Krankschreibung bis zur Kündigung

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Faulheit Arbeit

Seit zwei Monaten habe ich den Pakt mit dem Teufel Zeitarbeit geschlossen. Ich bin auch zufrieden, bisher wurde der Lohn pünktlich bezahlt. Was mich wurmt, ich arbeite momentan für ein Call-Center, welches für Auto-Versicherungen supported. Seit den Schulungen wurde mir klar, dass es für mich nichts ist. Ich komme mit dem Umfang des Inputs einfach nicht klar. Ich würde gerne die Versicherung kündigen, traue mich aber nicht es bei beiden Seiten anzusprechen. Ich würde mich gerne versetzen lassen, habe aber Angst, dass für mich keine Stelle gefunden wird. Ich werde mich wohl krank schreiben lassen bis, ich gekündigt werde und mich ALG2 auffängt.

Beichthaus.com Beichte #00041243 vom 06.05.2018 um 03:31:48 Uhr (18 Kommentare).

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Eier, ich brauche Eier!

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Manie Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) habe vor kurzem mein Leben komplett umgestellt. Bis dato war ich bis auf extrem seltene Ausnahmen Vegetarierin, habe sogar mehrere vegane Tage pro Woche versucht und mich viel mit Tierschutz im Zusammenhang mit meinem Konsumverhalten beschäftigt weil mir das Thema einfach wichtig ist. Und ja, ich habe das gemacht, ohne jedem, der meinen Weg kreuzte, meinen Lebensstil aufzwingen zu wollen.

Leider neige ich von Natur aus zu etwas kräftigeren Körperbau, und die Unmengen an Kohlenhydraten, die ich bei meiner Ernährung in mich hinein schaufelte, haben das nicht gerade besser gemacht, obwohl ich mich eigentlich durchweg gesund ernährt habe. Ich nahm stetig an Gewicht zu und als dann schon mein Arzt Alarm schlug, und ich anfing bei längeren Treppen zu schnaufen, habe ich begonnen, Kraftsport, genauer gesagt, Eigengewichtstraining zu machen. Erst moderat, dann bei wachsendem Erfolg, immer anspruchsvollere Einheiten.

Ich bin begeistert vom Erfolg, und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich richtig süchtig nach Sport geworden. Ich habe in den letzten Monaten auch schon fast zehn Kilo dadurch abgenommen und passe wieder in Hosen, von denen ich mich schon verabschiedet hatte. Leider habe ich dadurch jedoch einen Heißhunger auf Fleisch und andere tierische Produkte, vor allem Eier, entwickelt. Klar, wer trainiert, braucht Proteine. Wo früher Nudeln und Brot am Speiseplan standen, verdrücke ich jetzt Unmengen an Fisch, Speck und saftigen Steaks, ich brauche drei Kartons Eier in der Woche und kann meine Muskeln regelrecht beim Wachsen zusehen. Erfreulicherweise interessiert mich Schokolade plötzlich überhaupt nicht mehr. Ich liebe das Training, und das Gefühl, wenn danach die Muskeln brennen, ist einfach herrlich. Und zu allem Überfluss fühle ich mich durch die neue Ernährung trotz strenger Diät immer angenehm satt und zufrieden, während früher die Portionen gar nicht groß genug sein konnten.

Nur vom ethischen Standpunkt aus gefällt mir das alles überhaupt nicht, ich bin eigentlich eine richtige Ökotante und will kein Fleisch essen, sondern lieber die süßen Kühe und Schweinchen streicheln, im Wissen dass ihre Leben meinetwegen nicht beendet werden müssen. Wenn ich aber nicht selber bald aussehen will wie ein Mastschwein, muss ich wohl weiter bei der neuen Ernährung bleiben. Es tut mir Leid, dass ich aus Eigennutz meine Grundsätze über Bord geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041143 vom 05.04.2018 um 10:12:46 Uhr (33 Kommentare).

