Unsere Porsche Probefahrt

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Betrug Falschheit Habgier Stolz Auto & Co. Frankfurt

Durch einen Tipp im Internet sind ein Kumpel und ich (beide Mitte Zwanzig und Studenten sinnloser Studiengänge) auf eine geniale Idee gekommen. Wir haben uns beide jeweils unsere schicksten Anzüge angezogen und haben uns bei einem Lokalen Mietwagen-Händler eine Mercedes E-Klasse gemietet. Somit haben wir temporär unseren Status um einiges gehoben. Mit einem gehörigen Stock im Arsch sind wir zum Porsche Händler gefahren. Dort haben wir uns für junge Unternehmer ausgegeben die ein "repräsentatives" Auto haben wollten. Der Händler hat uns entweder den ganzen Schwindel voll abgekauft oder aber er hat einfach mit gespielt, jedenfalls fand ich uns gut. Ich wollte anfangs den Porsche nur einige Stunden Probefahren, mein Kumpel jedoch (Dreistigkeit in Person) hat ein ganzes Wochenende rausgeschlagen. So hatten wir das ganze Wochenende einen Porsche Carrera 911. Wir haben uns daraufhin wie die letzten Penner angezogen und haben das ganze Wochenende nur diesen Porsche gefahren und man glaubt gar nicht wie leicht Mädels auf sowas reinfallen, hielt das immer für einen Mythos, aber Erfolge waren sehr schnell zu verzeichnen. Das Lustigste war als wir den Porsche dem Händler zurückgebracht haben, ist mein Kumpel noch mit seinem schäbigen B-Corsa hinterher gefahren und haben dem Typen erzählt, das Auto wäre uns zu langsam.

Beichthaus.com Beichte #00028761 vom 25.03.2011 um 23:08:32 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

Gebeichtet von Bonestorm
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Abitur oder Fachoberschule?

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Diebstahl Lügen Falschheit Falschheit Schule Fulda

Ich (m) habe einen 3 Jahre jüngeren Bruder, der auf dem Gymnasium war, aber am Ende der 10. Klasse beschließen wollte, auf eine Fachoberschule zu wechseln. Seine Noten ließen auf dem Gymnasium immer mehr zu wünschen übrig, weswegen er große Bedenken hatte, dass er das Abi überhaupt schaffen würde. Er wollte die Fachrichtung Gestaltung einschlagen, da er wirklich sehr gut zeichnen und malen kann und in dem Bereich auch später sein Geld verdienen wollte.
Meine Eltern stimmten dem Schulwechsel zwar zu, waren aber insgeheim absolut dagegen. Ich und meine ältere Schwester haben beide Abitur gemacht, deswegen wollten meine Eltern das auch für meinen Bruder, damit ihm später einmal alle Türen offen stehen. Man konnte auf ihn einreden wie man wollte, aber er wollte weiterhin auf diese Fachoberschule. Höchstens wenn die Schule ihn nicht annimmt, würde er weiter auf die gymnasiale Oberstufe gehen.
Schließlich bekam er die Einladung zu einem Einstellungstest und einem persönlichen Gespräch. Als dieser absolviert wurde, musste er nur noch auf eine Antwort der Schule per Post warten, die in den nächsten 2 Wochen eintreffen sollte. Als ich nach circa anderthalb Wochen an unseren Briefkasten ging, war dann tatsächlich ein Brief der Schule dabei. Da mein Bruder zu dem Zeitpunkt noch in der Schule war, habe ich aus Neugier den Brief einfach mal geöffnet – eine Zusage! Er solle sich nur innerhalb der nächsten 2 Wochen melden, ansonsten würde man die Stelle anderweitig vergeben. Ich zeigte den Brief meiner Mutter. Sie nahm ihn sofort an sich und vertraute mir an, dass sie den Brief vor meinem Bruder verstecken will, da es für ihn wirklich besser wäre, gymnasiales Abitur zu machen anstatt Fachhochschulreife. Ich fand es von ihr eigentlich nicht in Ordnung, konnte sie in der Hinsicht aber schon verstehen. Mein Vater, meine Schwester und erst recht mein Bruder sollten davon nichts wissen. Wenn ich den Brief nicht schon vorher im Briefkasten gesehen hätte, hätte sie mir wohl auch nichts gesagt.
Die nächsten Tage kam mein Bruder immer wieder mit Hoffnung auf Post von der Schule nach Hause, wir mussten ihn aber Tag für Tag enttäuschen. Wenige Tage vor Ablauf der 2 Wochen rief er dann letztendlich bei der Schule an, um zu fragen was denn nun Sache wäre und ab da war es mit dem Abitur gegessen. Die Frau am Telefon teilte ihm mit, dass der Brief für ihn schon längst rausgeschickt wurde und dass er auf der Schule aufgenommen wird. Die Frau ließ ihm einen weiteren Brief zukommen und spekulierte, dass der andere Brief womöglich in der Post verloren gegangen ist.
Er hat ab da schon einen gewissen Verdacht geschöpft, dass ich und/oder meine Eltern was damit zu tun haben können. Wir beteuerten aber nach wie vor unsere Unschuld. Am Ende hat er uns wohl oder übel geglaubt, da er uns ja auch nichts nachweisen konnte. Ich bin aber sicher, dass er nach wie vor skeptisch uns gegenüber war.
Mein Bruder hat seinen Abschluss an der Fachoberschule geschafft, hat dort eine feste Freundin gefunden, macht heute eine Ausbildung zum Mediengestalter und sein Chef ist überaus mit ihm zufrieden. Es tut mir Leid, dass ich meinem Bruder angelogen habe und ihm die Sache mit dem Brief verschwiegen habe. Ich bin letztendlich doch froh, dass er über Umwege doch noch auf die Schule gekommen ist, denn so wie es nun ist, ist es eigentlich für uns alle in Ordnung. Da ich mich aber wahrscheinlich nie trauen werde, es ihm zu beichten, möchte ich es wenigstens hier loswerden. Dankeschön.

