Eingeschlafen

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Masturbation Trunksucht Dummheit Familie Vlotho-Exter

Ich muss jetzt mal eine extrem peinliche Geschichte loswerden, die sich vor etwa 3 Jahren zugetragen hat. Ich war bei einem Kumpel auf dem Geburtstag. Dort haben wir dann wie man es so macht, richtig ordentlich einen gebechert.
Ich war dann gegen 2 Uhr so dicht, dass ich nur noch nach Hause wollte. Als ich dann zu Hause war, hatte ich aus welchem bescheuerten Grund auch immer, unheimliche Lust mir die Palme noch ein bisschen zu wedeln. Also ab an den PC, eine gewisse Seite mit gewissen Videos angesurft und losgelegt. Blöderweise war ich zu dem Zeitpunkt wohl schon so müde und der Alkohol hat dann noch sein übriges getan, dass ich mit offener Hose und laufendem Video am Schreibtisch eingepennt bin. Natürlich kam es dann so, wie es kommen musste. Am nächsten Morgen stand plötzlich meine Mutter im Zimmer. Diese hat die blöde Angewohnheit, nur kurz zu klopfen und dann sofort ins Zimmer zu stürmen. Sie hat mich in entsprechender Pose und der besagten Seite auf dem Bildschirm an meinem Schreibtisch entdeckt. Durch das Klopfen bin ich dann auch endlich aufgewacht und habe meine Mutter nur verdutzt angeguckt. Sie hat dann leicht verstört geschaut, gesagt, dass das Frühstück gleich fertig sei und sich schnell wieder umgedreht. Mir war das so dermaßen peinlich, aber sie hat mich nie drauf angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00028720 vom 11.03.2011 um 18:04:27 Uhr in Vlotho-Exter (21 Kommentare).

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Die Tussi aus dem Mathe-Kurs

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Hass Boshaftigkeit Falschheit Internet Schule Mainz

Vor etwa zehn Jahren war ich (w/25) noch auf dem Gymnasium. Ich war eine relativ stille, zurückhaltende Schülerin, zu den Strebern gehörte ich dennoch nicht. Ich wurde wahrscheinlich als eine gewissenhafte Schülerin eingestuft, was mich manchmal doch ein bisschen angekotzt hat, weil ich zwar äußerlich recht unscheinbar war, innerlich jedoch durchaus fiese Gedanken hegte. Meist jedoch berechtigt. Es gab da so eine Schülerin in meinem Mathe-Kurs, die immer total aufgebrezelt in die Schule kam und wirklich strunzdumm war, immer am Lästern und Tratschen. Außer ihrem Aussehen hatte sie sicher keine Beschäftigungen. Sie hat sich immer als erste über alles aufgeregt und fand immer alles "total unfair", was Lehrer so gemacht haben. Sie war einfach eine extreme Nervensäge. Das sah nicht nur ich so. Dennoch hatte sie ihre Tussi-Freundinnen, denen sie ein Ohr abgekaut hat und umgekehrt.


Eines abends kamen mir wegen dieser Knalltüte leichte Mordgelüste und ich war in Laune irgendwas anzustellen. Ich kramte im Internet die Lehrerliste hervor und fand ein paar Lehrer, die auch wie ich AOL hatten. Unter anderem stand dort eine Lehrerin, die ich vom Sehen kannte, aber nie im Unterricht hatte. Ich wusste aber, dass Sabine L., die Strunzdumme, bei ihr Unterricht hatte. Also legte ich einen neuen AOL Namen mit Sabines Vor- und Zunamen an und fügte die Lehrerin, Frau Fuchs, in der Freundesliste hinzu. Kaum war die Lehrerin online schrieb ich ihr munter ein Telegramm (funktioniert wie ein Messenger) als Sabine L. mit lediglich folgendem Inhalt: "Arschloch" und Grinse-Smiley hinten dran. Ich wollte es auch nicht übertreiben. Die Lehrerin antwortete natürlich nicht.


