Mobbing hat mich zum Nazi gemacht

34

anhören

Eitelkeit Vorurteile Gesellschaft Leverkusen

Ich (m/43) habe durch meine Kindheit starke Minderwertigkeitskomplexe, welche ich an unschuldigen Menschen auslasse, die ich nicht einmal kenne. Es fing an, als ich in die Grundschule kam, ich war der einzige Junge, der dunklere Haut und dunkle Haare hatte, mein Großvater war ein Afrikaner, was man mir auch ein wenig ansah, die Farbe war jedoch hauptsächlich Bräune, meine Familie verreiste gern in heiße Länder. Ich wurde täglich gemobbt, man nannte mich Mohrenkopf, Schwarzer oder sogar Neger. Ich habe in der Zeit einen starken Selbsthass entwickelt.

Ich mied jahrelang das Sonnenlicht und trug sogar Bleichcreme für die Haut auf, nach und nach verblasste meine Schokoglasur, die mich zum Gespött gemacht hatte. Es fühlte sich toll an, endlich auch helle Haut zu haben. Endlich war auch ich ein Weißer! Gleichzeitig wuchs mein Hass auf meine Familie, sie alle waren Deutsche, außer mein Vater, zur Hälfte Afrikaner, und ich. Ich wollte auch ein Deutscher sein und beneidete die blonden und blauäugigen Burschen! Ich konnte nur dankbar über meinen deutschen Namen sein und fing an, mir regelmäßig die Haare blond zu färben. Ich trage seit Jahren blaue Kontaktlinsen und bin endlich der Deutsche, der ich im Herzen schon immer war!

Seit der Flüchtlingswelle bin ich wütend. Wütend auf die Menschen, die mein schönes Deutschland mit Füßen treten. Es ist mir egal, ob es unter ihnen eine Minderheit von guten Menschen gibt und ich könnte mit den Füßen stampfen, wenn ich eine blonde, deutsche Frau sehe, die sich mit einem Schwarzen einlässt und Kinder bekommt. Solche Mischlinge werden dann wegen ihren schlechten Genen in der Schule gemobbt, sowieso, Frauen, die mit einem Afrikaner zusammen waren, möchte ich nicht kenne.. Nicht umsonst wurden früher Schilder angebracht, dass Dunkelhäutige draußen bleiben sollen, es war richtig so, denn so konnten die Weißen eben Weiße bleiben.

Ich beichte also, dass ich durch das Mobbing in meiner Kindheit fremde Menschen verachte, ohne sie zu kennen und sie auf ihre Hautfarbe reduziere. Ich beichte, dass ich selbst afrikanische Wurzeln habe und deswegen mein Aussehen verändert habe. Ich beichte, dass ich eine arme Wurst bin. Aber ich bin eine deutsche Wurst.

Beichthaus.com Beichte #00040686 vom 26.11.2017 um 12:00:02 Uhr in Leverkusen (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Filme statt Studium

4

anhören

Lügen Falschheit Selbstsucht Arbeit Leverkusen

Mein Arbeitgeber hat einen Haufen Geld dafür ausgegeben, dass ich mich bei so einer Online-Akademie weiterbilde. Mit dem Thema kenne ich mich aber hervorragend aus. Als mein Chef damit ankam, habe ich ihm bewusst verschwiegen, dass ich darüber schon alles weiß, weil ich irgendwie gespürt habe, dass mir das einen Vorteil verschaffen könnte. Jetzt habe ich ein eigenes kleines Büro - damit mich während des "Studiums" keiner stört. Statt zu "studieren" gucke ich jeden Tag irgendwelche Filme mit Kopfhörern, die ich mir daheim runterlade und auf eine kleine USB-Festplatte kopiere. Die Online-Prüfungen habe ich bisher alle mit sehr gut bis gut bestanden. Ich könnte mir den Arsch ablachen.

Beichthaus.com Beichte #00036743 vom 30.09.2015 um 21:03:11 Uhr in 51371 Leverkusen (Hitdorfer Straße) (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Mehr Real-Life-Stories gibts im MONDFEGER - dem neuen unabhängigen News-Ranking-Portal.

Zwangsprostitution ein Gerücht?

