Mein kaputtes iPhone

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Schamlosigkeit Zwietracht Peinlichkeit Kollegen Telefon Biel/Bienne

Ich (m/18) besitze ein iPhone 3G. Dieses hielt bei mir schon stolze 2 Jahre und etliche Stürze durch. Jedoch funktioniert der An/Aus-Schalter nicht mehr. Wenn ich also das besagte iPhone in meine Hosentasche stecke macht es sich selbstständig. Ich habe schon aus Versehen meinen Chef angerufen, der in der Favoritenliste steht und er dürfte Diskussionen über Alkohol, Sex usw. mithören. Doch eines Tages passierte etwas echt doofes. Ich sprach mit einem Kollegen über eine andere Kollegin, die ich gerne bürsten wurde. Ich sagte noch, dass sie etwas fett wäre und ich nicht als Tierschänder enden wolle, sie mich jedoch scharf machen würde. Was ich nicht bemerkte war, das diese Kollegin alles mithörte. Ergebnis: Fünf verheulte Nachrichten auf meiner Mailbox und ein Tritt in die Eier von ihrer besten Kollegin. Habe jetzt ein neues iPhone.

Beichthaus.com Beichte #00028394 vom 13.12.2010 um 20:12:32 Uhr in 2504 Biel/Bienne (Rue de la Poste) (44 Kommentare).

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Logorrhoe

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Hass Dummheit Medien

Logorrhoe
Ich möchte beichten, dass ich Mario Barth hasse! Ich kann nicht beschreiben, wie es dazu kam, aber es ist nun mal so. Ich finde diesen Typen kein bisschen komisch und sein verdammter Dialekt geht mir so was von auf die Nerven, dass ich am liebsten den Fernseher aus dem Fenster werfen würde, wenn seine saudumme Media-Markt-Werbung zufällig kommt. Und dieses andauernde blöde Lachen und die hirnrissigen Storys über seine neurotische Freundin. Bäh! Am Liebsten würde ich ihn mit seinem gelben Langenscheidt (Deutsch-Frau, Frau-Deutsch) so lange strangulieren, bis der Spuk ein Ende hat. Mir egal, ob er Millionen von Fans hat. Ich finde ihn beschissen. Wieder ein Beweis, dass man mit Logorrhö Geld verdienen kann. Und bevor jemand fragt: Ich bin keine Frau.

Beichthaus.com Beichte #00028388 vom 11.12.2010 um 20:01:33 Uhr (77 Kommentare).

Gebeichtet von RicardusWilliamson aus Ubstadt-Weiher
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Unter Drogen vergewaltigt

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Missbrauch Hass Drogen Feigheit Ex

Ich wurde von meinem Exfreund unter Drogen gesetzt und vergewaltigt und ich habe ihn damals nicht angezeigt. Die Gründe reichen zu weit um sie hier aufzuschreiben, aber einer davon war, dass er sich in einer schwierigen Situation befand und sich aufgrund einiger tragischer Ereignisse auf einmal quasi allein auf der Welt befand. So ohne Verwandte und mit seinen finanziellen und drogenbedingten Problemen tat er mir Leid und ich wollte nicht daran Schuld sein, wenn seine Lage sich sogar noch weiter verschlimmern würde. Er weiß, was er getan hat, meinte aber, dass er selbst so auf dieser Droge war, dass er einfach nicht wusste, was er tat. Eigentlich glaube ich ihm das auch, aber auf der anderen Seite fange ich an mich zu fragen, weshalb er sich dann erinnern kann. Ich dachte immer, er sei kein schlechter Mensch, kein Lügner, aber auch dass er nie einer Frau, insbesondere mir, so etwas antun könnte.


Er hat sich oft entschuldigt und geweint, also glaube ich, dass es ihm wirklich Leid tut, aber es ist, verdammt noch mal, passiert und das hätte es nicht dürfen! Erst dachte ich, dass ich damit fertig werde und mein Leben ging normal weiter, aber nach ein paar Monaten überwältigte mich dieses Schamgefühl, mit dem ich heute noch zu kämpfen habe, und mittlerweile verspüre ich zusätzlich Wut und einen Riesenhass. Nicht nur auf ihn, auch auf mich. Ich habe und werde mich nicht auf psychologische Hilfe verlassen, da Medikamente das Geschehene auch nicht vergessen lassen und Psychiater auf Basis der Selbstreflexion arbeiten, zu der ich auch alleine fähig bin. So weiß ich zum Beispiel, dass mein Mitleid ihm gegenüber fehl am Platz und meine Scham und das Schuldgefühl ungerechtfertigt ist. Trotzdem kann ich es nicht einfach abstellen. Seitdem ist schon eine ganze Weile vergangen, aber ich schäme mich manchmal so sehr vor mir selbst, dass ich einfach nur weinend daliege und mein Leben eigentlich schon aufgegeben habe. Natürlich werde ich mir nichts antun, denn obwohl ich mich stark von allen distanziert und das Vertrauen in andere verloren habe, gibt es immer noch Menschen, die mich lieben.


