Ihr habt die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen!

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Engherzigkeit Verzweiflung Gesellschaft Vorurteile Nebenan

Ich bin angewidert von den ganzen Spießern da draußen, die von hoher Moral reden, von Gewissen und Grenzen und glauben, über andere Menschen "richtig" urteilen zu können. Das Netz z. B. ist voll von denen, die denken, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und sich im vermeintlichen Mantel der Anonymität über andere auslassen und unerkannt glauben, wenn sie ihre Mitmenschen angreifen. Besonders die Themen Kinder, freier Sex und Tiere werden bis zum Gehtnichtmehr ausgeschlachtet und kommentiert, und einer will es besser als der andere wissen. Ich bitte um Absolution für diese Intoleranz gegen die "ganz Schlauen" dieser Welt.

Beichthaus.com Beichte #00040974 vom 10.02.2018 um 19:55:44 Uhr in Nebenan (10 Kommentare).

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Das Kamel

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Restaurant Engherzigkeit Miltenberg

In unserem Gasthaus haben wir einen Stammgast, den wir aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen "Das Kamel" getauft haben. Von dem Namen wissen nur das Personal und ein paar andere Stammgäste. Um die Sache etwas unterhaltsam zu machen, haben wir das Lied "Caravan" von Duke Ellington als Datei gespeichert und immer, wenn "das Kamel" die Kneipe betritt, läuft dieser Song. Die Eingeweihten zerreist es fast vor Lachen und das Kamel selbst wundert sich.

Beichthaus.com Beichte #00040972 vom 10.02.2018 um 17:52:42 Uhr in Miltenberg (7 Kommentare).

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“Beichte

Die Frauenquote ist nur nervig!

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Aggression Engherzigkeit Arbeit Ungerechtigkeit Köln

Ich möchte beichten, dass mir das Theater um die Frauenquote echt auf den Geist geht. Erstens erlebe ich selber auf dem Arbeitsplatz, dass irgendwelche Mitarbeiterinnen Beförderungen kriegen, für Jobs, welche sie nicht geeignet sind. Im Unternehmen durfte eine aus Mitleid und wegen der Quote in mein Team zugeteilt werden. Sie ist hinterlistig, arrogant und unfähig für Kritik. Zur Frauenquote kann ich nur sagen, dass ich dies sehr unnütz finde. Wir leben hier im Westen in einer freien Gesellschaft und jede Frau darf wie ich Informatik, Mathe und Physik studieren. Für diejenigen, die das nicht wollen, stehen andere Fachrichtungen zur Verfügung. Gerade in der IT, wo man sich vieles selber beibringen kann, sollte es kein Problem sein. Denn mit einem reinen Frauenteam kann ich nichts anfangen. Und hört auf mit Männern und Sexismus. Klar gibt es Arschlöcher, die Grenzen überschreiten, jedoch gibt es auch Frauen, die ihre Grenzen überschreiten (beispielsweise Mobbing).

Die Frauenquote dient unter anderen auch dazu, dass die Wirtschaft wachsen sollte, um noch mehr die Taschen von Aktionären zu füllen. Zudem nervt es mich, dass Frauen, eher dazu tendieren, Konflikte hinten durch zu lösen. Nicht mit offener Konfrontation. Auch nervt mich den Neid der Frauen, den sie mir entgegenbringen. Ich bin nicht perfekt, auch bin ich stets freundlich, hilfsbereit, ehrlich und loyal. Zurück zur Frau, die aus Mitleid in mein Team kam: Als ich anfing, verhielt sie sich mir gegenüber abwertend. Ließ sich keine Zeit zur Einarbeitung. Ich will nicht die Rassismuskeule auspacken, aber da spüre ich bei ihr einen latenten Rassismus mir gegenüber. Bei der neuen Mitarbeiterin zeigt sie sich couragiert, was auch korrekt ist, spannt diese aber ein, meine mühevolle Arbeit zu übergehen und zu kritisieren.

