Bachelorarbeit über Nigger

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Boshaftigkeit Morallosigkeit WG Studentenleben Wien

Ich (m/21) habe meinem Mitbewohner einen üblen Streich gespielt. Wir studieren beide in Wien an derselben Universität, doch während er ehrgeizig am Studium arbeitete, verbrachte ich meine Zeit im letzten Semester lieber mit World of Warcraft und Bier. Mein Mitbewohner versuchte mehrmals mich für mein Studium zu motivieren, und bot mir seine Hilfe für diverse Arbeiten an - was mir mit der Zeit logischerweise sehr auf die Nerven ging. Schließlich kann man ja nicht in Ruhe zocken, wenn man dauernd belästigt wird.

Aus diesem Grund beschloss ich, ihm eine Lektion zu erteilen: Spätabends, als mein Mitbewohner schon schlief (er hatte wieder einmal den ganzen Tag für seine Arbeiten recherchiert und gearbeitet), führte ich bei seiner fertigen Semesterarbeit im Word eine automatische Korrektur des Wortes "nämlich" auf "nigger" durch. Er bemerkte den Fehler erst am nächsten Tag, nachdem er die Arbeit bereits abgegeben hatte. Sein Professor ist schwarz. Während meine Arbeit knapp positiv bewertet wurde (womit ich zufrieden war, schließlich hatte ich fast nichts dafür getan und das meiste aus dem Internet kopiert), droht meinem Mitbewohner nun ein Verweis von der Universität, obwohl er ja so hart für seinen Erfolg gearbeitet hat.

Die Universitätsvorsitzenden glauben seinen Rechtfertigungen, sein Computer wäre gehackt worden nicht. Daran, dass ich etwas mit der Sache zu tun haben könnte, verschwendet er nicht einmal einen Gedanken. Immerhin habe ich jetzt mein Gewissen erleichtert, welches in letzer Zeit aufgrund dieser Geschichte schon etwas an mir genagt hat - aber ich hoffe ihr könnt mein Handeln auch irgendwie verstehen, schließlich war ich nicht derjenige, der damit begonnen hat, den anderen zu nerven.

Beichthaus.com Beichte #00025924 vom 23.03.2009 um 22:04:12 Uhr in Wien (59 Kommentare).

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Unzufrieden mit mir selbst

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Trägheit Feigheit Verzweiflung Hamburg

Ich (w/25) will nicht beichten. Ich will schreiben, weil mich meine Trägheit totunglücklich macht. Ich habe eigentlich ein tolles Leben, bin ein offener, fröhlicher Mensch, komme überall gut an, habe seit Jahren die Liebe meines Lebens an meiner Seite. Oft wird mir gesagt, ich sei ein Sonnenkind.
Aber: obwohl ich nicht überdick bin, fühle ich mich so unsagbar schwabbelig. Meine Brüste und mein Arsch sind schlaff, mein Bauch liegt in vier dicken Falten, wenn ich sitze. Das alles schränkt mich so ein, dass ich kein normales Sexleben führen kann. Ich bin nicht ein einziges Mal in den Jahren nackig aus dem Bett gestiegen, aus Angst er findet mein Arsch zu eklig. Ich war nie mit ihm duschen, nie gemeinsam baden. Sagt mir jetzt bitte nicht, dann ist er nicht der Richtige. Er ist der Richtige, er hat mir schon so unendlich oft gesagt, dass ich kein Grund habe mich zu schämen - schon gar nicht vor ihm. Und das macht mich traurig, ich allein stehe mir im Weg. Ich glaube, Kiffen verschlimmert die ganze Geschichte. Mein Freund hat schon gar keine Lust mehr mit mir zu schlafen, weil er sehr sensibel auf meine Unsicherheit reagiert. Ich kann meine Nackheit nicht ertragen und schon gar nicht mein Gejammer, dass ich schon wieder nicht zum Sport gegangen bin und lieber ne Packung Eis in meine Figur schiebe. Gestern habe ich geweint. Ich komme da nicht raus. Verdammt. Essen ist mein Hobby. Jammern auch. Tretet mir in den Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00025913 vom 22.03.2009 um 22:09:15 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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“Beichte

Unzufriedene Nymphomanin

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Wollust Ungerechtigkeit Selbstsucht Frankfurt

Ich kann nicht verstehen, warum ich immer mehr Sex haben will, als der Mann, den ich date. Das ist so verflucht unfair!

Beichthaus.com Beichte #00025802 vom 04.03.2009 um 19:08:31 Uhr in Frankfurt (30 Kommentare).

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Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

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Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

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Leben wie ein Frührentner

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Trägheit Faulheit Studentenleben München

Ich lebe wie ein Frührentner, obwohl ich eigentlich für mein Studium lernen sollte. Jedoch habe ich null Bock und liege den ganzen Tag in Boxershorts und T-Shirt vor dem Fernseher oder surfe im Internet. Meistens bin ich bis 3 oder 4 Uhr morgens wach und schlafe dann bis spät in den Nachmittag hinein. Ich streite dauernd mit meinen Eltern und Geschwistern, weil sie mich um meinen Lebensstil beneiden, während sie fast jeden Tag früh morgens aus dem Bett müssen. Meine Eltern haben zwar schon oft gedroht, dass sie mich rauswerfen würden, wenn ich nicht etwas Sinnvolles in meinem Leben anfangen sollte, jedoch bringen sie es doch nicht übers Herz, da ich immer Besserung verspreche. Ich habe null Ehrgeiz und bin mit meinem Leben sehr zufrieden. Stress kenne ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025709 vom 16.02.2009 um 15:52:01 Uhr in München (40 Kommentare).

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