Der homophobe Schwule

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Feigheit Vorurteile Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Ich (m/21) war in der Schule immer mehr oder weniger der Mittelpunkt der Klasse und habe auch immer sehr gegen Schwule gehetzt. Dabei hat es einen aus der Klasse immer besonders getroffen, von dem alle gewusst haben, dass er homosexuell war. Ich war damals immer sehr überzeugt von mir und habe das alles richtig gefunden. Jetzt hat sich das Ganze aber sehr geändert. Mittlerweile auf der Uni habe ich einen sehr guten Freund (22, sehr sportlich) gefunden, in den ich mich - am Anfang habe ich es selbst nicht ganz deuten können - so richtig verliebt habe. Und nein, das ist kein "Hey, der schaut echt gut aus"-verliebt sein, sondern die richtige Schmetterlinge-im-Bauch-Liebe. Manchmal liege ich nächtelang wach und kann einfach nicht aufhören, an ihn zu denken. Er verfolgt mich bis in meine Träume und ich habe eigentlich gedacht, dass ich dieses Gefühl nur bei Frauen haben kann - aber ich habe ein so starkes Verlangen, mit ihm für immer zusammen zu sein und ihm jeden Tag zu sagen, wie sehr ich ihn liebe. Das verwirrt mich jetzt seit Wochen so sehr, dass ich fast unfähig bin, irgendwas anderes zu machen. Was ich damals meinem Klassenkameraden angetan habe, tut mir inzwischen so leid, und ich hoffe, wenn ich ihm mal über den Weg laufen werde, finde ich den Mut, ihm das auch zu sagen und mich zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00026312 vom 22.05.2009 um 01:34:26 Uhr (25 Kommentare).

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Lebensänderung in Berlin

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Wollust Maßlosigkeit Nachbarn Studentenleben Berlin

Ich (w/20) wohne seit einem Jahr in Berlin in der Nähe meiner Uni. Wohne in einer recht hübschen, ruhigen Gegend, wo es viele Studenten gibt. Seit ich hier wohne, hat sich mein Leben schlagartig geändert. Ich bin fast jede Woche mit einem anderen Mann im Bett und habe jetzt irgendwie das Gefühl, dass ich etwas falsch mache. Ich glaube, es grenzt schon an Sexsucht und ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gewissen dabei. Ich war vorher nie so. Echt! Neben mir wohnt seit Kurzem ein richtig gut aussehender junger Mann, der mir von Anfang an aufgefallen ist. Vor ein paar Tagen war gerade einer meiner Lieblings-Bettgenossen da, mit dem ich dann ganz wilden Sex hatte. Man hat uns echt bis draußen gehört, was ich während der ganzen Aktion gar nicht gemerkt hatte. Jedenfalls ging mein Bettgenosse kurze Zeit später nach Hause und ich verließ meine Wohnung daraufhin, um den Müll rauszubringen.

Da sah ich doch tatsächlich meinen gut aussehenden Nachbarn auf dem Flur sitzen, der sich ausgesperrt hatte. Es war mir so peinlich, als ich mit kurzen Shorts, Top, rotgesichtig, mit zerzausten Haaren und einem geflüsterten "Hi" an ihm vorbeiging und er mir einen so vielsagenden Blick zuwarf und mit einem provozierenden "Hallo" antwortete. Als ich die Treppe wieder hochkam, dachte ich mir, ich wolle im Erdboden versinken. Ich lächelte ihm also noch einmal zu und rannte in meine Wohnung, knallte die Tür zu und stellte mich unter die Dusche. Da habe ich dann auch angefangen, mich zu fragen, warum mir das so peinlich ist. Also bin ich wieder raus, habe meinen süßen Nachbarn gefragt, ob er sich nicht so lange bei mir aufhalten will. Er sprang mit einem Grinsen auf, "klar, sehr nett" und kam rein, wo er mich dann erst wortlos auszog und mir dann ins Ohr flüsterte, wie geil ich ihn gemacht habe und dass er mich noch einmal so laut schreien hören wolle. Mit ihm schlafe ich jetzt regelmäßig. Und unglaublich, aber wahr - er ist auch der Einzige. Und er ist wahnsinnig gut.

