So macht Hausarbeit Spaß!

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Morallosigkeit Peinlichkeit Freizeit

Immer wenn ich am Putzen bin, was ich meistens mit meiner Frau mache, dann stöpsele ich mir Musik ins Ohr, eine spezielle Sorte davon. Ich nenne sie Kriegsmusik. Vielleicht kennen einige hier diese Art von Musik. Es gibt sie auf Youtube z. B. unter Warmusic oder Battlemusic. Damit putze ich mit sehr viel mehr Elan, schneller und mit mehr Motivation! Warum? Weil ich dann in meiner inneren Vorstellung entsprechend dem Thema der Musik völlig abtauche und plötzlich ein großer Kriegsherr und Anführer bin. Ich stehe dann zum Beispiel vor meiner Armee und schwöre sie in einer mitreißenden Rede, die ich vor meinem inneren Auge wirklich halte, auf die Schlacht ein, welche immer eine erste Schlacht, eine letzte oder eine andere epochal wichtige Schlacht ist. Unser Feind ist immer übermächtig und wir immer auf der guten Seite, da es sich um einen Befreiungskrieg gegen eine Besatzer oder eine Verteidigungskrieg gegen einen brutalen Angreifer handelt, der unsere Städte und Dörfer niedergebrannt hat und unsere Frauen und Kinder vergewaltigt. Ich bin in meiner Vorstellung der Anführer großer, gerechter Heere, oder kleinerer Komandooperationen hinter den feindlichen Linien. In meiner Vorstellung kämpfen wir dann auch und unser Kampf ist oftmals siegreich aber auch Verlustreich. Je nach "Stimmung" der Musiktracks. Es kann z. B. ein mitteralterlicher Krieg sein - gegen einen feindlichen Herren, der uns versklaven möchte, oder aber auch eine moderne Panzer- und Häuserschlacht.

In meiner Vorstellung passieren dann auch epochale Schlachten in denen meine treuesten Begleiter umkommen und an traurigeren Stellen aber auch der Verlust der Schlacht sich abzeichnet. Und ich vor meinem inneren Auge bis zum letzten Atemzug kämpfe und mich dem brutalen Feind ebenso brutal und kalt entgegenstelle. Manchmal werde ich auch vom Feind gefangen genommen und bestialisch gefoltert, was ich ohne zu Murren über mich ergehen lasse, um meine Männer und mein Vaterland, meine Ziele oder meine Familie nicht zu gefährden. Ich spucke meinen Feinden ins Gesicht während ich gefoltert werde. Ich stelle mir dann vor, wie nach meinem Tod meine Männer/Soldaten die letzte Schlacht doch siegreich für sich entscheiden und mir dann ein Denkmal gesetzt wird. Während dieser Vorstellungen tauche ich total in diese Welt ab und stelle mir dann sogar Szenen aus diesen Kriegen vor, in denen ich gegnerische Soldaten töte und meine Männer schütze, ihnen Deckung gebe oder Ähnliches. Jedoch achte ich immer darauf, dass meine Männer sich nichts zu Schulden kommen lassen, das ein Kriegsverbrechen wäre - solcherlei Dinge dulde ich nicht und werden von mir persönlich in meinen Vorstellungen bestraft.

Ich genieße diese Vorstellungen regelmäßig und habe auch schon überlegt diese Ideen in einem Buch zu verwursten. Auch verfüge ich wirklich über beachtliches taktisches sowie militärisches Verständnis und bin in Spielen wie Risiko, Schach oder Dame sowie anderen Strategiespiele nahezu unbesiegbar... Im wahren Leben gehe ich übrigens einem sozialen Beruf nach und hasse Krieg in allen Formen! Es gäbe nur einen Weg, denjenigen wirklich aus mir rauszulassen, das wäre wenn jemand meine Tochter oder Familie bedrohen würde. Für den gibt es keine Gnade. Mir ist das Ganze trotzdem irgendwie peinlich und ich kann es niemandem erzählen...

Beichthaus.com Beichte #00040793 vom 19.12.2017 um 16:03:33 Uhr (7 Kommentare).

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Eine emotionslose Hülle

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Aggression Boshaftigkeit Gesellschaft Falschheit

Meine Eltern waren beide erfolgreiche Unternehmer, aber schlimmste Narzissten. Echte Liebe gab es nicht. Dafür massive Manipulation, seelische sadistische Gewalt, Hass und Vernachlässigung - lebenslang. An Geld hat es in unserer Familie nie gemangelt - sonst an allem. Meine Eltern sind beide sadistische Monster. Meine Geschwister und ich sind regelrecht menschlich entartet. Ich (w) habe bis heute Karriere gemacht und eine Firma mit Mitarbeitern und Auszubildenden, beruflich läuft es fantastisch, ich verdiene viel Geld und stehe mitten im Leben. Im Herzen aber bin ich ein abgrundtief bösartiger Mensch - nur niemand weiß es. Mitgefühl kenne ich nicht. Die Menschen um mich herum lieben mich und wir verstehen uns sehr gut. Ich werde oft eingeladen und habe einen großen Freundeskreis.

