Die Keksdose

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Weihnachten Köln

Vor etwa einem Jahr habe ich (m/18) mich in Abwesenheit meiner Eltern mit zwei Freunden bei uns im Keller betrunken. Nach einiger Zeit mussten wir alle pinkeln, war aber jedoch zu faul, die Treppe hoch zugehen. In dieser Situation gab es für uns einfach keine andere Möglichkeit, als die große Keksdose mit den von meiner Mutter selbst gebackenen Weihnachtskeksen zu leeren und die Dose als Toilette zu benutzen. Natürlich hab ich das Ding am nächsten Morgen ausgespült, aber nach wie vor wird es zu meiner Belustigung immer noch für Kekse an großen Familientagen benutzt.

Beichthaus.com Beichte #00026205 vom 04.05.2009 um 17:52:47 Uhr in Köln (9 Kommentare).

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Ich hasse glückliche Menschen

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Selbstverletzung Verzweiflung Bamberg

Ich habe anscheinend irgendwelche Probleme, die ich selbst nicht definieren kann: Vor einiger Zeit hatte ich echt einen Tiefpunkt erreicht und habe angefangen mich zu ritzen; meistens in den Arm, aber da ich dachte, das fällt zu sehr auf, habe ich dann meinen Oberschenkel genommen. Ich weiß selbst nicht, was mich dazu gebracht hat, vielleicht wollte ich einfach mal ein intensives Gefühl verspüren oder habe mich stark gefühlt, weil ich mich selbst verletzen konnte. Ich mache es schon eine Weile nicht mehr und glaube auch nicht, dass ich wieder anfange, aber irgendwie kommt mir mein Leben genauso sinnlos vor wie damals, obwohl ich eigentlich echt keinen Grund habe, das so zu sehen.

Ich bin wahrscheinlich echt zu undankbar. Und ich fühle mich oft so alleine, dass ich nicht weiß was ich machen soll, um aufzuhören zu weinen oder dieses Gefühl loszuwerden. Es geht sogar so weit, dass ich mittlerweile immer traurig oder sogar wütend bin, egal was passiert beim kleinsten Anlass fange ich entweder an zu heulen oder ich werde total neidisch, wenn ich glückliche Menschen sehe. Ich weiß nicht, ob das alles irgendwie zusammenhängt und ich einfach nur geschädigt bin. Und ich wünsche mir auch einfach irgendjemand, der mich versteht und für mich da ist.

Beichthaus.com Beichte #00026204 vom 04.05.2009 um 17:32:48 Uhr in Bamberg (27 Kommentare).

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Keine Verwendung für Gesundheitsprodukte

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Falschheit Lügen Telefon Gesundheit Köln

Ständig klingelt das Telefon bei mir zu Hause. In vielen Fällen ist das schnurlose Telefon nicht auf der Station und man muss sich schleunigst durch die Wohnung suchen, um den eventuell wichtigen Anruf entgegen zu nehmen. Vor ein paar Wochen war dann am anderen Ende, wie so oft, eine nette Telefonklinkenputzerin, die mir etwas andrehen wollte. In diesem Falle ging es um ein Gesundheitspaket, monatliche Lieferung selbstredend. "Gesundheit ist ja schließlich immer aktuell und das Wichtigste im Leben!", war der verlockende Versuch, mir 19,90 Euro monatlich aus der Tasche zu ziehen. Nun, ich bin ein menschenfreundlicher, offener Mensch, der jedem eine Chance gibt, mit mir in Kontakt zu treten, sonst wüsste ich ja nicht, wie viel mich der Spaß gekostet hätte. Leider musste ich der netten Dame dann erläutern, dass ich (24/m) leider an unheilbarem Hodenkrebs erkrankt bin und nicht glauben würde, dass mich das Allerlei an Nahrungsergänzungsmitteln und isotonischen Tränken noch über das restliche halbe Lebensjahr, welches mir voraussichtlich noch bleibt, gesund machen kann. Hörbar betroffen entschuldigte sie sich, sprach mir gebetsmühlenartig beste Wünsche und viel Kraft auf dem letzten Weg zu. Dann verabschiedete sie sich. Ich bin kerngesund und hoffe, meine Telefonnummer wurde nach diesem Telefonat zumindest aus einer der zig Nepper-Listen gelöscht.

