Der Geburtstag meiner Mutter

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Zwietracht Zorn Familie Mutter Köln

Ich (w/20) beichte, dass ich meine Mutter an ihrem Geburtstag nicht besuchen werde, somit wird sie ganz allein feiern. Wir hatten eigentlich geplant, etwas zusammen zu unternehmen, mein Vater kommt erst nächste Woche von seinen Eltern zurück, sein Vater hatte sich verletzt, deshalb muss er meinen Großeltern, die auf dem Land leben, helfen. Somit wären wir nur zu zweit. Als mich meine Mutter heute besucht hatte, gerieten wir in einem ziemlich heftigen Streit und sie warf mir bösartige Dinge an den Kopf, zum Abschluss rief sie noch, dass ich das Geschenk, was ich für sie gekauft habe, in der nächsten Mülltonne entsorgen kann. Es hat mich unglaublich wütend gemacht, denn das Geschenk war sehr teuer und ich war fünf Stunden unterwegs, um etwas Schönes für sie zu finden. Tja, jetzt behalte ich es und gehe morgen mit meinem Freund ins Kino, statt zu feiern. Meine Mutter hat also den Tag ganz für sich allein. Ich weiß, dass es asozial von mir ist, aber wer so undankbar ist, kann auch auf die Anwesenheit anderer verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00040654 vom 17.11.2017 um 15:45:30 Uhr in Köln (7 Kommentare).

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Die Hass-Liebe zu meinem Arbeitskollegen

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Ich beichte, dass ich mich auf meinen 10 Jahre älteren Arbeitskollegen eingelassen habe, der Frau und Kind hat. Es kam von ihm aus und anfangs wollte ich es nicht. Doch er wusste, wie er mich von ihm überzeugen konnte und wir waren schließlich ein Paar. Glaubte ich damals zumindest. Er versprach mir das Blaue vom Himmel und ich war dumm genug, das zu glauben. Ich bat ihn, mich in Ruhe zu lassen, falls seine Gefühle nicht aufrichtig waren, doch er ließ mich nicht gehen und ich konnte ihn nicht verlassen. Bis er es schließlich tat, auf eine Art und Weise, die ich niemandem wünsche. Ich beichte somit, dass ich naiv genug war, ihm zu vertrauen und ich beichte ebenso, dass ich ihn, nachdem er mich dreckig abserviert hat, immer noch wahnsinnig liebe. Ich befürchte, ich kann ihn nie vergessen und hasse es, dass er es kann.

Beichthaus.com Beichte #00040652 vom 17.11.2017 um 01:02:52 Uhr in Stuttgart (9 Kommentare).

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Meine Angstattacken machten mich zum Parasiten

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Faulheit Gesellschaft Ahaus

Ich bin ein Parasit. Ich beziehe Arbeitslosengeld II schon seit ca. zwei Jahren und ich bin gerade mal fast 30 Jahre alt. Ich hatte früher erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen, habe in einer renommierten Agentur gearbeitet und hatte einen Freundeskreis. All das habe ich verloren - durch meine Angstattacken, geringen Selbstwert, Antriebslosigkeit und mein Desinteresse bis hin zur Abneigung an der Außenwelt.

Seitdem ich vor ein paar Monaten aus einer Psychiatrie entlassen wurde, vegetiere ich weiter vor mich hin. Es macht mir auch nichts aus. Ich fühle mich sehr wohl in meiner kleinen isolierten Komfortzone, ohne jegliche sozialen Kontakte. Ich erwarte nichts von mir oder dem Leben mehr. Ich könnte friedlich irgendwo in einer Ecke für immer einschlafen. Nur noch meine Feigheit und ein geringer Rest des Selbsterhaltungstriebs treiben mich dazu an, regelmäßig einzukaufen und den Haushalt in Schuss zu halten.

Beichthaus.com Beichte #00040650 vom 16.11.2017 um 13:29:04 Uhr in 48683 Ahaus (10 Kommentare).