Beichthaus.com Beichte #00028758 vom 25.03.2011 um 13:01:09 Uhr in Fulda (23 Kommentare).

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“Ein


Mein 8-Stunden-Flug als 16-Jähriger

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Neugier Wollust Peinlichkeit Flug & Co.

Als ich (m) 16 war, befand ich mich in einem Flugzeug in die USA, um dort meinen Auslandsaufenthalt zu verbringen. Neben mir saß auf dem 8-Stunden-Flug ein gleichaltriges Mädchen, mit dem ich mich gleich ganz gut verstand. Da ich noch ganz am Anfang jedweder sexuellen Lebenslaufbahn stand, wurde ich praktisch geil von allem, was irgendwie Titten hatte. Irgendwann schlief das Mädchen ein und ich konnte mich nicht zurückhalten, die Schlafende vorsichtig an ihrem Ausschnitt zu betasten. Fühlte sich gut an und sie merkte nichts. Sehr gut. Dann noch einmal. Riesenadrenalinausstoß die ganze Zeit. Auf die Gefahr, erwischt zu werden, hätte ich gerne verzichten können, aber als 16-Jähriger macht man manchmal einfach dumme Sachen. Wohl beim dritten Versuch, weil ja alles so gut ging, ist sie aufgewacht - vielleicht war sie auch schon vorher wach - und hat mich praktisch in flagranti erwischt. Meine Hand ist wohl innerhalb einer Hundertstelsekunde von ihren Brüsten zu meinem Buch in meinem Schoß verschwunden und ich tat angestrengt so, als ob ich lesen würde. Sie tippte mich nur an und sagte mit einer bewundernswerter Lockerheit: "Ey, du." Ich musste den gesamten Rest des Fluges noch neben ihr verbringen und konnte ihr nicht in die Augen sehen. Ich wünsche niemandem, eine durch absolute Notgeilheit ausgelöste Peinlichkeit zu erleben.

Beichthaus.com Beichte #00028757 vom 24.03.2011 um 12:56:10 Uhr (22 Kommentare).

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Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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“Beichte

Mein erstes Bewerbungsgespräch

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich muss etwas total peinliches beichten. Es war vor anderthalb Jahren, als ich mich bei einer Zahnarztpraxis beworben habe. Es ging um einen Praktikumsplatz. Die Praxis war am anderen Ende der Stadt, mindestens 10 km entfernt und ich kannte mich dort überhaupt nicht aus. Ich habe sogar Leute angesprochen und gefragt, ob sie diese Zahnarztpraxis kennen und alle sagten "Nein". Mit einer Verspätung von 30 Minuten kam ich also irgendwie in die Praxis. Ich fand sie erst, als ich eine Kundin 10 Meter vor der Praxis gefragt habe. Natürlich hat sie mich ausgelacht. Mir wurde gesagt, dass ich im Wartezimmer Platz nehmen solle. Nach wenigen Sekunden kamen zwei Damen und schlossen die Wartezimmertür. Ich war total nervös und konnte nichts im Kopf behalten, was 10 Sekunden vorher gesagt wurde. Nach 5 Minuten Geplapper fragte mich die Zahnärztin plötzlich: "Ich finde es für einen jungen Mann aber ungewöhnlich, sich bei einer Praxis zu bewerben, bei der das gesamte Personal aus Frauen besteht!" Ich war total fertig! Mir kam diese Frage so unerwartet und ungünstig! Das war mein erstes Bewerbungsgespräch überhaupt. Ich fand nur noch die Antwort "Ja, das finde ich auch". Das war so peinlich, dass ich nicht mehr hinsehen konnte. Ich meine, natürlich habe ich mich nicht aufgrund der Frauen dort beworben, bin ja schließlich nicht notgeil. Also war das Gespräch nach 5 Minuten zu Ende. Ich hatte mir geschworen, diese Frau nie wieder in meinem Leben sehen zu wollen und war erst mal froh, dass ich am anderen Ende der Stadt wohne.

Beichthaus.com Beichte #00028738 vom 18.03.2011 um 20:49:31 Uhr (16 Kommentare).

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