Warum hat meine Mutter mich nicht geschlagen?

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Lügen Verzweiflung Fetisch Zwang Begehrlichkeit Hannover

Ich (w/27) lüge meinen Mann regelmäßig an. Ich bin gestört, habe Depressionen und ritze mich deswegen. Ich weine beinahe jede Nacht. So heimlich nur irgendmöglich. Allerdings bekommt mein Mann es alle paar Monate mal mit. Er fragt natürlich, was los ist. Und immer lüge ich, und erzähle, ich habe schlecht geträumt. Manchmal sage ich auch, dass ich einen depressiven Schub habe. Er will mich dann in den Arm nehmen und beruhigen, aber ich mag nicht. Ich habe ihn schließlich angelogen und verdiene das nicht. Er macht sich Sorgen um mich. Neulich hat er mich zwei Nächte hintereinander erwischt. Er denkt, ich hätte massive Schlafprobleme, er bat mich, dass ich mich erneut medikamentös einstellen lasse. Was ich ja aber gar nicht brauche...

Der wahre Grund, aus dem ich depressiv bin, ist der Umgang als Kind mit mir. Meine Eltern sind geschieden. Mein Vater verließ meine Mutter, weil ich ein Mädchen wurde. Er wollte keine Tochter und stellte meine Mutter vor die Wahl: Adoption oder Scheidung. Meine Mutter war mit mir überfordert. War ich die ersten Jahre noch brav, rebellierte ich ab dem 6. Lebensjahr dann sehr ausdauernd. Auch wenn mir das keiner glaubt, mein Ziel war es, einmal einen Arschvoll zu bekommen. Ich biss auf Granit. Ein Leben lang. So witterte ich einmal die Chance bei meinem Erzeuger. Das Jugendamt hat Umgangspflicht erhoben, also musste ich ein Wochenende im Monat dahin. Er war inzwischen erneut verheiratet und hatte drei Söhne (und eigentlich eine weitere Tochter, die aufgrund einer Behinderung aber in einem betreuten Wohnen war). Wir machten zu viert Mist und alle sollten in die Küche kommen. Die Jungs sollten sich der Reihe nach, der Jüngste zuerst, über den Esstisch legen und bekam einige Schläge mit dem Gürtel. Obwohl ich es immer gewollt hatte, wurde mir zunehmend ganz anders. Die Jungs waren fertig. Er schickte uns alle ins Zimmer. Meine Stiefmutter fragte noch, was mit mir sei, immerhin war ich beteiligt und mindestens vier Jahre älter, ich hätte vernünftiger sein müssen.

So standen wir noch einen kurzen Augenblick in der Küche und erwarteten eine Antwort. Mein Erzeuger guckte zu seiner Frau, guckte mich an und sagte: "Geht alle ins Zimmer, du bist es nicht wert." Wir Kinder gingen. Es gab noch einen hörbaren Streit. Meine Stiefmutter fand es ungerecht und das Verhalten von ihm unmöglich. Während des Streits sagte er, dass ich nur da sei, weil es eine Auflage des Jugendamtes ist, nicht aber weil er mich dahaben will. Ich sei es einfach nicht wert, dass man sich über mein Fehlverhalten aufregt, das tue seinem Blutdruck nicht gut. Um 18 Uhr wurden wir zum Abendessen gerufen. Ich aß nichts. Ich war wie gelähmt. Ich habe mich so unnütz gefühlt und den Hass gespürt. Meine Brüder hassten mich, weil ich "bevorzugt" wurde und mein Erzeuger hasste mich, weil ich atmete. Danach mussten wir uns umziehen und ins Bett.

Gegen 22 Uhr ging meine Stiefmutter nochmal nach uns gucken. Ich tat so, als würde ich schlafen. Um 23 Uhr gingen sie schlafen. Ich wartete bis etwa 0 Uhr, schlich mich in den Flur und wählte die Nummer von daheim. Ich wusste, meine Mutter ist nicht da, also konnte ich unbesorgt anrufen, damit die Nummer in der Wahlwiederholung ist. Um etwa ein Uhr war ich sicher, es würden alle fest schlafen. Mit dem Licht von draußen packte ich alles zusammen und schrieb noch eine Nachricht, dass ich meine Mutter gebeten hatte, mich abzuholen und sie auch direkt gekommen sei. Ich legte den Zettel in die Küche und verließ die Wohnung. Ich lief in jener Nacht im Alter von elf Jahren 25 Kilometer bis nach Hause. Es hätte wer weiß was passieren können. Gegen ca. 4:30 Uhr traf ich zu Hause ein und war, wie erwartet, alleine. Ich war müde, stellte meinen Kram in den Flur und warf mich aufs Sofa, ich zog nicht mal mehr die Schuhe aus und war sofort eingeschlafen.

