Volkssport Kokeln: Mülltonnen ankokeln

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Vandalismus Manie Kinder Olten

Ich (m/26) beichte, dass ein guter Freund und ich als Jugendliche (ca. 12-14 Jahre alt) total gerne gekokelt haben. Besonders beliebt waren die öffentlichen Mülleimer aus diesen Stahlgittern. Einer dieser Mülleimer in einer Unterführung hatte es uns besonders angetan. Regelmäßig gingen wir in den Supermarkt um Nagellackentferner, Spiritus, Deo, Grillanzünder und Feuerzeuge zu kaufen. Nachts schlichen wir uns raus um auf unsere Mülleimertour zu gehen. Anfangs steckten wir ab und zu 1-2 dieser Mülleimer in Brand. Es wurde aber immer mehr. Mit besagtem Mülleimer in der Unterführung machten wir immer Experimente. Einmal haben wir sogar rein geschissen und den Mülleimer dann angezündet. Die ganze Straße hat danach gestunken. Später legten wir immer häufiger leere und volle Deos rein bevor wir die Mülltonnen anzündeten und erfreuten uns aus sicherer Entfernung an dem lauten Knall. Ab und zu rückte auch die Feuerwehr an. Wir fanden das damals saumäßig lustig. Eines Tages als wir wieder auf Tour waren sahen wir 4 große schwarze überfüllte Plastiktonnen direkt nebeneinander stehen. Diese haben wir natürlich sofort in Brand gesteckt. Alle vier sind komplett niedergebrannt. Nach diesem Tag haben wir nur noch die Stahlmülleimer angezündet bis wir auf die blöde Idee kamen vor einem Gartenhaus in einem trockenen Laubhaufen Feuer zu legen. Das ganze Gartenhaus ist dabei Niedergebrannt. Wochenlang hatten wir Angst davor erwischt zu werden. Nach dieser Aktion haben wir nie wieder Feuer gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00041530 vom 02.09.2018 um 23:30:01 Uhr in Olten (11 Kommentare).

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Warum mein Bruder ein verwöhntes A-Loch ist

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Hochmut Falschheit Familie Heidelberg

Mein Bruder wollte sich mit 16 das Leben nehmen. Pulsadern aufgeschnitten. Er hat knapp überlebt, es ging um Sekunden. Wir alle sind so dankbar, dass uns das Schlimmste damals erspart geblieben ist. Das Problem ist nun aber, dass die ständige unterbewusste Angst, ihn noch mal verlieren zu können, also dass er sich wieder abkapselt, die ganze Familie daran hindert mit ihm normal umzugehen. Sprich auch mal alltägliche Kritik entgegen zu bringen.<br /> <br /> Er ist leider ein verwöhntes Arschloch geworden, undankbar, nimmt alles für selbstverständlich, nimmt keinerlei Verpflichtungen ernst (mehrere Arbeitgeber haben ihn rausgeschmissen). Kurzum es geht um ihn. Seit ein paar Jahren kommt jetzt die Esoterik Schiene bei ihm dazu. Nun ist ihm Kommunikation ganz wichtig und jeder sollte seine Worte 10 mal überdenken, sie können ja so viel anrichten. Kommunikation hilft ihm aber nicht weiter solange er nicht versteht, dass er sich oft asozial verhält. Fremden, Freunden & Familie gegenüber.<br /> <br /> Fakt ist, dass durch das ganze Arsch pudern (vor allem von unserer wahnsinnig liebevollen Mutter) er ein hypersensibles Arschloch geworden ist, dem alles schnell zu viel ist und der ständig auf der Suche ist. Nach sich Selbst. Nach immer währendem Glück. Doch als geselliger offener Mensch braucht er dazu andere, und verscherzt er sich oft mit ihnen, sobald ihm jemand nicht nach dem Mund redet.<br /> <br /> Und wenn man sich nicht für seinen Scheiss interessiert ist man "nicht offen genug für Neues". Ich halte diese Belehrungen nicht mehr aus, und es geht alles in eine komplett falsche Richtung.<br /> <br /> Ich liebe meinen Bruder, er hat wenn er gut drauf ist eine wahnsinnige Lebensenergie die ansteckend ist, aber er will eben auch für alles Applaus.Hält sich für wahnsinnig kreativ, und kann einfach einen Scheiß. Er will niemanden auf Augenhöhe, er möchte Fans. Und ich merke, dass mich das langsam nur noch anpisst, anstrengt und ich mich dem entziehen möchte. Und das merkt er glaube ich schon auch, er sagt auch er möchte, dass wir alle wir selbst sind und ehrlich zueinander. Was noch mehr schmerzt, weil ich weiß, dass ich das auch gern so hätte, aber ER derjenige ist, der damit nicht umgehen könnte. Denn bei dem ganzen Getue merkt man dennoch immer große Unsicherheit durchblitzen, bei allem was er tut.<br /> <br /> Es gab auch schon Streits, wenn ich denn mal ehrlich zu ihm war - und es war die Hölle. Es ist furchtbar mit jemanden zu argumentieren, der sich aber für den Klügsten von allen hält. Er hat uns auch versprochen sowas wie damals würde sich nie mehr wiederholen. Dennoch bleibt immer ein unangenehmes Gefühl im Hinterkopf, und ich bin wahnsinnig traurig, dass dieses Gefühl mich & auch den Rest der Familie daran hindert je wieder eine normale Beziehung zu ihm haben zu können. Ohne Angst etwas falsch zu machen. Ohne ihn zu verhätscheln.

