Übler Nachgeschmack

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Ekel Dummheit Faulheit Last Night Dortmund

Als ich (26) um die 15 Jahre alt war, haben wir in einer Wohnung gelebt, bei der die Toilette im Flur, außerhalb der Wohnung, war. Einmal war ich total besoffen und hatte nachts keine Lust, in Boxershorts durch den kalten Flur zu latschen, um pinkeln zu gehen. Ich habe dann einfach die Colaflasche neben meinem Bett, in der noch etwas drin war, wieder vollgemacht. Morgens, als ich wach wurde, hatte ich Durst ohne Ende, griff zur Colaflasche und zog sie bis zur Hälfte leer, ohne nachzudenken. Als ich dann abgesetzt habe, habe ich gemerkt, dass die Cola gar nicht mal so lecker war.

Beichthaus.com Beichte #00030428 vom 03.11.2012 um 12:24:22 Uhr in Dortmund (Märkische Straße) (11 Kommentare).

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Der Fund aus der Vergangenheit

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Ekel Faulheit Dummheit Ernährung Kiel

Ich (m/25) habe heute seit gefühlten fünf Jahren mein Zimmer wieder aufgeräumt. Dabei habe ich unter meinem Bett einen Milchkarton gefunden. Mindesthaltbarkeitsdatum: 25.04.2009. Ich habe, anstatt den Karton wegzuschmeißen, ihn wieder unter mein Bett geworfen und angefangen, zu zocken. Ich bitte um Entschuldigung für mein faules Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030394 vom 27.10.2012 um 15:44:30 Uhr in Kiel (Hafenstraße ) (19 Kommentare).

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Die zwei Seiten meines Jobs

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Betrug Faulheit Arbeit

Ich (m/27) befinde mich im letzten Jahr meines Studiums und arbeite als Werkstudent in einem globalen Konzern. Die Bezahlung wird von anderen studentischen Arbeitsstellen nicht übertroffen und die Referenz in meinem Lebenslauf wird bei Vorstellungsgesprächen sehr positiv honoriert. Alle mir übertragenen Aufgaben erledige ich mit einer sehr gewissenhaften Einstellung, so dass meine Arbeit qualitativ hochwertig ist. Je nach Situation kann ich sehr freundlich, Spaß bringend oder auch sehr ernst bei Meetings sein, so dass ich als Person und Kollege geschätzt werde. Ich möchte aber hiermit beichten, dass, anstelle des Ziels, die Quantität meiner Arbeit zu erhöhen, ich morgens lieber auf der Toilette eine halbe Stunde Backgammon auf meinem Handy spiele, ich mittags gerne bei einem Kaffee die vorgeschriebene Pausendauer überschreite und Nachmittags lieber das Beichthaus aufsuche, anstatt die nächsten Aufträge zu bearbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00030371 vom 23.10.2012 um 15:14:10 Uhr (24 Kommentare).

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Von Taubheit ermahnt

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Faulheit Selbstverletzung Trägheit Wien

Ich möchte beichten, dass ich mich momentan ziemlich asozial verhalte. Ich mache ein Studium und sollte mir dringend einen Nebenjob suchen. Bisher habe ich nur Absagen bekommen. Außerdem sollte ich für das Studium lernen, dabei zocke ich in den letzten Tagen nur am PC. Ich gehe kaum noch raus und ernähre mich von den Resten, die in der Küche noch vorzufinden sind. Gestern Abend habe ich das Fass wohl zum Überlaufen gebracht. Ich war den ganzen Tag schon so demotiviert, weil ich wieder einmal keine positiven Antworten auf meine Bewerbungen bekommen habe. Ich habe mir etwas Alkohol besorgt und wollte mich genüsslich betrinken. Hierzu habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht, einen schönen Film eingeschaltet und dann losgetrunken. Ziemlich bald bin ich müde geworden und eingeschlafen. Das Dumme daran war eben, dass ich schon ziemlich betrunken war und ich den Kopf so blöd gelegen hatte, dass ich mir die ganze Zeit mit den Zähnen auf die Unterlippe gebissen haben muss. Jedenfalls ist da jetzt eine Fläche, zirka ein Quadratzentimeter, auf meiner Unterlippe taub. Es sind jetzt schon fast 12 Stunden vergangen, seitdem ich aus dieser blöden Position aufgewacht bin und immer noch ist die Lippe taub. Ich werde mich wohl auf längere Zeit mit diesem blöden Gefühl anfreunden müssen. Jedenfalls ist das mir eine Lehre gewesen. Eigentlich. Heute früh habe ich etwas fürs Studium gemacht und mich wieder beworben. Jetzt werde ich aber wieder zocken und abends vermutlich den Rest von gestern vernichten, wenn ich überhaupt warte, bis es dunkel wird. Irgendwie habe ich es schon aufgegeben, dass ich noch eine Jobzusage bekomme.