31

Prostitution Dummheit Ignoranz Leverkusen

Ich gehe regelmäßig zu Prostituierten, oder besser gesagt, ging ich immer zu ihnen. Ich habe früher nie darüber nachgedacht, was dieser Job für die Frauen bedeutet. Irgendwie dachte ich immer, das wäre kein schlechter Job - einfach Sex haben und Geld dafür bekommen. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031943 vom 24.09.2013 um 19:44:30 Uhr in 51375 Leverkusen (Schlebusch) (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Seltsame Flecken im Gesicht

19

anhören

Eitelkeit Rache Verschwendung Boshaftigkeit Familie Leverkusen

Seltsame Flecken im Gesicht
Als ich (w/29) damals so um die 16 war, hatte ich kein besonders gutes Verhältnis zu meiner Schwester. Eigentlich ist das untertrieben. Es gab kein Verhältnis. Meine Schwester hatte eine Art Wasch- und Pflegezwang. Cremes und Lotionen, die sie sich kaufte, hielten nur wenige Tage. Doch selbst wenn ihr Kram noch voll war, liebte sie es, meine Cremes absolut verschwenderisch zu benutzen. Die kaufte ich mir im Übrigen immer von meinem geringen Ausbildungsgehalt. Dies gipfelte darin, dass ich mir einen abschließbaren, kleinen Koffer besorgte, meine Bad-Utensilien darin einschloss und so beinahe wie auf Besuch lebte. Sie machte sich einen Spaß daraus, weiterhin meine Dinge zu benutzen, wenn ich mal vergaß, etwas wieder wegzupacken. Irgendwann hatte ich echt genug. Ich kaufte mir meine Gesichtscreme doppelt. Eine der Dosen öffnete ich und mischte sie mit Selbstbräuner und etwas Urin. Ja, der Selbstbräuner hätte gereicht, aber ich war echt angepisst - und das sollte sie schließlich auch sein.

Ich vergaß nun ständig, meine Gesichtscreme einzupacken. Und, obwohl ich sie nicht nutzte, wurde das Pöttchen wie von Zauberhand immer leerer und leerer. Das war eine echte Genugtuung. Das Schönste jedoch war, als meine Schwester eines Abends völlig panisch zu unserer Mutter lief und sie fragte, was diese ganzen braunen Flecken, die nicht abwaschbar waren, auf ihrem Gesicht und auf ihrem Körper wohl waren - zu Erinnerung, es war eine Gesichtscreme! Ich schaute mir dann ebenfalls diese Flecken genau an und riet ihr, dringend einen Arzt aufzusuchen, da dies echt böse aussieht und vielleicht von einer schweren, entstellenden Krankheit herrührt. Ich war zufrieden, als sie panisch und heulend in ihr Zimmer lief.

Beichthaus.com Beichte #00031880 vom 10.09.2013 um 12:13:58 Uhr in 51371 Leverkusen (Kölnerstraße) (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Angriff zur Rettung des Unternehmens

16

anhören

Vandalismus Arbeit Auto & Co. Leverkusen

Einer der Gesellschafter unseres Unternehmens ist ein total mieser Kerl und mittlerweile auch ausgeschieden. Sein Titel ist gekauft und er behandelt alle Menschen so, als seien sie Abschaum. An einem Tag verärgerte er mich so sehr, dass ich eine Stinkwut auf ihn hatte. Wir diskutierten über die Bilanz seines neuen Megakunden, der Verbindlichkeiten (Schulden) in Höhe von 14 Millionen Euro hatte, aber dagegen gestellt nur Eigenkapital und Forderungen von fünf Millionen. Klassische Insolvenzverschleppung, in die er unser Unternehmen mit reinziehen wollte. Der besagte Kerl hatte danach einen Termin dort, wo es um die Entscheidung ging, an welches Unternehmen die Aufträge nun gehen sollen. Ich war so wütend und wollte unser Unternehmen aufgrund seiner Dummheit nicht in die Pleite treiben, sodass ich seine Reifen zerstochen habe. Den Auftrag bekamen wir nicht. Das andere Unternehmen, welches den Auftrag erhielt, ging mit dem Auftraggeber pleite.

Beichthaus.com Beichte #00030483 vom 22.11.2012 um 17:09:18 Uhr in Leverkusen (Friedrich-Ebert-Platz) (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht