Fleischesser sind keine Tierquäler!

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Vorurteile Dummheit Telefon Tiere

Ich (w/30) bin eine ziemlich große Tierfreundin und beichte, dass es mich rasend macht, wenn jemand Tierquälerei in Zirkussen, Zoos, bei Stierkämpfen oder ähnlichen Attraktionen, oder auch in Pelztierfarmen, mit Fleischessen gleichsetzt. Ich bin durchaus der Meinung, dass die Haltungsbedingungen für Tiere verbessert werden müssten, bzw. dass Massentierhaltung abgeschafft gehört und mir ist auch klar, dass Fleischwurst um 99 Cent eben nur durch solche katastrophalen Bedingungen möglich ist. Ich gebe übrigens auch sehr viel Geld für Lebensmittel aus, da ich, wenn ich schon selten, aber doch, tierische Produkte kaufe, immer sehr viel Wert auf Haltungsbedingungen und Herkunft lege.

Trotzdem kann ich nicht begreifen, wie man sagen kann, Fleisch zu essen sei dasselbe, wie zu befürworten, dass z. B. kleine Babyelefanten geprügelt und mit Elektroschocks traktiert werden, bis sie endlich ihre verdammten Kunststücke beherrschen. Wenn ich Fleisch esse, dann tue ich das, weil ich Hunger habe. Tiger und Wölfe fressen auch keinen Salat! Wenn ich mir jedoch eine Zirkusshow ansehe, dann nehme ich bewusst Tierquälerei in Kauf, um mir einfach die Zeit zu vertreiben. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Tier, das gegessen wird, ist nicht umsonst gestorben, sondern hat laut den Gesetzen der Natur als Nahrung gedient. Ein Tier, das zum Spaß malträtiert oder getötet wird, leidet sinnlos. Ich frage mich, ob ich mit dieser Einstellung allein bin.

Beichthaus.com Beichte #00039576 vom 05.04.2017 um 15:52:04 Uhr (39 Kommentare).

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Ekelküchen in Restaurants

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Boshaftigkeit Ekel Rache Arbeit Wertheim

Wer schnell brechen muss, sollte das vielleicht nicht lesen. Es ist auch leider kein Scherz, sondern anscheinend Alltag in einigen deutschen Küchen. Ich weiß es aus erster Hand und gehe deshalb schon lange nicht mehr zum Essen aus. Aber von vorne: Ich (m) habe mal in einem Gasthaus als Küchenhilfe gejobbt. Wenn ich das Geld nicht gebraucht hätte, wäre ich da schneller geflüchtet, denn es schien zum guten Ton zu gehören, möglichst viele Körperausscheidungen in die Gerichte zu schmuggeln. Vom Küchenchef bis zum Handlanger waren alle immer zu bemüht, ihren Schweinekram zu veranstalten. Popel, Pisse, Rotz und Fischmilch. Zerhackte Achselhaare, Schuppen, Schmalz und Talg: Alles kam in den Topf hinein, Tag für Tag.

Es gab zwar kaum Gäste, doch irgendwann war es mir doch zu viel, ein Racheplan musste her. Zunächst habe ich gekündigt. Dann habe ich eine Woche lang bei mir zu Hause einen Eimer als Toilette benutzt. Als dieser randvoll war, begab ich mich zu einer Uhrzeit, wo der Küchenchef immer eintrudelte, zum Lokal und wartete vermummt im Gebüsch auf ihn. Als er kam, bin ich aufgesprungen, leerte die vergammelte Scheiße über ihn und rannte davon. Es hat so scheußlich gestunken, dass ich mich fast selber übergeben musste. Meine Beichte ist, dass ich diese dämliche Aktion einer Anzeige dieses Schweineladens vorgezogen habe. Letzteres würde mir nur Ärger einbringen, weil ich ja auch manchmal mitgemacht habe, um dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00039575 vom 05.04.2017 um 14:18:24 Uhr in Wertheim (9 Kommentare).

