Als meine Freundin plötzlich die Pille absetzte

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Ungerechtigkeit Schwangerschaft Ex Fremdgehen Bonn

Ich (m/30) hasse mein Leben. Meine Ex hat damals als wir noch zusammen waren die Pille abgesetzt und mich vermeidlich darüber informiert. Kann mich aber daran nicht erinnern. Es gab kein Gespräch darüber. Sie sagt, sie hätte es mir damals beim einkaufen gesagt. Weiß ich ehrlich nichts von. Vorher hatten wir mal ein Gespräch über das Kinder kriegen und Familie gründen. Allerdings waren wir zu dem Zeitpunkt gerade mal 2 Jahre zusammen und ich war 24 und habe gerade eine Ausbildung angefangen bei der ich nur Bafög bekam. Sie war 27 zu der Zeit und hatte einen festen Job.

Jedenfalls beschlossen wir damals eigentlich erst zusammen zu ziehen, ich durfte meine Ausbildung beenden und in dem Beruf Fuß fassen und dann wollten wir eventuell heiraten und nach ein paar Jahren würde dann die Familienplanung in Angriff genommen. So weit so gut. Dann erhielt meine Ex die Nachrichten, dass ihre beiden jüngeren Brüder im kommenden Jahr Väter werden würden. Kurzerhand entschied sie anscheinend die Pille ab zu setzen. Um die Zeit herum hat sie mir angeblich beim einkaufen genau dies erzählt. Wir flogen in den Urlaub und zwei Monate später eröffnete sie Mir, dass sie schwanger sei. Ich wollte das Kind nicht. Ich war gerade mal 24 und wollte meine Familie ernähren können, mit Bafög ist das aber schwierig. Ich brach die Ausbildung ab und ging in eine Zeitarbeitsfirma. Babysachen mussten her da sie nicht vor hatte ab zu treiben und ich wollte kein Arsch sein und sie damit alleine lassen. Unsere Tochter kam auf die Welt und dann wurde sie ein anderer Mensch. Der Ehrgeiz den sie vorher immer hatte war weg. Sie lag nur noch auf der Couch. Wenn ich bin der Arbeit kam, wurde mir das Baby in die Hand gedrückt und ich musste noch einkaufen fahren obwohl der nächste Supermarkt gerade mal eine Straße weiter war. Ich packte das Baby in den Kinderwagen und lief los. Kaufte ein, machte das essen und sie lag währenddessen vor der Glotze und sah Hartz IV-TV.

Sie wurde immer fetter, wollte keine Spaziergänge als Familie machen, verprasselte das Kindergeld für Klamotten für sich. Ja, sie war eine gute Mutter. Ging ab und zu zu Mutter-Kind treffen und hatte immer mehr neue Freunde. Während ich arbeiten ging. Nach einem halben Jahr kam unser Sexleben zum Erliegen. Es kam nichts mehr. Sie war immer müde vom tv Sehen, hatte Kopfschmerzen oder schob unser Baby vor, dass es ja weinen könnte und dann müsste sie ja sofort los in das Kinderzimmer.

Ich konnte das alles nicht mehr mitmachen. Sie erzählte außerdem überall herum dass sie eigentlich ja nicht vor hatte ein Kind zu bekommen. Nicht jetzt, da sie eigentlich dabei war in ihrer Firma befördert zu werden. Das ist alles Schwachsinn. Alle sagen es war Zufall dass sie und ihre Brüder alle in dem selben Jahr Eltern geworden sind. Aber das war alles geplant. Wenn man die Pille ohne jeden Grund absetzt, und kein Kind will, dann verhütet man doch trotzdem! Man kauf Kondome oder lässt sich was anderes einfallen. Man vögelt doch nicht, mit dem Wissen keine Kinder haben zu wollen ungeschützt. Ich entfernte mich von ihr so wie sie es bei mir getan hat. Ich wurde zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und lernte da ein Süßes, liebes Mädchen kennen. Sie war schüchtern, saß da auf dem Sofa und beobachtete alles und jeden. Wir wurden uns vorgestellt und irgendwie mochte ich sie auf Anhieb. Ich erzählte ihr nichts von meiner Beziehung, sagte nur dass ich ein Kind habe. Als ich nach ein paar Monaten des simsen und des treffen mit dem Mädchen erkannt habe, dass ich mich verliebt habe und die Beziehung zu der Mutter meines Kindes überdachte, kam ich zu dem Schluss, dass ich auch verdient habe glücklich zu sein. Dass ich als Mann nicht direkt das Arschloch war. Ich habe meine damalige Freundin gebeten eine Paartherapie zu machen um zu sehen ob da vielleicht noch was gerettet werden kann. Sie wollte aber nicht. Und fuhr mit der kleinen zu ihren Eltern. Ich fuhr zwei Tage später nach und machte mit ihr Schluss. Sagte die Wahrheit, dass ich eine andere kennen gelernt habe. Sie weinte, beschuldigte mich nichts für die Beziehung getan zu haben und ich erwiderte darauf hin nichts. Mit jemandem zu streiten der so blöd wie drei Meter Feldweg ist, bringt nichts. Ich Ging, fing eine Beziehung zu dem Mädchen an und sie entpuppte sich als wahrer Glücksfall.