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Mit Helfersyndrom im Internet

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Zorn Verzweiflung Begehrlichkeit Internet Wien

Vor vier Jahren habe ich Panikattacken bekommen. Diese wurden immer schlimmer, bis ich fast gar nicht mehr schlafen konnte. Nach ein paar Monaten wurde bei mir ein Depression diagnostiziert. In der Zeit habe ich meinen ganzen Kummer in ein Forum geschrieben. Ein paar Monate später hat mich ein Mädchen angeschrieben. Ich habe mich sofort blendend mit ihr verstanden. Wir haben uns fast täglich über Skype unterhalten. Einen Monat später habe ich sie besucht. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nie eine Freundin und heute auch noch nicht. Damals schrieb sie mir, dass sie mir die Hand reichen will, wie auch ihr einst die Hand gereicht wurde. Nach dem Besuch bei ihr bin ich von ihr nicht mehr losgekommen. Zwei Wochen nach dem Besuch wollte sie den Kontakt abbrechen, weil ich mehr wollte und ich sie wiedersehen wollte. Ich wollte mit ihr zusammen sein. Das hat mich sehr verletzt. Ich habe daraufhin die Kontakt abgebrochen.

Eine Woche später habe ich es nicht mehr ausgehalten und wir haben wieder geskyped. Mit der Zeit fing sie an Einladungen zu machen, die sie immer wieder verschoben hat. Neun Monate später habe ich herausbekommen, dass sehr vieles von dem, was sie mir erzählt hat, gelogen war. Sie hat mich warmgehalten und sich hinter meinem Rücken über mich lustiggemacht. Mir gesagt, dass sie mich liebt. Wir hatten nie Sex miteinander. Sie hat mir sehr viele abfällige Kommentare um die Ohren gehauen. Doch das habe ich alles nicht gehört. Ich war blind. Inzwischen vermute ich, dass sie an einem Helfersyndrom leidet. Es ist sehr viel Zeit vergangen und trotzdem taucht sie immer wieder in meinem Kopf auf. Oft hasse ich sie für das, was sie mir angetan hat. Ich fühle mich oft wie scheiße. Ich konnte mein Leben nicht ändern und bin immer noch unzufrieden. So wie ich jetzt lebe, verschwende ich mein Leben. ich weiß, dass ich nie mit ihr zusammen kommen werde. Ich vermisse dich S..

Beichthaus.com Beichte #00041067 vom 10.03.2018 um 23:56:06 Uhr in Wien (7 Kommentare).

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Nie so gut wie die große Schwester

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Hass Falschheit Familie Frankfurt

Ich kann meine Schwester nicht leiden. Sie war immer schon ein manipulatives Miststück, das Mami, Papi und jeden anderen Menschen super um den Finger wickeln konnte. Das fing an damit, dass sie in der Kindheit immer gepetzt hat, wenn ich mir mal eine Rippe Schokolade […]
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Beichthaus.com Beichte #00041065 vom 10.03.2018 um 23:24:19 Uhr in Frankfurt (Nebeniusstraße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wenn eine gute Berufsausbildung zum Fluch wird

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Verzweiflung Arbeit

Leider habe ich (30) einen ordentlichen Schulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorzuweisen, was ich inzwischen bereue. Damals habe ich die Abschlüsse gemacht, weil meine Eltern mich unter Druck setzten und die Gesellschaft bzw. das hiesige System es eben von einem erwarten. Als was ich arbeite, spielt bei der Beichte keine Rolle. Auf jeden Fall bin ich seit Jahren sehr unzufrieden im Job: Einerseits nicht ausgefüllt, andererseits überlastet und komme da nicht raus! Ehrliche Gespräche mit dem Chef und Kollegen über meine berufliche Situation haben dazu geführt, dass ich nun besonders beobachtet und fortwährend kritisiert werde, und das nicht immer konstruktiv.

Es kommt mir vor, als würde man mich loswerden wollen, weil ich als schwach oder als Querulant gelte, dabei ist mir noch nicht einmal ein Fehler unterlaufen - ich hinterfrage einfach gerne, aber das ist oftmals nicht erwünscht. In der Branche, in der ich bin, gibt es nicht viele Alternativen zu dem, was ich tue. Ein Wechsel der Arbeitsstelle würde früher oder später auf das gleiche Problem hinauslaufen. Eine neue Ausbildung bzw. ein Studium kann ich mir verdienstbedingt selbst nicht finanzieren. Auf eine externe Umschulung vom Arbeitsamt oder anderen Anbietern gibt es durch meine gute Qualifikation keine Aussicht, also bleibe ich quasi in dem Beruf gefangen. Ich kann nur jedem raten: überlegt euch, was Ihr lernt oder studiert, ihr werdet es womöglich nicht wieder los. Ein Abschluss kann nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch sein!

Beichthaus.com Beichte #00041021 vom 25.02.2018 um 18:20:35 Uhr (17 Kommentare).

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