Die heißeste Frau im TV

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Begehrlichkeit Waghalsigkeit Medien

Ihr erinnert euch bestimmt an mich, ich bin der Typ, der die Dame aus der Werbung mit der Blasenschwäche heiß findet (Beichte 00038825). Ich habe das Unternehmen angeschrieben und höflichst um eine Kontaktmöglichkeit zur Darstellerin gebeten. Wider Erwarten wurde meine Anfrage beantwortet, man könne meine Nachricht weiterleiten (Weitergabe der Kontaktmöglichkeiten wegen Datenschutz war nicht möglich, logisch!). Ich habe Wochen gewartet und dann kam in der Post (ich habe meine Adresse, E-Mail-Adresse, und Handynummer mitgegeben) eine Antwort von besagter Dame - privat! Ich hatte ihre Adresse. Wir haben einige Zeit postalisch kommuniziert, dann haben wir uns mal getroffen und haben inzwischen guten privaten Kontakt. Ich habe sie sogar dazu ermuntert, weiter mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Das Ergebnis sind zwei weitere Spots mit dieser heißen Frau.

Beichthaus.com Beichte #00040698 vom 28.11.2017 um 10:53:12 Uhr (13 Kommentare).

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Das beste Mittel gegen Lustlosigkeit

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Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft Ernährung Berlin

Ich (w) beichte, dass ich meinen Mann seit einigen Jahren manipuliere. Er war bereits während des Studiums mit Mitte zwanzig nicht so die Potenzbombe, nachdem er dann anfing zu arbeiten wurde es noch weniger, als sich dann privat auch noch Kinder und Darlehensabtrag einstellten, war sozusagen der Tiefpunkt erreicht. Durch den Stress und die wohl auch genetisch bedingte Lustlosigkeit musste es immer ein bisschen mehr sein, damit überhaupt Sex möglich war. Eben das typische Verhalten, wenn die Libido ganz unten ist.

In meiner Not, ich hatte einfach keine Lust ständig in Leder rumzulaufen, seinem Wunsch nachzukommen fett zu werden oder darum gebeten zu werden, einen Swingerclub zu besuchen, habe ich ein wenig die Ernährung umgestellt. Das heißt mein Mann bekam künftig viele Sachen vorgesetzt, die angeblich die Libido steigern sollen - einige Sachen waren dabei wohl nur Luft andere zündeten recht schnell. Nach ein paar Wochen hatte ich einen ziemlichen Casanova im Haus. Und was für einen. Das Essen wirkte auch bei mir ein wenig, allerdings nicht ganz so stark. Die ganzen Fetische, Extreme usw. waren danach nicht mehr notwendig, ausziehen reichte aus, einölen führte zu einem verfrühten Orgasmus. Ich glaube er war nicht einmal in seiner Pubertät so spitz.

Normalerweise hätte ich ihm das alles erzählt, leider ist dafür irgendwann der Zeitpunkt abgelaufen. Also habe ich so weitergemacht, wir haben jetzt mit fast fünfzig immer noch ein reges Sexleben und das Essen war zudem auch immer sehr gesund. Ich glaube nicht, dass er wirklich wütend wäre wenn ich es erzählen würde, ich finde es aber auch einfach schöner, wenn er selbst an sich glaubt.

Beichthaus.com Beichte #00040697 vom 27.11.2017 um 21:00:43 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Die Kollegin, die ständig jammert

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Engherzigkeit Hass Zorn Kollegen Hamburg

Ich habe meinen Job, der in meine Stadt und Gewerbe echt nicht leicht zu finden ist, über eine Bekannte bekommen. Dafür war ich ihr echt dankbar. Nun verhält es sich leider so, dass diese Bekannte, die 36 Jahre alt ist, sich teilweise benimmt wie ein verwöhntes Kind. Ständig jammert sie, immer geht es ihr schlecht. Dabei handelt es sich keineswegs um Sachen, die sie nicht ändern könnte oder die weltbewegend sind.

Ihr Freund ist scheiße und liebt sie ja eh nicht, sie trennt sich aber nicht (alleine sein ist ja auch doof). Ihr Job ist zum Kotzen, die Boni zu niedrig, die Kollegen Idioten, sie bewirbt sich noch nicht mal woanders (hat ja keine Zeit wegen dem Scheißjob), fühlt sich schlecht, lässt sich aber nicht krankschreiben (ohne sie geht ja gar nichts, und außerdem geht es ihr ja dann auch nicht besser), hat Rückenschmerzen, aber geht nicht zum Arzt (hilft doch eh nicht). Das Geschenk der Schwester war billig, der Urlaub für den Arsch, das Hotel grausam, das Essen auf der Geburtstagsfeier eklig, der Kaffee zu bitter/zu schwach, die Bahn zu voll, das Wochenende anstrengend. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie in ihrem Leben noch nie mal richtig in die Scheiße packen musste, oder Reisen unternommen hat, bei denen man sieht, wie es Leuten in anderen Teilen der Welt geht. Oft gearbeitet hat sie nicht, Mama und Papa bezuschussen ja gerne, wenn Spritgeld fehlt. Neulich bin ich explodiert und habe bei einer Kollegin erst zaghaft dann richtig hart über sie abgelästert. Und dabei erfahren, dass sie allen mit ihrem Getue auf die Nerven geht, sogar die Chefin hat die Nase voll.