Beichthaus.com Beichte #00026202 vom 04.05.2009 um 15:21:52 Uhr in 50670 Köln (Hansaring 30) (25 Kommentare).

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Erziehung beim Einkauf

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Rache Verrat Diebstahl Shopping

Erziehung beim Einkauf
Ich (w/21) arbeite an der Kasse eines kleinen Geschäfts, in dem es von Putzmittel über Schreibwaren bis Lebensmittel alles gibt, jedoch keine Kameraüberwachung, weshalb sehr viel gestohlen wird. Vor ein paar Wochen erwischte ich dann auch einen Jungen (etwa 14, rotzfrech, sehr oft im Laden) beim Klauen - was diesen nur veranlasste, zu betonen, dass er 9 Jahre alt sei und nicht gewusst habe, dass man keine Naschsachen mit aus dem Laden nehmen darf. Da es kurz vor Ladenschluss war und eine Anzeige sehr viel unbezahlte Zeit in Anspruch nimmt, schickte meine Kollegin ihn nach einem deftigen Anschiss mit den Worten "Lass dich hier nie wieder blicken!" weg. Der Junge blieb jedoch unbeeindruckt: Nur zwei Wochen später kam er wieder und als ich ihn an das Hausverbot erinnerte, behauptete er, es sei sein Kumpel gewesen. Rotzfrech! Und noch am selben Tag betritt er den Laden noch einmal - zusammen mit Freund und Rucksack! Er wurde diesmal von einer anderen Kollegin wieder weggeschickt, genauso unbeeindruckt wie die vorherigen Male, und wahrscheinlich mit genauso vollen Taschen.

Letzte Woche jedoch habe ich es ihm heimzahlen können: Er begleitete seine Großmutter beim Einkaufen. Schon als er mich an der Kasse erblickte, erstarrte sein Blick und er wurde ganz blass. Wie ich ihn aber genauso ruhig und freundlich wie immer auf sein Hausverbot aufmerksam machte, bekam er Panik und stammelte nur noch rum. Seiner Oma, die natürlich wissen wollte, was los ist, erzählte ich selbstverständlich gerne alle Hintergründe. Darauf ist sie, ihren Enkel hinter sich herziehend, mit den Worten "Ich schäme mich in Grund und Boden" von dannen gezogen. Ihn habe ich seitdem nicht wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026191 vom 01.05.2009 um 15:49:19 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin doch kein Assi!

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Ungerechtigkeit Vorurteile Shopping Trunksucht Hamburg

Ich bin doch kein Assi!
Letztens im Supermarkt meines Vertrauens stand ich an der Kasse hinter einem Mann, dessen Fahne sogar noch an der Fischtheke zu riechen war. Er schaffte es gerade noch, seine Flasche Sternburg Export unfallfrei auf das Band zu balancieren, als die Kassiererin ihn darauf aufmerksam machte, dass ihm einige Cent fehlten und er somit nicht bezahlen könne. Weiterhin bot sie ihm noch an, lieber eine Flasche Hansa Bier zu kaufen, da dies noch billiger sei. Da antwortete dieses völlig verdreckte, stinkende, unrasierte, zerfetzte Kleidung tragende, und schon mit einem Auge auf die nahe Parkbank schielende, Individuum doch tatsächlich total entrüstet und mit vollem Ernst: "Hansa?! Nee, ich bin doch keen Assi!" Im selben Moment sprang ich hinter das nächste Regal außer Sichtweite und lachte so herzhaft, wie ich noch nie gelacht habe, weil diese Situation einfach zu köstlich war. Ich weiß, dass es falsch war und das es echt bitter sein muss, nicht einmal so eine Plörre bezahlen zu können, doch in diesem Moment konnte ich einfach nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00026187 vom 01.05.2009 um 00:21:25 Uhr in 22765 Hamburg (Barnerstr. 44) (21 Kommentare).

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