Beichthaus.com Beichte #00026309 vom 21.05.2009 um 18:59:59 Uhr in Berlin (43 Kommentare).

Gebeichtet von Kernon
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Der tote Radfahrer

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Dummheit Gewalt Nürtingen

Der tote Radfahrer
Ich (m/26) bin vor sieben Jahren oft mit dem Fahrrad zur Berufsschule gefahren. Mein Heimweg führte über eine leicht steile Straße, die rechts und links jeweils einen Radweg hatte. Ich fuhr links - was natürlich falsch war. Es war ein warmer Tag, ich hatte einen schweren Rucksack und den Blick auf den Boden gerichtet - als ich auf einmal Schreie hörte. Noch bevor ich richtig realisiert hatte, was passiert war, sah ich nach hinten und begann mich zu entschuldigen. Ein älterer Radfahrer war mit richtig Speed den Berg runtergebrettert und unsere Fahrradlenker hatten sich leicht berührt, was dazuführte, dass er vom Fahrrad fiel. Sein Hinterkopf blutete. Seine Augen waren geöffnet, allerdings reagierte er nicht auf von außen kommende Eindrücke. Es waren dann auch gleich viele Leute von der Straße gekommen, um Erste Hilfe zu leisten. Dann kam endlich der Hubschrauber und flog ihn nach Stuttgart in eine Klinik, wo ich ihn auch einige Tage später besuchte. Er lag im Wachkoma. Ich wurde daraufhin wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Es kam zu einem strafrechtlichen und einem zivilrechtlichen Prozess. Beim Strafrechtlichen wurde ich auf 40 Stunden gemeinnützige Arbeit verdonnert. Bei dem zivilrechtlichen Verfahren verlangte seine Frau, die inzwischen die Bürgschaft für ihn übernahm, 500.000 Euro Schmerzensgeld. Zum Glück war ich über meine Eltern haftpflichtversichert. Der Typ war sechzig Jahre alt und ist 2006 an den Folgen seiner Verletzung gestorben. Bei dem Unfall haben sich offenbar Schädelknochen ins Gehirn gebohrt und aus dem Koma ist er nie wieder vollständig erwacht.

Mir wurden zwei Drittel der Schuld zugeteilt, da es hauptsächlich ja mein Fehler war, da ich nicht auf dem dafür vorgesehenen Radweg fuhr. Er bekam ein Drittel zugeteilt, allerdings unter dem Gesichtspunkt, dass er selbst fahrlässig gehandelt hatte - schließlich hätte dort auch ein kleines Kind laufen können. Dem Gutachten zufolge war er nämlich mit knapp vierzig Sachen die Straße runtergebrettert. Ich kann mich daran erinnern, dass ich sehr langsam gefahren bin. Ich bin auch nicht komplett rechts gefahren und glaube, dass ich leicht nach links gedriftet bin, bevor er mich traf. Ich bin mir aber nicht sicher. Außerdem habe ich Musik gehört und nach unten geschaut. Noch dazu war ich sehr damit beschäftigt, die Straße mit meinem schweren Rucksack zu bewältigen. Damals war eine wirklich schwere Zeit für mich, da sogar mein Vater mir manchmal vorwarf, dass ich jemanden todgefahren hätte. Und ich frage mich bis heute, ob es mein Fehler war, dass dieser Mensch nicht mehr lebt, oder ob er einfach zu leichtsinnig war, denn er war eigentlich ein geübter Radfahrer. Auch war die Straße sehr belebt und ich war vielleicht einer von mehreren Dutzenden oder Hunderten Radfahrern die täglich von der Schule diesen Weg genauso fahren, wie ich ihn fuhr. Dennoch bereue ich, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00026307 vom 21.05.2009 um 00:56:08 Uhr in Nürtingen (25 Kommentare).