Auf ihr Gejammer gehe ich gar nicht mehr ein, ich schaffe es allerdings nicht mehr, die miese Stimmung, die sie verbreitet, an mir abgleiten zu lassen. Leider sind wir uns räumlich sehr nah. Inzwischen kotzt mich ihr ständiges Seufzen und ihre passiv-aggressive Art, die Tür zu knallen dermaßen an. Ich hasse ihre Kaugeräusche, wie sie atmet, wie sie geht, wie sie redet. Ich versuche gemeinsame Anfahren zu vermeiden, weiche privaten Einladungen aus. Ein klärendes Gespräch kann ich mir nicht vorstellen, da ihr Problem offensichtlich sehr tief geht. Inzwischen wurde mir über Umwege gesteckt, dass sie, wenn es so weitergeht, rausfliegt und ich an ihrer statt befördert werde. Ich fühle mich mies, aber ein Teil von mir wünscht sich genau das. Ich bitte um Absolution ob meines Hasses gegen diese arme Wurst.

Beichthaus.com Beichte #00040696 vom 27.11.2017 um 21:00:43 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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Die Esssucht meiner Schwester

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Ungerechtigkeit Zorn Berlin

Meine Schwester war in ihrer Jugend esssüchtig. Einerseits war sie total fixiert auf das, was ich aß - ich konnte mir nicht mal in Ruhe ein Brot machen, schon rief sie, ich solle ihr was übrig lassen. Andererseits hat sie oft versucht, mich zum Essen zu animieren, damit ich fett werde. Ich habe tatsächlich, wenn es etwas Besonderes gab, oft ohne Hunger davon gegessen, damit sie nicht alles wegfrisst und ich später in die Röhre gucke. Sie machte selbst vor den Süßigkeiten meines Vaters, die für uns Tabu waren, nicht halt. Wenn er den Verlust bemerkte, fragte er, wer das war, aber sie gab es nicht zu. Wir wurden dann beide zusammengebrüllt und beschimpft, wir würden ihm alles wegfressen, das habe er für uns nicht gekauft, da habe er für gearbeitet etc. Sie hat mich sogar einmal unter vier Augen mit heuchlerischem Verständnis gefragt, ob ich das Eis echt nicht gegessen habe. Dabei hatte ich bis zum väterlichen Anschiss gar nicht gewusst, dass welches da gewesen war. Oder sie kochte abends für sich und ließ den Abwasch stehen. Weshalb unser Vater uns dann um Mitternacht nach dem Heimkommen beide aus dem Bett jagte.

Ich habe meiner Schwester das nie verziehen. Als sie vor ein paar Wochen mal sagte, das sei selbstverletzendes Verhalten gewesen, da es darauf abzielte, dass ihr schlecht davon gewesen sei, war mein erster Gedanke, da hätte sie sich besser die Arme aufgeschnitten, da hätte wenigstens sie allein drunter leiden müssen. Immerhin hatte ich auch meine Probleme, war unglücklich und musste mich da allein durchbeißen.

Beichthaus.com Beichte #00040690 vom 27.11.2017 um 00:43:18 Uhr in Berlin (10 Kommentare).

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“Beichte

Mobbing hat mich zum Nazi gemacht

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Eitelkeit Vorurteile Gesellschaft Leverkusen

Ich (m/43) habe durch meine Kindheit starke Minderwertigkeitskomplexe, welche ich an unschuldigen Menschen auslasse, die ich nicht einmal kenne. Es fing an, als ich in die Grundschule kam, ich war der einzige Junge, der dunklere Haut und dunkle Haare hatte, mein Großvater war ein Afrikaner, was man mir auch ein wenig ansah, die Farbe war jedoch hauptsächlich Bräune, meine Familie verreiste gern in heiße Länder. Ich wurde täglich gemobbt, man nannte mich Mohrenkopf, Schwarzer oder sogar Neger. Ich habe in der Zeit einen starken Selbsthass entwickelt.

Ich mied jahrelang das Sonnenlicht und trug sogar Bleichcreme für die Haut auf, nach und nach verblasste meine Schokoglasur, die mich zum Gespött gemacht hatte. Es fühlte sich toll an, endlich auch helle Haut zu haben. Endlich war auch ich ein Weißer! Gleichzeitig wuchs mein Hass auf meine Familie, sie alle waren Deutsche, außer mein Vater, zur Hälfte Afrikaner, und ich. Ich wollte auch ein Deutscher sein und beneidete die blonden und blauäugigen Burschen! Ich konnte nur dankbar über meinen deutschen Namen sein und fing an, mir regelmäßig die Haare blond zu färben. Ich trage seit Jahren blaue Kontaktlinsen und bin endlich der Deutsche, der ich im Herzen schon immer war!

Seit der Flüchtlingswelle bin ich wütend. Wütend auf die Menschen, die mein schönes Deutschland mit Füßen treten. Es ist mir egal, ob es unter ihnen eine Minderheit von guten Menschen gibt und ich könnte mit den Füßen stampfen, wenn ich eine blonde, deutsche Frau sehe, die sich mit einem Schwarzen einlässt und Kinder bekommt. Solche Mischlinge werden dann wegen ihren schlechten Genen in der Schule gemobbt, sowieso, Frauen, die mit einem Afrikaner zusammen waren, möchte ich nicht kenne.. Nicht umsonst wurden früher Schilder angebracht, dass Dunkelhäutige draußen bleiben sollen, es war richtig so, denn so konnten die Weißen eben Weiße bleiben.

Ich beichte also, dass ich durch das Mobbing in meiner Kindheit fremde Menschen verachte, ohne sie zu kennen und sie auf ihre Hautfarbe reduziere. Ich beichte, dass ich selbst afrikanische Wurzeln habe und deswegen mein Aussehen verändert habe. Ich beichte, dass ich eine arme Wurst bin. Aber ich bin eine deutsche Wurst.

Beichthaus.com Beichte #00040686 vom 26.11.2017 um 12:00:02 Uhr in Leverkusen (34 Kommentare).

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