Ein Mal Duschen reicht!

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Unreinlichkeit Hass Studentenleben Darmstadt

Ich (m) beichte, dass ich es hasse zu duschen. Ich habe schon als Jugendlicher nicht gerne geduscht. Meine Eltern lebten damals getrennt und ich war immer abwechselnd eine Woche bei meiner Mutter und eine Woche bei meinem Vater. Bei meiner Mutter musste ich drei Mal die Woche duschen. Leider. Bei meinem Vater habe ich immer die ganze Woche nicht geduscht. Ihm war das auch egal. Er hat selbst nur ein Mal die Woche geduscht. Als Student bin ich mit einem Kumpel in eine WG gezogen. Da habe ich auch nur ein Mal in der Woche geduscht und so halte ich es bis heute. Meine Freundin und ich führen eine Fernbeziehung und sehen uns nur am Wochenende. Samstagmorgen, bevor ich zu ihr fahre, dusche ich. Wenn wir mal längere Zeit zusammen sind, dann muss ich allerdings alle zwei Tage duschen.

Beichthaus.com Beichte #00041033 vom 03.03.2018 um 04:45:27 Uhr in Darmstadt (9 Kommentare).

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Meine Freundin hat mich mit HPV angesteckt

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Dummheit Verzweiflung Intim Gesundheit

Vor ein paar Jahren habe ich mich bei meiner Ex mit Feigwarzen (HPV) angesteckt. Sie wusste zu dem damaligen Zeitpunkt noch nichts von der Infektion. Kurz nachdem wir ein Paar wurden, bemerkte sie es und wir ließen uns beide sofort untersuchen und behandeln. Bei mir dauerte es aber ein paar Monate, bis sich die Infektion ebenfalls bestätigte. Mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, welch ein Martyrium seinen Lauf nehmen würde. Diverse Cremes, ätzende Lösungen, Laser- und Kryobehandlungen brachten keinen langfristigen Erfolg. Die noch junge Beziehung litt natürlich darunter. Die wochenlangen Behandlungen, durch die man nicht miteinander schlafen durfte, ließen sich ertragen- immerhin hatte man ja einander und es gibt sicher schlimmeres, als mal einen Monat keinen Sex zu haben. Doch jeder Mensch reagiert anders auf die Infektion. Bei manchen bricht es nie aus, bei anderen sporadisch, wenn das Immunsystem mal geschwächt ist. Andere wiederum werden es nie mehr los. Zusätzlich, können ein paar Typen der HPV Viren auch Krebs auslösen.

Abgesehen von der Scham über die Krankheit und die daraus resultierenden Beklemmungen, besteht also noch die ernstzunehmende Gefahr einer Krebserkrankung. Seit dem wir von der Infektion wussten, benutzten wir zwar Kondome, doch die liefern auch keinen hundertprozentigen Schutz. So kam es dazu das einer von uns beiden immer wieder behandelt werden musste. Die Beziehung ging dann in die Brüche aber wir erkundigten uns regelmäßig nach dem Zustand des anderen. Bei Ihr blieben nach ein paar Monaten die Symptome aus und Sie scheint sich erholt zu haben. Leider ist mir dieses Glück bis heute verwehrt geblieben. In regelmäßigen Abständen muss ich mich untersuchen und behandeln lassen. Ein gesunder Lebensstil (Sport, Ernährung) und Disziplin im Umgang ist zwingend erforderlich, jedoch hilft alles nichts. Selbst nach Jahren bin ich die Krankheit nicht los und habe mich inzwischen damit abgefunden, nie wieder gesund zu werden.

Das führt nun dazu, dass sich meine Lebensplanung verändert. Ich möchte auf keinen Fall einem anderen Menschen das zuführen, was mir durch meine eigene Dummheit geschehen ist. Wenn ich bei meiner Ex von Beginn an konsequent ein Kondom verwendet hätte, wäre ich evtl. nie infiziert worden. Doch selbst das wäre kein Garant dafür gewesen, nicht angesteckt zu werden. In den letzten Jahren dachte ich mir, dass ich schon gesund werde und hatte die Hoffnung eines Tages wieder eine Beziehung führen zu können, ohne meine Partnerin zu gefährden. Inzwischen ist mir klar geworden, dass ich nie eine Beziehung haben kann, ohne eine Gefahr zu sein. Abgesehen von den körperlichen sind es vor allem die psychischen Schmerzen, die damit einhergehen.

Ich vereinsame zunehmend, habe bereits depressive Phasen und eine Antriebslosigkeit entwickelt die mich immer schwerer belasten. Meine Bedürfnisse nach einer Beziehung, Familie und gemeinsamer Zukunft stehen im Kontrast zu der Gefahr die ich für meine potentielle Partnerin darstelle. Die Partnersuche ist so schon nicht leicht und ich darf dann noch irgendwann die Bombe platzen lassen. Der Zeitpunkt dafür ist auch schwer zu finden. Man möchte ja schon ein gewisses Vertrauen aufgebaut haben, bevor man sich offenbart. Wenn man zu lange wartet, könnte die Person aber eine liebestrunkene Entscheidung treffen, die später bereut wird. Ich möchte beichten, dass ich so dumm war ungeschützten Verkehr zu haben und nun eine Gefahr für andere bin, weil ich nicht weiß, ob ich eines Tages die Courage verliere und meine Krankheit ignoriere. Niemand in meinem Umfeld kennt mein Problem, weil ich mich dafür schäme. Ich werde oft darauf angesprochen, warum ich denn single sei und erzähle dann Ausreden.