Gegen Mittag weckte mich meine Mutter, warum ich denn zu Hause sei, ob alles gut ist. Ich log sie an und sagte es sei alles gut, nur gestern Abend ginge es mir nicht so gut und ich wollte heim und dass mein Vater mich brachte. Keiner weiß bis heute, dass ich zu Fuß ging. Die Besuchswochenenden darauf erfand ich Gründe, um nicht hingehen zu müssen. Ich habe sogar Sachen in der Schule nicht fristgerecht abgegeben, damit ich am Samstag zum Nachsitzen musste und nicht zu meinem Erzeuger konnte. Ich bin inzwischen Mutter von drei Kindern. Auf einem Stadtfest lief er uns über den Weg. Scheinbar ist er gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Er grüßte, ich entgegnete jedoch nichts. Er blickte auf meine Kinder und hatte Tränen in den Augen. Meine Kinder fragten natürlich, wer der Mann ist und ich sagte ihnen, ich kenne ihn nicht. Es sei offenbar ein alter Mann, der nur höflich sein wollte. Daraufhin gingen wir.

Mein Mann, der noch an der Pizzabude wartete, sagte mir am Parkplatz, dass er geweint hätte, aber es ließ mich kalt. Er war für mich vor 16 Jahren gestorben, nur dass es keinen Grabstein gab. Das Schlimmste an dem Festbesuch war nicht, dass ich ihn traf, sondern das ich meine Kinder belogen hatte. Ich schäme so sehr dafür, ich erwarte Ehrlichkeit von ihnen und bisher war ich mit Ausnahmen von weihnachtlichen "Notlügen" auch immer ehrlich zu ihnen gewesen. Aber ich war zu bequem, um ihnen die Wahrheit zu erklären. Instinktiv wollte ich meine drei Kinder vielleicht auch einfach nur schützen. Immerhin sind es Mädchen. Verstanden hätten sie es wohl auch kaum, weil sie dafür einfach zu jung sind.

Naja, zurück zum eigentlichen Thema. Ich war ein schwieriges Kind, was sich unglaublicherweise wirklich nach Schlägen sehnte und diese provozierte. Jedoch bekam ich niemals Schläge. Meine Mutter kam irgendwann hinter mein Bedürfnis. Erfüllte es jedoch nicht. Sie sagte, sie sei von meinem Opa geschlagen worden. Sie würde niemals die Hand gegen ihre Kinder erheben. Davon abgesehen sei es inzwischen gesetzlich verboten. Daraufhin verletzte ich mich massiv und zunehmend häufiger selbst. Bis man mich mit 21 in die Geschlossene einwies wegen versuchtem Selbstmord. In der Klinik saß meine Mutter weinend an meinem Bett und sagte, sie bringe das nicht übers Herz. Ich sagte ihr, es sei alles gut. Fakt ist aber, dass nichts gut ist. Bis heute nicht, da ich jede Nacht aus Eifersucht auf meine Brüder und Freunde, die alle Schläge bekamen, heule. Und das Schlimmste: Ich lüge mein Mann an. Er weiß von dem Bedürfnis, er hat mich geschlagen. Es hilft mir nicht, ich bin kein Kind mehr und er ist nicht mein Vater. Ob Rollenspiel oder nicht, es hilft mir nicht. Der Zug ist abgefahren. Ich lüge meinen Mann an, weil er weiß, wie enorm dieses Bedürfnis ist. Ich will nicht, dass er wieder Angst haben muss, dass er mich verliert, weil ich versuche mich umzubringen.