Beichthaus.com Beichte #00041527 vom 31.08.2018 um 01:05:58 Uhr in Heidelberg (8 Kommentare).

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Sex aus Höflichkeit haben

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Ungerechtigkeit Dummheit Partnerschaft Berlin

Ich beichte, dass ich letztens mit einem Freund aus Höflichkeit Sex hatte, und mich nun so vor mir selbst schäme, dass ich den Kontakt vollständig mit ihm abgebrochen habe, was wohl ihm gegenüber nicht fair ist.<br /> Wir hatten schon mal etwas in der Nacht als wir uns kennen lernten. Super Geknutsche und danach Gerammel wie ein Karnickel. Furchtbar. Ist ja geil wenn jemand Testosteron ohne Ende hat und es was Animalisches bekommt. Aber ich habe schnell festgestellt, dass er eher der Typ Nerd ist, der richtig froh war mal einen wegstecken zu können. Hat auch ewig gebraucht zu kommen, währenddessen sind 3 Gruppen von Leuten vorbei, und ich dachte mir nur Gott werd fertig.<br /> <br /> Er hat mich später auch mal gefragt, warum es bei ihm einfach nicht klappen will. Und ich weiß warum, kann es ihm aber nicht sagen ohne ihn zu verletzen. Er ist ne verdammte Pussy. Einfach zu feminin. Zu unsicher. Und dadurch, dass er deswegen keine abbekommt merkt man wie nötig er es ständig hat. Und Frauen (zumindest ich?) merken sowas, und das ist einfach nur totaler Abtörn. Naja wie dem auch sei, ich wollte es danach nie wieder tun.<br /> <br /> Es ist einige Zeit vergangen, wir sind keine Freunde (auch wenn er es glaube ich so sieht), ich würde ihn eher als mittlerweile gute Bekanntschaft sehen, man trifft sich alle 2 Monate mal auf ne Zigarette. So und letztens jammert er wieder, dass es mit den Weibern einfach nicht klappt, stürzt sich irgendwann auf mich und küsst mich. Und ich küsse ihn kurz zurück, und sage aber liebevoll, dass das leider nichts wird. Ich hab versucht ihm höflich zu sagen, dass ich ihn sexuell einfach gar nicht anziehend finde, allerdings hab ich es wohl zu gut verpackt, denn ich merkte die Nachricht kommt nicht bei ihm an.<br /> <br /> Er dachte wahrscheinlich ich will nur die Freundschaft nicht zerstören. Wie dem auch sei, ich hab ihn 15 Min lang versucht abzuwimmeln während er mir schon die Füße knutscht so ungefähr und dann hab ich einfach aufgegeben. Tatsache ist, ich bin wohl so ein empathischer Mensch, dass ich mich lieber habe bumsen lassen als ihm wütend ins Gesicht zu schreien, dass ich seine Pussy Art einfach so verdammt unsexy finde.<br /> <br /> Finale war, dass ich mich seitdem nicht mehr gemeldet habe. Er hat ständig geschrieben, ob alles ok bei uns ist, aber ich möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Eng befreundet waren wir eh nicht. Es ist auch keine Rache, es war wirklich gar keine Vergewaltigung oder sowas, aber ich bin mir trotzdem wieder vorgekommen wie ein Stück Fleisch. Aber auch selber schuld.<br /> Ich fühle mich dennoch furchtbar wegen der Sache, auch ihm gegenüber. Er ist eigentlich ein total Lieber.