Wir sind jetzt vier Jahre zusammen und haben diesen Sommer geheiratet. Sie akzeptiert meine Tochter, steht mir bei und baut mit mir zusammen eine Zukunft auf. Nur leider kann ich das oft nicht würdigen ich habe heute immer noch das Gefühl betrogen zu werden. Dass meine Frau auch irgendwann damit ankommt, dass sie sich die Spirale hat rausnehmen lassen um schwanger zu werden ohne mit mir zu reden. Ich liebe mein kind, keine Frage, ich will dass sie bei mir ist obwohl meine ex mit ihr 140 km weit weggezogen ist. Aber ich bin der Gearschte. Ich zahle den Unterhalt und werde angemotzt dass ich die kleine nur in meinem Urlaub oder an den langen Wochenenden hole. Aber anders geht es auch nicht. 2 Stunden fahrt nach einem langen Arbeitstag um meine Tochter zu holen um dann wieder 2 Stunden zurück zu fahren nur um dann mit ihr den Samstag verbringen zu können und sie am Sonntag wieder früh nach Hause zu bringen, das reicht nicht aus. Ich will mein kind alle zwei Wochen bei mir haben wie es mir zusteht. Meine Frau holt sie auch schon mal, aber das kann sie auch nicht immer. Die Mutter kümmert es nicht. Hauptsache die kleine ist aus dem Haus damit sie Party machen gehen kann. Ich hoffe, dass meine Tochter irgendwann mal sagt, dass sie zu uns ziehen will. Sie hat ein eigenes Zimmer in unserem Haus, wir verwöhnen sie. Wir lieben sie. Und ich möchte meine Tochter bei mir haben und da die Mutter nicht hier in die Nähe ziehen will, geht das nicht anders als darauf zu hoffen, dass mein kind mit 14 zu uns kommt. Als Mann hat man bei sowas immer den kürzeren gezogen. So ist das manchmal.

Beichthaus.com Beichte #00041520 vom 28.08.2018 um 11:13:08 Uhr in Bonn (29 Kommentare).

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Ich hasse meine Tante abgrundtief

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Zorn Hass Familie Köln

Ich beichte, dass ich meine angeheiratete Tante abgrundtief hasse und ihr ihr Leid dank langer (nicht lebensgefährlicher) Krankheit aus tiefstem Herzen gönne. Vor 3 Jahren bekamen sie und mein Onkel, er damals 40, sie 39, ihr erstes Kind, das zweite folgte ein Jahr später. Natürlich war sie arbeitslos, während mein Onkel weiterhin seinen Vollzeitjob ausübte.

Es dauerte nicht lange, da fingen ihre Allüren an. Wie schön es doch wäre wenn mein Onkel im Lotto gewinnen würde, sie nie wieder arbeiten müssen. Es soll eine Haushaltshilfe engagiert werden weil meine Tante sich mit den beiden Kindern tagsüber alleine überfordert fühlt.

