Schlimme Namen für die Kinder

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Vorurteile Kinder Morallosigkeit Berlin

Ich (m) habe mich heute Nachmittag mal wieder mit meiner Schwester zerstritten. Sie ist mit 22 stolze Mutter eines Sohnes geworden und heute hat sie mir den Namen des Kindes verraten: Es heißt Josef-Leopold. Erst habe ich gelacht und das Ganze für einen Witz gehalten. Ich meine, wer bitte um alles in der Welt nennt sein Kind denn heute noch Josef? War aber ernst gemeint, weil der senile Großvater meines Schwagers so heißt. Als sie vor zwei Jahren ihre Tochter bekommen hat, nannte sie diese Anouk. Finde ich genauso bescheuert und das habe ich ihr auch gesagt. Jetzt ist sie mächtig angefressen und ich soll mir die Patenschaft schon mal abschminken. Das stört mich jetzt weniger, aber irgendwie tun mir die Kinder leid, weil sie es mit diesen beknackten Namen ganz sicher sehr schwer im Leben haben werden.

Beichthaus.com Beichte #00030686 vom 16.01.2013 um 21:13:41 Uhr in Berlin (Seegefelder Straße) (52 Kommentare).

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Feinkostessen für die Arbeiter

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Boshaftigkeit Arbeit Ernährung München

Ich arbeite in einer mittelgroßen Firma (etwa 30 Angestellte und 50 Arbeiter). Im Pausenraum für die Angestellten stehen seit ungefähr 10 Uhr die tollsten Leckereien in Form eines edlen Buffets, was ein Feinkost Laden heute morgen angeliefert hat, weil um 12 Uhr haufenweise hohe Tiere aus unseren anderen Standorten weltweit dort Mittagessen sollen. Aktuell sind die ach so wichtigen Herren noch im Meeting-Raum. Ich habe um 11.15 Uhr, kurz vor der Mittagspause der Arbeiter, einen ausgedruckten Aushang auf Firmenpapier in den Pausenraum der Arbeiter gehängt und darauf, aufgrund des erfolgreichen letzten Geschäftsjahres, zum kostenlosen Mittagessen im anderen Pausenraum eingeladen. Jetzt, um 11.40 Uhr hängen ungefähr 40 Arbeiter im Pausenraum der Angestellten herum und haben schon fast das ganze Buffet aufgefressen. Den Zettel habe ich längst wieder entfernt. Ich kann mich nur mit Mühe auf meinem Stuhl halten, weil jeden Moment die ganzen Geschäftsführer in das Chaos platzen. Ich hoffe, ich verrate mich nicht durch unkontrollierbares Gekicher. Selbst während ich das hier schreibe, könnte ich mich die ganze Zeit wegeumeln. Ich beichte, dass ich einem Haufen wichtiger Leute ihr Mittagessen versaut habe, andererseits freut es mich, dass die einfachen Arbeiter auch mal in den Genuss echter Delikatessen kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030685 vom 16.01.2013 um 11:46:29 Uhr in München (Rumforstraße) (29 Kommentare).

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Die Familie belogen und betrogen

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Seit fast 15 Jahren bin ich mittlerweile verheiratet, habe einen guten Mann, der mich liebt und achtet. Das beruht zum großen Teil auch auf Gegenseitigkeit, jedoch vermisse ich auch einiges in unserer Beziehung. Am schlimmsten für mich ist das ständige Beobachten meiner Taten und Entscheidungen. Und auch der Sex ist für mich mittlerweile eine unangenehme Pflicht geworden und ich versuche, mich am Samstagmorgen möglichst schnell aus dem Bett zu stehlen, um dieser nicht nachkommen zu müssen. Da ich jedoch kein asexuelles Wesen bin und mich ein fremder, anders riechender Körper mit der dazugehörigen Leidenschaft schon seit Jahren reizt, bin ich vergangenen Sommer auf einer Internet-Flirt-Seite gelandet. Als meine Familie, also Mann und 15-jähriger Sohn, noch im Abenteuer-Urlaub waren, habe ich mich kurzerhand mit einem Mann zum Essen verabredet. Der Funke sprang sofort über, wir knutschten wie die Geisteskranken und fielen im Dunkeln auf dem Deich fast übereinander her. Kurzum, wir begannen eine Affäre. Ich ging jeden Samstagmorgen zu einer angeblichen Freundin zum Frühstück oder zum Einkaufen, in Wahrheit hatte ich in der Zeit einen absolut befriedigenden, mich glücklich machenden Sex.