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Beschissen auf dem Festival

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Übersee

Ich (m/19) war letztes Jahr auf dem Festival Chiemsee-Reggae-Summer. Jeder, der schon einmal auf einem Festival dieser Art war weiß, wie unangenehm es ist, dort einen Tacco zu legen. Naja - ich will von vorne anfangen. Ich und meine Clique haben so ziemlich die ganze Nacht durchgesoffen. Am Morgen gab es zum Frühstück erst einmal Bratwürste, Pfannkuchen, Eier, vertrockneten Toast, Kaffee und um alles runterzuspülen, richtig papp süße No-Name-Cola. Natürlich gleich 2-3 Kippen hinterher. Knapp fünf Minuten nach der Einnahme dieser vitaminreichen Nahrung machte mein Magen ein ziemlich undefinierbares Geräusch und ich merkte, wie sich mein gesamter Mageninhalt Richtung unterem Ausgang bewegte. Kurzum, ich musste scheißen wie Hölle.

Ich sprintete sofort los, weil der Durchfall der sich dort anbahnte, würde nicht mehr allzu lang drinbleiben. Auf dem Weg zu den Toiletten merkte ich schon, wie der braune Pinsel anfing zu malen. Als ich schweißnass bei den Toiletten ankam, für die man zahlen muss, sah ich schon eine riesige Menschenmenge davorstehen. Unter einer halben Stunde Wartezeit würde hier nichts gehen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickte ich mich um und mein Blick fiel auf eine Reihe Dixi-Klos, vor denen ebenfalls eine richtig große Menschenmenge stand. Ich sag euch eins, das war mir in diesem Moment so etwas von egal. Ich spurtete an den wartenden Leuten vorbei und hüpfte in das nächste blaue Häuschen, wo die Tür aufging. Mir war jetzt alles egal, ich zog die Hose runter und setzte mich auf die versiffte Plastikbrille. RUMMMS, ein Gefühl der Erleichterung kam über mich. Als ich nach dieser schmerzvollen Prozedur dorthin Griff wo eigentlich eine Klorolle hängen sollte, war das Drama perfekt. Kein einziges Blatt Lotustuch hing dort. Super was nun? Nach kurzer Überlegung beschloss ich, es einfach antrocknen zu lassen. Gesagt getan. Nach etwa 10 Minuten hörte ich von draußen schon die Leute schimpfen, "Was machten der Kerl dadrin?!", "Hey wie lang braucht denn der, des kann es ja net sein!" Nun ja, was blieb mir anderes übrig, ich zog meine Hose hoch und verließ mein Häuschen. Draußen erntete ich erst einmal richtig grantige Blicke, einige Mädels lachten mich sogar aus. Am Zelt angekommen packte ich mir dann das Shampoo von einem Kollegen und hüpfte in den nahegelegenen Fluss. Dort schrubbte ich mir, natürlich mit der Hand, erst einmal den Hintern aus. Ziemlich "beschissener" Start in den Tag, wenn ihr mich fragt.

Beichthaus.com Beichte #00026296 vom 19.05.2009 um 19:36:43 Uhr in Übersee (37 Kommentare).

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Bei Fremden duschen ist eklig!

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Ekel Masturbation Zwang Kiel

Ich (w) glaube, ich habe ziemlich viel zu Beichten. Im zärtlichen Alter von 8 wurde meine Mutter von meinem Erzeuger verlassen. Er fing daraufhin etwas mit der Mutter meines Lieblingsmitschülers an. Dieser Mitschüler war auf den Tag genau ein Jahr älter als ich und wäre beinahe mein Stiefbruder geworden. Mit diesem "Stiefbruder" hatte ich meine ersten sexuellen Erfahrungen, da ich ihm im zarten Alter von 10 das erste Mal einen keulte. Im Jahr darauf befummelten wir uns im Tunesienurlaub im Hotelpool. Leider habe ich ihn irgendwann aus den Augen verloren.