Als ich meinen Onkel und die Kinder eines Tages besuchte, legte er mit meiner Großmutter ein Beet im Garten an. Meine Tante schaute immer schön zu, machte zwischendurch Kommentare "Ich muss noch die Wäsche machen, bügeln und dieses und jenes, wegen den Kindern komme ich ja sonst nicht dazu, gut dass du (ich war gemeint) da bist, um auf die Kinder aufzupassen", machte jedoch keine Anstalten das Bejammerte zu tun. Nicht bis ich wieder nachhause fuhr. Und dann griff ja wieder die Ausrede dass die Kinder die Hausarbeit unmöglich machen. Im Nachhinein erzählte mein Onkel meiner Großmutter dass er die Hausarbeit machte.

Da wir in der Familie sehr oft unsere Großeltern gleichzeitig besuchen kriege ich das Verhalten meiner Tante und meines Onkels sehr oft mit. Beide hängen sehr oft am Handy und beschäftigen sich daran mit unsinnigen Dingen, während die Kinder tun und lassen was sie wollen, und dies leider auf dem Rücken meiner Großeltern austragen. Die Erzieherinnen im Kindergarten meines dreijährigen Cousins berichten, dass er sich nicht konzentrieren kann und einem beim Sprechen kaum in die Augen schaut. Kein Wunder, wenn die Eltern ständig das Handy vor der Nase haben und die Kinder zu Sprunghaftigkeit erziehen ("Guck mal schnell hier! Guck mal da! Komm mal her, du musst trinken, du musst essen, du musst dieses und jenes!" im Minutentakt und immer wieder, während die Kinder gerade friedlich gespielt haben). Der jüngere der beiden Kinder wird zeitweise dermaßen jähzornig, er schreit dann die gesamte Nachbarschaft zusammen, sobald er etwas nicht darf und von meinen Großeltern (denn meine Tante und mein Onkel tun nichts) ermahnt wird - wird dann aber sofort wieder von seinen Eltern getröstet und abgelenkt und sämtliche Konsequenz ist dahin. Dass man ein Kind auch mal schreien lassen muss hat mir bisher jede Mutter bestätigen können. Aber im Internet stehen ja Tipps die das Gegenteil bezeugen, wie in so vielen anderen Situationen, und auf das Internet hören meine Tante und mein Onkel natürlich immer.

Jetzt ist meine Tante längere Zeit im Krankenhaus und mein Onkel alleine mit den Kindern zuhause. Er besucht daher meine Großeltern fast täglich und die Kinder rauben ihnen den letzten Nerv. Sie sind nicht mehr die jüngsten und haben jeden Tag schreiende, chaotische Kinder im Haus, denen sie keine Konsequenz zeigen können da ein Elternteil es im nächsten Moment zunichte macht. Meine Tante und mein Onkel sehen keine Schuld bei sich und wundern sich anscheinend nicht warum sie die Kinder nicht mit zum Einkaufen und zum Besuch im Krankenhaus nehmen können. Stattdessen werden die Kinder bei meinen Großeltern geparkt und mein Onkel fährt alleine.

Seit Monaten passen meine Großeltern ständig auf die Kinder auf und an wichtigen Feiertagen feiern sie dann mit der Familie meiner Tante anstatt Dankbarkeit zu zeigen und meine Großeltern zu besuchen, da es bei uns Tradition ist dass an Weihnachten, Ostern, etc. alle zusammen zu feiern. Meine Großeltern haben sogar angeboten dass meine Tante ihre Familie mitbringt aber das wollen sie anscheinend nicht.

Nun habe ich noch vor kurzem erfahren, dass meine Tante noch vor ihrer Hochzeit mit meinem Onkel Streitangelegenheiten meiner Familie in ihrer Familie ausgeplaudert hat. Außerdem kam sie mit einem Berg an Schulden in die Ehe hinein, den sie sich durch ihren Lifestyle angehäuft hat (Kino hier, Urlaub da, alles schön um im Freundeskreis mitzuhalten und anzugeben, natürlich auch heute noch alles schön auf Facebook eingestellt). Sie verdient bis heute keinen Cent, mein Onkel bezahlt alles und sie prahlt auf Facebook mit dem nächsten Urlaub.

Am liebsten würde ich ihr meinen Wut über ihr Verhalten vulgär ins Gesicht schreien, aber ratet mal, wer dann seine Cousins nie wieder sehen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041514 vom 23.08.2018 um 22:09:30 Uhr in Köln (13 Kommentare).

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“Beichte

Wo sind meine Freunde?