Direkt am nächsten Morgen kam ich zu Mathe in die Klasse und sobald ich auf meinem Hintern saß, hörte ich Sabine schon empört rumgeifern. Ich wusste sofort was los war, war aber schon etwas erstaunt darüber wie schnell das bekannt wurde. Die ganze Klasse war am Quasseln und Theorien aufstellen und ich stellte mich blöd und hörte interessiert zu. Immer wieder hörte ich Sabine sagen "das war irgendjemand, der sich an Frau Fuchs rächen will und dann soll es auch noch auf meinem Rücken ausgetragen werden" oder irgendwie sowas. Alle Leute gingen davon aus, dass sich jemand an Frau Fuchs rächen will. Dabei kannte ich die gute Frau noch nicht mal und sie war mir wirklich total egal. Niemand kam auf die Idee, dass man es auf Sabine abgesehen hatte. Frau Fuchs war natürlich blöd genug zu glauben, dass es auch tatsächlich Sabine war. Wie blöd kann man denn sein. Wenn ich sowas machen wollte, schreib ich doch nicht mit vollständigem Namen meine Lehrerin an. Ich fand es zu gut. Die Lehrerin schien dann noch einiges unternommen zu haben und ich weiß auch gar nicht genau, welche Konsequenzen es gab, weil es schon wieder 10 Jahre her ist. Ich würde mich diebisch freuen, wenn Sabine L. das jetzt liest.


Ich bin mir sehr sicher, dass niemand in der Stufe auf die Idee gekommen ist, dass ich das war. Ich war viel zu ruhig und brav, als dass man mir das zugetraut hätte. Umso mehr freute es mich, dass ich der Grund war, dass alle sich das Maul zerrissen haben. Mit so wenig Aufwand soviel Drama-Show veranlasst zu haben fand ich äußerst unterhaltsam. Ich habe Sabine vor einer Weile zum ersten mal nach der langen Zeit an der Bushaltestelle stehen sehen und da fiel mir diese Geschichte wieder ein. Ich musste direkt grinsen. Ich habe das damals niemandem verraten und jetzt nach 10 Jahren wollte das mal raus. Und was die meisten nicht wissen: es werden immer die lauten verdächtigt, es sind aber immer die stillen, mit denen keiner rechnet.

Beichthaus.com Beichte #00028710 vom 09.03.2011 um 12:14:29 Uhr in Mainz (26 Kommentare).

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Die zermatschte Hochzeitstorte

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Vandalismus Feigheit Familie

Vor drei Jahren hat meine Cousine geheiratet. Es war eine sehr pompöse Feier, alles bis ins kleinste Detail geplant und organisiert. So sollte auch die Präsentation der Hochzeitstorte etwas besonderes sein, sie sollte verhüllt in den Saal gebracht und dort dann vor allen Gästen aufgedeckt und angeschnitten werden.
Als Trauzeugin war ich für einige der organisatorischen Belange verantwortlich, unter anderem auch für die Annahme der Torte, die erst im Laufe der Feier geliefert werden sollte. Bis hierhin lief auch noch alles glatt, die Konditorei brachte die Torte, ein dreistöckiges Meisterwerk aus Schokolade und Zuckergussrosen, ordnungsgemäß und blickdicht unter einer riesigen Tortenhaube verstaut. Neugierig wie ich nun mal leider bin, wollte ich unbedingt als Erste einen Blick darauf werfen, und so entfernte ich, meinen anderthalbjährigen Sohn auf dem Arm, die Haube. Es war wirklich ein Kunstwerk! Doch dann geschah es, mein Sohn griff nach der Torte und zermatschte den oberen Teil mitsamt dem Marzipanhochzeitspaar! Kurzfristig hatte ich das Gefühl, einen Herzinfarkt zu haben, doch dann übernahmen meine Instinkte die Kontrolle über mich, und mein Überlebensinstinkt sagte mir: Mach bloß, dass du wegkommst, sonst wird dir deine Cousine deinen Kopf anstelle des verunglückten Marzipanpärchens auf die Torte setzen! Also Haube wieder drauf, meinen Sohn von allen verräterischen Spuren sauber gewaschen und zurück in den Saal! Dort gab ich der Braut Bescheid, dass die Torte geliefert worden sei und auch wie gewünscht noch unausgepackt auf ihren großen Moment wartet. Der große Moment war dann natürlich anders als gewünscht, meine Cousine und ihr frisch getrauter Ehemann fielen fast die Augen aus dem Kopf. Aufgrund der vielen Gäste rissen sie sich aber Gott sei Dank zusammen und machten gute Miene zum bösen Spiel. Die Konditorei wurde aber dennoch beschuldigt und man einigte sich darauf, dass die Beiden nur den halben Preis zahlen mussten. Erklären konnte sich den Vorfall aber niemand. Also, meine liebe Cousine und auch liebe Konditorei, es tut mir wirklich Leid! Ich werde die Geschichte aber bei eurer goldenen Hochzeit gerne zum Besten geben!

