Die Peinlichkeit arbeitslos zu sein

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Peinlichkeit Feigheit Nachbarn Vreden

Ich schäme mich arbeitslos geworden zu sein, darum bin ich mindestens bis 16 Uhr so penibel leise, dass mich keiner hört ob ich zuhause bin oder nicht. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit fünf anderen Wohnparteien. Dort ist es überwiegend ruhig, da es hauptsächlich ältere Menschen sind und wir in einer recht konservativen Kleinstadt leben. Und dort verbreiten sich bekanntlich schnell Gerüchte und es wird viel gelästert.

Keiner weiss genau so recht was ich nun beruflich mache, deshalb tue ich so als ob ich nicht zuhause wäre sondern irgendwo auf der Arbeit. Ich stehe extra um sechs Uhr morgens auf um schnell den Müll raus zu bringen, Zähne zu putzen, etwas warmes zu trinken und mich zu waschen. Wenn ich später mal nochmal auf der Toilette Wasser lassen muss spüle ich nicht ab, sondern warte bis zur einem bestimmten Zeitpunkt damit. Ich esse bis dahin nichts warmes um Geräusche von Kochgeräten zu vermeiden. Husten und Niesen versuche ich zu unterdrücken. Bei unwichtigen Anrufen gehe ich nicht ran, und wenn doch dann flüstere ich unter der Decke. Fernseher schaue ich sowieso nicht und konsumiere lediglich Informationen nur mit Kopfhörer am MacBook. Durch die Wohnung schleiche ich mit weichen Pantoffeln.

Beichthaus.com Beichte #00040751 vom 11.12.2017 um 12:07:19 Uhr in Vreden (23 Kommentare).

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Pumper unter sich im Gym

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Vandalismus Sport Dresden

Gestern im Fitnessstudio habe ich etwas getan dass mich jetzt zum Beichten veranlasst. Es war recht spät und außer mir war wohl nur noch ein anderer Typ am Start, kräftig am Pumpen wie ein ostsibirischer Ochse kurz vor der Brunft. Auf jeden Fall hat mich der Kollege übelst angenervt, wie er da so bei jedem Bizeps-Curl geschriehen und gestöhnt hat dass sich die Hanteln gebogen haben! Ich habe die ganz Zeit überlegt wie ich es dem Anabolika-Junkie entsprechend heimzahlen könnte, immerhin hat er mein ganzes Training versaut und ich musste meine Pumpermucke voll aufdrehen.

Als er dann fertig war und duschen ging, bin ich hinterher. Die Dusche neben ihm habe ich schon mal angemacht dass es sich so anhört, als ob ich neben ihm Dusche. Allerdings bin ich zunächst wieder leise rausgeschlichen und habe dem Typen voll in die Trainingstasche gestrullt. Es lag einfach offen rum, eine riesige Tasche voll mit Zeug: seine Klamotten, die Handtücher, das typische Pumper-Zubehör, seine Musik, einfach alles. Es war mir eine unbeschreibliche Genugtuung meine komplette und bis zum Bersten gefüllte Blase über und in sein Zeug zu entleeren. Vor Freude ist mir noch ein kleiner Pups entwichen, aber ein leiser zum Glück. Scheinbar schien seine Tasche von vorzüglicher Qualität zu sein denn es tropfte nichts von meinem goldgelben Nieren-Shake aus der Tasche! Danach bin ich wieder in die Dusche und habe gewartet.

Das Geschrei war groß und der Ekel noch mehr. Hatte ich doch glatt die Wirkung von eingelegtem Dosenspargel unterschätzt. Ich beichte nun also dass ich mir selber Schmerzen zugefügt habe, weil ich so sehr auf meine Zunge beißen musste um nicht lauthals aus voller Kehle loszulachen, über den Schwachstrom-Anabolisten der Dank des Winters in erbärmlich stinkenden Klamotten heimgehen musste. Natürlich bin ich nach seinem Geschrei gleich zu ihm geeilt und habe ganz unschuldig gefragt was denn los sei. Als er mit mit Schaum vor dem Mund erzählt hat was abging, habe ich die Vermutung aufgestellt dass es wohl einer der Wachmänner gewesen sein muss. Das sind auch so geistige Bolzen wie er und wenn sich die beiden die hohlen Rüben einkloppen kann ich auch nichts dafür. Es tut mir leid dass meine Zunge leiden musste, aber wenn ich eins nicht abkann, dann ist es beim Trainieren meines großen Latissimus so gestört zu werden!

Beichthaus.com Beichte #00040750 vom 11.12.2017 um 06:31:29 Uhr in Dresden (18 Kommentare).

