Verbotene Kunst

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Vandalismus Manie Ignoranz Polizei

Als ich 17 Jahre alt war begann ich mich mit einem Thema zu beschäftigen, das in unserer Gesellschaft sehr verrufen ist. Die Kunst des Graffiti. In meiner Heimatstadt gab es zu dieser Zeit keinerlei Wände oder Gebäude an denen legal gesprüht werden durfte. Im Allgemeinen wird bis heute das illegale Verzieren von fremdem Eigentum teils härter bestraft als körperliche Gewalt oder Diebstahl. Ich fühlte mich berufen gegen diese Ungerechtigkeiten vorzugehen.

Also legte ich mir einen Künstlernamen zu, begann Skizzen zu zeichnen und lernte mit Farbdosen umzugehen. Wo ich auch war, es gab nur noch Spots an Gebäudefronten in der Innenstadt, meine Schriftzüge und das ständige Risiko geschnappt zu werden. Jedes mal wenn ich nachts los zog um das Gesetz zu brechen, war dies das Einzige, wofür es sich lohnte zu kämpfen. Rebellion, Revolution, Widerstand gegen alles und jeden. Nach weniger als einem Jahr wurde ich zum bekanntesten Writer des Landkreises. Nie wurde ich erwischt. Ich war wie der unaufhaltsame Schatten eines Verbrechers, der nicht existierte. Irgendwann wurde es zu riskant. Die Polizei schien mir auf die Schliche zu kommen und ich legte meine Sprühdosen bei Seite. Ich verbrannte Zeichnungen und Skizzen, alles womit man mich hätte überführen können.

Zwei Jahre vergingen und eines Morgens um sechs Uhr standen drei Polizeibeamte vor meiner Wohnungstür. Hausdurchsuchung, Verhör, Prozess, Verurteilung. Insgesamt richtete ich einen Sachschaden von 25.000 Euro an und wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Wäre ich damals noch älter gewesen, wäre ich im Gefängnis gelandet. Dies war das Ende meiner Revolution. Ich zeichnete nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00028093 vom 25.08.2010 um 20:15:30 Uhr (41 Kommentare).

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Die Erniedrigungen meines Partners

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Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Endlich ein Mann an meiner Seite der mich auf Händen trägt. Ich redete mir ein ihn zu lieben. Er konnte meine Wünsche aus den Augen lesen. Ein Monat verging und ich beschloss zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Es schien perfekt. Doch das Blatt wandte sich. Ein EM Spiel […]
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Beichthaus.com Beichte #00028092 vom 25.08.2010 um 18:44:23 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin ein Luder

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Fremdgehen Fetisch Habgier Diebstahl Ignoranz

Ich (w/20) muss eine ganze Menge beichten. Zum Beispiel stehe ich total auf Atemkontrolle und Unterwerfung beim Sex. Wenn ich gewürgt werde, macht mich das extremst an. Und wenn mir jemand etwas in einem herrischen Ton befiehlt, mach ich das sofort. Es ist fast schon […]
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Beichthaus.com Beichte #00028091 vom 25.08.2010 um 18:24:52 Uhr (45 Kommentare).

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Handtuch vergessen

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Geiz Ignoranz Urlaub London

Ich (m/20) war letztes Wochenende in London. Wir hatten so eine billige Absteige, bei der man in einem Zimmer mit sechs Betten also somit mit anderen Leuten aus der ganzen Welt abgechillt habe. Naja, war eigentlich ganz in Ordnung. Nur leider hatte ich mein Handtuch vergessen und ich war sowieso schon knapp bei Kasse, sodass ich die drei Pfund, um mir ein Handtuch zu leihen nicht rüberwachsen lassen wollte. Also habe ich von dem einzigen Klo im unteren Viertel die komplette Klopapierrolle genommen, diese ausgerollt und mich damit nach dem Duschen abgetrocknet. Tja, das blöde war nur, dass jemand wohl während ich noch unter der Dusche stand, diese Mangelerscheinung namens Klopapier nicht bemerkt hat und dem Geruch nach zu urteilen, gerade eine afrikanische Eliteeinheit abgeseilt hat. Der wird hier dann wahrscheinlich weitere innovative Ideen zum abwischen beichten.

Beichthaus.com Beichte #00028084 vom 23.08.2010 um 10:08:06 Uhr in London (32 Kommentare).

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“Folge

Diebstahl am letzten Arbeitstag

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit

Ich möchte beichten das ich (m/23) damals meinen Ausbildungsbetrieb bestohlen habe. Ich habe Bauklempner in einem Dachdeckerbetrieb gelernt. Nach der Ausbildung wurde ich dann auch vorrübergehend übernommen. Und da ging es dann los. Überstunden wurden nicht bezahlt, beziehungsweise nicht berechnet und tagtäglich gab es Stress aus dem Büro. Ich hab es mir gefallen lassen bis zu dem Zeitpunkt als sie mich entlassen wollten. Da hab ich mir gedacht ich hole mir zurück was mir zusteht. Ich hatte ja einen Schlüssel zur Klempnerei. Also den letzten Arbeitstag krank gemeldet und ungesehen zum Lager gefahren. Dann hab ich mir das Auto
mit Kupferschrott vollgeladen. Ich hatte auch einen Schlüssel zum Werkzeugschrank und holte da ein bissl Werkzeug und Maschienen raus. Alles neu versteht sich. Nach der Aktion bin ich dann zum Meister hin und hab ihm den Krankenschein
und den Firmenschlüssel abgegeben mit einem breiten grinsen. Im Endeffekt hab ich den Schrott zum Schrotthandel gebracht und 400-500 Euro dran verdient. Der Wert der Maschinen war circa 200 Euro. Jetzt bin ich seit kurzer Zeit selbstständig und jetzt lohnt sich die Arbeit wenigstens.

Beichthaus.com Beichte #00028068 vom 17.08.2010 um 19:35:29 Uhr (17 Kommentare).

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