Das Leben genießen.

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Faulheit Stolz Gesellschaft Bremerhaven

Wir müssen heute alle Leistung zeigen, ständig etwas zu tun haben und haben immer neugierig und wissbegierig zu sein.
Ich stehe dazu, dass ich faul bin. Es ist hingegen nicht so, dass ich gar nichts mache. Aber ich mache nicht etwas, weil man das von mir erwartet. Ich bin in keinen Sportclubs oder anderen Vereinen und habe einen leeren Terminkalender. Eigentlich besitze ich gar keinen Terminkalender.
Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, mache ich erstmal nichts. Ich habe kaum andere Verpflichtungen. Wenn ich mal etwas am Haus machen muss, dann wenn ich dazu Lust habe.
Kinder sind auch noch keine da und meine Frau ist vergleichbar faul wie ich.
Und mit faul meine ich: Nur so viel zu tun, was wirklich notwendig ist. Die Wochenenden sitzen wir eigentlich immer auf der Terrasse wie ein Rentnerpaar.

Beichthaus.com Beichte #00042102 vom 19.06.2020 um 13:13:36 Uhr in Bremerhaven (0 Kommentare).

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Alles aufgegeben für das einzige Kind.

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Hochmut Dummheit Familie Allschwil

Ich (w) habe schwere Schuld auf mich geladen. Meine Eltern haben viel Geld gespart. Sie haben sich für mich aufgeopfert, damit ich es besser habe als sie. Als es so weit war und wir hätten auswandern können, habe ich meine Meinung geändert. Wir wollten als Familie auswandern und ich wollte plötzlich nicht mehr. Sie wollten sich nicht von mir trennen, da ich Einzelkind bin. Sie machten sich Sorgen ums Alter und wollten in meiner Nähe sein. Ich wollte einfach leben, wie meine gleichaltrigen Kolleginnen. Eine eigene Wohnung haben, einen Beruf, einen Freund und einen Freundeskreis. Sie haben meinetwegen aufs Auswandern verzichtet. Jetzt ist mein Vater tot. Er hat seinen Traum nicht gelebt. Und Mutter auch nicht. Alles meinetwegen. Ich fühle mich zutiefst schuldig. Ich habe das Leben meiner Eltern auf dem Gewissen und ich sehe keinen Ausweg und möchte mich umbringen. Diese ganze Situation ist ausweglos.

Beichthaus.com Beichte #00042100 vom 18.06.2020 um 00:40:54 Uhr in 4123 Allschwil (Baslerstrasse) (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich komme direkt zur Sache.

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Sex Wollust Dating Mannheim

Ich (W/19) wurde seit ich 12 Jahre alt bin misshandelt und auch vergewaltigt. Anstatt allerdings Ekel zu empfinden, werde ich allein bei den Gedanken an die Schmerzen und Vergewaltigung geil und habe eine regelrechte Sexsucht entwickelt.
Seit ich 14 bin, mache ich es mir mehrmals täglich und habe mir dazu auch diverse BDSM Toys im Internet bestellt.
Letztes Jahr habe ich einen 2 Jahre älteren, aber sehr reifen, Typen kennengelernt mit dem ich - auf mein Drängen hin - beim ersten Date direkt ins Bett gestiegen bin. Bei unserem zweiten Date, bei dem er mich eigentlich nur zum Essen abholen wollte, habe ich ihm in "Bondage-Outfit" die Tür geöffnet damit wir direkt zur Sache kommen.
Ich glaube er hat sich wirklich in mich verliebt, ich will allerdings jederzeit nur Sex mit ihm und dass er mich dabei schlägt und erniedrigt, was er auf meinen Wunsch hin auch tut und was mich sehr befriedigt.
Dennoch tut es mir leid, dass ich einfach an nichts anderes denken kann und nicht fähig bin eine richtige Beziehung mit ihm einzugehen.

Beichthaus.com Beichte #00042096 vom 14.06.2020 um 12:11:32 Uhr in Mannheim (1 Kommentare).

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Aus eigener Kraft und starken Willen geschafft.

