In den Fängen einer kontrollsüchtigen Frau

62

anhören

Wollust Hass Ungerechtigkeit WG Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich (m/30) ein dämlicher Trottel bin. Zu dieser Erkenntnis hat es leider zu lange gedauert. Bis vor einem Jahr war ich ein glücklicher Mensch, dessen Leben fröhlich vor sich hin plätscherte. Nun bin ich in den Klauen einer kontrollsüchtigen Frau. Aber fangen wir von vorne an: Ich studierte in einer großen deutschen Studentenstadt und wohnte wie häufig üblich in einer WG. Die Mitbewohner waren alles langjährige Freunde und wir feierten das typische Studentenleben mit Sex, Drugs & Rock'n Roll. Irgendwann war ich fertig mit dem Studium und wechselte ins geregelte Berufsleben, blieb aber in der WG wohnen, da mir das Leben so gefiel. Die Kollegen studierten weiter fröhlich vor sich hin und eigentlich änderte sich auch nicht viel, außer dass ich in der Woche mal kürzer trat.


Da unsere WG sehr groß war, trafen sich teilweise viele Leute bei uns und es entstanden spontane Parties. Das morgens mal jemand in der Wohnung lag, den man nicht kannte, oder neben einem Mädel aufwachte war nix ungewöhnliches. Ich machte mir wegen der Mädels meist auch wenig Gedanken, da ich wenn ich mal Filmriss hatte grundsätzlich auch zu voll zum pimpern war - womit die WG-Kollegen mich auch vortrefflich mit aufzogen. So auch bei besagter Dame. Ich wachte morgens nach einer Party mit einem Mordsschädel auf und wusste gerade mal, dass ich in meinem eigenem Bett lag, aber irgendwas passte nicht. Irgendjemand war unter der Bettdecke zugange. Nachdem ich mich ihr höflicherweise vorgestellt hatte, musste ich mir anhören, dass ich ja gestern Abend so was von rotzvoll war und sie enttäuscht sei, dass nix gelaufen ist. Daher pochte sie nun auf ihr Recht auf Wiedergutmachung und sie strengte sich wahrlich an. Als ich dann mit einem Grinsen ins Wohnzimmer ging, was direkt neben meinem Zimmer lag, war der Rest der WG schon wach und empfing mich mit anerkennendem Gejohle. Die Dame machte sich mit einem dezenten Lächeln aus dem Staub. Wie es so läuft, habe ich die Dame häufiger mal getroffen und wir sind idR in der Kiste gelandet, woraus sich dann irgendwann sowas wie eine Beziehung ergab. Ich war recht zufrieden mit dem Zustand, immer mal ein paar Bierchen in der WG zischen und mit Madame knattern. Ihr ging das Abhängen in der WG allerdings irgendwann mal auf den Senkel, wer konnte es ihr auch verdenken, bei einem Haufen betrunkener Kerle. Das Niveau ist dann halt entsprechend. So haben wir dann immer mehr Abende in ihrer 1 Zimmer Studentenbude verbracht und bald hagelte es auch die ersten Beschwerden der Kollegen, warum ich nur noch bei der Tussi bin. Nunja, um ehrlich zu sein, vor die Wahl gestellt, abends einen paar Bier zu trinken oder meine heiße Maus zu nageln, da musste ich seinerzeit auch nicht so lange nachdenken. Irgendwann kam halt mal das Thema "Zusammenziehen" auf den Tisch und ich dachte mir "warum auch nicht? Läuft doch super! Haben wir noch mehr Zeit und Platz zum Pimpern". Gesagt, getan. Große Bude für uns zwei, komplett neu eingerichtet nach Madames Wünschen (und meiner Kohle). Seit dem Zeitpunkt des Zusammenziehens ist Madame allerdings gar nicht mehr so locker wie zuvor. Klar, dass die Wohnung nach ihrem Geschmack eingerichtet ist! Zu den Kollegen zum Feiern darf ich auch nicht mehr bzw. nur unter maximalem Protest. Achja, die Pimperei hat auch ganz schnell nachgelassen, nachdem Madame ihre Ziele des "partnerschaftlichen" Zusammenlebens erreicht hat. Nun wohne ich in einem Albtraum aus Mango-Duftstäbchen, YingYang und Feng-Shui, domestiziert, darf nicht mehr feiern gehen und darf mir die ständigen Schimpftiraden der ollen Schnepfe anhören.