Im Moment läuft für mich eine Sanduhr ab. So lange ich Menschen in der Familie und dem Freundeskreis habe, denen ich keine Schmerzen zufügen möchte, schwimme ich einfach mit dem Strom und habe die Hoffnung, eines Tages irgendwie wieder glücklich zu sein. Wenn im Laufe meines Lebens die wichtigen Menschen weniger werden, dann werde ich die Gefahr welche von mir ausgeht, selbst beseitigen. Ich bitte um Absolution für meine Dummheit und die Gedanken dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Das ist egoistisches Selbstmitleid, was die Familie und Freunde nicht verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00041028 vom 02.03.2018 um 04:45:07 Uhr (32 Kommentare).

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“Beichte

Wieso hat er mich verlassen?!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w/31) beichte, dass mein Freund mich nach eigener Aussage wahrscheinlich verlassen will, nur weil ich Petting mit einem anderen Mann hatte. Dabei ist gar nichts passiert, wir hatten noch nicht einmal Sex. Mein Freund ist offensichtlich so besitzergreifend, weil er Minderwertigkeitskomplexe hat, da er sich wahrscheinlich unattraktiv fühlt und offenbar fürchtet, ich könnte ihn betrügen (was absolut absurd ist). Dabei ist er der Einzige, dessen Geschlechtsteil während unserer Beziehung in meine Vagina eindringen durfte (entschuldigt die plastische Beschreibung, ich kenne den Fachbegriff für diese Art von Sex nicht). Ich verstehe überhaupt nicht, was sein Problem ist. Immerhin habe ich ihm ja auch erlaubt, mit anderen Frauen rumzumachen, denn er wollte das unbedingt und ich hatte Angst, dass er mit mir Schluss macht, wenn ich das nicht akzeptiere. Ich halte mich selber nicht für die beste Partie und finde nicht bestimmt nicht so schnell wieder einen festen Partner, deswegen war ich froh, überhaupt einen Freund zu haben. Jetzt ist er weg und ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte.

Beichthaus.com Beichte #00041024 vom 27.02.2018 um 12:37:37 Uhr (32 Kommentare).

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Plötzlich schwanger

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Zorn Misstrauen Kollegen Schwangerschaft

Ich habe meine langjährige Arbeitskollegin heute vor versammelter Mannschaft angegriffen. Sie hat unter Tränen gebeichtet, von ihrem neuen Freund ungeplant schwanger geworden zu sein. Das Kind möchte sie natürlich auf jeden Fall bekommen. Ich glaube ihr nicht. Heutzutage überraschend oder ungewollt schwanger zu werden, halte ich für eine Lüge. Diese Frau ist für mich eine berechnende Lügnerin, die einen Mann an sich binden und rücksichtslos ein Kind um jeden Preis will.

Ich habe ihr gesagt, dass sie das geschickt angestellt hat und sie hat unsere Teamberatung weinend verlassen. Selbstverständlich will und wird sie bei Weiterzahlung des vollen Gehalts ins Beschäftigungsverbot gehen, klar, denn Schwangerschaft ist heutzutage ja eine Krankheit und man muss sich schonen. Meine Großmutter hat ihre Kinder zwischen Haushalt und Feldarbeit bekommen und ist daran nicht zugrunde gegangen, Millionen von Frauen weltweit haben nicht diesen Luxus wie wir hier und heute in Deutschland, aber meine Kollegin muss ja ausnutzen, was ihr zusteht.

Beichthaus.com Beichte #00041023 vom 26.02.2018 um 18:35:17 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wenn eine gute Berufsausbildung zum Fluch wird

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Verzweiflung Arbeit

Leider habe ich (30) einen ordentlichen Schulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorzuweisen, was ich inzwischen bereue. Damals habe ich die Abschlüsse gemacht, weil meine Eltern mich unter Druck setzten und die Gesellschaft bzw. das hiesige System es eben von einem erwarten. Als was ich arbeite, spielt bei der Beichte keine Rolle. Auf jeden Fall bin ich seit Jahren sehr unzufrieden im Job: Einerseits nicht ausgefüllt, andererseits überlastet und komme da nicht raus! Ehrliche Gespräche mit dem Chef und Kollegen über meine berufliche Situation haben dazu geführt, dass ich nun besonders beobachtet und fortwährend kritisiert werde, und das nicht immer konstruktiv.

Es kommt mir vor, als würde man mich loswerden wollen, weil ich als schwach oder als Querulant gelte, dabei ist mir noch nicht einmal ein Fehler unterlaufen - ich hinterfrage einfach gerne, aber das ist oftmals nicht erwünscht. In der Branche, in der ich bin, gibt es nicht viele Alternativen zu dem, was ich tue. Ein Wechsel der Arbeitsstelle würde früher oder später auf das gleiche Problem hinauslaufen. Eine neue Ausbildung bzw. ein Studium kann ich mir verdienstbedingt selbst nicht finanzieren. Auf eine externe Umschulung vom Arbeitsamt oder anderen Anbietern gibt es durch meine gute Qualifikation keine Aussicht, also bleibe ich quasi in dem Beruf gefangen. Ich kann nur jedem raten: überlegt euch, was Ihr lernt oder studiert, ihr werdet es womöglich nicht wieder los. Ein Abschluss kann nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch sein!

Beichthaus.com Beichte #00041021 vom 25.02.2018 um 18:20:35 Uhr (17 Kommentare).

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