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Familie Geld Hamburg

Ich (w/32) komme aus einer armen Familie. Wir hatten früher fast gar nichts, haben meistens zu fünft von 20 € in der Woche gelebt, weil zu viel Geld für Alkohol und Zigaretten draufgegangen sind. Man könnte also sagen, meine Familie war das, was man eine "Asi - Familie" nennt.
Ich hab mir trotzdem den Arsch aufgerissen, mein Abitur damals mit 1,1 bestanden und Zahnmedizin studiert. Mein Studium habe ich mir komplett selbst finanziert. Ich bin jede Woche arbeiten gegangen, obwohl mein Studium einen großen Lernaufwand mit sich brachte und habe jahrelang auf vieles verzichtet - sowohl materiell als auch auf Freizeit.
Heute verdiene ich als Zahnärztin sehr gut. Mein Mann ist ebenfalls Zahnarzt, wir leben in einem schönen Haus und gönnen uns viel.
Ich beichte, dass ich keinerlei Mitleid mit armen Familien habe. Ich verachte sie sogar, wenn sie rumheulen, dass ihnen nichts geschenkt wird und Hartz4 zu wenig Geld ist, um sich etwas zu leisten. Mir wurde schließlich auch nie etwas geschenkt. Vielleicht kommt mein Hass auch daher, dass ich damals selber so frustriert war und es ist sozusagen mehr ein Hass auf mein früheres Ich, den ich nun an armen Familien auslasse.
Wie auch immer, neulich habe ich mitbekommen, wie jemand in unserer Praxis geschimpft hat, wieso die Zahnarztpreise eigentlich so hoch sind (er wollte eine Vollnarkose, die er selbst hätte zahlen müssen) und dass wir die Leute ja nur ausnehmen und uns mit dem Geld dann die Wasserhähne zu vergolden, während er die nächsten Monate kein Geld mehr hat.
Obwohl ich Mitleid haben sollte, weil ich solche Situation ja genau kenne, ist es mir vollkommen egal. Soll er sich halt mehr anstrengen und was aus seinem Leben machen, statt faul zu sein und nur rumzuheulen, wie unfair die Welt ist.

Beichthaus.com Beichte #00042094 vom 04.06.2020 um 13:54:12 Uhr in Hamburg (5 Kommentare).

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“Beichte

Mein Gefühl sagte mir etwas anderes.

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Ehebruch Begehrlichkeit Liebe Stuttgart

Ich (m, Mitte 40) bin seit über 20 Jahren verheiratet. Nach der langen Zeit ist der Sex, wie so oft, einfach nicht mehr so spannend. Dazu ist meine Frau recht konservativ und hat keine ausgeprägte Libido. Das führte, trotz vieler Gespräche in der langen Zeit dazu, dass ich irgendwann begann, fremdzugehen. Anfangs mal hier, mal da auf Tagungen oder anderen Gelegenheiten, meist nur einmalig. Schnell aber fand ich eine Affäre besser, weil man sich einfach kennenlernt und besser aufeinander eingehen kann, was dem Sex guttut. Vor 2,5 Jahren dann flirtete ich mit meiner Friseurin. Sie ist 14 Jahre jünger als ich, und so knisterte es zwar irgendwie, aber ich hätte nie gedacht, dass von ihrer Seite ein reales Interesse bestehen könnte. Sie ist schlank, hübsch und witzig, ich untersetzt und eben 14 Jahre älter. Trotzdem fragte ich sie, ob sie mir nicht nach Feierabend die Haare im Büro schneiden könnte, was sie zu meiner Freude und Überraschung bejahte. Auch die Einladung auf ein Feierabendbier bei mir im Büro lehnte sie nicht ab. So saß sie bei mir, wir redeten und flirteten, und ich versuchte mein Glück, indem ich im Vorbeigehen ihren Hals küsste und mangels Gegenwehr dann auch den Mund. Und so gab eines das andere und es begann eine wilde Affäre. Wir konnten uns sowohl bei mir im Büro als auch manchmal bei ihr treffen, wenn ihr Mann nicht da war. Der Sex war nicht nur unglaublich, er wurde sogar immer besser. Und es ist bis heute der beste Sex, den ich je in meinem Leben hatte. Wir passten einfach zusammen, unsere Vorlieben, die wir oft auch erst miteinander erforschten, deckten sich einfach komplett. Sie war mein Fleisch gewordener Traum im Bett.