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Das Model und der Psycho

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Begehrlichkeit Waghalsigkeit Partnerschaft Oldenburg

Ich arbeite nebenberuflich als Model für Aktaufnahmen, es handelt sich dabei um künstlerische Bilder. Dabei werde ich von professionellen Fotografen für einige Stunden bezahlt, neben den Studioaufnahmen kommt es hin und wieder auch zu Außenaufnahmen, dabei werden auch schon mal über hundert Euro die Stunde bezahlt. Mit ganz viel Glück ist auch eine Reise ans Mittelmeer drin. Die Aufnahmen mache ich jetzt seit zehn Jahren, seit Anfang zwanzig, im Jahr kommen so immerhin etwa vierzehntausend Euro zusätzlich in die Haushaltskasse. Die Tendenz ist da immer noch steigend und es hat echt gedauert, sich das alles aufzubauen. Die Aufnahmen machen mir Spaß und ich bin auf viele Bilder sehr stolz, es ist natürlich auch ein toller Ausgleich für die stumpfsinnige Arbeit im Büro.

Mein eigentliches Problem ist allerdings mein Freund. Er wusste von Anfang an darüber Bescheid und fand es auch toll, vielleicht hat er auch nur so getan. Jedenfalls ist er enorm eifersüchtig, jedes Mal wenn ich zu einer Aufnahme fahre ist die Hölle los, die Beschimpfungen und Vorwürfe, die da kommen, sind wirklich nicht mehr schön. Ein Kurztrip für Aufnahmen nach Griechenland ist dann sogar mit Selbstmorddrohungen von ihm geendet, sodass ich die Reise abbrechen musste. Vor Kurzem hat er nun das Maß überschritten, einige seiner Studienfreunde haben mich wohl auf einem Kalender wiederentdeckt, sie haben ihn damit aber nicht aufgezogen sondern eher bewundert. Einer ist dann vorbeigekommen und wollte ein Autogramm von mir haben, daraufhin hat er ihm eine reingehauen. Wahrscheinlich fliegt er deswegen jetzt von der Universität, das ist dann schon der zweite Studiengang der nichts geworden ist, die letzten vier Wochen saß er jedenfalls nur noch vor dem PC und hat irgendwelche Serien geglotzt.

Leider trägt er auch kaum etwas zur Haushaltskasse bei, meint nun aber, dass er, wenn ich mit den Aufnahmen aufhören würde, bei einer Handwerkerbörse im Internet anfängt Dumpingarbeiten zu erledigen. Ehrlich gesagt denke ich, dass ich mich nun nach vier Jahren von ihm trennen werde, auch wenn er danach vermutlich ein Sozialfall wie der Rest seiner alkoholkranken Familie wird. Meine Geschichte könnte echt verfilmt werden, das Model und der Psycho, könnte echt nur noch weinen. Wieso landen solche Menschen immer wieder ganz unten?

Beichthaus.com Beichte #00040748 vom 09.12.2017 um 21:47:43 Uhr in Oldenburg (32 Kommentare).

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Mein Mann darf fremdgehen!

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Lügen Fremdgehen Partnerschaft Verzweiflung Berlin-Grunewald

Ich (w/24) habe im Frühling dieses Jahres (das erste Mal) geheiratet. Mein Mann ist älter als ich - er ist 51. Wir lernten uns vor zwei Jahren durch eine Freundin meiner Mutter kennen und ich verliebte mich sofort. Er ist sehr wohlhabend, was für mich sehr angenehm ist, da ich weder arbeiten noch den Haushalt schmeißen muss. Ich würde aber nicht sagen, dass ich ihn wegen des Geldes geheiratet habe, auf gar keinen Fall. Wir waren kaum ein Jahr liiert, da hat er mir sofort den Antrag gemacht und plante eine Familie mit mir. Im Nachhinein denke ich, dass es wohl Torschlusspanik war. Im Laufe unserer kurzen Ehe geht und ging es immer mehr bergab. Aufgrund seiner Arbeit verreist er oft. Anfang Oktober war er kaum noch zu Hause. Er ist sehr lieb zu mir und hinterlässt Zettel und Geschenke und denkt so vielleicht, dass ich ihm seine Abwesenheit verzeihe, was nicht der Fall ist. Ich bin sehr einsam seit mir mein halber Freundeskreis die Freundschaft gekündigt hat, da sie meinen Mann zu alt finden.