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass mir diese Frauenquote aus dem Hals hängt. Ich frage mich auch, wieso gibts bei der Müllabfuhr, Möbelpackerei etc. keine Frauenquote? Ja, weil sich die Initianten (darunter die Schwatzliese der ARD, Sonntags-Polittalk) sich eh nur um die Elite kümmert und sich nicht überlegt, dass auch die Frauenquote im Baugewerbe erhöht werden kann. Ich muss beichten, dass ich nicht mit Frauen arbeiten kann und lieber mit Männern arbeite. Da mal einen schmutzigen Witz, da mal schwarzer Humor. Und ja, kommt mal ein blöder Witz, welcher meistens nie ernst gemeint ist, kommt bei mir ein derberer Spruch zurück.

Beichthaus.com Beichte #00040967 vom 09.02.2018 um 19:50:29 Uhr in Köln (30 Kommentare).

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Ich habe fast eine Millionen Euro verdient!

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Morallosigkeit Selbstsucht Geld Engherzigkeit München

Vor 10 Jahren habe ich von der Oma ein kleines Haus mit Grund geerbt. Da es weiter weg war, habe ich sofort verkauft und rund unter dem Strich 400.000 Euro bekommen. Sie meinte immer, ich soll gut auf das Häuschen aufpassen. Das Haus war Schrott, aber der Grund groß. Von den 400.000 Euro habe ich 100.000 Euro sinnlos verprasst. Nettes Auto, Urlaube und sonstigen Luxus. Da ich recht gut verdiene, habe ich die restlichen 300.000 Euro in Aktien angelegt. Allerdings nur in moralisch verwerfliche Wertpapiere. Rüstungsaktien wie Rheinmetall (60 Prozent plus letztes Jahr), die den Leopard bauen. Dazu noch Drohnen-Hersteller und Raketenbauer. Alles, was Unheil bringt. Dank Trump läuft es prima und jetzt liegen 960.000 Euro auf dem Depot, es steigt weiter. Ich bin gierig und will nichts verkaufen. Wenn es 1,5 Mio sind, höre ich auf zu arbeiten und ziehe nach Thailand und lass es richtig krachen. Das reicht dann bis ans Lebensende. Ich verdiene an Kriegen und am Leid der Menschen. Oma würde sich im Grab umdrehen, sie war gütig und gläubig. Sorry, aber ich will noch was erleben, auch wenn es mir leidtut. Bis jetzt habe ich insgesamt 2.000 Euro in 10 Jahren gespendet. Und ja, ich weiß, das ist wenig.

Beichthaus.com Beichte #00040942 vom 01.02.2018 um 13:32:36 Uhr in München (22 Kommentare).

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Die gruselige Babysitterin

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Boshaftigkeit Zorn Kinder Bremen

Als ich (w/20) fünf Jahre alt war, waren meine Eltern beide beruflich eingespannt, sie arbeiteten fast immer nachts, weshalb sie eine Frau einstellten, die beruflich Kinder betreute und nachts auf mich aufpassen sollte. Obwohl die Frau noch jung war, kam ich nicht wirklich gut mit ihr klar, sie war sehr christlich und erzählte mir immer von Gott, obwohl ich keiner Religion angehörte. Eines Abends wollte ich schlafen gehen, ich stand vor dem Spiegel im Flur und kämmte meine Haare. Die Frau stand neben meiner Zimmertür und starrte mich an. Ich fragte sie, warum sie mich denn so komisch anschauen würde, sie grinste und sagte, dass ich sie auch anschauen könnte. Plötzlich riss sie ihr Nachthemd nach oben, sie trug keine Unterwäsche, ich war erschrocken, sagte aber nichts und ging schnell in mein Zimmer.

Meinen Eltern erzählte ich davon nichts, jedoch fing ich an, mich vor der Frau zu ekeln, sie schlief manchmal sogar in meinem Zimmer, obwohl wir ein Gästezimmer hatten. Ich wollte nicht mehr, dass sie auf mich aufpasst und war daher immer zickig und gemein zu ihr. Ich beschwerte mich bei jeder Gelegenheit, als sie schwanger wurde, bekam ich eine neue Babysitterin, jedoch nicht lange, da meine Eltern endlich ihre Arbeitszeiten ändern konnten. Gestern habe ich die Frau gesehen, es tut mir mittlerweile leid, dass ich damals so bösartig war.

Beichthaus.com Beichte #00040939 vom 31.01.2018 um 11:53:58 Uhr in Bremen (64 Kommentare).

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