Lieber Hund als Kuh

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Zwietracht Tiere Partnerschaft Berlin

Meine Freundin hat ohne mich zu fragen einen Hund gekauft. Ich war wenig begeistert als ich heim kam und da ein relativ großer Hund war. Meine Freundin wusste, dass ich keinen Hund wollte, das hatte ich vor einiger Zeit deutlich gesagt. Auf jeden Fall hat sie dann so getan, als ob ihr das nicht klar sei. Wir haben den Hund erstmal behalten, aber was ich befürchtete trat ein. Der Hund störte dauernd, war laut und dreckig und man hatte keine ruhige Minute mehr. Was mich besonders nervte, war das meine Freundin das jetzt plötzlich auch alles störte. Ich bin kein Hundehasser - ich möchte einfach nur selbst keinen und würde mir auch keinen hohlen.<br /> <br /> Ich habe mich bemüht nett zu dem Hund zu sein - schließlich konnte der nichts dafür. Ich bin mit ihm Gassi gegangen (meine Freundin konnte ihn nicht halten, weil er zu stark war) und habe mich generell viel um ihn gekümmert. Als meine Freundin meinte, ich würde mich anstellen und sollte mich zusammenreißen, während sie selbst sich kaum um den Hund, den sie geholt hatte kümmerte ist mir der Kragen geplatzt. Wir hatten einen riesigen Streit und das ganze eskalierte ziemlich. Am nächsten Tag war es nicht besser, sie heulte rum und sagte, dann solle ich den Hund halt aussetzen oder zurück bringen.<br /> <br /> Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr und habe Schluss mit ihr gemacht und sie mitten in der Nacht aus meinem Haus geschmissen. Mir war es auch komplett egal, ob es kalt war oder wo sie schläft. Den Hund hab ich drin gelassen - wie gesagt konnte der ja selbst nichts dafür. Mit meiner Freundin liegt sämtlicher Kontakt auf Eis, den Hund wollte sie nicht mehr. Das Komische an der Sache ist, daß ich mich inzwischen an den Hund gewöhnt habe, weil mein Zeitungsinserat erfolglos war und ich ihn immer noch habe. Ich habe ihn jetzt schon einige Zeit und habe ihn lieb gewonnen. Manchmal denke ich, dass ich einfach hätte warten sollen. Andererseits hat die Wut auf meine Freundin (gab auch noch ein paar andere Probleme) wahrscheinlich verhindert, dass ich den Hund je 100% gemocht hätte. Meine Ex war immer so hektisch, der Hund ist jetzt viel ruhiger. Letztendlich ist mir der Hund lieber als diese Kuh.

Beichthaus.com Beichte #00041546 vom 12.09.2018 um 20:16:41 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Ich bin ein Glückskind

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Hochmut Stolz Geld

Ich (m/23) beichte ein extremes Glückskind zu sein. Ich bin seit 5 Jahren in einer Beziehung mit einer sehr schönen Frau, obwohl ich nicht der Bringer bin. Sie setzt sehr viel auf harte Arbeit und Erfolg was bei mir eher nicht der Fall ist. Ich bin eher der Typ, der alles auf sich zukommen lässt und das Glück immer auf seiner Seite hat. Vor etwa einem Monat hat mein bester Freund bzw. Bruder eine Firma übernommen, die sehr groß ist und ratet mal wer zum Stellvertretenden Geschäftsführer ernannt wurde ich. Vielleicht denkt ihr das ist übertrieben. Doch sein Vater, der jetzt im Ruhestand ist hat mich mit 15 adoptiert, weil ich von meinem leiblichen Vater oft unter Alkohol Einfluss geschlagen worden bin. Seit dem sind wir beste Freunde. Ich beichte Kein schlechtes Gewissen gegenüber anderen zu haben weil ich jetzt 5-stellig verdiene. Ich werde mich aber dennoch nicht ändern und werde mir jetzt erstmal mit meinem Bruder eine Feierabend tüte genehmigten. Ich beichte also fest mit meinem Glück zu rechnen, es hat mich noch nie verlassen und wird mein ständiger Begleiter bleiben. Viele werden es mir nicht glauben, aber ich bin der Typ im Casino, der auf seine drei Glückszahlen 500 Euro setzt und alle im Tisch staunen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041545 vom 11.09.2018 um 20:10:17 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

One night in Paris: Der heruntergekommene Franzose mit den Aknenarben

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Waghalsigkeit Urlaub Frankreich

In den Sommerferien nach meinem Abi bin ich das erste Mal auf eigene Faust verreist, und zwar nach Paris, wo ich ein paar Wochen verbringen wollte. Ich war zwar unternehmungslustig und voller Tatendrang, aber auch ziemlich blauäugig und unorganisiert. So fand ich mich nach meiner Ankunft in Paris irgendwann völlig orientierungslos mit meinem Koffer mitten auf der Champs-Élysées wieder und hatte keinen Plan, wie ich zu meiner Unterkunft kommen sollte. Zu allem Übel konnte ich auch kein Französisch. Smartphones gab es damals noch nicht. Wie ich da so hilflos dastand, kam ein etwas heruntergekommener Mann auf mich zu und sprach mich auf Französisch an. Ich hielt ihn erst für einen Bettler. Er hatte lange, wilde Haare, Aknenarben im Gesicht und trug staubige Klamotten. <br /> <br /> Irgendwie fand ich seine Art aber auch charmant, deswegen hörte ich ihm zu, obwohl ich kein Wort verstand. Obwohl ich ihm verständlich machte, dass ich kein Französisch spreche und ihn leider nicht verstehe, redete und redete er immer weiter, ich glaube er war ziemlich bekifft. Er bot mir dann auch seinen Joint an und ich zog sogar daran. Er forderte mich dann auf, mit ihm zu kommen und ich ging einfach mit, hauptsächlich aus Neugier. Er brachte mich in eine Einzimmerwohnung, die wie eine unordentliche Studentenbude aussah. Dort führte eines zum anderen und wir hatten Sex. Ich verschwand danach ziemlich schnell und sah den Typen nie wieder. Bis vor kurzem habe ich mich für dieses Erlebnis noch geschämt, aber dann habe ich beschlossen, das Positive in dieser Begegnung zu sehen und habe auch einen Weg gefunden, das Ganze zu verarbeiten und aus dieser Erfahrung zu profitieren. Ich beichte mein naives, leichtsinniges Verhalten von damals.

Beichthaus.com Beichte #00041544 vom 11.09.2018 um 15:43:54 Uhr in Frankreich (Avenue des Champs-Élysées, Paris) (17 Kommentare).

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Heute beginnt der Ernst des Lebens

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Ungerechtigkeit Schule Unterschleißheim

Mein Bruder hat heute seinen ersten Schultag, dafür bin ich gestern extra nach Hause gefahren. Ich hasse es, wie alle Verwandten meinen, ihm jetzt schon sagen zu müssen: "Heute beginnt der Ernst des Lebens." Die Grundschule ist noch einfach, man macht viele Ausflüge und hat in der Regel eine junge, nette Lehrerin. Wieso soll er sich auf einmal nicht mehr freuen dürfen?

Beichthaus.com Beichte #00041543 vom 11.09.2018 um 07:20:00 Uhr in 85764 Unterschleißheim (Ganghoferstraße) (19 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.<br /> <br /> Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.<br /> <br /> Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.<br /> <br /> Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.<br /> <br /> Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).

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