Mein Erzeuger hat den Kontakt zu mir völlig abgebrochen, nachdem ich einmal seinen Geburtstag vergessen hatte. Er hatte mich in den Jahren zuvor nie beachtet, weder an Weihnachten, noch an Geburtstagen. Ich lebe quasi seit 20 Jahren ohne Vaterfigur. Ich habe neulich erfahren, dass er wieder geheiratet hat. Seine Frau ist eine sehr nette Tschechin, trotzdem hielt er es nicht für nötig, sein einziges Kind zu diesem großen Tag einzuladen. Ich finde dies sehr traurig. Ich befand mich nach dem Verlust meines Vaters lange in psychologischer Behandlung, da ich mir selbst die Schuld am Scheitern der Ehe meiner Eltern gab. Heute weiß ich, dass er meine Mutter schon immer betrog.

Nachdem mein Erzeuger weg war, war die sexuelle Not meiner recht aktiven, aber psychisch völlig labilen Mutter natürlich groß. Woraufhin sie sich den ehemaligen Partner einer früheren Mitschülerin anlachte. Mangels einer ordentlichen 2-Zimmerwohnung standen mein Bett und das meiner Mutter im selben Raum. Folglich wurde ich als 8-Jährige mit dem Sexleben meiner Mutter konfrontiert, die da mitten in der Nacht quietschte wie ein geschlachtetes Badewannenentchen. Fieserweise habe ich, wenn ich das mitbekam, einfach mitten in der Nacht die Stereoanlage angemacht. Meistens liefen Sailor Moon oder Benjamin Blümchen. So habe ich die beiden dazu bekommen ihr formloses Gerammel zu beenden. Seelige Nachtruhe!

Im beginnenden aufkeimen meiner eigenen sexuellen Lust fing ich irgendwann an, mich an meinem Kuscheltier zu reiben. Da mein "Stiefbruder" leider durch eine Beschneidung zu dieser Zeit nicht so mit mir aktiv werden konnte, rieb ich mich also an meinem Stofftier. Das brachte aber nicht das erhoffte Ergebnis, da der Plüsch mich untenrum Wund werden ließ. Daraufhin habe ich herausgefunden dass es andere Wege gibt.

Seit ich ein kleines Kind war, habe ich in der Duschwanne gebadet, ich weiß das klingt komisch. Bis heute sitze ich lieber in der Dusche, anstatt dass ich stehe! Bei einem solchen Duscherlebnis fand ich zufällig heraus, dass ein direkt auf die Perle gerichteter Duschstrahl ein wohliges Gefühl durch den Unterkörper laufen lässt. Seit diesem Tag befriedige ich mich beim Duschen regelmäßig auf diese Art. Bis ich meinen Freund kennenlernte war die die geilste Art für mich, zu Orgasmen zu kommen. Duschen in denen es keine Massagefunktion gibt oder der Duschkopf fest an der Wand montiert ist, meide ich deswegen tunlichst.

Trotz dessen, dass ich eine bildschöne Frau bin und mir jederzeit die Kerle zufliegen könnten habe ich eine schreckliche Angewohnheit. Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, ekelt es mich vor den dortigen Sanitäranlagen. Seit ich einmal in England bei einer Familie zu Gast war, wo die Kinder ins Bidet gekotet und ins Waschbecken gepinkelt haben, und die Dusche mit 4 cm dickem Schimmel bewachsen war, kann ich keine fremden Badezimmer mehr benutzen. Es wird mir schon bei dem bloßen Gedanken daran schlecht. So kann es durchaus vorkommen, dass ich bis zu einer Woche nicht die Dusche benutze, wenn ich meine Gastgeber nicht gut genug kenne, oder das Hotel mir allgemein unsauber erscheint. Ich weiß dass dies nicht angenehm für meine Mitmenschen ist, doch mein Aufenthalt bei dieser Gastfamilie hat mir sehr viel kaputt gemacht. Ich wasche mich zwar, aber dann nur mit einem Lappen und Seife, an einem anderen Waschbecken, wenn keiner dabei ist.

Beichthaus.com Beichte #00026280 vom 17.05.2009 um 18:26:12 Uhr in Kiel (22 Kommentare).

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