Ich war bei vielen Psychologen. Geholfen hat mir keiner. Das Bedürfnis ist noch da. Außer meiner Mutter und meinem Mann weiß keiner was. Nicht einmal meine beste Freundin. Ich weiß, dass das Bedürfnis nicht normal ist und deswegen schäme ich mich auch so sehr, dass ich nicht mal mit meiner besten Freundin darüber reden kann. Meinem Mann wird eines Tages klar werden, dass ich ihn angelogen habe. Es tut mir leid, weil ich so sehr von Herzen liebe. Ich will ihm aber nicht noch mehr Sorgen bereiten. Absolution habe ich nicht verdient, das weiß ich! Ich bin ein schlechter Mensch. Dennoch möchte ich mitteilen, dass mir alles was ich tat, insbesondere auch der Mist als Kind (Diebstahl, Mobbing, chronischer Ungehorsam, Unpünktlichkeit, Lügen, Alkoholkonsum, Tabakkonsum, Sachbeschädigung etc.) wirklich sehr leidtut. Ich dachte als Kind wirklich, irgendwann würde meine Mutter explodieren.

Beichthaus.com Beichte #00039393 vom 24.02.2017 um 04:32:40 Uhr in Hannover (20 Kommentare).

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Scheinheilige Eltern mit Knautschkindern

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Aggression Falschheit Kinder Vorurteile

Ich habe nun schon in einigen Unternehmen gearbeitet, groß wie klein. Und in beständiger Regelmäßigkeit gibt es immer wieder diese scheinheiligen Eltern, die einem tierisch auf den Sack gehen mit ihren frisch rausgeflutschten Knautschkindern, die eh alle gleichhässlich aussehen. Da kündigen sie schon mindestens eine Woche vor dem ach so besonderen Tag an, dass sie dann mit ihrem Geworfenen auftauchen werden und man sich dann gnädigerweise diesen Biomasseklumpen aus der Nähe ansehen darf. Ich wette, dass mindestens die Hälfte der Rezipienten solch einer Hiobsbotschaft das Interesse an einem in solch einer Art bekannt gemachten Nachwuchs heuchelt.

Am besten sind ja noch die Eltern, die nichts weiter zu tun zu haben, als am Tag X auch noch zusammen als ach so glückliches Paar ihre optische Missinterpretation Gottes vorzustellen, nur damit das versammelte Klatschvieh einen Beifall spenden kann, dass Mutter und Vater ihren Wurf heil auf diese Welt gebracht haben. Als gehöre so viel dazu, männlicherseits seinen Saft in die Frau zu spritzen und weiblicherseits neun Monate zu warten und während der Zeit nur etwas mehr zu essen. Jeder verdammte Assi hat es doch bisher geschafft, seinen Zweitentwurf in die Kenntnis dieser Welt zu pflanzen! Dabei geht es den Eltern nur um Aufmerksamkeit in ihrem kläglichen Leben, einmal der König unter vielen sein, einmal die warme Zuneigung der Nächstenliebe spüren, die sonst in ihrem sinnbefreiten Schattendasein durch den alltäglichen Stress des Lebens ersetzt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00039389 vom 23.02.2017 um 15:28:53 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Kampf mit Mr. Brown

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Dummheit Ekel Peinlichkeit

Ich war bei Verwandten zu Besuch die in einer Altbauwohnung wohnen. Kleine Toilette, dünne Türen und das WC leider Gottes direkt neben der Küche. Unter der Tür ein circa 2 Zentimeter großer Spalt, Lautlos ist anders... Es war nur mein Onkel zugegen und ich musste dringend dönern. Onkelchen saß im Wohnzimmer und schaute TV, also der perfekte Moment für meinen geplanten Stealth-Shit. Auf dem Weg dorthin klingelte es allerdings und der ganze Rest kam nach Hause, um sich in die Küche zu setzen. Jetzt wollte ich nicht kacken, wenn einen Meter daneben Leute hocken und es krachen hören, also habe ich in meiner Not gesagt, ich müsste noch schnell duschen - mit dem Plan, den fetten Uwe im Abfluss verschwinden zu lassen. Im Bad angekommen der nächste Schock: Diese Idioten hatten ihre Pflanzen zum Wässern in die Wanne gestellt und nur die Duschkabine war frei. Die hat aber so ein komisches Gitter über dem Abfluss, da würde er niemals durchpassen!

In meiner Not habe ich die Dusche angestellt und in die Kabine geschissen. Um das Ganze zu entsorgen, habe ich Mr. Brown in die Hand genommen und schnell das Fenster geöffnet, die braune Bombe rausgefeuert und erleichtert fertig geduscht. Ich dachte, das Fenster geht auf das Gartengrundstück raus, aber weit gefehlt. Als wir zum Spazieren raus sind, stand die Polizei draußen. Auf die Nachfrage, was denn passiert sei, kam als Antwort es hätte ein Unbekannter eine große Menge Kot auf Schulkinder geworfen. Die Stöpsel wollte ich nicht treffen... Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039388 vom 23.02.2017 um 12:53:24 Uhr (24 Kommentare).