Beichthaus.com Beichte #00028709 vom 09.03.2011 um 11:58:52 Uhr (23 Kommentare).

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Wischi Waschi Ausbildung

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Feigheit Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit Neulehe

Ich (m/24/Auszubildender Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) beichte, dass ich zu feige bin meinem Chef zu sagen, was für einen Schwachsinn wir in der Firma machen und warum reihenweise Mitarbeiter kündigen. Es werden lieber diverse Fremdkomponenten installiert um einem Kunden schnell irgend eine experimentelle Bastellösung zu zeigen, bevor man sich auch nur eine halbe Stunde Gedanken macht, was man eigentlich vor hat. Keiner kümmert sich um ordentliche Methoden zur Softwareentwicklung oder zum Testen, es wird nur ein Haufen Wischi-Waschi-Code an den anderen gebastelt. Was ich in der Berufsschule an relevanten Methoden und Techniken lerne, interessiert keine Seele hier.
Dass ich dieses Jahr schon fast 40 Überstunden gemacht habe und mich einfach nicht traue meinen Freizeitausgleich zu nehmen spricht eigentlich auch Bände. Ich beichte außerdem, dass ich mich, wenn das so weitergeht, bei einem anderen Ausbildungsbetrieb bewerben werde um meine letzten 1,5 Lehrjahre zu absolvieren. Ich glaube einfach nicht, dass ich hier viel Produktives zur Softwareentwicklung mitnehmen kann. Hier bin ich höchstens Codingroboter und kein Entwickler, der sich tatsächlich Gedanken über eine dem Kundenwunsch entsprechende Software machen darf. Ich weiß, dass ich eigentlich glücklich sein sollte einen Ausbildungsplatz zu haben und dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Dazu kommt, dass meine Kollegen (die Angestellten) menschlich total in Ordnung sind. Aber mein "Marktwert" mit so einer Ausbildung als Blender-Software-Ersteller und Bugfix-Pfuscher wird eher gering ausfallen und das möchte ich eigentlich nicht riskieren. Jetzt gehts mir irgendwie besser, das musste ich mal los werden.

Beichthaus.com Beichte #00028705 vom 08.03.2011 um 13:37:33 Uhr in Neulehe (14 Kommentare).

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“Beichte

Verrat an meinem besten Freund

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Gewalt Morallosigkeit Dummheit Verrat Schule Berlin

Es ist jetzt ungefähr 8 Jahre her. Damals fuhr meine Klasse zur Klassenfahrt nach Berlin und wir wohnten in einer Jugendherberge. Drei meiner Freunde, darunter auch mein bester Freund, ich und ein seltsamer Junge wurden zusammen in ein Zimmer gesteckt, weil der Junge keine Freunde hatte und uns zugeteilt wurde.
Wir taten so als würden wir uns mit ihm anfreunden und warteten bis er schlief. Einer meiner Freunde zog am Schlafsack-Reißverschluss des Jungen während ich die ganze Sache mit der Videokamera meines besten Freundes filmte.
Das rechte Bein des Jungen wurde freigelegt und mein Freund hielt ein Feuerzeug an das Bein. Dann sprühte er mit einem Deospray dagegen, wodurch es eine gewaltige Stichflamme gab. Eigentlich wollte er nur auf unkonventionelle Art das Bein des Jungen enthaaren, aber die Aktion führte zu Verbrennungen 2. Grades.
Wir drohten dem Jungen nichts zu sagen und es dauerte auch zwei Wochen bis seine Mutter merkte, dass er sein Bein mit Mullbinden umwickelt hatte. Eine Anzeige bei der Polizei folgte. Nach und nach kamen immer mehr Details heraus und schlussendlich sollte geklärt werden, wer die Tat auf Video aufgenommen hatte. Da es sich um die Kamera meines Freundes handelte, wurde er als erstes verdächtigt. Ich war der Einzige von uns, der zum Tatzeitpunkt nicht betrunken war, womit sich die Anderen an fast nichts mehr erinnern konnten. Mein bester Freund bekam eine Strafe von 100 Sozialstunden und glaubt bis heute, dass er die Tat gefilmt hat und sich nur nicht mehr erinnern kann. Es tut mir schrecklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028703 vom 08.03.2011 um 11:19:35 Uhr in 10623 Berlin (Joachimstaler Straße 1-3) (33 Kommentare).

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