Natürlich kamen auch Gefühle auf. Ich bin da sehr pragmatisch und unterscheide zwischen Verliebtheit und Liebe. Das sind in meinen Augen einfach zwei Paar Stiefel. Verliebtheit geht vorbei und wird vom Alltag überschattet. Einen Alltag den man in einer Affäre natürlich nicht wie im realen Leben hat. Wir redeten auch darüber, und wir gestanden uns beiden die Verliebtheit ein. Wie das so ist, wenn man verliebt ist, begannen wir beide mehr oder weniger bewusst, an unseren Ehen zu zweifeln. Ich zog deshalb immer wieder die Bremse und verwies auf den Unterschied zu Liebe und die Vergänglichkeit der Verliebtheit. Da müsse man erstmal ein halbes oder ein Jahr abwarten. Trotzdem muss ich wohl Signale gesendet haben die bei ihr große Hoffnung erzeugte, dass ich irgendwann meine Frau für sie verlassen würde. Und tatsächlich kam mir der Gedanke auch ein paar mal. Ich überlegte dann, wie es wohl mit ihr wäre. Dann kam ein Tag, an dem wir nach dem Sex wie üblich Zusammenlagen und redeten. Dabei kam irgendwie das Thema Kinder auf und ich sagte, dass ich froh sei, dass meine mittlerweile alt genug seien und ich nicht wieder von vorne anfangen würde. Das traf sie sehr hart, denn offensichtlich hatte sie sich eine Zukunft mit mir und Kindern mit mir ausgemalt. Sie begann zu weinen, ohne genau zu sagen warum. Es war aber klar was der Grund war.

Ab diesem Zeitpunkt war so einiges nicht mehr gut bei uns. Es gab verschiedene Dinge die passierten, die mir fast schon Angst machten. So sagte sie zwar, sie käme damit klar, aber mein Gefühl sagte mir etwas anderes. Das Thema durfte nicht einmal angeschnitten werden und sie war sofort völlig down. Sie fixierte sich trotzdem immer mehr auf mich. Trafen wir uns, war für sie die Welt in Ordnung. Klappte es zeitlich nicht, brach die Welt zusammen. Das führte dann wieder zu Streitereien, Gezicke und Treffen, bei denen wir zwar Sex hatten (der trotzdem einfach unfassbar geil war), aber immer eine ungute Stimmung in der Luft lag. Ich versuchte dann die Affäre zu beenden, weil ihre Fixierung auf mich ungesund wurde. Ich merkte wie es sie fertig machte, und das wollte ich nicht, denn insgeheim waren meine Gefühle einfach mehr als ich ihr zeigen wollte und konnte ohne sie noch mehr in falsche Hoffnungen zu treiben. Diese erste Trennung hielt aber nicht lange, denn der Sex mit ihr und auch sie als Mensch fehlten mir schnell.
So kam es nach wenigen Wochen zum nächsten Anlauf. Die Fronten schienen geklärt, es schien klar zu sein, dass es nur um den Sex geht. Aber ich meinte schnell zu merken, dass bei ihr trotzdem immer noch so viel mehr an Hoffnung da war, was immer mitschwang. Dieser Druck und die Angst sie damit in eine dauerhafte Verzweiflung zu stürzen arbeitete die ganze Zeit in meinem Kopf. Ich wollte ihr nie weh tun und konnte es nicht sehen, wie ihr Gemütszustand doch total davon abhängig war, wie wir schrieben oder redeten, oder ob wir uns sehen konnten oder nicht.
So kam ich irgendwann dazu für mich zu entscheiden, dass es besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Das scheint egoistisch, aber ich hatte einfach das Gefühl, dass es für sie besser ist.
Für sie war es hart, denn ich brach den Kontakt völlig ab. Sie quittierte das mit Wut, mit Beschimpfungen, mit Drohungen. Aber ich blieb hart, ich wollte es ihr zuliebe durchziehen. Spätere vorsichtige Versuche von ihr sich wieder anzunähern ließ ich ebenfalls unbeantwortet.
Was sie nicht weiß ist, dass es mir nicht nur damals unfassbar schwerfiel, das zu tun. Sie fehlte mir und fehlt mir bis heute sehr. Nicht nur dieser unfassbare, unglaubliche und unbeschreibliche Sex. Auch das Schreiben oder die Zeit nach dem Sex, Arm in Arm redend und kuschelnd. Sie fehlt mir als Mensch und hat eine Lücke in meinem Leben hinterlassen, die so niemand füllen kann. Ich kann ihr nicht geben, was sie braucht und will, und obwohl ich oft bezweifle, ob meine Entscheidung richtig war, hoffe ich doch immer, dass es gut war und sie gelernt hat, dass ihr Leben nicht von einem einzigen Menschen abhängen sollte. Aber trotzdem: sie fehlt mir sehr!

Beichthaus.com Beichte #00042093 vom 27.05.2020 um 09:24:16 Uhr in Stuttgart (0 Kommentare).

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