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Der Tod meiner großen Liebe

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Verzweiflung Selbstsucht Tod Partnerschaft

Heute vor einem Jahr starb meine (m/32) große Liebe bei einem Verkehrsunfall. Der Arzt hat gesagt, dass sie nicht gelitten hat. Ich habe das kaum gehört. Ich war wie betäubt, der Boden unter meinen Füßen war wie weggerissen...

Wir lernten uns zufällig bei einem Tanzkurs kennen und es war Liebe auf dem ersten Blick. Wir heirateten und bekamen unsere wundervolle Tochter, die exakt deine Augen hat. Und auch dieses charmante und humorvolle Wesen hat sie von dir. Du warst nicht nur eine wundervolle Ehefrau und Mutter, sondern auch mein bester Freund und mein schärfster Kritiker, dessen Rat ich immer gerne gehört und durchdacht habe. Als wir uns kennenlernten, hatten wir als Azubis nicht viel Geld. Aber das war egal. Das schönste Geschenk, was du mir gemacht hast, war unbezahlbar. Als ich abends nach der Arbeit nach Hause kam, hast du mich erwartet. In Geschenkpapier gehüllt. Es war mein Geburtstag und ich hatte Freudentränen in den Augen. Es war eine von vielen glücklichen Nächten...

Nun aber habe ich Angst. Es ist für mich keine Floskel mehr, dass man seinen Partner als sogenannte bessere Hälfte vorstellt. Du warst für mich mein Lebensstern! Ich muss mich zusammenreißen, aber es fällt richtig schwer. Familie, Freunde und natürlich unsere wunderschöne Tochter halten mich von Dummheiten ab. Alleine schon für unser Kind muss ich durchhalten! Es tut mir leid, dass ich meine Umwelt so belaste. Alle nehmen extrem Rücksicht auf mich, aber ich muss auch mal aus dem Loch raus. Aber ohne dich kann ich es mir kaum vorstellen...

Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht weiß, ob ich das alles schaffen kann. Und das tut mir leid, denn ich müsste für meine Tochter stark sein.

Beichthaus.com Beichte #00039385 vom 22.02.2017 um 12:06:46 Uhr (12 Kommentare).

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Ich ziehe dir den Spaten durchs Gesicht!

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Aggression Gewalt Kinder

Ich war vielleicht fünf Jahre alt und wir hatten auf dem Hinterhof einen Sandkasten, welchen wir Kinder so oft wie möglich nutzten. Mein Nachbar und Kinderkumpel sowie meine Wenigkeit waren unzertrennlich und spielten so oft wie möglich miteinander dort. Wir bauten Sandburgen und hatten unsere Spielzeugautos immer dabei. Streit gab es nie. Wir teilten sogar unsere Fahrräder. Eines Tages hatte mein Kinderkumpel Besuch von seinem älteren Cousin, der wohl bei uns "geparkt" wurde. Nun ja, er nahm uns unsere Modellautos weg, schmiss sie umher, zertrampelte unsere Sandburgen und ließ uns nicht in Ruhe. Ich erinnere mich, dass wir Rotz und Wasser geheult haben, trotzdem hörte dieser Junge nicht auf. Bewarf uns mit Sand, zerstörte alles.

Ich habe ihm dann gesagt, dass ich ihm gleich mit meinem Kinderspaten einen Scheitel ziehe, und wurde direkt dafür ausgelacht. Kurzum, ich nahm meinen kleinen Kinderspaten ganz am Stielende und zog ihm den Spaten von oben quer durchs Gesicht. Die Wunde war mehr als beachtlich! Sie reichte vom Haaransatz bis unter das Kinn und musste reichlich genäht werden. Jahre später habe ich den Kerl wiedergesehen. Er hatte immer noch eine rote Narbe quer in seinem Gesicht und sah nicht wirklich gut aus damit. Aus heutiger Sicht tut es mir leid, dass ich als kleiner Hosenscheißer meine Drohung wahr gemacht und ihn für immer entstellt habe. Ich bitte um Vergebung

Beichthaus.com Beichte #00039384 vom 22.02.2017 um 10:11:07 Uhr (15 Kommentare).

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