Beichthaus.com Beichte #00030353 vom 18.10.2012 um 10:37:53 Uhr in Wien (Landstraße) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Harter Dozent

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Faulheit Ignoranz Studentenleben

Ich (m/28) bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni und neben Forschung auch für die Ausbildung diverser Studenten zuständig. Ich leite eigentlich alles, von Großkursen bis hin zum kleinen Laborpraktikum mit nur 12 oder weniger Teilnehmern. Das macht mir sogar Spaß, auch wenn meine wissenschaftliche Arbeit dadurch zu kurz kommt und das Niveau vieler Studenten sich immer mehr Richtung Gosse entwickelt.
Vor einiger Zeit sollte ich einen ausländischen Studenten betreuen der das reguläre Laborpraktikum scheinbar verschlafen hat aber von meinem wirklich warmherzigen Chef eine zweite Chance bekommen hat. Ich stimmte also meine Arbeit der nächsten zwei Wochen auf diesen Studenten ab. Er erwies sich als nett, neugierig und nicht großartig mehr tollpatschig als alle Studenten seines Semesters. In der zweiten Praktikumswoche fehlte er jedoch zwei Tage unentschuldigt. Daraufhin bin ich zu meinem Chef um ihm zu erklären, dass ich keine zusätzlichen zwei Tage extra für den Studenten aufbringen will, es aber auch nicht einsehe, dass er mit zwei Fehltagen durch den Kurs kommt. Eine Lösung hatte ich auch gleich parat: Am letzten Tag des Praktikums erschien mein Student wieder, jedoch ohne ein Wort der Entschuldigung. Da ich nicht in der Bringschuld war fragte ich auch nicht nach dem Grund seines Fehlens und drückte ihm für jeden der zwei Fehltage einen wissenschaftlichen Artikel in die Hand. Diese sollte er bearbeiten und baldmöglichst vor der versammelten Arbeitsgruppe vortragen.


Was man mir dabei vorwerfen kann? Ich wusste, dass die Artikel für einen Studenten seines Semesters viel zu harte Kost sind. Und ich wusste, dass er den Schein für diesen Kurs dringend braucht, um rechtzeitig seinen Bachelor-Abschluss zu machen. Denn sollte er nach neun Semestern noch immer keinen Abschluss haben, wird er zurück nach Afrika geschickt bzw. abgeschoben. Ich beichte also, dass ich diesem Studenten absichtlich einen großen Stein in den Weg gelegt habe, er sich seitdem nicht blicken lassen hat und ihm mit seinen acht Semester nun langsam die Zeit davon läuft. Eventuell muss ich auch beichten, dass ich es immer wieder so tun würde, da ich es nicht einsehe, dass so viele Studenten denken man könne sich zum Abschluss durchbummeln. Ich habe mir mal sagen lassen, dass ich unter den Studenten als harter Dozent gelte. Ich denke das jedoch nicht. Vielmehr denke ich, dass es den Studenten hierzulande mit ihrer Noteninflation und sinnfreien Studentenprotesten noch viel zu gut geht und sie, anders als Gleichaltrige mit einem regulärem Ausbildungsberuf, keine Ahnung haben was arbeiten bedeutet.

Beichthaus.com Beichte #00030268 vom 16.09.2012 um 22:56:29 Uhr (43 Kommentare).

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