Scheinheilige Eltern mit Knautschkindern

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Aggression Falschheit Kinder Vorurteile

Ich habe nun schon in einigen Unternehmen gearbeitet, groß wie klein. Und in beständiger Regelmäßigkeit gibt es immer wieder diese scheinheiligen Eltern, die einem tierisch auf den Sack gehen mit ihren frisch rausgeflutschten Knautschkindern, die eh alle gleichhässlich aussehen. Da kündigen sie schon mindestens eine Woche vor dem ach so besonderen Tag an, dass sie dann mit ihrem Geworfenen auftauchen werden und man sich dann gnädigerweise diesen Biomasseklumpen aus der Nähe ansehen darf. Ich wette, dass mindestens die Hälfte der Rezipienten solch einer Hiobsbotschaft das Interesse an einem in solch einer Art bekannt gemachten Nachwuchs heuchelt.

Am besten sind ja noch die Eltern, die nichts weiter zu tun zu haben, als am Tag X auch noch zusammen als ach so glückliches Paar ihre optische Missinterpretation Gottes vorzustellen, nur damit das versammelte Klatschvieh einen Beifall spenden kann, dass Mutter und Vater ihren Wurf heil auf diese Welt gebracht haben. Als gehöre so viel dazu, männlicherseits seinen Saft in die Frau zu spritzen und weiblicherseits neun Monate zu warten und während der Zeit nur etwas mehr zu essen. Jeder verdammte Assi hat es doch bisher geschafft, seinen Zweitentwurf in die Kenntnis dieser Welt zu pflanzen! Dabei geht es den Eltern nur um Aufmerksamkeit in ihrem kläglichen Leben, einmal der König unter vielen sein, einmal die warme Zuneigung der Nächstenliebe spüren, die sonst in ihrem sinnbefreiten Schattendasein durch den alltäglichen Stress des Lebens ersetzt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00039389 vom 23.02.2017 um 15:28:53 Uhr (23 Kommentare).

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Der Tod meiner großen Liebe

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Verzweiflung Selbstsucht Tod Partnerschaft

Heute vor einem Jahr starb meine (m/32) große Liebe bei einem Verkehrsunfall. Der Arzt hat gesagt, dass sie nicht gelitten hat. Ich habe das kaum gehört. Ich war wie betäubt, der Boden unter meinen Füßen war wie weggerissen...

Wir lernten uns zufällig bei einem Tanzkurs kennen und es war Liebe auf dem ersten Blick. Wir heirateten und bekamen unsere wundervolle Tochter, die exakt deine Augen hat. Und auch dieses charmante und humorvolle Wesen hat sie von dir. Du warst nicht nur eine wundervolle Ehefrau und Mutter, sondern auch mein bester Freund und mein schärfster Kritiker, dessen Rat ich immer gerne gehört und durchdacht habe. Als wir uns kennenlernten, hatten wir als Azubis nicht viel Geld. Aber das war egal. Das schönste Geschenk, was du mir gemacht hast, war unbezahlbar. Als ich abends nach der Arbeit nach Hause kam, hast du mich erwartet. In Geschenkpapier gehüllt. Es war mein Geburtstag und ich hatte Freudentränen in den Augen. Es war eine von vielen glücklichen Nächten...

Nun aber habe ich Angst. Es ist für mich keine Floskel mehr, dass man seinen Partner als sogenannte bessere Hälfte vorstellt. Du warst für mich mein Lebensstern! Ich muss mich zusammenreißen, aber es fällt richtig schwer. Familie, Freunde und natürlich unsere wunderschöne Tochter halten mich von Dummheiten ab. Alleine schon für unser Kind muss ich durchhalten! Es tut mir leid, dass ich meine Umwelt so belaste. Alle nehmen extrem Rücksicht auf mich, aber ich muss auch mal aus dem Loch raus. Aber ohne dich kann ich es mir kaum vorstellen...

Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht weiß, ob ich das alles schaffen kann. Und das tut mir leid, denn ich müsste für meine Tochter stark sein.

Beichthaus.com Beichte #00039385 vom 22.02.2017 um 12:06:46 Uhr (12 Kommentare).

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In meine Freundin gepullert

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Peinlichkeit Sex Berlin

Ich habe mal beim Sex mit meiner Freundin in sie hineingepinkelt. Ich hätte nie gedacht, dass das im steifen Zustand möglich ist. Ich hatte vergessen vorher auf die Toilette zu gehen und war nach einem Bierabend ziemlich voll. Nachdem ich auch noch gekommen war, ist alles wie bei einem gebrochenen Staudamm rausgeströmt. Alles war komplett nass. Sie hat nie darüber gesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00039380 vom 21.02.2017 um 21:21:02 Uhr in Berlin (Rhinstraße) (18 Kommentare).

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Eifersüchtig auf Ex-Freundin vom Freund

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Eifersucht Falschheit Partnerschaft Salzburg

Ich (w/21) habe seit vier Monaten einen neuen Freund. Es lief eigentlich super - bis wir vor zwei Wochen in einem Café saßen und plötzlich eine Frau aufgetaucht ist. Sie umarmten sich herzlich und er stellte sie mir als seine Ex vor. Sie war wohl vor Kurzem wieder in die Stadt gezogen. Er hatte sich die ganze Zeit lang mit ihr unterhalten, während ich blöd da saß. Ich war ziemlich verärgert, habe aber meinen Ärger heruntergeschluckt.

Nach diesem Treffen hat er die ganze Zeit von seiner Ex gesprochen. "Sie beherrscht vier Fremdsprachen", "Sie spielt Klavier", "Ist sie nicht nett?" Das ging mehrere Tage lang so. Und obwohl er sich nicht noch einmal mit ihr getroffen hatte, war ich wütend und wollte es ihm heimzahlen. Eine Woche später waren wir in einem Restaurant, welches ich ihm empfohlen hatte. Nach einer Weile tauchte "zufällig" ein guter Freund von mir auf, den ich darum gebeten hatte, meinen Ex zu spielen. Wir umarmten uns, mein Kumpel setzte sich zu uns und stellte sich als mein Ex vor. Mein Freund war nicht begeistert, blieb aber still. Während wir auf das Essen warteten, unterhielt ich mich mit meinem Kumpel über die alten Zeiten, in denen wir in diesem Restaurant gesessen hatten und schöne Stunden verbracht hatten.

Nach dem Essen gingen wir nach Hause, ich nutzte die Gelegenheit, um von meinem Ex zu schwärmen. "Er ist wirklich schlau", "Ich liebe seinen Humor", "Ist er nicht charmant?" Mein Freund war wirklich angefressen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039378 vom 21.02.2017 um 17:21:44 Uhr in Salzburg (14 Kommentare).

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Bin ich wirklich übereifrig?

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Verrat Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Leer

Ich habe wohl etwas Mist gebaut. Ich bin Krankenpfleger und arbeite in der Kinderintensivpflege. Ich betreue schwerbehinderte Kinder in der heimischen Umgebung. Ich mag meinen Job und ich denke mal, dass ich ihn gut mache. Ich sehe mich nicht als eine besonders gute Pflegekraft. Aber ich möchte gut sein und gebe mir Mühe. Nun ist es so, dass ich mich um viel kümmere, was eigentlich alle aus dem Team machen müssten. Pflegeplanung, Pflegeüberleitung schreiben, wiegen, messen, Medikamentenbestellungen, Materialbestellungen, Rezepte organisieren, etc. Hat mich nie gestört. Ich habe zwar mal gesagt, es wäre schön, wenn die anderen sich auch mal kümmern würden, aber im Endeffekt ist es so geblieben.

Bei den letzten beiden Pflegevisiten ist aufgefallen, dass fast alle Einträge in der Akte von mir sind. Das wurde in einem Teamgespräch von der Leitung bemängelt. Ich wurde gefragt, warum ich alles mache und habe nur mit den Schultern gezuckt und gesagt, dass ich die Arbeit erledige, wenn sie da ist. Mehr nicht. Anfang Dezember musste ich zu einem Personalgespräch ins Büro. Mein Chef sagt zu mir, das sich "mehrere" über mich beschwert haben. Ich würde alle Arbeit an mich reißen und eine Teamarbeit gar nicht zulassen. Das würde so nicht gehen. Ich war geschockt. Zum einen, weil jeder die Arbeit machen kann, wenn er im Dienst ist und weil man nicht mit mir gesprochen, sondern mich bei der Leitung angeschwärzt hat. Wahrscheinlich, um selbst nicht als Faulenzer dazustehen. Ich bin bis heute sauer. Ich fühle mich verraten. Ich habe inzwischen ein ziemliches Misstrauen gegenüber jedem im Team entwickelt.

Nun zu meinem Mist: Im Urlaub hatte mich der Vater meines Patienten gefragt, ob ich im Rahmen der Verhinderungspflege drei Stunden auf seinen Sohn aufpassen könnte. Ich sagte zu. Er fragte, ob ich es meiner Firma mitteile. Ich sagte, dass meine Firma es zwar erlaubt, dass wir das machen, es aber nicht gerne sieht. Und da ich aktuell eh als "übereifrig" gelte, sagte ich, dass wir wegen drei Stunden nicht unbedingt ein Fass aufmachen brauchen. Eine Kollegin hat es nun mitbekommen und schrieb mir per SMS, dass sie es unmöglich findet, dass ich nun auch noch privat dort arbeite. Mein Verhalten sei extrem unprofessionell. Ich erklärte ihr, dass es nicht privat ist, sonder über die Verhinderungspflege läuft. Aber ich machte mir jetzt Sorgen, dass sich wieder jemand bei der Firma beschwert. Besonders, da diese Kollegin mir schon einmal androhte, sich an die Firma zu wenden, wenn ich ihrem Rat nicht nachkomme. Ich informierte den Vater, dass er es gegenüber der Firma ruhig zugeben kann, wenn Fragen kommen. Dieser wiederum rief die Kollegin an und erklärte es ihr auch. Sie ist jetzt stinksauer auf mich, dass ich sie "angeschwärzt" habe. Es tut mir leid, dass ich sie jetzt verpetzt habe und dass sie vor dem Vater habe dumm dastehen lassen. Heute muss ich zur Firma, zu einer Fortbildung und werde dem Chef mitteilen, dass ich Mist gebaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00039376 vom 21.02.2017 um 08:34:09 Uhr in 26789 Leer (11 Kommentare).

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