal oder von der Polizei. In Erklärungsnot war sie daher auf alle Fälle. Ob man ihr die Geschichte "ich weiß nicht, wie die CD da hinten reingekommen ist" abgekauft hat, wage ich jedoch sehr zu bezweifeln. Summa summarum hatte ich bis dato noch nie so ein Gefühl von Genugtuung. Krasse Aktion aber ich bin ein Mensch, der nie vergisst. Wie sagt Hannibal Smith vom A-Team immer so schön: "ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"

Beichthaus.com Beichte #00028255 vom 31.10.2010 um 22:17:18 Uhr (77 Kommentare).

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Alkohol am Steuer

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Polizei

Ich (m/23) habe letztes Jahr, also 2009, mal wieder mit meinen Bandkollegen einen Abend lang im Proberaum abgehangen und wir haben dabei natürlich auch ein paar Bierchen getrunken. Als es dann schon kurz nach Mitternacht war, entschieden wir uns heim zu gehen. Da ich mit dem Auto da war und nur zwei Kilometer bis nach Hause hatte, entschied ich mich dazu die kurze Strecke doch noch selbst zu fahren. Das waren sowieso fast alles nur 30er-Zonen und an die Geschwindigkeit habe ich mich dann auch gehalten. Ab dem Kreisel bzw. auf der Zielgeraden entschied ich mich dann für 70 km/h um dann in der anschließenden 30er-Zone einfach auszurollen. Gleichzeitig bemerkte ich aber auch ab dem Kreisel ein Auto, das in die selbe Richtung wollte wie ich. Ich habe es für ein normales Auto gehalten. Als ich dann allerdings vor meinem Haus parkte und das Auto hinter mir ebenfalls an die Seite fuhr, wurde ich etwas stutzig. Ich stieg gemütlich aus und schloss das Auto ab. Und dann war mein Verfolger doch tatsächlich ein Polizeibus mit zwei Polizisten. Die wollten dann wissen, ob ich denn etwas getrunken hätte, weil ich so rasant ab dem Kreisel gefahren bin. Ich habe das mit dem Alkohol dann verneint, aber zugegeben, dass ich etwas flott unterwegs war. Nachdem sie dann noch festgestellt hatten, dass ich an Ort und Stelle wohne, haben sie mir noch eine gute Nacht gewünscht und sind wieder abgezogen. Hat mich echt gewundert. Im Nachhinein frage ich mich, was sie getan hätten, wenn ich die Frage mit dem Alkohol bejaht hätte. Immerhin war ich schon nicht mehr im Auto und schon zu Hause als sie mich angesprochen haben. Vorher haben sie kein Zeichen gegeben, dass ich zur Seite ranfahren soll oder ähnliches. Daher besteht meine Beichte eigentlich auch nur darin, dass ich hinsichtlich des Alkoholkonsums gelogen habe, obwohl ich damit sicherlich nicht mehr hätte fahren dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00028247 vom 28.10.2010 um 15:38:05 Uhr (23 Kommentare).

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Das Drogenseminar

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Diebstahl Drogen Stolz Polizei Schule

Als ich damals eine 3-jährige Ausbildung bei einem namhaften Elektronik-Betrieb machte, fand im 2. Lehrjahr ein sogenanntes "Präsentations-Seminar" irgendwo in einem abgelegenen Dörfchen in Bayern statt. Das war Pflicht und jeder musste dabei sein. Im Vorfeld gab […]
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Beichthaus.com Beichte #00028236 vom 25.10.2010 um 21:52:21 Uhr (21 Kommentare).

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Polizeikontrolle

50

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Polizei Last Night Köln

Ich (w/22) war am Samstag auf einem Geburtstag von einer Freundin eingeladen. Da ich aber bis 22 Uhr arbeiten musste bin ich direkt nach der Arbeit mit meinem Auto zu dem Club gefahren wo der Geburtstag statt fand. Ich hatte mir vor genommen nur 2-3 Bier zu trinken, da ich ja noch zurück fahren musste. Nun ja, daraus wurden dann glaub ich acht (die Mädchenvariante mit Cola drin). Um 3 Uhr beschloss ich dann nach Hause zu fahren. Normalerweise fahre ich immer über die Dörfer wenn ich etwas getrunken habe und nicht durch die Kölner City, da dort natürlich viel Polizei steht. Diesmal aber beschloss ich doch durch die City zu fahren.
An einer gut befahrenen Straße war auch schon die erste Kontrolle, wo die Autos raus gezogen wurden. Ich fuhr vorbei und mir fiel ein Stein vom Herzen. Nach den nächsten 10 Kilometern stand der nächste Wagen und kurz darauf noch einer. Obwohl weit und breit kein Auto unterwegs war, schien ich keine große Aufmerksamkeit zu erregen und fuhr erleichtert weiter. Circa zwei Kilometer von meiner Wohnung entfernt, stand der mittlerweile vierte Polizeiwagen an der Straße. Keine Ahnung was an diesem Abend los war. Dieser verfolgte mich auch dann auch in einer Geschwindigkeit, die ich eigentlich nur von Alarm für Cobra 11 kenne. Nachdem ich angehalten hatte, kamen die Beamten dann zu mir. Ich kurbelte das Fenster runter und sagte: "Verrückt. Ich wurde in den letzten Jahren noch nie angehalten und heute ist es schon das dritte mal."

Die Männer wunderten sich und fragten wo denn. Auswahl hatte ich ja genügend und nannte zwei der drei Stellen, an denen ich die Bullen habe stehen sehen. Die Polizisten lachten und ließen mich ohne jegliche Kontrolle weiter fahren. Ich habe die restlichen 5 Minuten auf dem Weg nach Hause nicht aufhören können zu lachen. Ich weiß, man soll nicht betrunken (war ich ja nicht wirklich) Auto fahren.

Beichthaus.com Beichte #00028234 vom 25.10.2010 um 00:50:11 Uhr in Köln (50 Kommentare).

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