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Spirituelle Geborgenheit bei meiner Schwägerin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Maßlosigkeit Fremdgehen Bünde

Ich bin 48 Jahre alt, seit 25 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Meine Schwägerin (45) ist sehr spirituell und wohnt ungefähr 30 km von uns entfernt. Eigentlich bin ich nicht spirituell angehaucht, ließ mich aber vor ungefähr 10 Jahren zwecks einer Knöchelverletzung mal von ihr behandeln (Hand auflegen). Auch wenn ich es mir nicht erklären kann, ging die Heilung damals extrem schnell. Wir kamen immer wieder mal über Spirit zum Sprechen, bis sie mir eines Tages anbot, mein Gesicht in ihre Hände zu legen. Ich war verwundert und lehnte ab. Trotzdem ließ es mir keine Ruhe: "Du wirst dadurch Dimensionen kennenlernen, die du nie für möglich gehalten hast", hatte sie gesagt. Okay, ein paar Wochen später fuhr ich heimlich zu ihr. Es war eine Art Ritual. Ich kniete mich vor sie, sie formte ihre Hände zum Kelch und ich legte mein Gesicht hinein. Was dann kam, ist unbeschreiblich. Ein Gefühl von Geborgenheit, Wärme, Zufriedenheit... Jegliches Zeit- und Raumgefühl war ausgeschaltet.

Ich fuhr an diesem Abend glücklich nach Hause, erzählte meiner Frau allerdings nichts davon, da auch sie mit der Spiritualität ihrer Schwester nichts anfangen kann. In den kommenden Wochen war ich immer wieder dort und ja, ich tauchte in andere Sphären ein. Seit dieser Zeit bin ich wöchentlich einmal bei ihr, um mein Gesicht in ihre Hände legen zu dürfen. Meine Frau weiß bis heute davon nichts, da sie mit ihrer Schwester nicht sehr gut kann. Im Grunde hätte ich mir gewünscht, dass sie es mir gleich tut. Doch das würde sie nie tun. Doch nun hat meine Schwägerin Gefühle für mich entwickelt. Vor drei Wochen ist es nun passiert, das sie mich bei der Verabschiedung plötzlich zwischen den Beinen berührt hat. Es durchzuckte mich wie ein Stromschlag. Mein Atem ging schneller, ich konnte mich ihr nicht entziehen und sie begann ihr Spiel, das mit meinem Höhepunkt in der Hose endete. Auch wenn ich haderte, so ging ich die Woche drauf wieder hin und wieder dasselbe Spiel. Und nun hat sie den Kontakt zu mir plötzlich abgebrochen und ich zergehe fast vor Lust und Sehnsucht. Ja, ich bin ihr völlig verfallen.

Beichthaus.com Beichte #00040648 vom 16.11.2017 um 11:04:41 Uhr in Bünde (15 Kommentare).

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Ritzen aus Verzweiflung

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Selbstverletzung Gesundheit

Ich war heute bei einer Psychologin (war nicht das erste Mal). Ich habe ihr gebeichtet, dass ich mich in einem Anfall an Verzweiflung selbst verletzt habe (typisches Ritzen). Daraufhin habe ich Beruhigungstabletten bekommen, die ich nehmen soll, falls ich wieder so einen Anfall habe. Der Arztbesuch, das Reden und die ganze Situation haben mich so fertig gemacht, dass ich mich direkt wieder geritzt habe.

Hat auch im ersten Moment geholfen. Aber jetzt habe ich Angst, dass sie beim nächsten Termin etwas davon mitbekommt und deswegen Stress macht. Ich will keine Tabletten nehmen. Ich will einfach wieder glücklich sein und normal durchs Leben gehen. Ich versuche trotzdem das nächste Mal die Tabletten zu nehmen. Auch weil ich Angst habe, dass irgendwann die Spuren nicht mehr zu verstecken sind und ich in meinem Umfeld als Psychowrack durchgehe.

Beichthaus.com Beichte #00040645 vom 14.11.2017 um 13:52:22 Uhr (29 Kommentare).

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