Die perfekte Strategie zum Stehlen

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Diebstahl Waghalsigkeit Habgier Shopping Pinneberg

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, als ich 16 war, mit einer Freundin zusammen regelmäßig bei uns in der Innenstadt "einklauen" gegangen sind. Wir haben das regelmäßig gemacht. Es war wie eine Sucht. Du hattest das Gefühl, Macht über den Laden zu haben. In einem ganz bestimmten Laden hatten wir ein richtig durchdachtes System. Wir hatten uns vorher den Laden angeguckt und genau beobachtet, wo die Überwachungskameras nicht filmen konnten. Das war ein Bereich zwischen zwei Regalen. Wir sind also getrennt voneinander in das Geschäft gegangen, als ob wir uns nicht kennen würden. Ich habe mir dann 6-7 CDs ausgesucht und bin mit diesen durch den Laden geschlendert. Dabei habe ich mir 3-4 CDs ausgesucht, die Diebstahlsicherung heimlich entfernt, und habe meiner Freundin ein Zeichen gegeben, dass sie zu den Regalen gehen soll. Da sind wir dann aneinander vorbeigegangen, ohne uns eines Blickes zu würdigen und ich habe ihr dabei heimlich die CDs in ihre Umhängetasche geschoben. So konnte sie unbemerkt den Laden wieder verlassen. Ich brachte dann noch gemütlich die restlichen CDs wieder an Ort und Stelle und tat so, als ob ich mich doch gegen den Kauf entschieden hätte.

Dabei wurde ich einmal vom Detektiv aufgehalten, der mich natürlich beobachtet hatte, und forderte mich auf, die Tasche mal zu öffnen. Nur leider hatte ich die geklauten CDs nicht, die hatten schon lange den Laden verlassen. Das Spiel haben wir eine ganze Weile getrieben. Natürlich wurden wir irgendwann erwischt, haben Hausverbot bekommen und mussten zur Polizei. Da es aber unser erstes Vergehen war, sind wir nochmal davon gekommen. Seitdem habe ich nie wieder geklaut. Heute würde ich so etwas auch nie wieder machen und es tut mir sehr leid, was ich damals gemacht habe. Aber schon krass, mit welchen Mitteln und Ideen wir damals geklaut hatten.

Beichthaus.com Beichte #00026581 vom 28.06.2009 um 17:49:42 Uhr in Pinneberg (11 Kommentare).

Gebeichtet von trancemission aus Pinneberg
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Wie Gaming mein Leben zerstörte

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Sucht Maßlosigkeit Ignoranz Games Hannover

Ich (m/26/Lehramtsstudent für Geschichte und Deutsch) kaufte mir vor zwei Jahren das Computerspiel Warcraft 3. Zu jener Zeit war ich bereits drei Jahre mit meiner Freundin zusammen und in der Beziehung lief es sehr gut. Doch schon kurz nach dem Kauf des Spiels wurde ich stark abhängig. Meine Gedanken kreisten nur noch um das Spiel. Dies ging so weit, dass ich morgens nach dem Aufstehen sofort an den PC ging und spielte. Nur zum Verständnis, ich hätte eigentlich zur Uni gemusst. Meine Freundin nahm dies natürlich nicht gerade positiv auf. Ich hatte sogar keine Lust mehr auf Sex, konnte nicht schlafen, weil ich an Warcraft denken musste und fiel in allen meinen Prüfungen durch.

Es gibt zwei Beispiele, die die Stärke meiner Sucht gut zeigen:
1. Meine Freundin erwartete einen wichtigen Anruf von ihrem Vater, da die Freundin ihrer Mutter, die weit entfernt in Süddeutschland lebt, an dem Tag eine Brustkrebs-OP hatte. Das Telefon lag neben meiner Tastatur auf dem Schreibtisch. Natürlich hockte ich an diesem, voll auf mein Spiel konzentriert und war am Verlieren. Allein das frustrierte mich natürlich schon enorm, doch als ich dann noch durch das Klingeln des Telefons aufgeschreckt wurde, brannten bei mir alle Sicherungen durch, da diese Ablenkung meine Niederlage endgültig besiegelte. In meiner Wut warf ich das Telefon gegen die Wand, und natürlich ging es kaputt. Ihr könnt euch die Laune meiner Freundin vermutlich vorstellen. So sauer war sie noch nie.

2. Eines Abends im Winter, es war schon dunkel, rief mich meine Freundin an, und sagte mit verängstigter Stimme: "Ich werde hier von zwei besoffenen Typen belästigt. Könntest du mir bitte entgegen kommen?" Ich war eh schon genervt, da mich der Anruf beim Spielen gestört hatte und sagte: "Nach dem Spiel! Tschüss...!" Vor einer Woche hat sich meine Freundin nach vier Jahren Beziehung von mir getrennt. Sie fehlt mir, aber ich kann nicht mit dem Spielen aufhören!

Beichthaus.com Beichte #00026566 vom 24.06.2009 um 18:44:53 Uhr in 30659 Hannover (Hartenbrakenstraße) (55 Kommentare).

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“Beichte

Die verliebte Prostituierte

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Diebstahl Drogen Prostitution Liebe

Letztes Jahr im Sommer habe ich (m/24) es ziemlich krachen lassen. Ich hatte einen ganzen Haufen Geld und viel Freizeit, die ich in den 4 Jahren davor nicht hatte. Ich bin in eine neue Stadt gezogen, in der ein paar Freunde aus alten Tagen leben. Ich habe mich fast […]
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Beichthaus.com Beichte #00026560 vom 23.06.2009 um 16:27:08 Uhr (28 Kommentare).

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Die DDR-Grenzkontrolle

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Helmstedt

Als ich etwa um die 30 war, habe ich eine Urlaubsbekanntschaft aus Bulgarien von München aus in der DDR besucht. Und zwar in Ostberlin, der ehemaligen Hauptstadt der DDR. Mein Bekannter in der DDR wünschte sich das Buch von Gehlen "Der Dienst". Das war natürlich nicht so einfach und ziemlich gefährlich. Also bin ich mit dem Zug gefahren und habe das Buch in den Umschlag von "Der Graf von Montecristo" eingepackt. Der Buchumschlag hatte genau gepasst. Bei der DDR-Grenzkontrolle habe ich dann das Buch einfach auf der Ablage liegen lassen. Wir mussten ja alle das Abteil verlassen, während es durchsucht wurde. Niemand hat etwas bemerkt und mein Freund hat sich über das Buch sehr gefreut. Auf der Rückreise habe ich dann alle 8 Bände von "Die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" mitgenommen. Eines habe ich in den Umschlag von "Der Graf von Monte Christo" verpackt und die Anderen in den Koffer. Bei der DDR Grenzkontrolle wieder das gleiche Spielchen, nur dieses Mal wollte der Grenzbeamte das Buch sehen. Der staunte nicht schlecht über den Inhalt und mein Kommentar "Die anderen sieben Bände finden Sie in meinen Koffer". Ich hatte das Gefühl, der Mann war sehr frustriert. Sorry guter Mann, damals eben Pech gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00026559 vom 23.06.2009 um 13:52:00 Uhr in Helmstedt (8 Kommentare).

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“Folge

Freude am Geburtstagsgeschenk

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Ungerechtigkeit Masturbation Ex Bern

Ich habe meiner Freundin einen Dildo zum Geburtstag geschenkt. Noch am selben Tag hat sie mich verlassen. Aber ich wette, sie hat ihre Freude an dem Ding.

Beichthaus.com Beichte #00026549 vom 21.06.2009 um 15:55:53 Uhr in Bern (44 Kommentare).

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