Da meine Affäre sich wahnsinnig in mich verliebte und ich ihm klarmachte, dass ich mich, auch aus finanziellen Gründen, niemals von meiner Familie trennen könnte, machte er heute Schluss mit mir. Ich bin wahnsinnig unglücklich, vermisse die heimlichen Telefonate jetzt schon, genauso wenig kann ich mir vorstellen, auf diesen tollen Sex und diese Leidenschaft zu verzichten. Meine Familie wundert sich nun, warum ich so niedergeschlagen bin. Ich habe gesagt, dass ich Bauchschmerzen habe. Ich beichte, dass ich meine Familie ein halbes Jahr belogen und betrogen habe, es wieder tun würde und bitte dennoch um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030681 vom 15.01.2013 um 20:09:26 Uhr in Twistringen (53 Kommentare).

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Enttäuscht von der eigenen Mutter

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Enttäuscht von der eigenen Mutter
Meine Mutter ist mir über die Jahre egal geworden. Mein Vater ist ein Vorzeigetyrann, der sich nicht scheut, die Hand gegen die eigene Familie zu erheben. Er rastet wegen jeder Kleinigkeit aus und sei es, weil ich mich mit dem Staubsauger vor den Fernseher bewege, dann geht es schon ab. Aber kommen wir zu meiner Mutter. Früher, wenn die beiden extremen Streit hatten und oft die Hände hin und her flogen, habe ich versucht, sie zu schützen, so gut ein Kind und später Jugendliche es machen konnte. Doch ich habe festgestellt, dass sie es nie zu schätzen wusste. Wenn ich mit ihm gestritten habe, er mich ausgelacht und verspottet und auch getreten hat, war es ihr egal. Sie ging lieber raus shoppen oder, was für mich schlimmer war, sie kippte Öl ins Feuer, sodass er noch jähzorniger wurde. Sie holte alte Geschichten heraus, erzählte ihm, wo meine Fehler sind, was ich gemacht habe und so weiter. Und das hat ihn richtig zum qualmen gebracht. Sie hat sich jedoch nie für mich eingesetzt. Und irgendwann mit 17 hatte ich es satt. Schon allein, weil sie auch oft genug gegen mich die Hand erhoben hat und es war definitiv kein streicheln. Ich lief tagelang mit blauen Flecken herum. Jedenfalls fing ich dann irgendwann an, wenn sie wieder Stress mit ihm hatte, ruhig in meinem Zimmer zu bleiben und mich anderweitig zu beschäftigen. Es tut mir oft genug leid, aber ich kann mich selber nicht überwinden. Ich habe schon oft genug versucht, mit ihr zu sprechen, immer hat sie nur gelacht und gefragt, was ich denn noch wolle, schließlich würde sie mich schon versorgen. Ich beichte hiermit, dass ich zusehe, wie mein Vater meine Mutter tyrannisiert, ohne etwas dagegen zu unternehmen und sogar sie mehr hasse als ihn, weil sie für mich die größte Enttäuschung meines Lebens ist.

Beichthaus.com Beichte #00030679 vom 14.01.2013 um 22:45:08 Uhr in Augsburg (23 Kommentare).

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Das besondere Rezept für die Vegetarierin

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ernährung

Ich hasse militante Vegetarier, die meinen, jedem ihre Ideale aufzwängen zu müssen. Ich (w) bin selbst Vegetarierin, aber mir ist es herzlichst egal, ob Freunde, Familie oder Bekannte Fleisch essen, solange sie mich mein "Fraß" essen lassen. Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis genau so eine nervige Geschlechtsgenossin, die meinte, jedem das Essen schlecht reden zu müssen. Verständlich, dass jeder von ihr genervt ist und sie auch nicht mehr eingeladen wird, wenn man zusammen essen geht. Trotzdem drängt sie sich jedes Mal auf. Einmal habe ich ein paar Freunde zum Essen eingeladen und dreisterweise kam sie auch, obwohl sie nicht eingeladen war. Ich schluckte meine Wut runter und ließ sie mitessen. Nun war es so, dass ich einmal ein fleischloses und einmal ein fleischhaltiges Gericht gekocht hatte. Ich beichte hiermit, dass ich besagter Dame ein wenig Fleisch in ihr Essen geschmuggelt habe und sie nichts von alldem mitbekommen hat. Am Ende des Abends lobte sie mich noch für das leckere Essen und meinte, ich müsse ihr sobald wie möglich das Rezept verraten. Ich konnte mir das Grinsen kaum verkneifen. Ich beichte auch, dass es mir nicht leidtut, weil genau solche Personen Schuld sind, dass wir Vegetarier so einen schlechten Ruf haben.

Beichthaus.com Beichte #00030676 vom 14.01.2013 um 01:05:21 Uhr (33 Kommentare).

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