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Verzweiflung Feigheit Freunde Frankfurt

Ich (w) möchte beichten, dass ich in Selbstmitleid bade, weil ich keine Freunde habe. Ich schaue gerade eine Serie, in welcher ein perfektes Paar in einem Park heiratet. Nur die engsten Freunde sind dabei. Ich habe einen Freund, mit dem ich sehr glücklich bin und ich fragte mich eben, sollten wir jemals heiraten. Ich niemanden habe, außer meiner Eltern und meinem Bruder, den ich einladen kann. Ich hätte weder Brautjungfern noch Freundinnen für den Junggesellenabschied.

Ich bin einfach unfähig, Freundschaften aufzubauen. Als Jugendliche wurde ich gemobbt weil ich anders war und eine große Nase habe, war wegen der vielen Umzüge meiner Eltern auf zehn verschiedenen Schulen und fand deswegen nie Anschluss und war immer die Neue.<br />
Ich arbeite den ganzen Tag und habe entweder keine Zeit deswegen oder ich bin den Leuten zu merkwürdig. Ich bin ein Nerd und habe Haustiere und viele kommen mit meinem Leben einfach nicht klar. Über Make Up kann ich einfach nicht mitreden, obwohl ich mich gern schminke und auch sonst eine sehr Hübsche bin, aber halt keine Frauenthemen mag. Ich reise nicht und habe an sich keine für andere interessanten Hobbies. Mein letztes Treffen scheiterte wegen einer Panikattacke die von Besoffenen mit Pyrotechnik ausgelöst wurde. Seitdem habe ich das Gefühl, dass ich nur noch wegen meines Freundes eingeladen werde, der sehr beliebt ist. Eine Freundin oder ein Freund mit dem man einfach spontan weggehen kann, einfach mal raus gehen und ans Wasser setzen, reden, lachen, ein bisschen lästern kann, das wünsche ich mir.

Dass ich deswegen heule macht das Ganze nicht besser und das weiß ich. Wahrscheinlich werde ich ein tristes Leben führen und ich wünschte, ich wäre einfach normal. Ich bitte um Absolution, dass ich so eine unfähige Heulsuse bin.

Beichthaus.com Beichte #00041502 vom 19.08.2018 um 14:14:38 Uhr in Frankfurt (16 Kommentare).

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Angst im Dunkeln

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Feigheit Neurosen Dessau

Ich (w/22) habe meine Angst vor der Dunkelheit nie ganz überwunden. Schon als Kind hatte ich riesige Probleme damit. Ich habe mir dann die seltsamsten Rituale ausgedacht, um meine Angst etwas im Zaum zu halten. Als ich älter und mir klar wurde, dass diese Rituale nur von mir ausgedachter Quatsch und keine wirkliche Hilfe sind, konnte ich nur noch mit dem Licht der Nachttischlampe schlafen - was sich bis heute eigentlich nicht wirklich geändert hat.

In völliger Dunkelheit konnte ich nur dann schlafen, wenn jemand mit mir zusammen im Raum war, zum Beispiel im Urlaub, wo die ganze Familie in einem Raum schlief (beziehungsweise wenn ich mir das Zimmer mit meinem Bruder teilen musste) oder wenn ich Freunde zu Besuch hatte. Ich nahm dann immer das Bett, welches am weitesten von den Öffnungen im Raum (Türen, Fenster, Durchgänge usw.) entfernt war, in der Hoffnung "Sollte irgendwer oder irgendwas in den Raum kommen, wird er/es sich sicherlich auf das nächstmögliche Opfer stürzen, ich werde durch den Lärm geweckt und habe wenigstens eine Chance zur Flucht, anstatt direkt im Schlaf überfallen zu werden." Mit irgendwer meine ich Menschen, die in Häuser einbrechen, um andere zu töten oder auch Einbrecher, die auch vor Mord nicht zurückschrecken, um nicht gefasst zu werden. Bei irgendwas gehts in den Bereich des übernatürlichen. Poltergeister, Dämonen und alles solche Sachen.