Zwar spiele ich glaubhaft seit Jahren unterschiedlichste Emotionen (intellektuell weiß ich, wann welche angemessen ist), aber innerlich interessieren mich Menschen absolut nicht. Ich bin nur eine Hülle. Würde einer meiner engsten Freunde/Familie oder auch Fremdes sterbend im Rinnstein liegen, ich könnte lachend über seinen Körper schreiten und es wäre mir völlig egal. Wenn ich gefolterte Kinder im Fernsehen sehe, muss ich oft richtig lachen und finde das unterhaltsam. Menschen sind für mich nur Objekte und ob sie leben oder sterben ist für mich völlig abstrakt. Da ich weiß, dass all das gesellschaftlich verachtet wird, weiß niemand wie es in mir aussieht. Ich habe gegen sämtliche Mitmenschen vom Neugeborenen bis Rentner massive Aggressionen, tiefste Verachtung und wünsche jedem das Schlimmste, während ich völlig normal durch diese Gesellschaft wandele und niemand es bemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00040781 vom 18.12.2017 um 00:16:25 Uhr (23 Kommentare).

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Weiße Hosen!

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Zorn Hass Diebstahl Vorurteile Vandalismus

Ich hasse weiße Hosen! Sobald ich jemanden in weißen Hosen sehe, ärgere ich mich und frage mich, warum solche Hosen überhaupt verkauft werden. Besonders schlimm sind weiße Hosen, die eng sind und von Männern getragen werden. Weiße, enge Hosen an Männern sind schlimm, so schlimm, dass ich den Trägern dieser Hosen gerne ein paar neue, anständige Hosen schenken würde. Frauen in weißen Hosen sind auch nicht besser, als ich eine Kommilitonin in einer weißen Hose sah, wollte ich meinen Kaffee auf selbiger verschütten. Auf einer Hochzeit hatte der Bräutigam einen weißen Anzug an, ich konnte mich gar nicht auf die Feier konzentrieren, denn die weiße Hose machte mich so wütend, dass ich nur noch daran denken konnte. Jede Farbe ist besser für Hosen, jede! Grau ist schön, aber nicht dieses Weiß!

Weiße Oberteile sind in Ordnung, aber weiße Hosen gehören verboten. Es sollte mir egal sein, was andere Menschen tragen und eigentlich ist es das auch, solange niemand eine weiße Hose trägt, ist es mir völlig gleichgültig, was andere anziehen. Gestern war ich bei meinem Bruder und als ich gesehen habe, dass er sich eine weiße Hose gekauft hat, habe ich sie unbemerkt mitgenommen. Zu Hause habe ich dieses Monster dann mit einer großen Schere bearbeitet, Kaffee darauf verschüttet, mit einem wasserfesten, schwarzen Stift habe ich sie mit Linien verschönert und ihr anschließend mit einem Spaziergang durch den Schlamm den Rest gegeben. Danach wurde sie im Müll entsorgt. Für die Hose tut es mir nicht leid, meinem Bruder habe ich das Geld für die Hose in den Briefkasten gesteckt. Zwar habe ich ihm nicht gesagt, dass ich seine Hose gestohlen und ruiniert habe, aber ich denke, er weiß es.

Beichthaus.com Beichte #00040779 vom 17.12.2017 um 17:11:28 Uhr (17 Kommentare).

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Arbeitslos und wohnt bei Mutti

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Hass Dummheit Freunde

Ich beichte, dass ich meinen besten Kumpel eigentlich hasse. Er ist der einzige meiner Bekannten, der noch aus der Schulzeit übrig ist. Der Typ hat eindeutig einen an der Klatsche. Jedoch verliefen alle Abnabelungsversuche meinerseits bisher ins Leere, was auch teilweise meiner Inkonsequenz und meinem Mitleid geschuldet ist. Der kritisiert alles und jeden, wohnt mit über 30 noch bei Mutter und ist dauerarbeitslos. Außerdem hat er meiner Meinung nach irgendwelche psychischen Störungen. Natürlich besitzt er trotzdem ein großes Maul und denkt, er wäre der Held. Auch wenn es bei anderen läuft, versucht er sein Versagerleben dahingehend zu kompensieren, dass er diese Menschen, unter anderem auch mich, runterlaufen lässt und deren Lebensleistungen konsequent schmälert. Letztes Mal war das letzte Mal, das schwöre ich! Ich bitte mich selbst um Absolution für die verschwendete Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00040775 vom 16.12.2017 um 19:38:25 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, ich kann einfach nicht Sparen!

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Verschwendung Maßlosigkeit Geld

Ich bin Ende 20 und ärgere mich mittlerweile maßlos über mich selbst und mein ausuferndes Konsumverhalten! Ich verdiene wirklich gutes Geld in einer Werbeagentur und im Prinzip fehlt es mir an Nichts. Ich habe eine geile Hütte, eine fette Karre, den feinsten Zwirn, tolle Urlaube... ABER ich haue die ganze Kohle auf den Kopf und mehr. Mein Konto ist seit Jahren laufend überzogen und nur weil der CashFlow und die Boni so gut sind, ist es mehr oder weniger egal. Das Dilemma? Ich schaffe es nicht einmal annähernd, mir eine etwas größere Summe zu sparen, obwohl es drin wäre. Leute, die nicht einmal die Hälfte von mir verdienen, haben sicherlich mehr Erspartes als ich. Ich bin ein absoluter Konsumjunkie und will immer nur mehr, mehr, mehr. Bis auf die fehlende Sparkomponente bin ich jedoch sehr glücklich und froh, dass alles so ist, wie es ist. Ich bitte um Absolution und dass ich noch lange den Job, habe der mir dieses Leben ermöglicht!

Beichthaus.com Beichte #00040768 vom 15.12.2017 um 11:10:24 Uhr (13 Kommentare).

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