Herr, vergib mir, dass ich damals nur mit meinem Schwanz gedacht habe und die Warnungen meiner WG-Kollegen in den Wind geschlagen habe. Ich will doch nur mein Leben von vor einem Jahr zurück.

Beichthaus.com Beichte #00027780 vom 06.05.2010 um 22:19:49 Uhr (62 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der böse schwarze Mann

52

anhören

Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Mein kleiner Bruder auf dem Vordach

36

anhören

Dummheit Waghalsigkeit Kinder Familie Willich-Anrath

Mein kleiner Bruder auf dem Vordach
Ich möchte beichten, dass mein kleiner Bruder fast durch mich gestorben oder zumindest schwer verletzt worden wäre. Das ist jetzt locker 11-12 Jahre her, ich (w) war damals sieben Jahre alt. Meine Mutter bat mich, noch als eine Bekannte da war, das Fenster im Schlafzimmer aufzumachen, zum Durchlüften. Ich machte es ganz auf. Es stand sperrangelweit offen. Eine viertel Stunde verging. Plötzlich stand mein Vater in der Tür und rief meine Mutter. Meine Mutter wurde kreidebleich.

Wir lebten damals im dritten Stock in einem Mehr-Parteien-Haus unterm Dach. Das Kind der Bekannten hatte die Schlafzimmertür geöffnet. Mein Bruder kam zu der Zeit noch nicht an die Klinke. Er ist auf das Bett, aus dem Fenster auf das kleine Vordach gestiegen und stand da. Eine Hand am Fensterrahmen, mit der anderen Hand hat er Papa gewunken. Meine Mutter hatte einen Schock und musste sich das Schreien verkneifen. Mein Vater blieb ruhig, ging ruhig auf meinen Bruder zu und konnte ihn noch am kleinen Pullover festhalten, als er wackelig auf seinen kleinen Beinen wurde. Schnell auf ihn zurennen wäre das denkbar falsch gewesen, denn sonst hätte mein Bruder sich ja erschreckt. Hätte ich das Fenster damals nur gekippt, wäre diese Gefahr komplett gebannt gewesen. Ich habe jahrelang danach noch etliche Male darüber nachgedacht, ob meine Mutter gesagt hat "Mach das Fenster auf Kippe" oder "Mach das Fenster auf." Wie auch immer. Wir alle hatten nicht damit gerechnet. Es gibt viele Szenarien, wie das hätte laufen können. Fakt ist, ich war sieben Jahre alt. Ich konnte doch auch nicht wissen, dass diese dumme Tochter von der Bekannten die Türen aufkriegt. Es tut mir leid und ich möchte Gott danken dafür, dass er meinem Vater die Ruhe, meiner Mutter die Fassung und meinem Bruder die starken kleinen Beinchen gegeben hat. Das hätte so etwas von Böse enden können.

Beichthaus.com Beichte #00027768 vom 02.05.2010 um 18:52:19 Uhr in Willich-Anrath (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit Stützrad fahren

24

anhören

Lügen Falschheit Kinder Familie

Als ich ein kleines Kind war und gerade das Fahrradfahren ohne Stützräder gelernt hatte, fuhr ich mit meinem Großvater spazieren. Weil ich aber noch sehr ungeschickt war, kippte ich auf ein paar Steinchen einfach um und zog mir eine Gehirnerschütterung zu. Ich habe sowohl direkt nach dem Unfall als auch noch Jahre später behauptet, mein Großvater hätte mich angerempelt - seitdem wird das Thema immer wieder im Kreis der Familie angesprochen, um ihn damit zu "ärgern", was er denn mit seinem Enkel gemacht habe - ich habe bis heute nicht zugegeben, dass ich nur nicht anständig fahren konnte.

Beichthaus.com Beichte #00027757 vom 28.04.2010 um 20:59:54 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Dicker weißer Rettich

37

anhören

Wollust Vorurteile Shopping Arbeit Winterthur

Ich (m) arbeite in einer großen Detailhandelskette mit einem orangefarbenen M in der Schweiz als Kassierer. Wenn scharfe Frauen zu mir kommen, um zu bezahlen, und sie zufälligerweise eine große, krumme Gurke bei sich haben (oder einen dicken, weißen Rettich), dann denke ich immer, sie würden diese zu ihrer eigenen Befriedigung missbrauchen. Ich beichte, dass ich mich, wenn ich so etwas wieder denke, wie ein Perversling fühle. Ich möchte eigentlich gar nicht dran denken, weil das nur ablenkt, aber ich kann nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00027748 vom 27.04.2010 um 16:48:01 Uhr in Winterthur (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000