Natürlich weiß ich, dass es Geister und Dämonen nicht gibt. Aber wenn ich da alleine sitz, um mich herum ist alles dunkel und ich habe niemanden bei mir. Da spielt meine Fantasie einfach verrückt. Jedes kleine Geräusch wird uminterpretiert und lässt meine Angst steigen, dass sich da irgendwas in dieser Dunkelheit aufhält und mich beobachtet. Wenn ich nachts allein schlafen muss und durch ein Geräusch geweckt werde, ist mein erster Gedanke "Da ist jemand in der Wohnung!". Ich weiß, auch die Möglichkeit eines Einbruchs (bes. der Einbruch eines Mörders) ist relativ gering. Allerdings nützt mir das Wissen in diesem Moment nichts. Angst folgt nunmal nicht immer den Regeln der Vernunft. Gott sei Dank werde ich jetzt nur noch selten mit dem Alleinsein konfrontiert, da ich mit meinem Freund zusammenwohne. Dieser weiß zum Teil auch von diesen irrationalen Ängsten (er ist so ziemlich der Einzige, der davon weiß). Er weiß, dass ich nachts nicht gern allein bin und schnell ängstlich werde - das ganze Ausmaß ist ihm, glaube ich, nicht ganz bewusst. Ich schäme mich dafür diese Angst nie wirklich überwunden zu haben und weiß nicht was ich tun könnte, um sie eventuell doch noch irgendwann hinter mir lassen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00041479 vom 07.08.2018 um 16:54:09 Uhr in Dessau (10 Kommentare).

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“Beichte

Verlorene Jahre

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Verzweiflung Familie Hamburg

Meine Familie macht mich (m) seelisch fertig, sagt andauernd wie krank ich doch sei, und will die Psychiatrie oder Polizei anrufen, dass sie mich abholen kommen, beschimpft mich beim Essen, dass ich fett sei und noch fetter werde, und das ich "den ganzen Tag auf meinem fetten Arsch sitze." Auch wenn ich putze, koche, etc. wird es so hingestellt, als würde ich nichts machen. Was ich anfasse, passt ihnen nicht, es ist immer zu laut, zu grob oder zu aufmerksam.

Ich hatte wirklich gedacht, dass es nach der Schule besser wird, dass meine Depressionen durch Mobbing & Co. verschwinden, wenn ich einmal fertig bin. 15 Jahre sind vergangen, ich bin 25, und es ist als würde ich in einem schlechten Film leben. Ich wünsche mir meine verlorenen Jahre zurück. Nun sind es nicht mehr die Kinder, die mich mobben, dafür aber meine Familie. Ich frage mich täglich was ich in meinem vorherigen Leben wohl falsch gemacht oder womit ich das verdient habe. Die einzige Freude ist mein Tier. Doch das wird von meinem Bruder oft getreten, und da im Haushalt nur geschrien wird und Dauer-Streit herrscht, ist er leider aggressiv und nicht umgänglich. Am meisten tut es mir für ihn leid. Ich habe überlegt, ob ich ihn an eine PS abgebe und später wieder abhole, aber dann wäre ich vermutlich komplett am Ende.

Ich leide an Haarausfall, bin extrem unsicher, weil ich nur kritisiert werde - sei es wegen meinem Aussehen, Gewicht (62kg bei 1.65m. Ich weiß, dass ich nicht fett bin, aber ein paar Kilos könnte ich dennoch abnehmen. Nur schaffe ich das nicht. Oder meine Stimme, die sich angeblich behindert anhört, oder weil ich nichts auf die Reihe kriege. Ich bin so alt und wohne noch Zuhause. Ich schaffe es nicht auszuziehen, ich habe kein Job, keine Ausbildung (bzw. meine Eltern erkennen es nicht an, da es ein Online-Degree aus Amerika ist). Auch werde ich überall abgelehnt, vielleicht gerade deswegen. Leider bei Aushilfstätigkeiten genauso. Ich verstehe echt nicht warum. Kein Geld, nur eine Freundin. Hartz IV würde ich auch nicht kriegen. Kindergeld bekomme ich auch nicht. Ich muss seit meinem Geburtstag die Krankenkasse selbst bezahlen, und da mache ich nur Schulden bei meiner Freundin, die bald auch nicht mehr zahlen kann, weil sie beruflich Probleme hat.

Beichthaus.com Beichte #00041446 vom 26.07.2018 um 23:27:50 Uhr in Hamburg (Oberer Landweg) (14 Kommentare).

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