Von der Party zur Intensivstation
Beichthaus.com Beichte #00028971 vom 26.05.2011 um 00:39:43 Uhr (28 Kommentare).
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Bis dahin war mein Alkoholpegel dem Gefühl nach unter Kontrolle und machte sich kaum bemerkbar, wobei ich sagen muss, dass ich bei Alkohol und Ähnlichem eine sehr große Selbstbeherrschung habe. Den Rest weiss ich nur noch aus diversen Erzählungen. Anscheinend bin ich rausgegangen und habe wirklich stark getorkelt und nur noch Quark gelabert. Es bildete sich eine kleine Traube um mich herum und ich saß mittlerweile auf einer Kiste Bier, jedoch kippte ich immer wieder vorne über, so dass ich immer wieder zurückgeschoben wurde. Während ich dann heiter das Gebüsch im Garten der Freundin, die Geburtstag hatte, zukotzte, wurde Rat gehalten, was man jetzt wohl mit mir anstellen sollte. Also wurde ich 10 Minuten bearbeitet, bis meine Freunde meine Nummer aus mir rausbekommen haben. Meine Mutter kam mich abholen und drapierte mich mit Hilfe der Anderen irgendwie ins Auto. Anscheinend kam der angeheiterte Vater dazu und fand das wohl irgendwie lustig, worüber meine Mutter sich am meisten aufgeregt hat.
Anscheinend bin ich im Auto irgendwann komplett zusammengebrochen und wurde auf direktem Weg ins Krankenhaus gebracht, wo ich prompt behandelt wurde, mit Windel und Allem. Irgendwann bin ich dann kurz aufgewacht, ich wusste nicht, wo ich war, was passiert war, mir war extrem schlecht, ich hatte Kopfschmerzen als hätte jemand meinen Schädel mit einem Vorschlaghammer behandelt und ich hatte nur Boxershorts und mein T-Shirt an. Um es kurz zu machen, ich lag zwecks Entgiftung mit knapp 3 Promille 3 Tage im Krankenhaus. Ich habe zwischendurch im Gespräch mit meiner Mutter geflennt wie ein Kleinkind, weil ich eigentlich ein sehr sozial engagierter Mensch bin.
Am Meisten tut es mir Leid für die Freundin, die Geburtstag hatte. Die Party lief zwar weiter, aber Stimmung kam wohl keine mehr auf. Ich habe ihr wohl den 18. gründlich versaut und irgendwann werde ich mich auf Knien und mit Blumen bei ihr entschuldigen, ich kann ihr kaum noch in die Augen schauen. Auch für meine Mitmenschen tut es mir Leid, da sie sich unnötig Sorgen um mich machen mussten. Dank dem Energydrink im Wodka wäre mein Herz fast kollabiert und ich lag auf der Intensivstation. Ich bin froh, dass echt alle Stillschweigen über die Sache bewahrt haben und es sich nicht verbreitet hat, und dafür bin ich heute am meisten dankbar.