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“Beichte

Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab

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Prostitution Verschwendung Geld Wien

Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab
Ich bin Ende 30, mir war gerade langweilig im Büro, daher bin ich auf die Idee gekommen darüber nachzudenken, wie viele Nutten ich schon hatte und was ich dafür bezahlt habe. Es sind ca. 120, an die ich mich erinnern kann - ich schätze mal, dass dazu noch 50 kommen, die ich vergessen habe. Sind ja immerhin schon 20 Jahre Freierkarriere. Gekostet hat mich das, so weit ich es noch weiß, mindestens 10.500 Euro. Ich rechne aber eher mit 15.000 - 20.000 Euro. Also im Durchschnitt vielleicht tausend Euro im Jahr, wobei das in letzter Zeit ansteigt, ich lege mehr Wert auf Qualität als früher. Straßenstriche kommen nicht mehr infrage, eher die Saunaclubs.

Irgendwie bereue ich das, denn eigentlich ist es sinnlos. Aber ich kann nicht anders, es zieht mich immer wieder hin. Schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber habe ich natürlich auch, sie spart jeden Cent, und ich vervögle gerne malein paar Hunderter an einem Abend (finanziell mangelt es uns an nichts, sie ist nur von Haus aus sparsam). Früher, mit Anfang 20, ist die Geilheit öfters mit mir durchgegangen und ich habe nicht mal ein Kondom verwendet. Zum Glück nichts gefangen, und heute gibts das nicht mehr. Manchmal bereue ich das alles, aber aufhören werde ich wohl nicht damit, dafür ist es viel zu geil!

Beichthaus.com Beichte #00039566 vom 04.04.2017 um 12:53:33 Uhr in Wien (14 Kommentare).

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Warum müssen Männer immer größer sein?!

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Vorurteile Hass Gesellschaft Innsbruck

Ich (w/25Jahre/185cm) bin klug, hübsch, schlank und auch nett. Im Großen und Ganzen ein Durchschnittsmädchen, welches doch problemlos früher oder später mal einen Freund bekommen sollte. Doch meine Körpergröße steht mir im Weg. Während z. B. Homosexualität heutzutage normal ist, bleibt das Klischee trotzdem noch hartnäckig, dass die Frau nicht größer sein darf als der Mann. Würde ja "komisch" aussehen, nicht? Ich hasse diese Einstellung. Alle tun so, als wären sie so offen und tolerant, aber stattdessen tolerieren sie nur das, was gerade modern ist. Natürlich gibt es auch Männer die größer sind als ich, aber die suchen sich lustigerweise immer die Kleinsten aus. Und außerdem habe ich keine Lust, mir meinen Freund nur nach der Körpergröße auszusuchen. Tut mir leid für meinen Hass, aber 90 Prozent der Menschen sind Heuchler.

Beichthaus.com Beichte #00039561 vom 03.04.2017 um 19:14:27 Uhr in Innsbruck (27 Kommentare).

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Ich bin nicht arrogant, sondern schüchtern!

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Peinlichkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) bin nicht gerne unter Menschen, da ich extrem schüchtern bin. Beruflich und in normalen Lebenslagen, wie zum Beispiel einkaufen, hält es sich in Grenzen, denn da habe ich meistens keine Probleme. Aber sobald es um private soziale Kontakte geht, geht alles schief. Ich stottere, bekomme einen roten Kopf sowie Ausschlag und schwitze wie Sau. Ich bin einfach total nervös und rede Blödsinn, sodass mich die Leute oftmals komisch anschauen. Nicht immer, aber oft genug. Darum sieht es auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr mager aus.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dass ich oft einfach nichts sage. Denn mit Humor über meiner Schüchternheit stehen, klappt irgendwie auch nicht gut. Da ich optisch schon etwas hermache, denken aber jetzt die meisten, dass ich einfach nur arrogant und eingebildet bin. So sitze ich oft alleine rum, gehe nie aus und unternehme selten was, was mich schon traurig macht. Ich beichte, dass ich als mehr oder weniger erwachsene Frau einfach komisch bin und mich nicht normal verhalten kann und stattdessen lieber die arrogante Tussi spiele.

Beichthaus.com Beichte #00039560 vom 03.04.2017 um 18:55:08 Uhr (11 Kommentare).

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