Beichthaus.com Beichte #00041526 vom 31.08.2018 um 00:37:49 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Wenn die volle Urinflasche auf den Boden fällt

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Zorn Ungerechtigkeit Arbeit München

Seit sieben, fast acht Jahren bin ich Fachkraft in der Krankenpflege. Meine Berufung, ein Beruf, der mir wirklich Spaß macht, nach meinem Studium und erster Ausbildung. Und dennoch ist es bisher der einzige Beruf, in dem ich laufend dermaßen erniedrigt wäre und man dies als ganz selbstverständlich von außen hinnimmt. Wir Pflegekräfte werden angegriffen, geschlagen, gekratzt, gebissen, bespuckt, sexuell belästigt und genötigt - ohne jegliche Konsequenz für den Patienten, von dem das ausgeht. Kommentare der Ärzte oder Pflegedienstleitungen, drei Beispiele:<br /> <br /> 1. Eine Kollegin wurde von einem Patienten geschlagen, so dass im Magen ein Gefäß platzte und sie zum Clipping musste - "Da hätten Sie halt netter zum Patienten sein müssen!"<br /> 2. Eine Kollegin wurde durch einen Patienten mit einer vollen Flasche Wasser die Nase gebrochen - "Ach, haben Sie ihn etwa gereizt?"<br /> 3. Ein Patient packte mich und steckte mir die Zunge ins Ohr - "Der hat was am Frontallappen!"<br /> <br /> Und so weiter. Jedes Mal wird die Pflegekraft für das Verhalten des Patienten oder als eine scheinbare atrophische Entwicklung des Gehirns verantwortlich gemacht. In 98% der Fälle sind die Patienten klar, orientiert und definitiv NICHT dement (in einigen Fällen lässt es sich eben auch per CT/MRT-Bild belegen, dass keine Hirnatrophie vorliegt - aber trotzdem bleiben die Ärzte bei der Aussage). Die Ärzte haben so große Angst "Kunden" zu verlieren, dass die Patienten allesamt einen Freibrief haben, mit Pflegekräften zu tun, was ihnen gerade beliebt. Und wehe, man wehrt sich. Mit Worten wird man noch zum Gespräch mit den Vorgesetzten eingeladen; streicht man dem Patienten eine auf, der einem unter den Kasack gefasst hat: Anzeige und mindestens Abmahnung.<br /> <br /> Ein Patient sagte uns kürzlich: "Krankenpfleger? Vor euch muss man keinen Respekt haben, ihr seid unterste Schublade!" - damit kippte er die volle Urinflasche auf den Boden. Eine Überzeugung bei Patienten, die sich immer mehr durchsetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Pfleger zurückgeben, was sie bekommen. Wir sind zu jedem nett, der zu uns nett ist. Aber wer uns erniedrigt und demütigt, hier mutieren wir zu Drachen. Ich bin, nach sieben Jahren, sicherlich NICHT mehr die Krankenpflegerin, die ich am Anfang meiner Ausbildung war. Ich lasse mir heute NICHT mehr alles bieten oder gar gefallen. Aber wenn man keinen Rückhalt der Vorgesetzten hat, fragt man sich schon, warum man sich nahezu jeden Tag aufopfert, um das Leben der Patienten angenehmer zu machen, diese aufzuheitern, die Hand zu halten, sie zu waschen, ihnen Essen auf den Tisch zu stellen, sie wieder aufzurichten, wenn sie hinfallen oder depressiv zusammensacken, Verbände bei stinkenden-infizierten Wunden zu wechseln etc.. Langsam beginne ich den Beruf, den ich eigentlich liebe, wirklich zu hassen!

Beichthaus.com Beichte #00041524 vom 30.08.2018 um 20:03:38 Uhr in München (Nymphenburger Straße) (17 Kommentare).

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Wenn der Zug nachts um 1:23 Uhr einfährt

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Masturbation Schamlosigkeit

Ich sitze Nachts oft auf meiner breiten Fensterbank. Ich wohne gegenüber eines Bahnhofes und jede Nacht um 1:23 kommt ein haarscharfer Typ mit der Bahn an und sieht mich im Schein der Straßenlaternen wie ich es mir mache. Er setzt sich mittlerweile schon auf der Bank am Kiosk und beobachtet mich. Jetzt will ich ihn ansprechen, wenn er heute Nacht wieder heimkommt. Ich weiß nicht ob er hier in der Nähe wohnt. Aber nach 10 Minuten geht er dann weiter. Soll ich ihn ansprechen?

Beichthaus.com Beichte #00041523 vom 30.08.2018 um 19:49:32 Uhr (26 Kommentare).

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