Mitte Oktober war er dann eine längere Zeit zu Hause, was wir ausgiebig zelebrierten, aber irgendwie war er immer sehr unaufmerksam und mit dem Kopf in den Wolken. Anfangs dachte ich noch, das was auf der Arbeit passiert ist und er eventuell sogar seine Arbeit verloren hat oder Ähnliches. Da sein Vorgesetzter aber oft anrief und uns sogar zum gemeinsamen Abendessen mit ihm und seiner Frau einlud, schloss ich das aus. Ende Oktober ist er dann wieder weggeflogen, kam Mitte November wieder. Er war nicht einmal da, als mir gesagt wurde, dass ich schwanger bin. Aus reiner Neugier bin ich kurz nach seiner Heimkehr an sein Handy und Laptop gegangen. Bei Facebook war er unter einem anderen Namen angemeldet und ich bin natürlich die Chats durchgegangen. Da stand dann genau das, was ich befürchtet hatte. Er ist mir fremdgegangen - mit einem jungen Mann. Auf seinem Handy genau dasselbe, sogar mit eindeutigen Bildern. Ich kochte vor Wut. Er ist extrem charmant und flirtet gerne und oft, ich hätte aber niemals gedacht, dass er mir wirklich fremdgehen würde.

Letzte Woche kam mein Mann dann an und schlug vor, genau diesen Mann für ein paar Tage bei uns hausen zu lassen, da er in der Stadt keine Wohnung hat, aber hier wohl kurzfristig arbeiten müsse. Beinahe hätte ich meinen Mann konfrontiert, habe mich aber entschieden, ihn weiter fremdgehen zu lassen. Also ließ ich diesen Mann dann auch bei uns hausieren. Die beiden blieben immer bis in die späten Abendstunden weg während ich alleine zu Hause verkümmerte. Ich möchte alles wieder so haben wie damals. Ich möchte, dass er wieder daheim ist und mich in meiner Schwangerschaft unterstützt. Ich liebe ihn abgöttisch. Ich bin am Boden zerstört und dennoch will ich mein Leben nicht aufgeben. Ich lasse meinen Mann also fremdgehen, so wie er lustig ist, damit ich (und unser Kind) ein schönes Leben führen können.

Beichthaus.com Beichte #00040747 vom 09.12.2017 um 21:02:40 Uhr in Berlin-Grunewald (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Firmen-Weihnachtsfeier mit Singen in der Kirche

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Boshaftigkeit Zorn Arbeit Hannover

Ich (m/28) habe mir etwas zu Schulden kommen lassen. Vor wenigen Wochen verkündete mein Vorgesetzter feierlich, dass unser Betrieb einen Auftritt in einer Kirche haben wird. Wir sollten dort singen und Weihnachtsstimmung verbreiten. Zuerst dachte ich, es wäre nur ein schlechter Scherz gewesen, aber bald musste ich feststellen, dass die Ansprache ernst gemeint war. Ich fand die Idee ziemlich affig und verstand auch nicht, warum es eine Pflichtveranstaltung war. Einen Tag später tauchten plötzlich zwei Männer im Büro auf, die mit uns im Pausenraum proben sollten. Ich fühlte mich wie in einer Grundschule, die Männer waren extrem herrisch und beschwerten sich über jeden falschen Ton. Wie erwartet hatten die wenigsten Kollegen Talent, nur eine Kollegin und ein Kollege konnten tatsächlich gut singen. Die beiden bekamen Solos. Jeden Tag probten wir etwa eine Stunde lang. Ich wollte mich nicht krankschreiben lassen, da ich bald Urlaub habe und musste daher die Tortur über mich ergehen lassen.

Vorgestern hatten wir unseren Auftritt in der Kirche, ich hatte nicht erwartet, dass tatsächlich jemand kommen würde, um sich den schiefen Gesang anzuhören. Ich stand in der vorletzten Reihe, welche für die Kollegen vorgesehen war, die absolut nicht singen konnten. Als das erste Lied anfing, gingen mir die unzähligen Beschwerden und Schimpftiraden der beiden Männer durch den Kopf, die uns auf den Auftritt vorbereiten sollten. Nicht nur die Beschwerden, auch die verschwendete Zeit und die verlogene Weihnachtsstimmung. Mir brannte die Sicherung durch und ich wollte mich rächen

Die perfekte Gelegenheit war das Solo meiner Kollegin, als sie anfing zu singen, lief ich in die erste Reihe und sang mit. Sichtlich irritiert sahen mich die Zuschauer an, zufrieden über die Aktion ging ich einen Schritt weiter. Ich rannte durch die Sitzreihen und imitierte verschiedene Tierarten. Der Affe und der Esel waren mir besonders gut geglückt. Einige Zuschauer hielten mich für einen armen Irren und flüchteten zum Eingang, die restlichen Besucher vergraulte ich, indem ich einen Stuhl hochhob und damit herumrannte, nebenbei brüllte ich noch. Ich habe riesigen Ärger bekommen, letztendlich habe ich den Besuchern den Abend verdorben und mich lächerlich gemacht. Ernstgenommen werde ich verständlicherweise nicht mehr und ich schäme mich. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040746 vom 09.12.2017 um 17:12:23 Uhr in Hannover (22 Kommentare).

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