Ich habe keine Beweise und es auch nie jemandem erzählt, weil ich jedes Mal bei der Erinnerung einen Brechreiz bekomme und ich nicht möchte, dass man mich als Opfer betrachtet. Ja, verständlicherweise klingt das für jemanden, der nicht weiß wie sich ein Betroffener fühlt, einfach nur dumm und feige, aber ich kann und will einfach nicht darüber sprechen. Selbst das Schreiben fällt mir schwer. Zum besseren Verständnis: Er wollte schon als wir ein Paar waren eine Sache ausprobieren, die für mich nicht in Frage kam, da ich das als entwürdigend und auch eklig fand. Und das obwohl ich wirklich viel mit ihm ausprobiert hatte. Jedenfalls hat er genau das gemacht, als ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte und nichts mehr mitbekommen habe. Meine Beichte ist, dass ich nunmehr nicht nur noch Mitleid ihm gegenüber empfinde, sondern auch Rachegefühle hege und ihm dasselbe widerliche, selbsthass- und ekelerfüllte Gefühl geben will, wie ich es mit mir herumtrage. Ich habe das bis jetzt nicht gemacht, weil ich nicht weiß, wie ich das tun soll und das wird sich so bald wohl auch nicht ändern. Also lebe ich weiter und er kommt ungeschoren davon. Theoretisch ist er ja schon mit seinem eigenen Leben gestraft genug, da sich seine Lage nicht verbessert hat, aber praktisch reicht mir das nicht. Ich werde einfach weiter versuchen müssen, alleine klar zu kommen und das alles zu vergessen. Falls meine Beichte etwas unsortiert wirkt, würde ich gern erklärend hinzufügen, dass mich das alles unheimlich aufwühlt und ich einfach nur froh war, dieses Päckchen mal für einen Moment los zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00028387 vom 11.12.2010 um 17:09:51 Uhr (31 Kommentare).

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Wo ist mein Auto?

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Münster

Vor sechs Jahren, habe ich mein Abitur gemacht und auch um diesen Zeitraum herum meinen Führerschein erhalten. Da zwei Gymnasien in dem Ort miteinander korrespondierten, hatte ich meinen Englischleistungskurs nicht an meiner regulären Schule, sondern an der Partnerschule. An einem Abend habe ich mit meiner Clique ordentlich viel getrunken und bin auch prompt am nächsten Morgen zu spät aufgewacht. Ich wollte schon blau machen, da fiel mir im letzten Moment ein, dass ich eine Klausur an diesem Morgen schreibe. Also zog ich schnell ein paar Klamotten an, setzte mich ins Auto und fuhr los. Während der Fahrt musste ich einmal anhalten, um mich zu übergeben. Da es keinen Schülerparkplatz gab, parkte ich schnell irgendwo und rannte ins Klassenzimmer. Im Anschluss der dreistündigen Klausur wollte ich mit meinem Auto zurück fahren, doch mein Auto war nicht mehr an seinem Platz. Auch abgeschleppt wurde es nicht. Es musste also geklaut worden sein. Ich rief sofort meine Mutter an, (sie ist Psychologin), die aus einem Therapiegespräch zu mir eilte, wir direkt zur Polizeistation weiter fuhren und mein Auto geklaut meldeten. Im Laufe der nachfolgenden Unterrichtsstunden kam immer wieder die Polizei und fragte erneut. Nach Schulschluss holte mein Vater mich recht erbost ab und sagte er habe eine Überraschung für mich. Mein Auto stand eine Straße weiter, genauso wie ich es abgestellt hatte mit einem mittelgroßen Kotzfleck an der Fahrertür! Das ist mir heute alles noch sehr peinlich, da jeder Bescheid wusste, was eigentlich los war und ich soviel Wirbel gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028384 vom 11.12.2010 um 12:51:12 Uhr in Münster (16 Kommentare).

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Essen bis zum geht nicht mehr

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Völlerei Maßlosigkeit Sucht

Ich stopfe mich an manchen Tagen stundenlang derart mit fettem und süßem Essen voll, dass ich nur mehr apathisch herumliege und schließlich erschöpft einschlafe. Ich erbreche das Essen aber nicht. Ich fühle mich danach fett und manchmal möchte ich mich danach am liebsten für immer verdünnisieren. An solchen Tagen habe ich meistens Magenprobleme, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. Meinen Beichte: Ich überflute meinen Körper gerne mit Essen, weil es mich beruhigt und von meinen Problemen fernhält und weil ich meinen Körper gern ein bisschen quäle.

Beichthaus.com Beichte #00028382 vom 11.12.2010 um 00:26:02 Uhr (22 Kommentare).

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